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Schwarmwissen LWP vs. GW-WP - Seite 3

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  •  Biggsi
15.2. - 18.2.2026
50 Antworten | 20 Autoren 50
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Hallo nochmals,

nachdem wir nach einer hilfreichen Diskussion hier im Forum bereits den Weg Richtung Grundwasser-WP eingeschlagen hatten, hatten wir Besuch von einem (weiteren) Installateur.

Der meint, die neuen Modelle der LWP LWP [Luftwärmepumpe] (Monoblock) stehen den Leistungen und dem Energieverbrauch von zB. GW-WP nicht allzu viel nach und die Investitionskosten der WW WW [Warmwasser]-WP (inkl. Brunnen, etc) würden sich in unserem Leben wohl kaum amortisieren. Er selbst hätte in seinem sanierten Altbau eine solche LWP LWP [Luftwärmepumpe] (9kW glaub ich) jetzt verbaut und wäre mit Leistung und Energie-Verbrauch mehr als zufrieden (lt. seinen Aussagen auch kein Zuschalten des Heizstabes selbst bei den -12 Grad C, diesselbe Aussage habe ich auch schon von anderen Seiten gehört, offenbar gibt es Modelle, die die vorangegangenen Minus-Temperaturen gut meistern konnten).

Ich habe mich mit der Thematik LWP LWP [Luftwärmepumpe] vor 7 Jahren intensiv auseinandergesetzt und so wie ich als Laie das Prinzip damals verstanden hatte, war die LWP LWP [Luftwärmepumpe] für mich keine Option (habe dann in das damalige Haus eine GW-WP einbauen lassen, war auch sehr zufrieden, aber die Bedingungen waren dort für die Brunnen perfekt und die Technik der LWP LWP [Luftwärmepumpe] wohl noch nicht allzu ausgereift).

Was mich jetzt interessiert, wie groß sind die Unterschiede mit der aktuellen Technik wirklich? Und ist eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] aus heutiger Sicht durchaus eine Option, vor allem für Menschen wie mich, die sich mit der Technik der WP WP [Wärmepumpe] wohl nie so intensiv auseinander setzen können (und wollen) um jeden Cent rauszuholen, sondern nur eine halbwegs effiziente und am Ende des Tages halbwegs kostengünstige Heizung installieren möchten.

Hier noch die Eckpunkte aus meinem anderen Thread, als noch die GW-WP das Hauptthema war:

Ziegelmassivhaus, Bj 1975, tw. gedämmt, ca. 176 qm beheizte Fläche, EA vom Vorbesitzer aus 05/2025: Gebäude-Heizlast Abschätzung 13,2 kW, HWB 153,9 kWh/m2a, zwischenzeitilich haben wir die ganz alten Fenster getauscht (ca. 75 %)

Im OG wird weiter mit (erneuerten) Radiatoren geheizt, ausserdem gibt es einen großen Kachelofen.
Im EG wurden die Radiatoren (bis aufs VZ) entfernt und durch FBH FBH [Fußbodenheizung] ersetzt.

Bisher war eine Gasheizung in Betrieb
Plan wäre eine Grundwasser-WP mit Auslegung auf 8-10 kW

Vielen Dank schon mal für Euren Input!
PS: genaue Daten zu einem geplanten LWP LWP [Luftwärmepumpe]-Gerät bekomme ich noch und kann ich liefern, sofern die LWP LWP [Luftwärmepumpe] hier nicht vollkommen eingestampft wird.

  •  Markus98
18.2.2026 12:15  (#41)

zitat..
PVAndyE schrieb:

Er empfiehlt eine 20 KW oder noch besser eine 30 kW LWP LWP [Luftwärmepumpe] um die die "hohe" Heizlast zu decken.

Also ein Hersteller der 12kW, 20kW und 30kW im Sortiment hat?
Panasonic oder Midea?


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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
18.2.2026 13:05  (#42)

zitat..
PVAndyE schrieb: Wer von euch hat von seinem Installateur eine Berücksichtigung und Auswertung des Abtaufaktors bei der Anlageplanung der LWP LWP [Luftwärmepumpe] erhalten ?

Ist doch wohl ein Scherz oder? Ich kenne keinen einzigen Neubau-Herren (und Dame), die eine Bivalenzauslegung erhalten hätte oder sogar eine eigene Berechnung der Heizlast über den EA EA [Energieausweis] hinaus. Bei mir war Verlegung: "10er im Bad und Randzonen, 15er überall anders, 5er ist zu klein" das Verlegemuster des Insti-Meisters. Berechnung der HKVs / Durchflüsse? Von Pipelife - mit 30k VL VL [Vorlauf] und 10k Spreizung. Vielen Dank.


