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Klagschrift
Hier übrigens die Klagschrift:
"Die klagende Partei hat am XXX die beklagte Partei mit der Errichtung einer Heizungsanlage (Lieferung und Montage) an ihrer nunmehrigen Wohnadresse in XXX beauftragt. Als Pauschalpreis wurden EUR XXX vereinbart und auch bezahlt. Die Fertigstellung der Heizungsanlage erfolgte im Frühjahr 2008. Die Heizungsanlage ist - wie sich nachträglich herausstellte - mit einem wesentlichen Mangel behaftet, weil angemessene Wohnraumtemperaturen nicht erzielt werden können. Erst im November 2011, als einen Monat vor Bezug des Wohnhauses angemessene Wohnraumtemperaturen erreicht werden sollten, musste festgestellt werden, dass das Gebäude auf nicht mehr als 18 bis 20°C Raumtemperatur erwärmt werden konnte. Bis dahin war während der Ausbauphase das Haus lediglich auf ein Temperaturniveau im Bereich von 12 bis 14°C beheizt worden. Oftmalige Versuche der klagenden Partei eine Mängelbehebung durch die beklagte Partei zu erwirken, blieben erfolglos. Die Heizungsanlage ist daher wertlos und es liegt im Ergebnis ein wesentlicher und nicht behebbarer Mangel vor.
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Vorsichtshalber noch den Hauserrichter verklagen ...
könnte ja sein, dass die Praxis mit der Energiekennzahl am Papier nicht mithalten kann und/oder Undichtheiten vorhanden sind.
Was versprichst Du Dir von der Öffentlichstellung eines laufenden Verfahrens?
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@ 2moose:
Ganz einfach- dieses Forum hier dient dem Informationsaustausch, und das ist eine solche.
Übrigens: Heizlast lt. Papier 9KW, Heizleistung der WP 16KW. Daran liegt es wohl nicht.
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9kW Heizlast??? 16kW-WP???
Na bumm ... hoffentlich haben nicht alle Firmen so gearbeitet haben wie jene, die für die Auslegung der Dämmung und der Heizung zuständig waren. Beruhigen würde mich jetzt nur noch eine Wohnfläche >600m². Dazu würde die Leistung der WP nämlich passen. Da der 3 Kompressor schon das Zeitliche gesegnet hat und die Hütte nicht warm wird ... ist da überhaupt Kältemittel drin?
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Ebenfalls schon 3. Kompressor
Hallo,
Ich habe ebenfalls schon den 3. Kompressor in meiner Neura WP, aber diese wurden anstandlos getauscht.
Nachdem du 2011 einezogen bist: Ist die Dämmung schon drauf und wieviele qm2 Wohnfläche hast du ? Ich habe eine 10KW Anlage für 190m² und heize auf 22 Grad. Im ersten Jahr hatte ich die Dachbodendämmung noch nicht, den Unterschied hat man schon gemerkt.
Das Warmwasser habe ich mit einer separaten LWP und funktioniert auch problemlos.
LG Harald
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Ich versteh nicht, warum man bei einer eh schon überdimensionierten WP (16 kw oder auch wahrscheinlich die 10 kw) sich noch eine separate LWP fürs Wasser installieren lässt.
Gehts nur mir so?
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9kW in der Heizlastberechnung und 16kW WP und eine seperate WW WP. -> wie hoch ist die Vorlauftemperatur zu den Heizkreisen? -> wurde ein hydr. Abgleich durchgeführt? Wie schaut die Heizkurve aus? Warum segnet ein Kompressor das Zeitliche. 1)Elektrischer Schaden 2) mechanischer Schaden
ad1) zu hohe Wärmeentwicklung und Wicklungsschäden (Schmiermittel? - Kühlung)
ad2) zu wenig Schmierung und festlaufen der Lagerungen.(Schmierung - Kühlung)oder zu häufiges Takten (größer 20 Taktungen pro Stunde)
Ich vermute dass du irgenwo im externen Kältekreislauf (Kollektor) a) ein Leck b) eine Sackbildung oder c) das Einspritzventil nicht mehr richtig funktioniert.
