2 Erdwärmesonden -> Simplex statt Duplex
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Welchen Durchmesser haben die Rohre? Ich sehe so keinen Punkt bei den Simplex einen Vorteil hätte. Duplex hat deutlich mehr Oberfläche und damit mehr Entzug pro Meter. Entsprechend vermute ich nicht, dass man eine 150m Duplex Bohrung mit 2x 80m Simplex ersetzen kann. Selbst 150m Duplex mit 2x 80m Duplex zu ersetzen ist schon knapp. |
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Die Sondenrohre bei Duplex haben 32mm und bei Simplex 40mm. Glaube Thema war damals schwieriger in den turbulenten Bereich zu kommen bei Vollast. |
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Schau Mal die YouTube Videos die dyarne erwähnt hat, dann kannst du grob die Vorgehensweise abschätzen. https://www.energiesparhaus.at/forum-angebot-tiefenbohrung/84854_1#917864 Dauert keine 20 Minuten und man hat ein besseren Einblick. |
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Bei 2* Duplex Sonde hast dann allerdings auch 8 Rohre die du ins Haus bringen musst, oder draußen einen Verteiler setzen. |
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Wenn ich nach den Videos gehe sollte ich also im Falle dass die Bohrung nur <80m tief möglich wird auf eine Simplexsonde bestehen damit eine turbulente Strömung erreicht werden kann. Das ist mit den 8 Rohren hätte ich dann über 2 Kernbohrungen mit 4fach Einführung gelöst. Naja ich hoff jetzt einfach mal dass sie mind. 80m schaffen auch wenn das Bohrloch jetzt schon nicht sonderlich stabil zu sein scheint. |
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Bei 2x Duplex Da32 wirst du ca. 2,2m3/h benötigen. Bei 200m ergibt das 155mbar Druckverlust. Gerechnet mit 3°C Mediumtemperatur und 20% Frostschutz. 1x 150m sind eher 2x 90m. Schotter mit Wasser auf 60m ist gut für den Entzug, und ist für den Bohrer kein Problem. Hab auch bis 65m Schutzverrohrung mitgezogen. Bei Modulierenden schlägt Wärmetauscherfläche die Turbulents. Meist ist es die Stromaufnahme der Umwälzpumpe nicht Wert. Bei 4kW Entzug, also 5kW Heizleistung und 3K Spreizung wärst du auch bei 2x Simplex Da40 nicht im turbulenten Bereich. Da brauchst du sonst schon eher Soleflüssigkeit mit 12-14% Ethanol oder sogar Reinwasser. 150m Duplex oder wenn es nicht möglich ist 2x 90m Duplex. Musst nur den 4-Fach Verteiler bedenken.
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Ok, jetzt ist es fix -> Bohrung wurde bei 65m (inkl Schutzrohr) abgebrochen. Bohrloch ist immer noch instabil und der Bohrfirma ist das Risiko zu groß damit die Sonde komplett zu verlieren. Werden also 2x65-70m Grundwasser steht zwischen 22 und 65m Sollte laut Bohrfirma immer noch für 5kW Entzugsleistung reichen. |
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Kann das mit der Entzugsleistung von ~5kW bei 2x65-70m stimmen? Bzw. gibt es dazu ein offizielles Berechnungsblatt? |
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Das kommt auf den Boden an. In Deutschland gibt es das ISONG System, da bekommt man ganz gute Werte mit denen gerechnet wird. Es sollte für die Bohrung ja ein Geologe dabei sein, der sollte die Infos ja haben. Aber eine 160m Bohrung mit zwei 70m Bohrungen geht nur wenn vorher ordentlich Puffer drauf geschlagen wurde.
