Hattet ihr einen Reallohnverlust? - Seite 3
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Inwiefern unterscheidet sich das dann vom Stammtischgespräch, wenn kritisches Hinterfragen und statistische Methodik unterbunden wird? Was auch überhaupt kein Problem wäre, wenn nicht explizit der Kontrast dazu hergestellt worden wäre. |
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Vielleicht ist das für den TE interessant: https://www.statistik.at/ueber-uns/erhebungen/personen-und-haushaltserhebungen/finanzielle-situation-und-konsum |
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was is schlecht an einem stammtischgespräch? |
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Das musst Du in erster Linie den Threadersteller fragen, der darauf Bezug genommen hat und sich durch die Frage vom Stammtischniveau abheben wollte. Das geht sich meiner Ansicht nach halt schwer aus in der Komposition. |
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Nichts, solange man die gewonnenen Eindrücke nicht auf die Allgemeinheit umzulegen versucht. |
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Ich kann leider mein Gehalt von vor 14 Jahren jetzt nicht mehr vergleichen mit der damaligen Tätigkeit, daher nicht abgestimmt. Was aber mein Gefühl, meine Wahrnehmung im professionellen Umfeld anbelangt: ich sehe einen deutlichen Sprung bei den Reallöhnen und Gehälter sind im Verhältnis zur Arbeitsleistung wohl in keinem anderen Land der Welt stärker angestiegen als bei uns - was natürlich auch ein Grund für die hohe Inflation ist und war (nicht nur die Energiepreise...). Das ist auch meine größte Sorge, dass wir uns tw unwissentlich komplett aus dem Markt verabschiedet haben. Und wenn ich ehrlich bei den mir bekannten Konzernangestellten herumfrage (Wien Energie, ÖBB, etc) - die arbeiten unisono durch Home Office und Co effektiv weniger bei mehr Lebensqualität und stark gesteigenen Gehältern. Mag sein, dass das nicht überall so ist, zB an der Kassa beim Billa. Aber auch im viel kritisierten Pflegebereich waren die Steigerungen stark, so dass das Angebot an "privaten" Heimhilfen deutlich abgenommen hat. Kein Wunder also, dass die Pizza in Monaco gleich viel wie bei uns kostet. Weil der Pizzabäcker vermutlich das 1,5 fache kostet wie dort. So und nun Feuer frei auf mich 😜 |
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also der Satz: Ist schon recht klar und bedarf wenig interpretation. Richtig - die Prämisse ist ja : Ergo: wenn hier nur genug Leute das nicht so sehen, entsprechen ja diese Gespräche nicht der Realität. Es wird ein Argument gesucht - explizit. Und da ist der Hinweis halt schon wichtig, dass dieses Forum, diese Gruppe, diese Frage eben wirklich nicht representativ ist. Das einzige was hier rauskommen kann ist: - Es gibt Stammtischgespräche, bei denen ein Reallohnverlust angekommen ist - Es gibt Stammtischgespräche, bei denen kein Reallohnverlust angekommen ist Ohne Differenzierung. Ohne Datengrundlage. Ohne Fakten. Eh nett. (Und wir wissen, wessen kleiner Bruder das ist) |
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...und wieder driftet ein harmloser Thread in eine (aus meiner Sicht mässig interessante) Grundsatzdiskussion ab... |
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musst ja nicht lesen / partizipieren. |
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ich kann es trotzdem blöd finden und das auch kundtun. over and out. |
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Kann man so sehen und es ist legitim, wenn man logisch fragwürdige Schlüsse stehen lässt. Ich sehe es eher als Qualität des Forums, dass hier eben sehr oft - beispielsweise von LiConsult - auf relevante Daten verwiesen wird oder die Aussagen kritisch hinterfragt werden. Wie soll sonst eine sinnvolle Diskussion entstehen? |
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Geht's leicht um LWP LWP [Luftwärmepumpe] vs. SWP? Und warum kein RGK RGK [Ringgrabenkollektor]? 😄 *duckundweg* |
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also der satz sagt aus, dass man, wenn man "mehr" will (also nicht nur die Inflation), auch was dafür tun soll/muss. wenn das gehalt grundsätzlich fair ist, finde ich das legitim |
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Abgestimmt mit: Nein Ich hab gerade unser KV-Gehalt nachgesehen. Dass wäre der relevante Wert und weniger das aktuelle Gehalt, dass sich ja im Hausbaue-Alter meist durch Jobwechsel oder Beförderungen steigert. Unser KV ist von 2014 bis 2026 um 45% gestiegen. Insofern ist es in der Theorie kein Reallohnverlust. Jetzt kommt das große ABER - Inflation ist sehr individuell und IMHO ist die allgemeine Berechnung etwas verkehrt, weil manche Dinge unterrepräsentiert und andere zu stark gewichtet sind. Und vieles, dass man im Alltag oft zahlen muss und was unverzichtbar ist, ist über der Inflationsrate gestiegen. z.B. Lebensmittel - da gabs alleine in den letzten 4 Jahren in manchen Kategorien Steigerungen um über 50%. Insofern hätte ich lieber die Preise von 2014 mit den Löhnen von 2014 als das Niveau, dass wir heute haben. Und was mir sowieso zuwieder ist, ist die Mentalität in vielen bereiten - wir erhöhen die Preise weil wir es können und es jeder macht. Und wenn man nach den Gründen fragt, wird alles mögliche vorgeschoben, obwohl man genau weiß, es ist eigentlich eine Gierflation dahinter. |
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