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Schwarmwissen LWP vs. GW-WP - Seite 3

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  •  Biggsi
15.2. - 26.2.2026
74 Antworten | 24 Autoren 74
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Hallo nochmals,

nachdem wir nach einer hilfreichen Diskussion hier im Forum bereits den Weg Richtung Grundwasser-WP eingeschlagen hatten, hatten wir Besuch von einem (weiteren) Installateur.

Der meint, die neuen Modelle der LWP LWP [Luftwärmepumpe] (Monoblock) stehen den Leistungen und dem Energieverbrauch von zB. GW-WP nicht allzu viel nach und die Investitionskosten der WW WW [Warmwasser]-WP (inkl. Brunnen, etc) würden sich in unserem Leben wohl kaum amortisieren. Er selbst hätte in seinem sanierten Altbau eine solche LWP LWP [Luftwärmepumpe] (9kW glaub ich) jetzt verbaut und wäre mit Leistung und Energie-Verbrauch mehr als zufrieden (lt. seinen Aussagen auch kein Zuschalten des Heizstabes selbst bei den -12 Grad C, diesselbe Aussage habe ich auch schon von anderen Seiten gehört, offenbar gibt es Modelle, die die vorangegangenen Minus-Temperaturen gut meistern konnten).

Ich habe mich mit der Thematik LWP LWP [Luftwärmepumpe] vor 7 Jahren intensiv auseinandergesetzt und so wie ich als Laie das Prinzip damals verstanden hatte, war die LWP LWP [Luftwärmepumpe] für mich keine Option (habe dann in das damalige Haus eine GW-WP einbauen lassen, war auch sehr zufrieden, aber die Bedingungen waren dort für die Brunnen perfekt und die Technik der LWP LWP [Luftwärmepumpe] wohl noch nicht allzu ausgereift).

Was mich jetzt interessiert, wie groß sind die Unterschiede mit der aktuellen Technik wirklich? Und ist eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] aus heutiger Sicht durchaus eine Option, vor allem für Menschen wie mich, die sich mit der Technik der WP WP [Wärmepumpe] wohl nie so intensiv auseinander setzen können (und wollen) um jeden Cent rauszuholen, sondern nur eine halbwegs effiziente und am Ende des Tages halbwegs kostengünstige Heizung installieren möchten.

Hier noch die Eckpunkte aus meinem anderen Thread, als noch die GW-WP das Hauptthema war:

Ziegelmassivhaus, Bj 1975, tw. gedämmt, ca. 176 qm beheizte Fläche, EA vom Vorbesitzer aus 05/2025: Gebäude-Heizlast Abschätzung 13,2 kW, HWB 153,9 kWh/m2a, zwischenzeitilich haben wir die ganz alten Fenster getauscht (ca. 75 %)

Im OG wird weiter mit (erneuerten) Radiatoren geheizt, ausserdem gibt es einen großen Kachelofen.
Im EG wurden die Radiatoren (bis aufs VZ) entfernt und durch FBH FBH [Fußbodenheizung] ersetzt.

Bisher war eine Gasheizung in Betrieb
Plan wäre eine Grundwasser-WP mit Auslegung auf 8-10 kW

Vielen Dank schon mal für Euren Input!
PS: genaue Daten zu einem geplanten LWP LWP [Luftwärmepumpe]-Gerät bekomme ich noch und kann ich liefern, sofern die LWP LWP [Luftwärmepumpe] hier nicht vollkommen eingestampft wird.

  •  Markus98
18.2.2026  (#41)

zitat..
PVAndyE schrieb:

Er empfiehlt eine 20 KW oder noch besser eine 30 kW LWP LWP [Luftwärmepumpe] um die die "hohe" Heizlast zu decken.

Also ein Hersteller der 12kW, 20kW und 30kW im Sortiment hat?
Panasonic oder Midea?


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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
18.2.2026  (#42)

zitat..
PVAndyE schrieb: Wer von euch hat von seinem Installateur eine Berücksichtigung und Auswertung des Abtaufaktors bei der Anlageplanung der LWP LWP [Luftwärmepumpe] erhalten ?

