Welle der Zellschleuse abgerissen - Guntamatic Biostar
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Das ist ja mal richtig bescheuert, also wenn die das nicht auf Kulanz tauschen würde ich mir bei einer Zerspanungsbude eine ordentliche Welle machen lassen. |
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Vorstellungen gibt's. 23 Jahre Kulanz. |
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Ist uns vor Jahren auch passiert, haben sie von einem Landwirt Schweißen lassen und wieder eingebaut, neue bestellt und gesagt wir tauschen diese wann es wieder reißt ... läuft seit 5 Winter. Aber das neue Ersatzteil war binnen 2 Tagen da. Ja die Zeit ist echt blöd, aber kennst du keinen der es dir Schweißen kann? Ausbau ist zwar zach aber auf der anderen Seite schon "leicht" möglich. LG |
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Danke euch für die Antworten! Mit Kulanz rechne ich bei Guntamatic mal nicht... hats noch nie was gegeben, weder bei der Brennkammer, noch bei den vielen Kipprosten, noch beim Stellmotor... also da hatte ich sowieso keine Hoffnung. Schweißen können wir... bin eh beim großen Schweißgerätehersteller... nur sieht mir das bei der Bruchstelle und am Zellrad nach Guss aus. Und das hält dann vermutlich nicht so gut, macht mir aber Hoffnung, wenns bei euch schon 5 Jahre läuft... also wird am Montag geschweißt^^ Ausbau und Reparaturen sind bei mir kein Thema ;) Deshalb fragte ich ja, ob sich jemand schon den Lagerbock verlängert hat oder obs eine revisioniert Version der Zellenschleuse gibt. Weil wir haben seit 3 Winter so harte Pellets, dass man die Schleuse immer spießen und mit einem kleinen Knall wieder lösen hört, wenns das Pellet eben zerbricht. Dachte mir nix, bis es nun eben einfach abgebrochen ist. Es sind auch sicher nur Pellets und nicht Steinchen oder anderes drin... |
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Bin keine Schweißer, aber die Schnecke wird ja sicherlich auf die Welle geschweißt sein... gäbe auch Guss Elektroden ... Wir haben es einfach mit einem normalen Schutzgas geschweißt. LG |
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Die Stelle ist ja nicht gebrochen, weil sie nach 23 Jahren verschlissen war, sondern weil es ein 'Konstruktionsfehler' ist. Dieser Fehler fällt nicht auf, wenn die Pellets weich genug sind. Mit der Schweißung und gleicher Belastung ist ein erneuter Ausfall wahrscheinlich. Wenn man die Welle mit einer vernünftigeren Konstruktion nachbaut, kann es halt sein, dass das nächstschwächste Glied in der Kette kaputtgeht. Sinnvoll wäre also eine Momentenbegrenzung im Antriebsmotor und in der Software ein Vor- und Zurück, bis es geht. Umgekehrt, wenn es 23 Jahre gut gegangen ist ... |
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So, heute Früh Guntamatic angerufen-Teil ist lagernd und kostet 130 Euronen. Es wurde revisioniert und besteht nun aus 2 Teilen: Eine Welle mit Ritzel und das Zellrad. Leider ist immer noch derselbe Schwachpunkt vorhanden, nämlich der Einstich für den Sicherungsring: Ich schreib ihnen morgen mal, ob sie nicht nochmal revidieren wollen, da die Sicherung ja auch durch die aufgeschobene Welle gegeben wäre. Laut Kundendienst sollte die zwar nun nicht mehr brechen, aber dafür war ich schon zu lange selbst Konstrukteur, dass ich erkenne, dass sich der Hebel und die gegebene Schwachstelle durch den scharfkantigen Einstich nicht geändert haben. Überlege auch ein Stützlager zu bauen, das wird aber bei dieser Variante etwas schwieriger... Was meint ihr so darüber? |
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Ja das aktuelle Design mag eh vielleicht so eine Begrenzung über das Abscheren der Schrauben erwirken... aber ob das so ist und die Welle hält? Haben seit 3 Jahren härtere Pellets eines anderen Lieferanten, die man öfter "knacken" hört. Ab und an steckt auch der Motor durch die Zellschleuse fest, was auf das nächst-schwächere Glied schließen lässt. Und - Gott helfe - lass das nächst schwächere Glied nicht eins der Getriebe sein... |
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Also bevor die Schrauben abscheren, ist sicher die Welle am Einstich wieder ab. Gibt es da gar keine Motorstrombegrenzung? Man könnte so etwas ev. sogar nachrüsten, aber dazu müsste man den Motor kennen. |
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