ich habe selbst eine 8kW Pumpe (leider um den Faktor 1.5 überdim. da zum Zeitpunkt des Einbaues kein kleineres Modell verfügbar war) - mit allen Nachteilen (hohes Takten usw)
vg
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hallo
@stephan: welche Verbaute Fläche beheizt du? was hast du für einen Wandaufbau? weiviele Flächenkollektorern habt ihr verbaut?
könnte man den Speicher "relativ einfach" abklemmen und direkt in die FBH-Heizung fahren?
lg
johannes
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Hmmm
Neura hat immerhin schon 2x den Kompressor getauscht, ganz so untätig waren die also keineswegs. Wie hat Neura begründet daß sie nichts mehr weiteres machen, bis jetzt haben die ja sehr wohl einiges gemacht? Sehr merkwürdig finde ich das gleich beide WPs Macken machen, sehr ungewöhnlich.
Ist die FBH überhaupt von Neura verlegt worden? Der Servicetechniker hat ja sogar schon ausgesprochen daß es an den Heizkreisen liegen kann, hat sich aber offensichtlich nicht zuständig gefühlt. Hat also die FBH ein anderer Installateur verlegt, wenn ja was sagt der denn dazu? Welche Vorlauftemp. soll denn nötig sein damits warm wird, und schafft die WP diese VL oder nicht?
Zufall oder nicht, hier fehlen gleich mehrere offensichtlich entscheidende Informationen. Ich hoffe hier gehts nicht nur ums gezielte platzieren von Negativmeldungen, denn den gleichen Wortlaut gibts auch in einem anderen Forum....
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Eine Menge Rückfragen- finde ich super, danke!
Was mich von Anfang an (und übrigens noch immer) bei Neura angesprochen hat, war die selbstmodulierend arbeitende WP. Die Heizleistung unserer WP wurde daher mit 6,52/16,29KW angegeben, somit passen unsere 9,1KW Heizlast durchaus plausibel zur WP.
Angaben zur Anlage, die nachgefragt wurden:
Fläche FBH 340m2 + 10m2 WH
Flachkollektoren: 8 x 75lfm bei 60cm Abstand = ca 360m2
ALLES, auch die FBH, wurde von Neura verlegt und montiert
Die Kompressoren wurden bislang anstandslos getauscht. Lt. Servicetechniker gingen die Kompressoeren ein, da kein Flüssigkeitsabscheider eingebaut ist. Neura hat eine Nachrüstung für Sommer 2012 angeboten- die Frage ist, wie viel Schaden der aktuelle Kompressor bis dahin genommen hat und ob er es dann vielleicht gerade noch über die Gewährleistung schafft.
In jedem Fall wird aber auch diese Maßnahme nichts am eigentlichen Heizverhalten der Anlage ändern.
Für die seperate WW-WP haben wir uns entschieden, um in der warmen Jahreszeit die große Direktverdampferanlage vor oftmaligem ein/aus zu schonen. Soll ja nicht so gut sein für Kugellager, Ventile etc. War ein Vorschlag von Neura, den ich nach wie vor für sinnvoll erachte.
Die Vorlauftemperatur variiert zwischen 27und 32°C. Zu genauen Einstellungen der Anlage kann ich keine Auskunft geben, doch hat der Servicetechniker diese im Winter überprüft und für ok befunden.
@ johro:
Mit Speicher meinte ich den WW-Speicher. Für die FBH gibt es bei uns keinen Pufferspeicher, die FBH wird direkt angefahren.
@ Hitcher:
Während des gesamten Winters im kühlen Haus war Neura 3x bei uns, und das nur nach zähen Telefonaten, Emails und versäumten Terminen.
Wie die meisten anderen WP-Nutzer wollen auch wir- wie übrigens auch bei der Inbetriebnahme von Neura angeraten- mit Nachtstrom das Gebäude aufheizen, um dann tagsüber die RT bis zur nächsten Aufheizphase leicht absinken lassen zu können. Unsere Solltemperatur für die Nachtaufheizung war auf 24°C gesetzt. Neura teilte uns gegen Ende des Winters schließlich lapidar mit, dass diese RT lt. Norm nicht vorgesehen wäre- fertig.