Ist doch wohl ein Scherz oder? Ich kenne keinen einzigen Neubau-Herren (und Dame), die eine Bivalenzauslegung erhalten hätte oder sogar eine eigene Berechnung der Heizlast über den EA EA [Energieausweis] hinaus. Bei mir war Verlegung: "10er im Bad und Randzonen, 15er überall anders, 5er ist zu klein" das Verlegemuster des Insti-Meisters. Berechnung der HKVs / Durchflüsse? Von Pipelife - mit 30k VL VL [Vorlauf] und 10k Spreizung. Vielen Dank.


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  •  ds50
  •   Gold-Award
18.2.2026  (#43)

zitat..
hellsayer schrieb: Von Pipelife - mit 30k VL VL [Vorlauf] und 10k Spreizung.

Du Glücklicher.

Bei mir waren es von Pipelife 38°C Auslegungstemperatur.
Im Neubau, wohlgemerkt. 🤦‍♂️🤦‍♂️


zitat..
PVAndyE schrieb: Er empfiehlt eine 20 KW oder noch besser eine 30 kW LWP LWP [Luftwärmepumpe] um die die "hohe" Heizlast zu decken.

🙈🙈🙈

"Ich weiß überhaupt nicht, wo ich hin will, aber Hauptsache, ich bin schnell dort."


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  •  sudo
18.2.2026  (#44)

zitat..
PVAndyE schrieb: Frage in die Runde:
Wer von euch hat von seinem Installateur eine Berücksichtigung und Auswertung des Abtaufaktors bei der Anlageplanung der LWP LWP [Luftwärmepumpe] erhalten ?

Frage an @PVAndyE:
Hast du die Installation und "Planung" der Anlage/Hydraulik selbst gemacht? Oder hast du einen Insti beauftragt?
Und wann nennst jetzt endlich mal alle relevanten Daten zu deiner gesamten Anlage? Warum diese Geheimnistuerei?


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  •  melly210
  •   Gold-Award
18.2.2026  (#45)
Meine 10 Jahre alte Weider LWP LWP [Luftwärmepumpe] hatte auch diesen Winter kein Problem. Hat kaum mehr Strom verbraucht als in vergangenen Jahren, auch Takte ähnlich. Selbstverständlich kein Heizstab. Und nein sie brummt nicht. Da muß man schon bei Windstille direkt davor stehen, sonst hört man die nicht. Allerdings ist daß Außenteil, incl Verdampfer, riesig. Würde ich auch wieder so nehmen, allerdings jetzt natürlich eine modulierende mit einem gscheiten Modulationsbereich. Dh, NICHT knapp ausgelegt sondern mit genug Leistungsreserve, aber der Fähigkeit gut runterzumodulieren. Knapp auslegen mag bei Sole-Wärmepumpen gut gehen, bei LWP LWP [Luftwärmepumpe] ist das m.E. keine gute Idee.

Fazit: jederzeit wieder LWP LWP [Luftwärmepumpe], aber nur eine hochwertige mit großem Verdampfer und Rotor sowie Leistungsreserve.

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  •  wd69
18.2.2026  (#46)

zitat..
PVAndyE schrieb:
   
Er empfiehlt eine 20 KW oder noch besser eine 30 kW LWP LWP [Luftwärmepumpe] um die die "hohe" Heizlast zu decken.

Das ist doch absurd - oder bewohnst Du ein Schloss?

Wir beheizen mit einer 10kW LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] problemlos 250m2 auf 3 Ebenen (auf gemütliche 24-25 Grad im EG/DG) in saniertem Altbau aus ca 1980 mit einem HWB von rund 70 kWh/m2a (und heuer bis jetzt ohne den Heizstab zu benutzen). Auch meine 9kW Multisplit Klima würde das schaffen bis sicher so -10 Grad oder darunter.. 

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
18.2.2026  (#47)

zitat..
ds50 schrieb: Du Glücklicher.