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Die wollen nur nicht ihre Schutzverrohrung riskieren. Laut meinem Bohrer ist es wichtig, dass in einen Stück gebohrt wird, also nicht zu viel Verrohrung über die Nacht drin lassen. Wenn wirklich von 22-65m eine Grundwasserströmung vorliegt, wäre da der Entzug auch hoch. Ich habe mich damals an diese Tabelle gehalten. Die Zeile mit 2400h Entzug, bei mir ist leider nur Lehm/Schluff mit 35W/m vorhanden. https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/erdwaerme/erdwaermebohrung/erdwaermesonde @dyarne hat mal geschrieben, dass bei einer guten Grundwasserströmung auch mehrere kurze Bohrungen im Vorteil sein können. Wäre z.b. darunter wieder nur Lehm, hätte ich lieber mehr Sonden in der Grundwasserschicht. Macht den Verteiler größer... Ist die Wärmepumpe knapp ausgelegt? |
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@Markus98 hm, ja habs mehrfach hinterfragt und da das Unternehmen diesbezüglich auch bei tiefen Bohrungen einen sehr guten Ruf hat hab ich denen jetzt mal geglaubt dass wirklich nicht mehr geht. ja, die Wärmepumpe ist eher knapp ausgelegt. Heizlast laut EA EA [Energieausweis] 6,3kW. Wärmepumpe kann thermisch 0,8-6kW. max. Kälteleistung der WP WP [Wärmepumpe] 4,4kW Bohrung war mit Puffer auf 5,8kW Kälteleistung ausgelegt mit 36W/m |
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Also knapp ist was anderes. Denn die Heizlast lt. EAWEAW [Energieausweis] ist ein theoretischer oberer Deckel, ohne solare und innere Gewinne. Deine reale Heizlast wird wohl darunter sein (abhängig der solaren Architektur), weswegen die WP WP [Wärmepumpe] schon sehr gut passen wird. Wie ist denn die Anbindung zu den Bohrungen? Eine Chance hier noch notfalls einen Mini RGK RGK [Ringgrabenkollektor] hinzubekommen? |
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Die Bohrung mit 65m is direkt 2m vorm Heizraum. Die Zweite wird 8m seitlich versetzt. Beide Bohrungen befinden sich auf einem schmalen ca. 3m breiten Gartenstreifen zwischen Haus und Gartenmauer. Die zweite Bohrung wird auf anraten des Installateurs mit max. +15m also 80m (sofern möglich) gebohrt damit die Differenz nicht allzugroß ist. Ich fürchte ein Mini RGK RGK [Ringgrabenkollektor] hat relativ wenig Sinn bzw. schwierig möglich da ich ab ca 50cm Schotter habe und der auf den ersten Metern trocken ist. Kann dann hier eine Skizze einstellen. |
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Musst aber aufpassen wegen dem Strömungswiderstand. Sonde 1 65+2m 67m Sonde 2 80+8m 88m Was mit Hin und Rückweg 42m Differenz sind. Sicher wirst es in einem gewissen Rahmen Hydraulisch abgleichen können aber wenn du gerade beim erichtrn bist, kann man es so symmetrisch wie möglich machen (Tichelmann) |
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So tief wie geht. Und dann bei der kürzeren Bohrung einen Mini RGK RGK [Ringgrabenkollektor] bzw. Spagehttikollektor damit beide Kreise gleich lang sind. Der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] auf Sole Aus, also der kalten Seite. Wenn die Tiefenbohrung wirklich im Grundwasser steht, kannst dich über gute Soletemperaturen freuen. |
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Bei mir ist 20m Schotter und dann Schluff und ausgelegt wurde da auch mal mit den 35W/m Gebohrt hat man 2x 130m wobei 100m mit Stützverrohrung sind (mehr hatten sie nicht dabei) Es ist die ganze Zeit ordentlich Grundwasser gekommen und die Bohrung hat entsprechend gedauert. Allerdings wollte der Bohrmeister anfangs auch gleich mal 3 oder 4 mal Bohren und ich kann dir sagen warum - weils schneller geht, viel schneller und du noch mal extra Zahlst für das Umsetzen (und dass die ANbindung teurer wird ist ihnen auch egal). Da sind auch erst mal alle möglichen Gründe aufgeführt worden. Ein bischen extra Motivation in Form von Bapier mit Zahlen hat ihn motiviert nur 2 x zu Bohren und sich die Frage vom Cheff zu stellen warum es den länger dauert. Ich hab jetzt Sole Ein Temperaturen von minimal 9,4° gehabt wie es im Januar mal ne Woche so -10 hatte, ansonsten bin ich bei 10° Sole ein gelegen. |
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Ok, bei mir kostet das Umsetzen nichts extra. Die Bohrung auf 65m mit Schutzrohr hat jetzt schon 3Tage in Anspruch genommen. Vermute da ist er auch schon weit weg von schnell. |
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Okaaay mit was Bohren die? Mit nem Handbohrer? Die 130m waren jeweils in einem Tag unten sind um 9 gekommen und um 17 Uhr war die erste Bohruing fertig, die Sonde drinnen und die Maschine umgesetzt. Am zweiten Tag waren die zu Mittag fertig mit dem loch 2 und haben am Nachmittag beide Verpresst |
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Naja hab vergessen dazuzusagen dass max. die Hälfte davon Bohr/Verpresszeit ist. Die restliche Zeit mussten sie immer wieder in die Firma fahren Material (Schutzrohre, Verpressmaterial) holen da ihr angenommenes Bohrprofil ganz und gar nicht zu den realen Gegebenheiten passt. Für mich sowieso nicht ganz verständlich warum die nur auf den Meter genau oder sogar 1-2Stück weniger als ihr Bohrprofil angab Schutzrohre mitgenommen haben. 🙈 |
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Gibt es wo eine einsehbare Karte von Bohrprofilen von im Umfeld getätigten Bohrungen? |
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Na dann zahlst hoffentlich nicht nach tatsächlichen Aufwand. |
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