Stimmt natürlich nicht, denn in Badezimmern sieht die Norm 24°C RT vor, wir hatten 18°C.
Ganz abgesehen von Behaglichkeitswerten, die deutlich über der Norm liegen und für den Nutzer maßgeblich sind. Und die bei einer derartigen Auslegung wie bei unserer WP ja auch spielend erreicht werden sollten.
Ich habe mich damals vor der WP-Entscheidung u.a. in einigen Foren eingelesen. In diese Foren führe ich jetzt meine gemachten Erfahrungen rück. Mir geht es nicht um Negativmeldungen, sondern um Information. Und wenn sich im Verfahren herausstellt, die Anlage von Neura ist in Ordnung, und max. 18°C im Bad sind ok, dann werde ich das genauso hier und andernorts bekanntgeben- auch als Information für andere.
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Unsere Neura WP (Wasser/Wasser; Europa PRO W 6 EuS, 1-stufig, 7,78kW) läuft seit 2009 problemlos und schafft es auch unser Haus jenseits der 27°C hochzuheizen(Estrichausheizprogramm).
Haus 155m2, EKZ 29, Warmwasserbereitung über Heizwärmepumpe.
Wurde allerdings nicht von Neura selbst installiert - über Neura direkt wärs teurer gewesen als über einen Installateur.
Muss sagen, bisher sind wir mit Neura sehr zufrieden, fürchten allerdings auch schon den Tag an dem unser Kompressor schlapp macht - denn da scheint scheinbar doch eine Schwachstelle bei Neura WPs zu sein.
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Hmmm
ist ok stefan, sorry für meinen Verdacht.
Ganz klar ists mir dennoch nicht: Läuft die WP nun nur nachts mit Nachttarif? Oder läuft sie modulierend auch tagsüber mit ständiger VL zwischen 27°C-32°C?
Wenn die Heizung im Winter zeitweise nur nachts mit VL 27°C läuft und tagsüber gänzlich untätig ist wundern mich die Innentemp im Haus nicht sonderlich. Ich kann mir außerdem nicht vorstellen daß die meisten Besitzer von modulierenden WPs diese mit reinem Nachtbetrieb laufen lassen, das ist mir sogar gänzlich neu. Schliesslich muß bei so langen Stehzeiten die VL deutlich höher sein als bei Dauerbetrieb, was den günstigen Stromtarif wieder ungünstiger macht.
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@ Hitcher
Ist ok.
Die Heizungs-WP läuft ohne Rücksicht auf Tag- oder Nachtstrom im Dauerbetrieb- immer, wenn Anforderung besteht. Anforderung besteht bei Unterschreiten der Solltemperaturen: Tag RT 22°C, Nacht RT 24°C. Da diese RT nie erreicht wurden, lief die WP im Winter praktisch permanent mit 100%.
Nur die WW-WP, die in Form einer Luft-WP im Keller steht, ist auf die Nutzung von Nachstrom eingestellt.
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Hmmm
Aber die VL von 27°C-32°C wurde von der WP immer erreicht? Wenn sich der VL monatelang im Dauerbetrieb um mindestens 5-10°C auf unter 22°C abkühlt landet ja eh jede Menge Wärme im Estrich, wo ist die Wärme hin?
Wie lange ist es her daß ihr den Estrich ausheizen habt lassen? Sind die Heizkreise komplett offen? Zeigt der VL-Fühler die korrekte Temp. an, denn eigentlich erscheint mir auch der WP-Hub zwischen RL/VL recht beachtlich?
Zur WW-WP: Ich nehme an die Luft-WP schaltet sich ab einer bestimmten Luft-Temp. ab, welche Zuluft-Temp. hattet ihr bzw. ab welcher schaltet die WW-WP ab? Wenn sich die WW-WP wegen der kalten Luft abschaltet und der Heizstab auch deaktiviert ist gibts kein WW....
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@ Hitcher
Du trifft den Nagel auf den Kopf: Wo geht die Wärme hin?
Ich weiss es nicht.
Der RL kühlt aber nicht auf unter 22°C ab- ich habe Spreizungen von 1-5K beobachtet.
