Einspeisung von PV Strom aus dem Speicher bei OeMAG verboten - Seite 3
20.7.
-18.9.2026
62 Antworten
20 Autoren
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Um das gehts ja nicht, das ist der trägen Regelung geschuldet. Hier geht's um aktives Einspeisen aus der Batterie, und wenn schon mein Netzbetreiber sagt, dass das seinerseits erlaubt ist, so kann mich die Ömag kreuzweise. |
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Eigentlich muss die ÖMAG doch froh sein, weil in der Nacht bekommt sie selbst mehr für die kWh. |
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Meist wird in der Nacht eingespeist wenn man in einer BEG/EEG ist, mit dem Ziel dass die OeMAG nichts bekommt. |
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Ja schon klar. Ich hab gemeint, dass es recht rechtlich egal sein muss ob durch die träge Regelung ein paar Watt aus der Batterie ins Netz kommen oder ob ich über Nacht aktiv 500 Watt aus der Batterie ins Netz schiebe. Ist das Einspeisen aus der Batterie ins Netz wirklich verboten, müssten wir alle unsere Batterien abhängen weil diese unmöglich so betrieben werden können, dass nie ein Watt davon ins Netz kommt. |
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Richtig - denn hier ist es ja explizit erlaubt. Hab nun fast ein Jahr Einspeisung mit Batterie hinter mir (ab März - im Winter geht das eh nicht / alles um Verlustleistungen mit realdaten korrigiert): - Nachteinspeisung zusätzlicher Nutzen: +350€ (5ct am Tag zu 12 ct in der Nacht) - 0 Netzbezug in der Nacht: ~300€ Werd ziemlich gut bei meinen prognostizierten 700€ zusätzlichen Nutzen pro Jahr allein durch die Batterie landen. Amortisiert sich damit in ca 6 Jahren |
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Zwischen Regelungsdifferenzen und aktiver Entladung ins Netz besteht aber ein Unterschied. |
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Wo ist es explizit erlaubt? |
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Bei allen Energiegemeinschaften solange der Strom aus erneuerbaren bzw eigenerzeugtem Strom stammt. Dann ist es egal ob der Strom von der PV oder einem Speicher kommt |
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Ich fürchte du hast die Problematik nicht verstanden (ließ mal das Eingangsposting), natürlch hat die EEG gerne wenn du in der Nacht einspeist, aus Sicht der EEG spricht nichts dagegen, aber die OeMAG vertritt die Ansicht dass das nicht erlaubt ist, wenn sie Reststromabnehmer ist (darum geht es in diesem Thread). |
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ich hab dir nur geantwortet ob die OEMAG es erlaubt oder nicht weiß ich nicht und ist mir auch egal - ich habe nur geschildert welche Ergebnisse man mit Einspeisen in der Nacht erzielen kann. Ergo: wenn man einspeisen will in der Nacht (weil es sich eben rechnen kann): geht nicht zur ÖMAG |
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Das ist aus meiner Sicht etwas missverständlich, klarer wäre es: "Bei allen Energiegemeinschaften, solange der Strom aus |
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Ich habe ab Nutzung der Batterie wenn die Sonne weg ist Netzbezug von ca. 20-25W. Sie können so betrieben werden wenn der Wechselrichter das macht. |
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Sorry, so eine Regelung kann es in Österreich nicht geben. Nachdem (theoretisch) sowohl der Abnehmer des Reststroms, als auch der Netzbetreiber Privatunternehmen sein können/sollen, würde das eine Situation ermöglichen in der niemand in Österreich privat Strom erzeugen dürfte, weil potentiell auch niemand diesen Strom einspeisen bzw. abnehmen würde. Jedes Unternehmen ist frei in seinen Entscheidungen und dürfte verweigern... Das wäre wirtschafts - und energiepolitisch konträr zu aktuellen Gesetzeslage... Grüße Nöldi |
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Das ist einer der Gründe warum es die OeMAG bzw den OeMAG Marktpreis gibt, die OeMAG hat Kontrahierungszwang, aber (nach Ansicht der OeMAG) nur wenn man nicht aus der Batterie einspeist. |