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  •  ds50
  •   Gold-Award
18.2.2026 14:02  (#43)

zitat..
hellsayer schrieb: Von Pipelife - mit 30k VL VL [Vorlauf] und 10k Spreizung.

Du Glücklicher.

Bei mir waren es von Pipelife 38°C Auslegungstemperatur.
Im Neubau, wohlgemerkt. 🤦‍♂️🤦‍♂️


zitat..
PVAndyE schrieb: Er empfiehlt eine 20 KW oder noch besser eine 30 kW LWP LWP [Luftwärmepumpe] um die die "hohe" Heizlast zu decken.

🙈🙈🙈

"Ich weiß überhaupt nicht, wo ich hin will, aber Hauptsache, ich bin schnell dort."


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  •  sudo
18.2.2026 14:05  (#44)

zitat..
PVAndyE schrieb: Frage in die Runde:
Wer von euch hat von seinem Installateur eine Berücksichtigung und Auswertung des Abtaufaktors bei der Anlageplanung der LWP LWP [Luftwärmepumpe] erhalten ?

Frage an @PVAndyE:
Hast du die Installation und "Planung" der Anlage/Hydraulik selbst gemacht? Oder hast du einen Insti beauftragt?
Und wann nennst jetzt endlich mal alle relevanten Daten zu deiner gesamten Anlage? Warum diese Geheimnistuerei?


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  •  melly210
  •   Gold-Award
18.2.2026 14:11  (#45)
Meine 10 Jahre alte Weider LWP LWP [Luftwärmepumpe] hatte auch diesen Winter kein Problem. Hat kaum mehr Strom verbraucht als in vergangenen Jahren, auch Takte ähnlich. Selbstverständlich kein Heizstab. Und nein sie brummt nicht. Da muß man schon bei Windstille direkt davor stehen, sonst hört man die nicht. Allerdings ist daß Außenteil, incl Verdampfer, riesig. Würde ich auch wieder so nehmen, allerdings jetzt natürlich eine modulierende mit einem gscheiten Modulationsbereich. Dh, NICHT knapp ausgelegt sondern mit genug Leistungsreserve, aber der Fähigkeit gut runterzumodulieren. Knapp auslegen mag bei Sole-Wärmepumpen gut gehen, bei LWP LWP [Luftwärmepumpe] ist das m.E. keine gute Idee.

Fazit: jederzeit wieder LWP LWP [Luftwärmepumpe], aber nur eine hochwertige mit großem Verdampfer und Rotor sowie Leistungsreserve.

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  •  wd69
18.2.2026 14:52  (#46)

zitat..
PVAndyE schrieb:
   
Er empfiehlt eine 20 KW oder noch besser eine 30 kW LWP LWP [Luftwärmepumpe] um die die "hohe" Heizlast zu decken.

Das ist doch absurd - oder bewohnst Du ein Schloss?

Wir beheizen mit einer 10kW LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] problemlos 250m2 auf 3 Ebenen (auf gemütliche 24-25 Grad im EG/DG) in saniertem Altbau aus ca 1980 mit einem HWB von rund 70 kWh/m2a (und heuer bis jetzt ohne den Heizstab zu benutzen). Auch meine 9kW Multisplit Klima würde das schaffen bis sicher so -10 Grad oder darunter.. 

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
18.2.2026 14:57  (#47)

zitat..
ds50 schrieb: Du Glücklicher.

Bei mir waren es von Pipelife 38°C Auslegungstemperatur.
Im Neubau, wohlgemerkt. 🤦‍♂️🤦‍♂️

Kann sein dass es eh auch so bei mir war - ich hatte mir schon das als Horrorwerte gedanklich gespeichert, nachdem es eine mündliche Aussage des Instis war und er die echte Berechnung nicht herausgeben wollte. Ich will jetzt nicht alles schlechtreden - eigentlich war es ein guter Installateur, zumindest die Ausführung. Ich musste ihn dann aber quasi zwingen, mir NICHT die 14kW-Maschine einzubauen...

zitat..
melly210 schrieb: Meine 10 Jahre alte Weider LWP LWP [Luftwärmepumpe] hatte auch diesen Winter kein Problem.

kommt halt auch darauf an wo du wohnst, wie die Anlage dimensioniert ist, etc. Die Leistungsreserve braucht man ME nicht unbedingt, wenn die Regeleung vernünftig ist. Meine zB kann von etwa 2,3kW bis 6kW Heizleistung modulieren - und die 2,3kW sind schon zu viel.