Bei mir waren es von Pipelife 38°C Auslegungstemperatur.
Im Neubau, wohlgemerkt. 🤦‍♂️🤦‍♂️

Kann sein dass es eh auch so bei mir war - ich hatte mir schon das als Horrorwerte gedanklich gespeichert, nachdem es eine mündliche Aussage des Instis war und er die echte Berechnung nicht herausgeben wollte. Ich will jetzt nicht alles schlechtreden - eigentlich war es ein guter Installateur, zumindest die Ausführung. Ich musste ihn dann aber quasi zwingen, mir NICHT die 14kW-Maschine einzubauen...

zitat..
melly210 schrieb: Meine 10 Jahre alte Weider LWP LWP [Luftwärmepumpe] hatte auch diesen Winter kein Problem.

kommt halt auch darauf an wo du wohnst, wie die Anlage dimensioniert ist, etc. Die Leistungsreserve braucht man ME nicht unbedingt, wenn die Regeleung vernünftig ist. Meine zB kann von etwa 2,3kW bis 6kW Heizleistung modulieren - und die 2,3kW sind schon zu viel.


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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
18.2.2026  (#48)

zitat..
sudo schrieb:
Frage an @PVAndyE:
Hast du die Installation und "Planung" der Anlage/Hydraulik selbst gemacht? Oder hast du einen Insti beauftragt? Und wann nennst jetzt endlich mal alle relevanten Daten zu deiner gesamten Anlage? Warum diese Geheimnistuerei?

Servus.

Die WP WP [Wärmepumpe]-Anlage wurde von einem Installateur nach Herstellervorgaben gebaut. Beim "Verkaufstermin" war ein Mitarbeiter des Herstellers dabei und hat die Anlagen- und Teilelisten dem Insti übermittelt, der diese in das Angebot aufgenommen hat und dann umgesetzt hat.
Jetzt nach 9 Monaten kann ich ruhigen Gewissens sagen, daß bei meinem Projekt so gut wie jedes Kästchen angetickt werden kann, wie man es nicht machen soll emoji

Betreff Namen: Alte Angewohnheit von mir. Kein "Fingerpointing" mit halben Informationen oder Themen, die noch im Laufen sind.

Ich habe jetzt keine Zeit, daß alles sauber darzustellen, werde das aber nach meiner Rückkehr in 3 Wochen machen. Ich denke, angehende WP WP [Wärmepumpe] Besitzer könn(t)en von meinen bisherigen Erfahrungen auch profitieren.

Im Endeffekt fliegt diese WP WP [Wärmepumpe] raus und ich lasse mir jetzt eine neue Heizung mit einem anderen WP WP [Wärmepumpe] Hersteller machen (tbd welcher). Stay tuned. More Info dann in meinem Thread im März. 

zitat..
wd69 schrieb:
Das ist doch absurd - oder bewohnst Du ein Schloss?

Schön wäre es emoji

Ein ganz normales, teilsaniertes Haus mit 2 Etagen a 125 qm und einem Dachbodenausbau mit 50 qm. Wir hingen an einem gasbetriebenen Siedlungsheizwerk, daß bald seinen Betrieb einstellen wird und so sah ich das als gute Gelegenheit auf WP WP [Wärmepumpe] umzustellen. Unsere Heizkosten für das ganze Haus waren in der Vergangenheit  zwischen 2000 und 2500 Euro / Jahr (Ausnahme 2022) und üblicherweise waren nicht einmal 1/3 der Heizkörper pro Stockwerk aufgedreht um die Etagen schön zu wärmen.

Gute Voraussetzungen für die Umstellung auf WP WP [Wärmepumpe] dachte ich. Boy, was I wrong emoji  
 
Der 20 oder 30 kW "Vorschlag" ist aus meiner Sicht ein Vorschlag aus der Herstellerschublade "Wir wollen uns mit dem Problem nicht beschäftigen, aber wenn der Kunde unsere großen WP WP [Wärmepumpe] nimmt, dann soll es uns recht sein - und unser "Problem" ist damit gelöst".

Ich kam mir schon vor wie im Hitchhikers Guide to the Galaxy mit der Universalantwort "42".
Macht den Herstellerwechsel vielleicht verständlicher, denn ich will nicht die nächsten 20-30  Jahre mit einem Unternehmen eine "Beziehung" haben, die nicht "passt".

