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Kebony - hat das jemand?

14 Beiträge | letzte Antwort 22.3.2017 | erstellt 18.3.2017
Kebony - hat das jemand?
Wie im Titel zu lesen, hat jemand Erfahrung mit Kebony (mit Alkohol und thermo-behandlte Kiefer) als Terrassenbelag? Sind heute im Holzfachmarkt darauf gestoßen und wäre eine echte Überlegung wert als Alternative zu Tropenholz (Lärche und Thermoesche scheiden für uns aus).
18.3.2017 22:14
Kebony kenne ich nicht, wollte dir aber gern eine andere Alternative zum Tropenholz bieten: Western Red Cedar. Bekommen wir auf unserem Balkon

Zitat

19.3.2017 7:28
Okay, dankeschon. Kannte ich nicht - ist allerdings nicht so hart wie Kebony und hat eine geringere Dauerhaftigkeit (Klasse 2 vs. Klasse 1). Und bei uns sind's dann in Summe doch 80 m2, das soll halten ;) Aussehen tut die Zeder jedenfalls toll!

Zitat

19.3.2017 8:35
Kebony kenne ich nicht,

aber darf ich fragen warum Lärche und Thermoesche ausscheidet?

Zitat

19.3.2017 8:48
Lärche haben wir am Balkon und ist einfach nix für Krabbelkinder, Thermoesche wäre eine heimische Alternative, gefällt uns aber ich einfach nicht so. Klar, wird dann auch grau, aber bei uns sind 70% der Terrasse unter Dach, da wird es etwas dauern bis sich die Patina bildet.

Zitat

20.3.2017 12:19
Hallo Arling,

hier schreibt Kebony Deutschland :)
Schauen Sie doch mal, ob Sie einen unserer Händler in der Nähe haben (http://kebony.com/de/-to-buy/) - dort sind meistens auch Musterflächen ausgelegt. Dann können Sie sich direkt ein Bild machen und meist auch ein Muster bekommen.
Viele Grüße
Das Kebony-Team

Zitat

20.3.2017 20:55
Arling wie sind denn die Preise von Kebony ? Wir überlegen schon, ob wir die Terasse unten nicht doch auch aus Holz machen sollen. Wäre der Preis ca der von Western Red Cedar käme Kebony in Frage. Sollte es deutlich mehr kosten nicht.

Zitat

20.3.2017 22:44
Kebony Robinie
Soweit ich gesehen habe sind die Preise von Kebony mindestens doppelt so hoch als die für meine Lärchen-Terrassendielen-allerdings mit A/B Sortierung und Rift/Halbrift Einschnitt.
Zudem sind meine Hölzer 50% dicher.

Eine Alternative sind auch Robinien-Terrassendielen, die in der hõchsten Resistents aller europ.Hölzer sind.

Andreas Teich

Zitat

21.3.2017 7:56
Natürlich ist Kebony um einiges teurer als Lärche, jedoch im Bereich der Thermoesche. Weiß nicht, was ihr für die Zeder lohnen müsst, eine allgemeine Anfrage für Kebony hat als Richtpreis glaub ich 107€/m2 ergeben - unverhandelt versteht sich. Bei der Thermoesche waren wir nicht viel billiger und Cumaru wäre noch eine Spur teurer.

Zitat

21.3.2017 9:19

Zitat:
AnTeMa schrieb: Eine Alternative sind auch Robinien-Terrassendielen, die in der hõchsten Resistents aller europ.Hölzer sind.



Danke für den Tipp, hab allerdings keine wirklich guten Erfahrungsberichte zur Robinie finden können. Soll als "wildes" Holz gelten, dass sich gern verdreht und auch reißt...

Zitat

21.3.2017 10:43
Wirtschaftlichkeit von teuren Holzböden
Da es in Baumärkten und bei Angeboten Lärchen-Terrassendielen ab 20,-€/qm inkl MwSt gibt und solche Böden leicht zu ersetzten sind ist es wirtschaftlich zumindest zweifelhaft, Böden für 100 € je Quadratmeter zu verlegen.
Normale Lächendielen halten auch mindestens 15 Jahre oder auch viel länger.

Hier gibt's Dächer aus einheimischen Lärchenbrettern, die100 Jahre alt sind.
Rauhe Stellen können problemlos geschliffen werden und hinterher können Sie verbrannt oder für untergeordnete Zwecke weiterverwendet oder mit der Rückseite nach oben verlegt werden.

Die Oberflächenfarbe verändert sich auch bei Kebony wie bei unbehandelten Dielen.

Ich würde eher Rift/Halbrift- und A-Sortierung bei unbehandelten Dielen nehmen, was nicht viel mehr als 50% der Kosten verglichen mit Kebony verursacht.

Bei aufwendigen, teuren Montagen lohnen sich dauerhafte Materialien eher,
wobei die angegebenen Resistenzklassen meistens für Hölzer mit direktem Bodenkontakt (wie bei Zaunpfählen)
angegeben werden. Bodenkontakt ist bei Terrassen fast nie gegeben.

Bei knappen Finanzen besser zuerst in wirtschaftliche, zB energiesparende Maßnahmen, ökologische Baustoffe und in nicht oder nur schwer austauschbare Bauteile investieren.

Andreas Teich

Zitat

21.3.2017 13:31

Zitat:
Arling schrieb: Natürlich ist Kebony um einiges teurer als Lärche, jedoch im Bereich der Thermoesche. Weiß nicht, was ihr für die Zeder lohnen müsst, eine allgemeine Anfrage für Kebony hat als Richtpreis glaub ich 107€/m2 ergeben - unverhandelt versteht sich.



Ok das ist dann aber schon teurer als die Zeder...das waren so ca 75 Euro unverhandelt. Da werden wir dann bei der Zeder bleiben Lärche kommt für uns nicht in Frage. Wir gehen viel Barfuß draussen und wollen defintiv nichts was schiefert, egal wie billig im Vergleich.

Zitat

21.3.2017 22:33
Barfuß auf Lärchen-Terrasse
Wir sind auch oft barfuß auf unserer Lärchenterrasse-
bisher gabs noch keine Splitter oder andere Verletzungen

Andreas Teich

Zitat

21.3.2017 22:56
Wir haben auch Lärche auf der nicht überdachten Terrasse , sind sehr zufrieden (nach 2 Jahren), schön gleichmäßig vergraut, keine Splitter oder Schiefer also bedenkenlos barfuß begehbar. In den ersten Monaten haben sich die Bretter leicht verbogen aber mittlerweile wieder "entspannt" und gerissen ist dabei nichts.

Zitat

22.3.2017 7:12
Wie geschrieben haben wir Lärche bereits am Balkon. Wir Erwachsenen haben keine Probleme barfuß, aber für Krabbelkinder is es nix. Und die sollen die Terrasse einfach uneingeschränkt mit uns nützen können. Die Oberfläche ändert sich bei Kebony auch, bekommt eine schöne Patina ABER bleibt glatt. Zumindest auf der Musterterrasse im Holzfachhandel - deswegen hätte ich gerne noch ein paar private Erfahrungswerte gehört. Und bezüglich Wirtschaftlichkeit ist es schon richtig, aber ich will nicht alle paar Jahre 80m2 Terrassendielen verlegen (lassen müssen).

Zitat

      

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