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RGK-Projekt im westlichen NÖ

37 Beiträge |
letzte Antwort 18.9.2017 |
erstellt 11.8.2017

Liebe Ringgraben-Community,

wir verfolgen seit einigen Monaten eure Beiträge hier, welche uns sehr inspiriert und motiviert haben, unseren Grabenkolli selbst zu planen und daran herum zu tüfteln. Nachdem wir bereits im persönlichen Austausch mit einigen Profis/Anwendern/Installateuren waren und uns schon länger mit dem Planungstool intensiv beschäftigt haben, würden wir gerne unser konkretes Vorhaben in der Community diskutieren.

Eckdaten:

- 160 m2 Einfamilienhaus
- Massivbauweise Porotherm 25er Ziegel und 22 cm EPS-F Plus
- FBH, keine KWL, kein Keller
- Grundstück: 480 m2 (16 Meter x 30 Meter), Bodenart: Sandiger Lehm
- Da das Straßenniveau 80 cm über dem Grundstücksniveau geändert wurde, muss 80 cm angeschüttet werden. Wir haben daher mit dem Ringgrabenkollektor großen Zeitdruck, da dieser so schnell wie möglich vor der Anschüttung verlegt werden muss. Aufgrund dieser Gegebenheit haben wir (um aus unserem Nachteil auch einen Vorteil zu ziehen) unseren RGK absichtlich tiefer als normalerweise geplant, nämlich statt -1,6 m bis -1,8 m nach -2,4 m bis -2,6 m
- wasserdurchlässige Garageneinfahrt, moderner Zaun auf Sichtbetonfundament am vorderen Bauwich, später möglicherweise ein kleine Pool
- Geplante Geräte: KNV Topline 1155-06 PC, Greenwater 300/200 FM Wasserspeicher

Hier der vorläufige Plan (die Daten bei der Abschätzung der Heizlast kommen aus unserem Energieausweis)

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerL

Unsere Fragen dazu:
1. Ist das Projekt generell auf dem kleinen Grundstück realisierbar? Die Distanz zwischen Nachbarn (nach NÖ Baurecht ist es möglich ein Nebengebäude direkt an die Grundgrenze zu bauen) und Haus ist sehr gering ( 3,35 = minimaler seitlicher Bauwich, der in NÖ mit mindestens 3 Meter bzw. mit der halben Gebäudehöhe definiert ist). Mit senkrechte Kollektoren sollte es sich jedoch ausgehen, oder?
2. Ist die Distanz zwischen kleinen südlichen Terrasse und senkrechten Kollektor OK oder soll das Stück, wo die Terrasse verläuft, mit einem geraden Kollektor ersetzt werden?
3. Kann der Kollektor waagrecht unter der versickerungsfähigen Garageneinfahrt geplant werden?
4. Macht es Sinn bei Bodenart Lehm das Regenwasser in den Kollektor zu leiten?
5. Ist die Auslegung der kalten und warmen Enden korrekt?
6. Passt die Gewichtung, so wie wir sie geplant haben?
7. Was sagen eure Erfahrungswerte, wieviele Stunden für den Baggeraushub und der Hinterfüllung für 80 m dauert?
8. Muss bei der Aufschüttung von 80 Zentimeter für die RGK-Planung etwas berücksichtigt werden?
9. Sind neben dem oben angeführten Plan noch andere Pläne für die Einreichung bei KNV notwendig?
Wir wären darüber hinaus über jeden Verbesserungstipp dankbar.

Ein großes Dankeschön schon Mal im Voraus!
Liebe Grüße
Bali
 1 2 >
13.8.2017 10:52
Guten Morgen Bali,
nachdem wir jetzt schon per Email Kontakt haben, versuche ich mich doch auch hier an deinen Fragen.


Bali65 schrieb: Hier der vorläufige Plan (die Daten bei der Abschätzung der Heizlast kommen aus unserem Energieausweis)

Na dann stell doch mal die wichtigen Seiten des Energieausweises mit rein (Heizlastabschätzung und Übersicht der Bauteile und u-werte). Wie hoch ist denn die Heizlast? Ich schätze mal unter 6kW?
Keine KWL?

zu
1. na sicher.Frage: Haben die Nachbarn schon gebaut, oder besteht die Möglichkeit, das ein Nachbar auch noch einen Grabenkollektor bauen möchte? Ich würde ganz normal horizontal verlegen. Müsste sich ausgehen. Hier muss ja nur drauf geachtet werden, dass du nicht dort Erde ausgräbst, wo ein Fundament hin soll. Wenn die Nachbarn schon gebaut haben, würde ich bis 60cm an die Grenze gehen und am Haus vielleicht 80cm, dann schaffst du noch eine 1,8m Grabenbreite.