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  •  melly210
  •   Gold-Award
18.2.2026  (#49)

zitat..


──────..
melly210 schrieb: Meine 10 Jahre alte Weider LWP LWP [Luftwärmepumpe] hatte auch diesen Winter kein Problem.
───────────────

kommt halt auch darauf an wo du wohnst, wie die Anlage dimensioniert ist, etc. Die Leistungsreserve braucht man ME nicht unbedingt, wenn die Regeleung vernünftig ist. Meine zB kann von etwa 2,3kW bis 6kW Heizleistung modulieren - und die 2,3kW sind schon zu viel.

Im nebeligen Wien. Also ja schon da wo reihenweise WPs in die Knie gegangen sind. Die WP WP [Wärmepumpe] hat 11 kw, und ja ist sicher groß für unsere gesamt 320 qm. Jetzt würde ich wohl zur neuen Weider Weitrona mit 9 kW greifen, die moduliert von 3- 9 kW.


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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
18.2.2026  (#50)

zitat..
PVAndyE schrieb: Endeffekt fliegt diese WP WP [Wärmepumpe] raus und ich lasse mir jetzt eine neue Heizung

Ich hoffe auf Kulanz- sonst 20k versenkt?


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  •  berhan
  •   Gold-Award
18.2.2026  (#51)

zitat..
dyarne schrieb:
..
berhan schrieb:
Die meisten dokumentieren defekten WP WP [Wärmepumpe] hier im Forum betreffen aber in der Masse nur einen Hersteller und das auch nur mit Sole-Maschinen. Gleiches gilt für den Sole-Kreis...

ich kannte mal einen berhan. der hat aber niveauvolle beiträge verfaßt...

@dyarne
Ich bin ein bisserl genervt, wenn immer auf eine erhöhten Lebensdauer der SoleWP hingewiesen wird, aber hier im Forum genau das Gegenteil dokumentiert ist. Es kommt mMn eher auf den Hersteller an und weniger ob die WP WP [Wärmepumpe] für Luft oder Wasser gebaut wurde sondern eher ob ein konstruktiver Mangel vorliegt.

Besagter WP WP [Wärmepumpe] Hersteller, wobei die FW-Bugs lassen wir jetzt einmal außen vor:

https://www.energiesparhaus.at/forum-nibe-f1255-6-kommunikationsfehler-mit-inverter-200/57359_1
https://www.energiesparhaus.at/forum-stoerung-nibe-f1155/82055
https://www.energiesparhaus.at/forum-nibe-f1255-6-inverter-schon-wieder-defekt/68794_1
https://www.energiesparhaus.at/forum-nibe-f1155-inverter-defekt-kommunikationsfehler-mit-inverter/83842_1
https://www.energiesparhaus.at/forum-problem-mit-nibe-s1255-defekt/73825_1
https://www.energiesparhaus.at/forum-knv-waermepumpe-nibe-f1145-10-defekte-solepumpe/60124
https://www.energiesparhaus.at/forum-knv-nibe-s1155-fehler-324-325/81858
https://www.energiesparhaus.at/forum-knv-s1255-ist-explodiert/74868_1

Man kann jetzt sicher diskutieren, ob sich diese Häufung aufgrund der Anzahl an verbauten Anlagen ergibt. Aber es ist offensichtlich, dass der Hersteller im Bereich des Inverters/Stromversorgung ein Problem hat. Auch das 3-Wege-Ventil dürfte ein Schwachpunkt sein. 




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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
19.2.2026  (#52)

zitat..
HPPP schrieb:
@PVAndyE
vielleicht kannst du abschätzen bzw. errechnen, was diese Energievergeudung der doch massiven Abtauungen pro Winter in Euro ausmacht? Dann wärs interessant, welche Mehrkosten sich im Laufe der Lebensdauer dieser WP WP [Wärmepumpe] auftun.
Weil dieses Geld könnte man in Richtung andere Art einer WP WP [Wärmepumpe] oder gar anderer Heizungsart besser investieren...?

Da fördert der Staat effiziente Wärmepumpen, die es gar nicht sind?

Das ist aus meiner Sicht nicht so einfach zu sagen, einfach weil viele Dinge zusammenwirken.