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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
18.2.2026 15:53  (#48)

zitat..
sudo schrieb:
Frage an @PVAndyE:
Hast du die Installation und "Planung" der Anlage/Hydraulik selbst gemacht? Oder hast du einen Insti beauftragt? Und wann nennst jetzt endlich mal alle relevanten Daten zu deiner gesamten Anlage? Warum diese Geheimnistuerei?

Servus.

Die WP WP [Wärmepumpe]-Anlage wurde von einem Installateur nach Herstellervorgaben gebaut. Beim "Verkaufstermin" war ein Mitarbeiter des Herstellers dabei und hat die Anlagen- und Teilelisten dem Insti übermittelt, der diese in das Angebot aufgenommen hat und dann umgesetzt hat.
Jetzt nach 9 Monaten kann ich ruhigen Gewissens sagen, daß bei meinem Projekt so gut wie jedes Kästchen angetickt werden kann, wie man es nicht machen soll emoji

Betreff Namen: Alte Angewohnheit von mir. Kein "Fingerpointing" mit halben Informationen oder Themen, die noch im Laufen sind.

Ich habe jetzt keine Zeit, daß alles sauber darzustellen, werde das aber nach meiner Rückkehr in 3 Wochen machen. Ich denke, angehende WP WP [Wärmepumpe] Besitzer könn(t)en von meinen bisherigen Erfahrungen auch profitieren.

Im Endeffekt fliegt diese WP WP [Wärmepumpe] raus und ich lasse mir jetzt eine neue Heizung mit einem anderen WP WP [Wärmepumpe] Hersteller machen (tbd welcher). Stay tuned. More Info dann in meinem Thread im März. 

zitat..
wd69 schrieb:
Das ist doch absurd - oder bewohnst Du ein Schloss?

Schön wäre es emoji

Ein ganz normales, teilsaniertes Haus mit 2 Etagen a 125 qm und einem Dachbodenausbau mit 50 qm. Wir hingen an einem gasbetriebenen Siedlungsheizwerk, daß bald seinen Betrieb einstellen wird und so sah ich das als gute Gelegenheit auf WP WP [Wärmepumpe] umzustellen. Unsere Heizkosten für das ganze Haus waren in der Vergangenheit  zwischen 2000 und 2500 Euro / Jahr (Ausnahme 2022) und üblicherweise waren nicht einmal 1/3 der Heizkörper pro Stockwerk aufgedreht um die Etagen schön zu wärmen.

Gute Voraussetzungen für die Umstellung auf WP WP [Wärmepumpe] dachte ich. Boy, was I wrong emoji  
 
Der 20 oder 30 kW "Vorschlag" ist aus meiner Sicht ein Vorschlag aus der Herstellerschublade "Wir wollen uns mit dem Problem nicht beschäftigen, aber wenn der Kunde unsere großen WP WP [Wärmepumpe] nimmt, dann soll es uns recht sein - und unser "Problem" ist damit gelöst".

Ich kam mir schon vor wie im Hitchhikers Guide to the Galaxy mit der Universalantwort "42".
Macht den Herstellerwechsel vielleicht verständlicher, denn ich will nicht die nächsten 20-30  Jahre mit einem Unternehmen eine "Beziehung" haben, die nicht "passt".

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  •  melly210
  •   Gold-Award
18.2.2026 16:28  (#49)

zitat..


──────..
melly210 schrieb: Meine 10 Jahre alte Weider LWP LWP [Luftwärmepumpe] hatte auch diesen Winter kein Problem.
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kommt halt auch darauf an wo du wohnst, wie die Anlage dimensioniert ist, etc. Die Leistungsreserve braucht man ME nicht unbedingt, wenn die Regeleung vernünftig ist. Meine zB kann von etwa 2,3kW bis 6kW Heizleistung modulieren - und die 2,3kW sind schon zu viel.

Im nebeligen Wien. Also ja schon da wo reihenweise WPs in die Knie gegangen sind. Die WP WP [Wärmepumpe] hat 11 kw, und ja ist sicher groß für unsere gesamt 320 qm. Jetzt würde ich wohl zur neuen Weider Weitrona mit 9 kW greifen, die moduliert von 3- 9 kW.


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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
18.2.2026 19:41  (#50)

zitat..
PVAndyE schrieb: Endeffekt fliegt diese WP WP [Wärmepumpe] raus und ich lasse mir jetzt eine neue Heizung

Ich hoffe auf Kulanz- sonst 20k versenkt?


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