Estrichausheizen war unmittelbar nach Verlegen FBH + Estrich Betonieren, ist also schon über 3 Jahre her...
Zur WW-WP: Im Keller hatten wir zuletzt ca. 12-15°C RT. Ab und an war ich morgens im Keller, da lief sie noch munter vor sich hin...
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Auslegung
Hallo, ich denke das Problem liegt in der Auslegung der Anlage, 8 x 75 lfm auf 360 m² für 16 kW (37,5 lfm/kW) ist sehr sehr wenig - diese Anlage kann nur eine sehr schlecht AZ haben. Bei meiner Anlage haben wir 14 x 70 lfm auf 600 m² für 12 kW (81,7 lfm/kW) verlegt - die Anlage läuft super. Ich denke deine Kollektorgröße reicht gar nicht aus das Kältemittel ordentlich zu verdampfen und somit kommt flüssiges Kältemittel zum Kompressor zurück - Kompressorschaden! Alle anderen Probleme sind eine Folge dieser Auslegung - ein weiteres Problem sind sicher hohe Stromkosten aufgrund der niedrigen Verdampfungstemperatur und somit schlechter AZ.
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hallo
Hi Aramis, ich kenne mich zwar mit DV nicht aus und habe nur Sole-Kollekotren, aber das mit dem Kältemittel und Kompressorschaden hörts sich böse an, kann das wirklich passieren?
lg
johannes
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@ Aramis
Das scheint mir ein sehr plausibler Ansatz zu sein, danke. Abgesehen von den Problemen mit der WW-WP, die ja ein komplett eigenes Thema sind, würde das viele Fragen sozusagen im Dominoeffekt erklären.
Hab ich zwar bislang noch gar nicht erwähnt- aber auch mit der hohen Stromrechnung liegst Du völlig richtig. Allerdings hätte ich den VL mit 27-32°C eigentlich als ok eingeschätzt- Wärme wäre also durchaus vorhanden.
Was meinst Du dazu?
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@Stefan H
wo liegen die Stromkosten in einer Heizsaison?
als Vergleich:
210 m² Wohnfläche bei rund 23° - 24° da erster Winter und Kleinkind, Anlage noch nicht perfekt optimiert;
EKZ 35 mit WP mit Tiefenbohrung + 8 m² thermische Solar für WW
Gesamter Stromverbrauch in dieser Heizsaison für
Heizung/Warmwasser 2880 kW (~500 euros)
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@ sensai
Heizsaison 2010/2011
EKZ 26, Dämmung bereits vollständig vorhanden
Haus noch nicht bezogen, daher...
- 170m2 temperiert auf 12-14°C
- 170m2 Frostwächter auf 6°C
- Praktisch keine Warmwasser-Entnahme
Stromkosten gute € 1.000
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Hmmm
Für die Stromkosten fehlen mir die Worte, bin gespannt wie die Rechnung aussieht nachdem ihr nun drin wohnt. Irgendwie passt noch nicht alles zusammen.
Die Auslegung kann nicht erklären warum es im Haus nicht warm wird wenn die VL ja passt. Das Haus braucht auch keine 16kW sondern im schlechtesten Fall nur 9kW, und im heurigen milden Winter hätten nicht mal diese 9kW sonderlich oft anfallen dürfen wenn die Heizlastberechnung passt. Der RL ist oft höher als 22°C, dann schaltet die WP also ab obwohls im Haus kalt ist und taktet trotz Modulierung? Spreizung manchmal nur 1K bei durchschnittlich 29,5°C im VL? Wieso geht Neura nicht mal die Heizkreise an, der Servicetechniker hats ja eh schon erwähnt. Wenn bei 18°C im Haus die FBH keine Wärme abgibt sondern vom 29°C-VL im RL wieder 28°C retourkommen hats was mit der FBH, nicht mit der WP. Natürlich schaltet die dann ab, die kann ja nicht endlos runtermodulieren.
Hast du Durchflussmesser denen man ansieht daß in allen Kreisen ordentlich Wasser durch die FBH rinnt? Welche Bodenbeläge habt ihr?
Da hast du ja an ordentlich viel Fronten eine Baustelle, fürs WW gibts ja nicht einmal einen Verdacht?
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