Meine bisherige LWP LWP [Luftwärmepumpe] ist sicherlich unnatürlich und stellt somit einen möglichen "Worst-Case" dar, der bei anderen deutlich (bzw. hoffentlich) weniger dramatisch sein wird.

Ich habe zumindest Daten von meiner Pumpe.
Bis jetzt hat sie in dieser Heizsaison lt. App ca. 26.150 kWh Wärme erzeugt bei einem angegebenen Stromverbrauch von 5.800 kWh. Ergibt laut App einen COP von 5,1 (Achtung: Die COP Basis von diesem Hersteller ist der Bezugskreis S1, d.h. da wird nur die Energie des Verdichters berücksichtigt, sonst nix. Quasi der Marketing COP Wert im LWP LWP [Luftwärmepumpe] Markt).

Der "echte" Stromverbrauch der Heizung war 7.800 kWh (Bezugskreis S3, S3 ist eine gute Grundlage für die JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl])

Von diesen 26.150 kWh Wärme in der Appanzeige wurden ca. 3.200 kWh "vergessen" abzuziehen, die durch den Abtauvorgang mittels Heizkreisumkehr aus dem Haus gezogen wurden. (Achtung: Bei Abtauen durch Direktheizung sind die Werte deutlich anders)

Bleiben ca. 23.000 kWh netto Wärme für unser Haus über.

Es sind also 3 "Schadbereiche" zu berücksichtigen:
1) 3.200 kWh Wärme, die als Produktion angezeigt werden, aber nicht nutzbar existieren
2) 2.000 kWh "überraschender" Strommehrverbrauch ggü der Anzeige, da die Anlage nur den Verbrauch von Bezugskreis S1 zeigt und nicht S2 oder S3 (das ist eine Herstellerentscheidung)
3) Das Abtauen läuft meistens mit einem COP von ca. 10. Also ca. 320 kWh Strom für die 3.200 kWh Wärmeentzug. Das kompensieren läuft mit den üblichen COP von ca. 5, also ca. 640 kWh.

In Summe als grobe Schätzung bei meiner Anlage:
Es gingen also ca. 12% des Stromverbrauchs und ca. 12% der produzierten Wärme durch das zu häufige Abtauen in der bisherigen Saison "verloren". Man darf halt den saisonalen Aspekt nicht vergessen. In der Kernzeit sind die %-Werte höher, in den Randzonen der Saison kommen diese Effekte nicht vor. (Stichwort: Eigenversorgung mit PV-Anlage)

Der aus meiner Sicht wesentlich größere Problembereich ist, daß die Anlage eine deutlich niedrigere Dauerleistung ggü den technischen Daten zu leisten imstande ist. Es ist halt eingeschränkt nützlich, wenn eine Anlage in einer Stunde 20 Minuten mit sich selber beschäftigt ist, dann 20 Minuten die Leistungskurve raufklettert und zum Schluss der Stunde ihren Maximalwert abliefert. Da bleiben im Schnitt trotzdem nur 55-60% der Spitzenleistung für die Stunde über.

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  •  stefano
  •   Bronze-Award
19.2.2026  (#53)

zitat..
PVAndyE schrieb: Betreff Namen: Alte Angewohnheit von mir. Kein "Fingerpointing" mit halben Informationen oder Themen, die noch im Laufen sind.

zitat..
PVAndyE schrieb: Im Endeffekt fliegt diese WP WP [Wärmepumpe] raus und ich lasse mir jetzt eine neue Heizung mit einem anderen WP WP [Wärmepumpe] Hersteller machen (tbd welcher). Stay tuned. More Info dann in meinem Thread im März. 

Also von einem namenlosen Hersteller zum nächsten? 🙃

WP-Hersteller und Anlageaufbau (Hydraulik) wären gut zu wissen, damit fleißige Mitleser nicht die gleichen Fehler machen bzw. die genannten Werte einordnen zu können. Das Forum lebt ja vom Austausch. Wenn dann Infos fehlen, macht das Helfen wenig Sinn und es bleibt nur ein Rätselraten. Davon hat hier am Ende keiner was.