2. Wie baust du die Terrasse? Wenn mit Holz beplankt würde ich die auch wieder regendurchlässig aufbauen und somit kein Stress. Auch sonst so wie gezeichnet realisierbar.

3. Ja, genau wie du gezeichnet hast, besser am warmen Ende. Und wenn er da tief liegt um so besser. Willst du im Sommer auch kühlen?
4. Bei mir gibt es eine Zisterne. An sonsten wird hier im Forum oft geschrieben, das es gut ist. Hab da aber mit Lehm so meine Bedenken, das dies wirklich gut funktioniert. Würde dann wahrscheinlich ein Drainagerohr nutzen und das auch noch in Kies und Geoflies packen, damit du erst mal Volumen als kurzfristigen Wasserspeicher schaffst und dann könnte das Wasser langsam versickern.

5. Würde ich genau so machen. Mal sehen, ob sich noch ein Profi äußert.

6. Na hier würde ich noch dran arbeiten. Gerade am kalten Ende sollten die nicht so dicht liegen. Abschnitte D und F als normalen waagerechten Graben planen und jeweils als zwei Teilstücke eingeben, dann klappt das mit der Gewichtung besser.

7. Wirst du schon in meinem Thread gelesen haben. 8:00 begonnen 14:00 war alles vorbei.

8. Beim Trenchplaner gehst du von aufgeschüttetem Niveau aus (rechnest die 80cm mit ein). Beim Ausbaggern ziehst du sie ab und hast somit weniger Aushub! Darum würde ich mir das mit der Grabentiefe noch überlegen. Vor allem am kalten Ende ist es nicht nötig, zu tief zu gehen. Hier lieber Aushubvolumen, Zeit und damit Geld sparen. Wir haben nur zugeschüttet und nicht verdichtet. Solltest bei deinem Grundstück mit dem Baumeister drüber sprechen, ob hier auch verdichtet werden sollte.

9. Es wäre sinnvoll, wenn du vor dem Grabenkollektor schon einen Heizi gewählt hast. Die werden das wahrscheinlich nicht ohne prof. Planung über KNV machen. Hier geht es um Garantieansprüche. Mit dem richtigen Heizi kannst du viel Eigenleistung einbringen, die Planung muss/sollte aber über KNV gemacht werden.

Hast du schon einen Heizi? Wann soll es denn losgehen? Meiner nimmt z.B. für dieses Jahr gar keine Aufträge mehr an.

LG

Zitat

13.8.2017 11:06
mein Vorschlag wäre:
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerd
Abschnitt E je nach Bauweise der Terrasse. Auch hier nur mit den Fundamenten aufpassen.

Zitat

13.8.2017 18:45
Hi Alpenzell,

vielen Dank für deine vielen Inputs und ein großes Dankeschön für den überarbeiteten Plan!


alpenzell schrieb: Na dann stell doch mal die wichtigen Seiten des Energieausweises mit rein (Heizlastabschätzung und Übersicht der Bauteile und u-werte). Wie hoch ist denn die Heizlast? Ich schätze mal unter 6kW?
Keine KWL?


Hier die wichtigsten Informationen zu unserem Energieausweis:
Brutto-Volumen: 769 m3
Gebäude-Hüllfläche: 531 m3
mittlerer U-Wert: 0,21 W/m2K
Im Haus gewünschte mittlere Temperatur: 24 Grad
Maximale Anzahl Bewohner: 4 Personen
Lüftung: Fensterlüftung (KEINE KWL)
Geschätzte Heizlast: 6.203 Watt


alpenzell schrieb: Haben die Nachbarn schon gebaut, oder besteht die Möglichkeit, das ein Nachbar auch noch einen Grabenkollektor bauen möchte?


Nein, unsere Nachbarn befinden sich ebenfalls in der Planungsphase, sie werden jedoch Luft-Wärmepumpe machen. Wäre es OK unter diesen Umständen mit 60 cm an die Grenze des Nachbarn zu gehen.


alpenzell schrieb: Wie baust du die Terrasse?