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Der EEG ist es egal ob man den Strom vorher gekauft hat und ihnen den Graustrom verkauft. Die ÖMAG darf das nicht und stellt daher jene Bedingung. Letztlich könnte man belegen, dass es kein Graustrom ist, wenn man im Sommer 0kWh bezieht, das ergibt sich aus den Werten beim Netzbetreiber, und dann nachts einspeist. |
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Hallo ck, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Einspeisung von PV Strom aus dem Speicher bei OeMAG verboten |
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Die Rechtsansicht der OeMAG besteht unabhängigt vom Thema Graustrom (wurde mir explizit mitgeteilt). |
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Wenn man Bezug hat, sagt das aber nicht aus, dass man Graustrom aus der Batterie einspeist... |
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Wenn du an jenem Tag, an dem du nachts 50kWh ins Netz speist, nur 200W aus dem Netz bezogen hast, dann können höchstens 200W Graustrom vorhanden sein. Die 50kWh generieren sich nicht aus dem Nichts. Und da sicher niemand so bekloppt ist ein Notstromaggregat mit Diesel laufen zu lassen um den Strom zu verkaufen... |
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Das hab ich nicht angezweifelt, aber wenn ich 20kWh Bezug hab und 10kWh in der Nacht einspeise, heißt dann eben auch nicht, dass es Graustrom ist. |
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Es geht um die Plausibilität. Das ließe sich mit Messeinrichtungen lösen die dann aber kosten. Für jene, die aber nur einspeisen in den Sommermonaten und quasi null beziehen und das über die Netzbetreiberdaten verzifiziert ist, liegt der Fall eben anders. |
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Diese Diskussion ist wieder sooo DEUTSCH, wenn's das ganze noch 2x bis 3x hochdrehts habt's eine Chance noch Ehrenpiefke 2ter Klasse zu werden 😋 Im Ernst, das ist ein Nullthema, wenn das einer macht ist es komplett egal. Wenn es hundertausend machen, sollten wir allesamt froh sein, dass irgendwelche PV-Liebhaber aus Ideologie wirtschaftliche Verluste in Kauf nehmen, die nicht über die Systemkosten umverteilt werden müssen. Zum Thema Graustrom: Die Ökostromzertifikatezettelwirtschaft ist sowieso ein PR-Etikettenschwindel, weil Ökostrom der am 21.6. um 1100 zertifiziert erzeugt, 6 Monate später am 21.12. um 2100 verbraucht werden kann. Die sind nicht zeitgebunden im Sinn von stündlichem oder viertelstündlichen Matching. Das Zauberwort ist hier "bilanziell", die Herkunftsnachweise haben auch ein "Haltbarkeitsdatum" von 12 Monaten... https://ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40273999/NOR40273999.html Wenn jemand nicht um 1200 sondern stattdessen in der Nacht einspeist, schenkt er der Oemag Geld, wenn jemand um 1200 verbraucht um den Strom um 2100 einzuspeisen, zahlt er drauf solange sich eine PV via Oemag Vertrag überhaupt irgendwie rechnen kann. Newsflash die Oemag hat ja nicht nur bei PV Kontrahierungszwang sondern auch Wasser, Wind und anderem Oekostrom. Wieso die da wegen den paar PV kWh in der Nacht rumheult ist mir unerklärlich. Bildquelle: https://www.oem-ag.at/fileadmin/user_upload/Dokumente/statistik/inst_leistung/Anlag_StatMP_Q2_2026_ECA.png In der Dritten Variante, welche die Oemag sowieo nicht tangiert, hat er sowohl beim Einspeisen als auch beim Verbrauch einen Spotmarkttarif, dann könnte das an wenigen Tagen im Jahr wirtschaftlich Sinn machen. Macht er das verringert er dadurch trotzdem unsere Gesamtkosten und CO2 Bilanz! Die Pumpspeicher stehen zu der Zeit schon auf Anschlag, wo kann die marginale kWh Strom zu der Zeit sonst herkommen? Muss ein fossiles Kraftwerk sein. Gibt's genug Speicherkapazität bzw. Erzeugung aus Wind, rechnet sich das nach Netzkosten und den Abschlägen sowieso nicht mehr. tl;dr: Hier wird der Wald vor lauter Bäumen mal wieder nicht gesehen. |
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