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  •  JuergenAusWels
  •   Bronze-Award
19.2.2026  (#54)
Zitat von PVAandyE

Laut Hersteller ein normales Bild, da es ein patentierter adaptiver Abtaualgorithmus ist mit besonderem Hinweis, daß es nicht notwendigerweise eine komplette sichtbare Vereisung benötigt, daß der Algorithmus die notwendige Abtauung auslöst.

Laut Google/KI gibt es nur einen der damit wirbt ....  =>   patentierter adaptive Abtaualgorithmus 

Klingt so als wäre das auch das Problem ...

Offensichtlich wird, auch wenn die WP WP [Wärmepumpe] noch nicht vollständig vereist ist, abgetaut....


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  •  IngoSE
19.2.2026  (#55)
Der Stiefbruder Grok nennt dazu Stiebel Eltron.

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  •  melly210
  •   Gold-Award
19.2.2026  (#56)
@berhan nicht böse sein, aber viele von diesen KNV/Nibe Dingern wurden halt von Selbermachern mit minimaler Insti-Mithilfe eingebaut die vorallem sehr budgetoptimiert arbeiten wollten. Daß die Wahrscheinlichkeit von Fehlern bei solchen Konstruktionen wesentlich höher sein wird als bei einer fixfertig vom Anbieter/von der mit dem Anbieter zusammenarbeitenden Fachfirma montierten Anlagen, sollte auf der Hand liegen. Daß es wahrscheinlich irgendwo Qualitätsunterschiede zwischen Budget und Premiumherstellern geben wird, auch.

Von daher denke ich Dyarne bezieht sich auf die durchschnittliche Lebensdauer von nachweislich fachgerecht montierten und gemonitorten Anlagen bezogen. Nur solche Daten sind auch vergleichbar. Daß da Sole im Schnitt etwas länger hält als Luft, mag schon sein.

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
19.2.2026  (#57)

zitat..
melly210 schrieb: Daß da Sole im Schnitt etwas länger hält als Luft, mag schon sein.

komplett unwissenschaftlich, aber: ich gehe auch davon aus, dass mein mini-Würfel oben am Flachdach keine 30J überlebt. Jetzt nach 5 Jahren sieht das Ding zwar noch wie neu aus, aber wer weiss das schon. Wenn das Ding länger als 15 Jahre hält, würde ich das für ein Wunder halten. Mein Techniker meinte allerdings auch, dass anscheinend eher jene Hersteller, die einen extra-großen Modulationsbereich haben, mit den Invertern kämpfen. Er hat dazu direkt KNV angesprochen. Ob das jetzt so objektiv ist vom einem Dimplex-Fachtechniker, sei dahingestellt.

Die Gas-Welt war jedenfalls schon eine andere. Um zum Thema zurückzukehren: LWWPs haben ME auch unter Berücksichtigung der derzeitigen Wetterverhältnisse wesentlich mehr Optimierungsbedarf als Sole-Maschinen, denen Faktoren wie Luftfeuchte, Abtauen etc komplett egal sein können. Bei Sole-Maschinen habe ich im Umkreis eher das Gefühl, dass es eher wenig komplette Fehlgriffe wie im LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe]-Sektor gibt.


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  •  Biggsi
19.2.2026  (#58)
Ich bin immer wieder überwältigt von diesem Forum! Danke, dass sich hier so viele Leute finden, die sich die Zeit nehmen um Hilfestellungen zu geben.

Ich fräse mich jetzt mal durch alle Antworten und den gesamten Input und fange mal mit Rückmeldungen an (aus Zeitgründen in Etappen)

zitat..
sudo schrieb: Wie ist der Grundwasserstand?
Eine GW-WP macht am meisten mit einem Saugheber Sinn.

relativ hoch, bei ca. 4-5 Metern, habe aber noch keine Ahnung, ob überhaupt genug Grundwasser vorhanden ist und wie die Qualität ist. Ob ein Saugheber bei mir möglich ist, kann ich nicht sagen, da fehlte noch die Zeit sich näher damit auseinander zu setzen, und offenbar muss man das tatsächlich alles selber machen, denn die die sich auskennen sollten, haben keinen Plan von so ziemlich allem was sich abseits der LWP LWP [Luftwärmepumpe] abspielt.