Ja, wir planen eine Terrasse mit Holz beplankt, regendurchlässig.


alpenzell schrieb: Willst du im Sommer auch kühlen?


Ja, wir definitiv. Wir wollen so viel wie möglich im Sommer kühlen.


alpenzell schrieb: Hab da aber mit Lehm so meine Bedenken, das dies wirklich gut funktioniert.


Wir haben hier ebenfalls unsere Bedenken. Hat jemand bereits Erfahrung damit gemacht, wie das mit Lehm funktioniert?


alpenzell schrieb: Abschnitte D und F als normalen waagerechten Graben planen und jeweils als zwei Teilstücke eingeben, dann klappt das mit der Gewichtung besser.


Vielen Dank für die gute Idee und das Überarbeiten im Plan


alpenzell schrieb: 8:00 begonnen 14:00 war alles vorbei.


Wow, das ist sehr effizient


alpenzell schrieb:
Hast du schon einen Heizi? Wann soll es denn losgehen?


Ja, wir sind bereits mit einigen Heizis im Gespräch, aber wir haben noch nicht die finale Entscheidung getroffen! Wir müssen mit dem RGK so schnell wie möglich loslegen. Wegen der Anschüttung muss dies als Erstes erledigt werden.

Vielen Dank nochmal
Liebe Grüße
Bali

Zitat

14.8.2017 7:37
@neuer Vorschlag des Plans von alpenzell: Das ist eine sehr gute Idee, es in mehrere Abschnitte zu teilen, das hilft uns wirklich das System präziser finezutunen. Und auch danke für die Optimierung der Gewichtung.

Wir sind uns nicht ganz sicher, ob die Distanz zwischen Haus und Grundgrenze (wie es im Plan ist) zu knapp sind. Ist es nicht besser Abschnitte D und I nur 1,5 Meter anstelle von 1,8 Meter breit zu machen, da wir aufgrund der 80 cm Anschüttung kein Problem haben, tiefer als breiter zu graben (Böschung).

Zitat

14.8.2017 10:31
http://energiesparhaus.at/denkwerkstatt/allgemein_a.asp?Thread=41111_13
oben der Link für die Grabenazubis. Kannst du auch für eine Anmeldung beim uzi nutzen.
Tiefen, Breiten und Gewichtung gilt es zu diskutieren. Arne sagt glaube immer ein Meter von der Grundgrenze weg. Ich sehe das nicht so problematisch, wenn dort kein Kollektor hinkommt. Musst nur bedenken, dass dein Betonsockel für einen Zaun einfach gemacht werden kann. Von welchen Heizis lässt du dir denn Angebote machen?
Die Heizlast ist für die 24°C Wunschtemp. berechnet? Ist aber schon ziemlich warm für einen Neubau.

Zitat

14.8.2017 12:45
Jap kannst gerne bei mir vorbeikommen. Ich hab alle möglichen Sachen drinnen. Schmaler Grund. Ausnehmungen für Pool usw..
Meld dich aber beim Arne wegen der Planung bzw Stempel auf die Planung.
24 Grad ist echt zu viel. Ausser ihr wollt nu in Unterhosen rumlaufn :)

Zitat

14.8.2017 12:55
Aja Freund von mir hat auch einen Deckenkühlung aber keine KWL. Da muss man halt beachten, dass man nicht zu viel/ oft Lüften kann. Die Deckenkühlung kann nicht viel kompensieren. Und Lüften solltest du aber ohne KWL wenn ich mich nicht täusch 3x täglich.
Bei nur Kühlung über FBH könnte das dann zu wenig sein. Es ist Strahlungskälte und mit keiner Klima vergleichbar. Ausserdem sind manche Leute allergisch auf kalte Füsse

Zitat

15.8.2017 11:50
@alpenzell: Danke für den Gabenazubis-Link

Ich habe mir drei Angebote von in Tulln ansässigen Heizis geholt, die generell top sind, aber leider wenig bis keine Erfahrung mit Grabenkollis haben. Mir ist wichtig, dass jemand gleich vor Ort ist, falls irgendetwas passieren sollte.


alpenzell schrieb: Die Heizlast ist für die 24°C Wunschtemp. berechnet? Ist aber schon ziemlich warm für einen Neubau.


Wir haben es gerne kuschelig warm und laufen auch gerne nur mit Unterhose herum Aber geb euch Recht, dass es vielleicht 22 Grad auch tun.

