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Einspeisung von PV Strom aus dem Speicher bei OeMAG verboten - Seite 4 teilen

20.7. -18.9.2026    62 Antworten    20 Autoren 62 2026-09-18T12:48:27+02:00    3 Empfehlungen
     
Zusammenfassung
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  •  ck
20.07.2026
65
Ich war bisher immer der Ansicht, dass Einspeisen aus dem Speicher erlaubt ist, wenn folgendes gegeben ist:
-Strom kommt (nachweislich) von der PV (und nicht aus dem Netz)
-Netzzugangsvertrag untersagt es nicht explizit

Besonders interessant ist das natürlich, wenn man in einer EEG ist und die abgenommene Einspeisung optimieren möchte, also den Überschuss aus dem Speicher in der Nacht ins Netz zu entladen. Dies wird hier zB auch propagiert:
https://energiegemeinschaften.gv.at/speichereinbindung-in-energiegemeinschaften/
Wer in einer EEG ist, benötigt aber auch einen Einspeisevertrag für den Reststrom, hier ist aktuell vermutlich (wie bei mir die OeMAG führend.
Nun wurde hier vereinzelt auch die Meinung geäußert, dass eine Einspeisung aus dem Speicher verboten sei, wenn man einen Einspeisevertrag bei der OeMAG hat, hier hat jemand angegeben, dass er die Auskunft direkt von der OeMAG hätte
https://www.energiesparhaus.at/forum-fronius-energiegemeinschaft/85234_1#924498

Ich wollte es ganau wissen und habe daher schriftlich (in der hoffnung auf eine schriftliche Antwort) bei der OeMAG angefragt ob:
"Wenn man einen Einspeisevertrag bei OeMAG hat, es erlaubt ist aus einem Heimspeicher einzuspeisen, sofern sichergestellt ist, dass die Energie aus der eigenen PV stammt?"

Zu meinem Bedauernswerte hat sich die OeMAG bei mir nicht schriftlich sonden telefonisch gemeldet (ich vermute, dass sie abschtlich nicht schriftlich geantwortet haben), die Info des Anrufers aus meinem Gedächtnis:

1) die OeMAG ist der Rechtsansicht, dass eine Einspeisung bei OeMAG aus dem Speicher nicht zulässig ist, das gilt auch wenn man nicht aus dem Netz lädt, sie begründen das eineseits gesetzlich, andererseits mit ihren Einspeisebedingungen
2) das Thema Zertifikate spielt dabei keine Rolle
3) abgesehen von der rechtlichen Zulässigkeit haben sie damit auch Probleme mit Prognosen (Thema Ausgleichsenergie, wobei ich die Begründung da teilweise nicht nachvollziehen konnte)
4) auf das Thema EEGs speziell https://energiegemeinschaften.gv.at/speichereinbindung-in-energiegemeinschaften/ 
habe ich den Anrufer konkret angesprochen, er meinte, das kann man gerne machen, aber eben nicht wenn der Reststrom an die OeMAG geht, das gilt auch wenn man nicht aus dem Netz lädt


  •  berndti
18.9.2026 11:35  (#61)
Diese Diskussion ist wieder sooo DEUTSCH, wenn's das ganze noch 2x bis 3x hochdrehts habt's eine Chance noch Ehrenpiefke 2ter Klasse zu werden 😋

Im Ernst, das ist ein Nullthema, wenn das einer macht ist es komplett egal. Wenn es hundertausend machen, sollten wir allesamt froh sein, dass irgendwelche PV-Liebhaber aus Ideologie wirtschaftliche Verluste in Kauf nehmen, die nicht über die Systemkosten umverteilt werden müssen.

Zum Thema Graustrom: Die Ökostromzertifikatezettelwirtschaft ist sowieso ein PR-Etikettenschwindel, weil Ökostrom der am 21.6. um 1100 zertifiziert erzeugt, 6 Monate später am 21.12. um 2100 verbraucht werden kann. Die sind nicht zeitgebunden im Sinn von stündlichem oder viertelstündlichen Matching. Das Zauberwort ist hier "bilanziell", die Herkunftsnachweise haben auch ein "Haltbarkeitsdatum" von 12 Monaten... https://ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40273999/NOR40273999.html

Wenn jemand nicht um 1200 sondern stattdessen in der Nacht einspeist, schenkt er der Oemag Geld, wenn jemand um 1200 verbraucht um den Strom um 2100 einzuspeisen, zahlt er drauf solange sich eine PV via Oemag Vertrag überhaupt irgendwie rechnen kann. Newsflash die Oemag hat ja nicht nur bei PV Kontrahierungszwang sondern auch Wasser, Wind und anderem Oekostrom. Wieso die da wegen den paar PV kWh in der Nacht rumheult ist mir unerklärlich.

https://www.oem-ag.at/fileadmin/user_upload/Dokumente/statistik/inst_leistung/Anlag_StatMP_Q2_2026_ECA.pngBildquelle: https://www.oem-ag.at/fileadmin/user_upload/Dokumente/statistik/inst_leistung/Anlag_StatMP_Q2_2026_ECA.png

In der Dritten Variante, welche die Oemag sowieo nicht tangiert, hat er sowohl beim Einspeisen als auch beim Verbrauch einen Spotmarkttarif, dann könnte das an wenigen Tagen im Jahr wirtschaftlich Sinn machen. Macht er das verringert er dadurch trotzdem unsere Gesamtkosten und CO2 Bilanz! Die Pumpspeicher stehen zu der Zeit schon auf Anschlag, wo kann die marginale kWh Strom zu der Zeit sonst herkommen? Muss ein fossiles Kraftwerk sein. Gibt's genug Speicherkapazität bzw. Erzeugung aus Wind, rechnet sich das nach Netzkosten und den Abschlägen sowieso nicht mehr.

tl;dr: Hier wird der Wald vor lauter Bäumen mal wieder nicht gesehen.

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  •  ck
18.9.2026 12:48  (#62)

zitat..
berndti schrieb: Diese Diskussion ist wieder sooo DEUTSCH, wenn's das ganze noch 2x bis 3x hochdrehts habt's eine Chance noch Ehrenpiefke 2ter Klasse zu werden 😋

Im Ernst, das ist ein Nullthema,

und die richtig deutschen schreiben dann zu einem Nullthema die längste Litanei 🤣


zitat..
berndti schrieb: Hier wird der Wald vor lauter Bäumen mal wieder nicht gesehen.

Leider von dir auch nicht, weil keiner der von dir angesprochenen Punkte hat in der Rechtsmeinung der OeMAG Relevanz.




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