zitat..
pred schrieb:

Nachdem es aktuell mit den Förderungen zeittechnisch nicht so drängt würd ich zumindest 1 Jahr noch mit der Gasheizung schauen was tatsächlich an Energie (Wärmemengenzähler) benötigt wird und welche Vorlauftemperaturen benötigt werden.
Bzw. zumindest den Gasverbrauch der letzten Jahre hernehmen und nicht die Werte aus dem Energieausweis da bei den alten Gebäude da recht viel "geschätzt" und weniger dem tatsächlichem Ist-Stand entspricht.

Mein Haus (BJ1978) hat laut Energieausweis auch HWB > 170 (bei ~180m^2)
Ich wusste aber das ich selbst bei < -10°C mit ~150kWh erzeugter Wärme pro Tag auskomme. (Holzmenge pro Tag, bzw. erzeugte Wärmemenge)
Das hat dann die Entscheidung Richtung 7kw Wärmepumpe (Sole) erleichtert die dann auch nach der Sanierung gut passen wird.

Macht dann auch den Vergleich (einmalige Kosten vs. laufende Kosten) zwischen den Wärmepumpen leichter.

Ansich eigentlich der beste Plan, sich die tatsächlichen Bedarf innerhalb eines Jahres anzuschauen, aber nachdem ich beim Sanierungsbonus schon durch die Finger geschaut habe, weil sie den kurz vor meiner Registrierung beendet haben, habe ich mich jetzt schon für den "Kesseltausch" registrieren lassen und da bleiben dann nur 9 Monate Zeit um das Projekt einzureichen.

Und Daten von Vorjahren sind nicht repräsentativ, da wir komplett umgebaut, tw. kernsaniert haben, Räume als Wohnräume erschlossen haben, die vorher Werkstatt waren und abgesehen davon nur eine alte Frau einen Teil des Hauses bewohnt hatte.




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  •  berhan
  •   Gold-Award
19.2.2026  (#59)

zitat..
melly210 schrieb: @berhan nicht böse sein, aber viele von diesen KNV/Nibe Dingern wurden halt von Selbermachern mit minimaler Insti-Mithilfe eingebaut die vorallem sehr budgetoptimiert arbeiten wollten.

🤣😂 Nicht dein Ernst oder, die DIY-WP ist eine Panasonic LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] und mitnichten eine Nibe SWWP. Und die Nibe/KNV-RGK-Installationen sind sicher -vor allem durch die Bemühungen/Schulungen von dyarne - eine der Besten in der Branche. Einmal davon abgesehen, welche Installationsfehler gibt es, damit der Inverter abraucht.


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  •  Biggsi
20.2.2026  (#60)

zitat..
ds50 schrieb:

Ist ja ein Diskussionsforum hier, deswegen mal mein Senf: 😉

──────..
hellsayer schrieb: Ich war im Bauprozess leider eher bei der "nimm die billigste, die Winter werden eh immer wärmer"-Mentalität.
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──────..
hellsayer schrieb: Die kann die im Vergleich ständig steigenden Mitteltemperaturen besser nutzen
───────────────

Ha - Da ist sie wieder, die "die Winter werden eh immer wärmer" - Falle. 😅
P.S.: Wenn der AMOC zusammenbricht, dann unterschreibe ich deine Aussage keinesfalls... ❄️

──────..
hellsayer schrieb: und ist einfach flexibler sowohl im Bestand als auch Neubau.
───────────────

Mein Kollege hat für die Genehmigung seiner LWP LWP [Luftwärmepumpe] 8 Monate gebraucht. Bei der Straße ging nicht, nordseitig zu nahe am Nachbar, südseitig wollte er nicht (Optik / Lärm), usw usf. 

Zu weit weg von der Hausmauer is blöd, innerhalb von 5m zur Grundstückgrenze is blöd, auf dem Dach is blöd, im Süden is blöd, unbeschattet is blöd, pfuh...
Flexibel klingt für mich anders.