Wir sind generell ein großer Fan von KWL, jedoch wird vermutlich das Budget dafür nicht reichen

Zitat

15.8.2017 12:30
Hmm 2 grad sind ganz schön viel leistung. Überhaupt bei der fbh auslegung viele rohrmeter oder höhere vl temp und niedrigere effizienz...
Kwl kann mit guten konditionen und viel selber einbauen und dann bist zu ca bei 4-5000 bei einer kwl

Zitat

15.8.2017 12:39
bali bring mal deinen Energieausweis zu uzi mit. Bei der KWL kann auch gut Eigenleistung mit eingebracht werden. Ohne Eigenleistung bist du mit 10k dabei. Ich finde es aber eine wirklich sinnvolle Investition.
Übrigens schaue bei den Heizis, dass du auch bei der FBH selbst Hand anlegen darfst. Da lässt sich gut sparen. Zum Kühlen wäre natürlich eine Wand- bzw. Deckenheizung besser.

Zitat

15.8.2017 15:31
Klar nimm was mit. Kwl spart auch 1kw heizlast.. wenn du die fbh selber verlegst, sparst du irrsinnig viel

Zitat

17.8.2017 9:37
Vielen Dank für eure Inputs! Ich habe jetzt Mal im Plan die 2 Grad weniger angepasst. Somit sparen wir 323 W Heizlast.

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner2

Wenn wir dann noch "Zentrale KWL mit WRG" einplanen gewinnen wir zusätzlich 1,35 KW

OK, war mir ehrlich gesagt nicht so bewusst, dass man bei KWL und FBH ebenfalls so viel an Eigenleistung einbringen kann.
Ich muss das Ganze nochmal überdenken - möglicherweise tut's auch alternativen eine Leit-Wolf Komfortlüftung Werde auf jeden Fall den Energieausweis auf die Baustelle mitnehmen (danke für das Angebot).

Zitat

27.8.2017 11:18
Geboostet mit beeindruckender RGK-Baustellenerfahrung (danke nochmal uzi, dass wir dabei sein durften) und wertvollen Wissensaustausch (ein spezielles Dankeschön an alpenzell, silentBob1704 und mgv) haben wir nun unseren Trenchplan überarbeitet.

Was wurde geändert:

* Anpassung von Breite und Tiefe (da wir 80 cm Anschüttung on top haben, sollte es keine Einsturzgefahr der Gräben geben)
* wir planen eine Schotterdrainage über Kollektorzone C und H
* im östlichen Bauwich wurde die notwendige Stützmauer eingezeichnet, der Abstand des RGK zur Stützmauer wurde erhöht

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerP

Hier auch der dazugehörige Grabenbelegungsplan:
http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170827197243.jpg

Zitat

27.8.2017 13:27
Guten Morgen Herr Controller,
hast schon gesehen, dass die Slinkydurchmesser häufig größer sind als die Grabenbreite
Mit der Belegungsdichte hast du schon ein wenig gespielt? Der Graph der Belegungsdichte ist noch nicht so hübsch. Starte mal bei b,c,d mit 1,3,5 ob es damit besser passt.

Zitat

28.8.2017 7:11
Guten Morgen Alpenzell, danke für deine Adleraugen Ich habe den Slinky-Durchmesser angepasst (dachte Excel macht das automatisch und die Belegungsdichte jetzt ein wenig finegetuned.

Hier das neue Excel
http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170828926099.jpg


Und hier der neue Trenchplan
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannera

Die Kurve hab ich nicht ganz linear hingekriegt, aber sollte jetzt besser passen, oder?

Leider verstehe ich noch immer nicht, wie ich jetzt die Achse und Lichte der Slinkys für den Verlegeplan berechnen kann. Irgendwelche Tipps?

Was mir an der Tabelle "Rohrverteilung" im Trenchplaner noch aufgefallen ist, ist dass das Aushubvolumen ziemlich genau 30 % mehr ist. Ich nehme an, dass hier der Auflockerungsfaktor der Erde berücksichtigt wurde, welchen ich ebenfalls im Excel-Sheet übernehmen sollte, bevor es vor Ort zu einer Überraschung kommt, dass die Erde voluminöser ist als wir zuvor dachte

Zitat

28.8.2017 8:03
servus bali,
trenchplanner rechnet abgeböscht, excel nicht...

grabensicherheit, also abböschen je nach bodenklasse ist extrem wichtig...

