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Mischform fix - variabel

18 Beiträge |
letzte Antwort 5.7.2017 |
erstellt 18.3.2017
Liebe Forummitglieder!

Was hält ihr prinzipiell von einer Mischform variabler und fixer Zinssatz?
Der große Nachteil ist, dass man für bei beiden Kredite Kontoführungsgebühren bezahlen muss oder? Welche Vor- und Nachteile gibt es noch?

Bzw. welches Mischverhältnis würdet ihr uns raten ?
50-50
60fix-40vairabel
oder
70fix-30variabel...
Was meint ihr?

Kreditsumme: 120 000€
monatliche Rückzahlung- ca. max. 550 € bei uns möglich

Wir haben ein Angebot bekommen:
fix - ohne Sondertilgung
variabel - mit Sondertilgung

VARIABLER ZINSSATZ
Variante 50/50
60 000 € variabel
Laufzeit 30 Jahre
montalich von 220 bis 361 € (bei angenommen 6 %)
Sollzinssatz EURO 3Monatssatz 1,95%
effektiver Jahreszins 2,3

einmalige Kosten:
Betreitstellungsentgeld - 1 200€
Gestitonierungsentgelt 220€
GB Eingabegebühr 42€
1,2 % Eintragugnsgebühr (vom Betrag abhängig) ca. 2 000€
Grundbuchauszug 24€
Grundbuchsgesuch 35€

laufende Kosten:
im Quartal 21€

FIXER ZINSSATZ
Bauspardarlehnen
20 Jahre - 60 000€
Zinssatz 2,5%
monatlich 318€

Braucht ihr noch weitere Angaben vom Angebot? Ich hoffe, ich habe das verständlich aufschreiben können.

Außerdem habe ich noch eine wichtige Frage:
Soll man (so wie uns geraten wurde) wirklich wenn man 120 000€ aufnimmt mit (mehr) sprich 130 000€ ins Grundbuch gehen? (also als "Puffer")

18.3.2017 23:15
Seid ihr so schlecht aufgestellt, dass ihr den miesen variablen Zins bekommt?
Ich würde das mit einer Bank abwickeln, nicht mit Bank UND Bausparkasse.
Oder die LZ strecken und damit flexibler bleiben.

Zitat

19.3.2017 11:34
Das ist alles von einer Bank angeboten worden.
Was wäre denn ein guter variabler Zins (derzeit)? Das ändert sich ja immer wieder oder?

Zitat

19.3.2017 11:35
Der Fixzinssatz mit 20 Jahren ist nicht schlecht oder?

Welche Mischvariante wäre zu empfehlen?

Zitat

19.3.2017 17:01


littlegrisu schrieb: Der Fixzinssatz mit 20 Jahren ist nicht schlecht oder?


ja


littlegrisu schrieb: Das ist alles von einer Bank angeboten worden.


Bank mach Hypo-Darlehen, Bausparkasse den Rest. Also 2 Unternehmen involviert, 2x volle Kosten.


littlegrisu schrieb: Welche Mischvariante wäre zu empfehlen?


Diese Entscheidung müsst Ihr selber treffen, das kann euch keiner abnehmen.

Zitat

19.3.2017 23:02
Hallo Grisu,
die Frage ist, wie viel Risiko seid ihr bereit zu nehmen?

Ihr könnt euch bei 550 Euro 30 Jahre lang die 120.000 zu etwas mehr als 3,5% leisten. (gerundet). Da der fixe Teil nur auf 20 Jahre ausgelegt ist, ist auch die Rate für diesen Teil verhältnismäßig "hoch". Ihr könntet mit 550 Euro monatlich 103.000 Euro Kreditsumme in 20 Jahren zurückzahlen. Da stellt sich die Frage, ob man nicht gleich alles in einen Kredit gibt mit 20 Jahren Fixzinsperiode und danach halt noch ein paar variable Jahre dranhängt... (würde euch Bearbeitungskosten sparen und ihr könntet durch Sondertilgungen steuern, wie hoch euer variabler Anteil sein wird).