──────..
hellsayer schrieb: Ist auch ganz klar die Zukunft, Sole-WP sind eine Nische.
───────────────

Genau deswegen hat ein namhafter Premium WP WP [Wärmepumpe] Hersteller den Erdwärmeanteil seiner gesamten verkauften WP WP [Wärmepumpe] von 6 auf 30% gesteigert, und das nur innerhalb von 3 Jahren. Ein Schelm, wer daran denkt, dass der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] hier damit was zu tun hat... 😉

Fast alle BauherrInnen, die ich berate, sehen die Vorteile der Erdwärme (zumindest bei Neubauprojekten) und entscheiden sich auch dafür. Wenn man die Vorteile der Erdwärme nicht kennt, na dann nimmt man halt das Produkt, welches der Insti empfiehlt (vielleicht weil er da am meisten mitschneiden kann...).

Und ad Zukunft: Eine Sole-WP tauscht du in 30 Jahren 1x, eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] 2x. Der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] ist übrigens für 100 Jahre ausgelegt. Ich wette, so lange hält nicht mal der Betonsockel der LWP LWP [Luftwärmepumpe]. 🤣

EDIT: Sorry für leichtes OT OT [Off Topic], es sollte hier ja um GW-WP gehen. Aber ganz so kann ich die Antworten D

Danke für den "Senf". Bei mir sträubt sich ja auch alles gegen die LWP LWP [Luftwärmepumpe]. RGK hatte ich auch schon am Plan, wir haben auch viel Platz (2.200 qm Grundstück), aber die Bedingungen sind vermutlich einschränkend (schmales Grundstück und ich hab hinterm Haus einen Teil der aufgrund von Nebengebäuden nur ca. 3 m breit ist, durch den müsste ich aber, um in den großen Teil des Gartens zu kommen, wo ich verlegen könnte. Ausserdem auch Altbaumbestand, um den sich mein Mann große Sorgen macht).

Daher war ich jetzt bei der GW-WP, bin mir aber auch da der Stolpersteine bewusst. Und dann kommen halt aktuell viele "Empfehlungen" und gute Erfahrungsberichte bezüglich LWP LWP [Luftwärmepumpe] und ein ganz kleiner Teil meines (faulen) Ichs denkt sich: warum kompliziert, lass einfach das Teil aufstellen und gut is...wird schon passen


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  •  Biggsi
20.2.2026  (#61)

zitat..
HPPP schrieb:

Zu den LWP LWP [Luftwärmepumpe] gibts es verschiedene Ausführungsqualitäten. Suche in YouTube unter:  "Ovum (vs. Lambda): Die ehrliche Wahrheit über die Weltrekord-Wärmepumpe!"

Da trennt sich der Spreu vom Weizen, es geht technisch wenn man will, kostet halt ne Kleinigkeit.
Interessant auch die Erwähnung zu Thema Abtauung zu obiger YT Video ab 05:40 -
"Während herkömmliche Wärmepumpen oft blind nach einem festen Zeitplan abtauen und so Energie verschwenden, verhindert die Ovum durch ihre riesigen Verdampfenflächen die Eisbildung physikalisch viel länger und startet den Prozess dank intelligenter Sensorik nur dann, wenn es wirklich nötig ist."

Zur GWP: Sinkt der Wasserspiegel oder versiegt dieser gar, was dann? 

Vielleicht ist ein Flächenkollektor oder Tiefenbohrung oder Ringgrabenkollektor doch langfristiger angedacht? Die Voraussetzungen hierfür müssen dann entsprechend gegeben sein. Gibt es das Grundstück nicht her, bleibt dann wohl eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] nicht aus, schliesst man Gas, Pellets etc. aus.
Dann bietet sich der Griff zu einer Mercedes LWP LWP [Luftwärmepumpe] an, wenn das Geldbörsel locker sitzt. 🧐

Danke für den Tipp mit der Ovum. Werde ich mir näher ansehen.

Heute war der Rauchfangkehrer da und meinte, er hätte eine Solarfocus, auch recht hochpreisig, aber mit herausragendem SCOP(5,86) und ein Bekannter hätte eine IDM, auch ein sehr gutes Produkt.

Gibt es hierzu vielleicht Erfahrungen?


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