Zitat

28.8.2017 10:44


dyarne schrieb: trenchplanner rechnet abgeböscht, excel nicht...


und wieder ein Mysterium gelöst.
Hast du noch eine Zeichnung für bali, wo Vorschub Rohr 2 zu Rohr 1 und Slinkyabstand rohr 1 dargestellt sind?
Hier fehlt mir ein wenig die einheitliche Nomenklatur. Bzw. Wäre gleich im Planer ein Bild wirklich hilfreich.


Bali65 schrieb: Leider verstehe ich noch immer nicht, wie ich jetzt die Achse und Lichte der Slinkys für den Verlegeplan berechnen kann. Irgendwelche Tipps?


Ich versuche es mal. Hoffe jemand korrigiert mich wenn es falsch ist, bzw. hat jemand ein Bild.
Slinkyabstand Rohr 1:
Abstand zwischen zwei Slinkys des selben Rohres (hier 1, beim Verlegen am Samstag also der erste Kollektor, linke Seite)
Bsp. Slinkydurchmesser 1,80m. Slinkyabstand Rohr 1: 3,6m --> du legst einen Kreis (Slinky) mit Durchmesser 1,8m, lässt 1,8m Abstand und legst dann nächsten Slinky
Vorschub Rohr 2 zu Rohr 1:
Abstand zwischen Slinky Kollektor 1 zu Slinky Kollektor 2
Beispiel (wieder Slinkydurchmesser 1,8m): Vorschub ist 1,8m --> der Slinky von Kollektor 2 wird direkt nach dem Slinky von Kollektor 1 eingelegt. In Verbindung mit Daten oben liegt dann immer ein Slinky von Kollektor 2 nach einem Slinky von Kollektor 1.
Beispiel 2: Abstand ist nur 0,9m also 1/2*Slinkydurchmesser --> der Slinky von Kollektor zwei beginnt im Mittelpunkt von Kollektor 1

Ich hab in meiner Planung mit dem Slinkydurchmesser gespielt um ein "schönes" und einfaches Verlegebild zu erzeugen. Das ist aber maßlos übertrieben und führt ggf. zu weniger erschlossenem Erdvolumen. Grundsätzlich ist es sinnvoll die Grabenbreite voll auszunutzen.

Zitat

28.8.2017 11:24
hier ein paar Tipps zur Gewichtung:

http://www.energiesparhaus.at/denkwerkstatt/allgemein_a.asp?Thread=446979

Zitat

28.8.2017 11:27
http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplannerl
hab noch mal ein wenig am Plan gespielt.

Zitat

28.8.2017 11:30
http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170828235888.jpg

Bsp. Abschnitt B: Länge 4,4 m, Breite 2,2m, da würde sich doch ein Durchmesser von 2,2m anbieten, damit nutzt du die volle Breite aus.
Abschnitt C: Länge 10,8m mit 1,6m Slinkydurchmsser "perfektes Bild"

Zitat

29.8.2017 8:23


dyarne schrieb: trenchplanner rechnet abgeböscht, excel nicht...
grabensicherheit, also abböschen je nach bodenklasse ist extrem wichtig...


Servus Dyarne, vielen Dank ah, OK die Abböschung wird hier ebenfalls berücksichtigt, das macht Sinn.

In unserem Fall ist die Abböschung aufgrund der Aufschüttung wahrscheinlich eher weniger relevant, da wir bei einer Aufschüttung von 80 cm im extremsten Fall 1,8 m Breite und 1,6 m Tiefe (ohne Aufschüttung 1,8 m Breite und 2,4 m Tiefe) haben und bei Bodenart „Lehm“ (teilweise „sandiger Lehm“ und "Ton/Schluff") die Grabensicherheit gegeben sein sollte.

Die 30 % Aushubvolumen on top im Trenchplaner sind aufgrund des Auflockerungsfaktors (den ich hier eigentlich vermisse) dennoch sinnvoll

@mike: Danke für den Link zur tolle Erklärung zur Gewichtung inklusive der Grafiken!

@alpenzell: Danke auch für deine vielen Inputs und den neuen Plan. Gefällt mir super, Belegungsdichte ist nun perfekt

Ich habe das Excel-Sheet jetzt passierend darauf nun upgedatet:
http://www.energiesparhaus.at/bilderupload_aktuell/20170829564710.jpg

Zitat

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