Hattet ihr einen Reallohnverlust? - Seite 2
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Abgestimmt mit: Nein |
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richtig - die Tariflohnabschlüsse mussten sich demgemäß auch nicht verstecken seit dem Beginn der steigenden Preise dürfte sich dieser in Ö im Gegensatz zu manchen EURopäischen Nachbarn jedenfalls wieder ausgebügelt haben: |
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Wer reagiert denn sensibel? Gut gemeinte Kritik und ein Hinweisen auf die falsche Frage für die falschen Menschen gleich als sensibel, Nerv treffen usw abtun, anstatt sich damit auseinanderzusetzen.... kann man machen. Ist halt nicht besonders sinnvoll. Mehr als die andere Seite der Stammtischplauderei kommt hier auch nicht raus. Eh nett wenn man es einfach wissen will. Ist halt wertlos und keine Argumentationsgrundlage |
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@Liconsult nocheinmal: das hat mit der Frage nach einem Reallohnverlust nichts zutun. Der wird im Verhältnis zur hiesigen Inflationsrate bestimmt, wie diese Löhne im europäischen Vergleich ausschauen ist für diese Diskussion schlicht wurscht. Die Inflationsrate war innerhalb Europas sehr unterschiedlich, weil während des Marktversagens im Energiebereich unterschiedlich stark eingegriffen wurde. |
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Abgestimmt mit: Nein Und noch ein nichtssagender Datenpunkt: Bruttogehalt um rund 260% gestiegen in den letzten 10 Jahren. Damals Einstiegsgehalt als Hardwareentwickler, heute Senior Softwareentwickler. |
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Unsere Preise sind schon sehr hoch, im Vergleich dazu die Speisekarte einer Pizzeria in Monaco, 50m von der Cathedrale de Monaco entfernt, 150m vom Präsidentenpalast, eine Calzone 14€. https://www.le-saint-nicolas-restaurant-monaco.fr/la-carte-le-saint-nicolas-restaurant-monaco Wenn es einem als Österreicher in Monaco billig vorkommt, dann ist irgendwas falsch. |
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Ich stimm nicht ab weil total nicht aussagekräftig. 2014 hab ich in DE in einem "nehm ich damit ich nicht zu lang arbeitslos bin"-Job gearbeitet. Zwischenzeitig Karenz, mehrere Firmenwechsel usw. Also so gesehen: Ja jetzt verdiene ich deutlich mehr bzw. die Steigerung ist deutlich höher als die Inflation. Aber: Ich hab mir mal die Daten rausgesucht zu der STelle die ich nach KV im Jahr 2021 bezahlt bekommen habe. Und die Stelle die exakt die gleiche Firma für genau die gleiche Arbeit (immer noch nach KV) bezahlt. Stellt sich raus: Heutige neue Mitarbeiter haben in diesem Sinne einen "Reallohnverlust". Sind also schlechter dran als ich das damals war. Der Rest ist Gefühl. Denn mit dem steigenden Gehalt steigen schlichtweg auch unsere Vorstellungen. Mein Bruder hat das (vor Jahren schon) mal so formuliert: "Heute gehen wir halt einfach essen wo wir früher Fertigpackung in die Mikrowelle geschmissen hätten" Und das ist um vieles schwerer zu messen. |
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Bei mir auch „nein“ wegen Jobwechsel. |
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War heute wieder baff, bin aktuell auf Dienstreise in einer Stadt in AT AT [Außentemperatur] ( nicht Wien). War am Abend bei einem Kebap Im iss alleine. 2 Kebap, Pommes und 1 ayran haben knapp 24 gekostet. Hatte kein Mittagessen daher die Menge. Das hat während meiner Studienzeit um die Jahre 2014 rum die Hälfte gekostet! mein Gehalt hat sich seit Berufsstart verdreifacht, liegt aber daran das ich da Junior war und jetzt in Führungsposition bin. Aber 24 für ein Abendessen am Imbissstand ist ein Hammer. |