Ich hab mich mal mit der Annuitätenformel gespielt, die Ergebnisse sind aber nicht aussagekräftig, weil ich von Anfang an einen viel zu hohen variablen Zinssatz drinnen hab.
Wenn ich 20 Jahre 2,5% Fixzins annehme, und 30 Jahre lang 3,5% variabel - welche Aufteilung wäre das bei 550 Euro Rate? Da kommt raus, dass der Großteil in den Fixzins gehen müsste (112.000).
Gehe ich von nur 2 Jahren variablen Zinssatz zu 2% (der auch noch hoch wäre!) aus und die restlichen 28 Jahre von 3,5% kann ich brauche ich nur mehr 106.000 in den fixen Teil geben. usw

Wie speeedcat richtig sagt, die Entscheidung kann euch keiner abnehmen, die Frage ist, ob für euch vielleicht die zeitliche Aufsplittung (20 Jahre lang fix, dann variabel, siehe erster Absatz) nicht schon reichen würde?

Zitat

20.3.2017 10:19
wie schon öfters gesagt...

ich halte von der mischform abslut gar nix.
wieso ned ALLES voll absichern mit fixzins
wieso nicht für ALLES den günstigeren variablen zinssaz ausnützen und sondertilgen?

is ned fisch und ned fleisch, wenn gemisct wird

Zitat

21.3.2017 18:26
Eure Kommentare kann ich schon gut verstehen - dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass der aktuelle Zinssatz wirklich so bestehen bleiben kann...

Mit welchen Banken habt ihr gute Erfahrungen?

Stimmt es, dass man bei einem 120 000 € Kredit mit einer höheren Summe ins Grundbuch gehen soll??????

lg

Zitat

21.3.2017 18:35
Was heisst soll....das hat was mit der Kondition zu tun. Also:

Manche Banken lassen sich auf 100% der Kreditsumme, manche sogar leicht darunter, hinhandeln. Die sogenannte nebengebührensicherstellung (das ist der Rest auf die 120 oder 130%) wird in so einem Fall mittels hinterlegter Pfandurkunde NICHT eingetragen. Der Kunde erspart sich also die 1,2% Eintragungsgebühr von eben diesem hinterlegten Teil.
Für manche Banken ist es aber so, dass wenn sie nur einen Teileintrag machen (also 100% oder weniger) eine schlechtere Besicherung beim Kreditscoring rauskommt.
Das heißt wiederum für den Kunden, dass der Aufschlag um ein achtel oder ein viertel Prozentpunkt schlechter ist.

Alles klar?

Zitat

21.3.2017 23:37


littlegrisu schrieb: dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass der aktuelle Zinssatz wirklich so bestehen bleiben kann...


In dem Fall - ich kann mich nur wiederholen - wäre es wahrscheinlich günstiger und einfacher, alles in einen Kredit zu geben, der 20 Jahre fix läuft und wo ihr danach - mit der zu diesem Zeitpunkt deutlich niedrigeren noch ausstehenden Summe - variabel unterwegs seid, oder ihr schuldet wenns soweit ist um auf einen neuen Fixkredit, falls sich das auszahlen sollte.

Was spricht denn aus deiner Sicht für eine Splittung? Ich glaube, dass eventuelle Kostenvorteile aus den niedrigeren variablen Zinsen erstens durch zusätzliche Gebühren geschmälert werden würden und kriege langsam den Eindruck, dass ihr zweitens bei steigenden Zinsen schlechter schlafen würdet, auch wenn sie nur moderat ansteigen würden. (kann mich aber täuschen)

Zitat

30.5.2017 18:10
Wir haben uns jetzt so entschieden:
Verhältnis 90 000 (ich - fix - 20 Jahre 2,8 %) zu 40 000 (Partner - variabel)
Laufzeit 25 Jahre
Was haltet ihr davon?

