Niedrigstenergiehaus
Dieser Begriff ist als Steigerung des
"Niedrigenergiehaus"
an sich nur gebräuchlich, um eine
ausgezeichnete thermische
Gebäudequalität zu beschreiben, die den
Passivhausstandard
jedoch nicht ganz erreicht oder erreichen
will.
|
|
Der Übergang zum Passivhaus
und der verzicht auf ein konventionelles
Heizsystem verlangt nämlich nochmals einige
Maßnahmen, die nicht für jeden Bauherrn
durchgeführt werden wollen. In diesem
Zusammenhang sind zum Beispiel die Themen Wärmebrückenfreiheit
oder Passivhausfenster zu nennen.
| Eine
"amtliche" Erwähnung findet
der Begriff
"Niedrigstenergiehaus" jedoch
in Oberösterreich. Dort wird im Rahmen
der Wohnbauförderung das
Niedrigstenergiehaus als ein
Einfamilienhaus oder ein Reihenhaus
definiert, das eine Energiekennzahl
von 30 kWh/m²a unterschreitet. Für
solche Häuser kann eine erhöhte
Wohnbauförderung beantragt werden. Auf
diesem thermischen Standard sind
natürlich mechanische
Lüftungsanlagen mit
Wärmerückgewinnung Pflicht, da nur mit
verstärkter Dämmung die Erreichung
dieser Energiekennzahl nicht mehr so
einfach ist.
|
|
© by energiesparhaus.at, powered by tripple@
Unabhängige Beratung für Wohnen,
Hausbau und Sanierung
|