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Also aktuell stehts 7:1. Dann rufe ich gleich mal den Shorty und alle anderen Kanzler seit 2014 an und gratuliere ihnen zur ausgezeichneten Landesführung. So kanns die nächsten 30 Jahre weiter gehen - *sing* immer wieder, immer wieder, immer wieder ÖVP 🤣 |
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Abgestimmt mit: Nein Finde, dass man das so nicht vergleichen kann, da in den letzten 10 Jahren anscheinend alle hier (incl mir) einen beruflichen Aufstieg erlebt haben, der eben mit mehr Gehalt einhergegangen ist. Dieses "mehr" hat aber nichts mit der valorisierung zu tun. Die relevante Vergleichsgrösse ist ja eher wie sich ein Gehalt in exakt derselben Position über 10 Jahre entwickelt. Dabei kann man aber eben nicht die Entwicklung derselben Person über 10 Jahre betrachten. |
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Darum gehts eigentlich. Man müsste vom Gehalt ausgehen, das man bekommen würde, wenn man nicht "aufgestiegen" wäre. Das hab ich zb. gemacht in der Abstimmung. |
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Das nächste ist ja, man möchte nach 10 Jahren arbeiten ja nicht nur sich gleich viel leisten können, sondern seinen Wohlstand verbessern. Und das ist echt schwer mittlerweile, auch wegen Steuerprogression. Mit meinem Brutto wäre ich ja zufrieden. Aber ich kann mir nichteinmal ein österreichisches Auto leisten (Mercedes G). 🤡 |
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Dann muss man halt auch "ab und zu" mal was leisten. Von alleine wird nicht viel passieren. |
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das mit dem leisten ist ja leicht gesagt. Wenn dir die Firma nicht mehr gibt, hast halt trotzdem pech. |
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Als ob Leute die weniger verdienen oder keinen Wohlstand aufbauen können, nichts leisten 🤦 cooler take |
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DAS hab ich NICHT geschrieben |
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Wie passt dann: Zu Oder: keine andere Möglichkeit, kein anderer Job möglich, andere Situation welche es verhindert, aufzusteigen? Du in deiner privilegierten Lage (so wie wir alle hier) hast halt leicht reden. Ich hackel nur mehr 20h und verdien mehr als doppelt soviel wie vor 10 Jahren. Weder verdient, noch etwas geleistet.... einfach Glück gehabt. Mist, jetzt habe ich die Eingangsfrage doch beantwortet. Sind die Stammtischplaudereien jetzt endlich falsch und widerlegt? |
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Kritisches Denken hat selten geschadet. Dann wäre vielleicht auch aufgefallen, dass ich nicht die Frage per se kritisiert habe (die halte ich als einen guten Impuls für eine spannende Diskussion), sondern der Bezug des Ergebnisses zur "Stammtischplauderei". Wenn man sich nochmal kritisch hinterfragt hätte, würde man vielleicht drauf kommen, dass die Art der Stichprobe logisch den gewünschten statistischen Gehalt nicht herbeiführen kann - nochmal zur Erinnerung, in Bezug zur "Stammtischplauderei". Aber selbstverständlich ist einfaches kritisieren ohne lästiges Hinterfragen angenehmer. So etwas passiert mir auch laufend und ich bin froh, wenn Leute meine Worte dann ebenfalls kritisch hinterfragen. Wie soll man sonst etwas lernen? |
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ihr interpretiert da alle viel zu viel hinein ich seh das alles als "ich hör immer wieder das.......wie geht's eigentlich euch damit." |
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Inwiefern unterscheidet sich das dann vom Stammtischgespräch, wenn kritisches Hinterfragen und statistische Methodik unterbunden wird? Was auch überhaupt kein Problem wäre, wenn nicht explizit der Kontrast dazu hergestellt worden wäre. |
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