Außerdem wollen wir im Zuge der Übergabe des Grundstückes den Grundbucheintrag für 130 000 € machen! Hat da jemand Erfahrung wie das abläuft? Notar? ungefähre Kosten?

Danke im Voraus

Zitat

31.5.2017 8:52
halt gar nix davon.
eine mischform ist - wenn man an die gesamtkoten denkt - ein blödsinn.
und zu 98 % sind hier ja die achteljäger herinnen.
fixzins zu variabel viel zu teuer. man sollte die niedrigzinsphase ausnütze und ordentlich sondertilgen.
ist immer noch die beste form um koste zu sparen.

beim fixzins sind meistens sondertilgungen ausgeschlossen.

Zitat

30.6.2017 19:49
Was sind Achteljäger?

Zitat

30.6.2017 23:14
1 statt 1,125 oder 1,125 statt 1.250 ;) drücken was geht

Zitat

1.7.2017 10:17
Laut Bank ist das schon das "MAXIMUM" was geht :/

Zitat

1.7.2017 11:36
Ihr habt euch ja schon vor über zwei Monaten entschieden, also warum jetzt noch rumdoktern?
Es haben euch schon einige User geschrieben, dass das vermutlich besser hinzubekommen gewesen wäre, ihr aber eure Bank gewählt habt und diese eben schreibt, dass das Maximum erreicht sei.
Also ich versteh jetzt das rumgeeiere ned...

Zitat

1.7.2017 22:35
es doktert keiner rum, wurde nur nach dem Wort "Achteljäger" gefragt

"beim fixzins sind meistens sondertilgungen ausgeschlossen" das war einmal, sogenannte Vorfälligkeitsentschädigungen sind maximal 1% Strafe was effektiv lächerlich wenig ist wenn man fix 10-20 Jahre nimmt um durchgehend gut zu schlafen ohne Risiko

@Thema:
habe selbst viel gerechnet, man bräuchte die gute alte Glaskugel um das Optimale zu machen, optimal wäre nämlich bei einer Mischung das mit den höheren Zinsen zurückzuzahlen (Vorraussetzung ist natürlich man hat mehr Geld als die Pflichttilgung), Stand heute wäre das der Fixanteil, wenn die Zinsen in 5 Jahren explodieren hätte man besser den variablen Anteil zurückgezahlt, da man schwer prognostizieren kann ist es schwer sich einen Vorteil zu erarbeiten durch die Teilung, entweder man geht fix oder variabel, beides hat Vorteile UND Nachteile, wer die Glaskugel hat weiß sowieso was die bessere Variante ist und kann Diese wählen

Zitat

5.7.2017 11:16
DAnke Christian für deine Rückmeldung!

Wie sieht es mit dem in den Medien beschriebenen Negativzins (Rückzahlung) aus? Habt ihr dazu Informationen? Das gilt nur für bereits abgeschlossene Kredite oder?

Zitat

5.7.2017 11:37
Bis jetzt gibt es ein Urteil, dass sagt, wenn nix geregelt ist (bei den alten Verträgen), muss der negative Euribor weitergegeben werden.

In den neuen Verträgen steht mittlerweile offenbar, dass mindestens der Aufschlag zu zahlen ist - ob das haltbar ist, scheint noch eine Streitfrage zu sein. Ein erstes Gericht hat nein gesagt, denn es wäre ungerecht, wenn es nur eine Grenze nach unten (zum Vorteil der Bank) und keine nach oben (Vorteil für Kreditnehmer) gibt. Dagegen wurde, soweit ich weiß, Berufung eingelegt und das Verfahren geht in die nächste Runde.

Ein weiteres Gerichtsurteil sagt, dass ein Kreditnehmer nicht davon ausgehen kann, für seinen Kredit von der Bank noch gezahlt zu werden (ältere Verträge, wo der Aufschlag so gering ist, dass man bei negativem Euribor negative Zinsen hat). Da bin ich mir nicht sicher, ob das noch durch die Instanzen geht und wo es grad steht.

Zitat



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