[Flow 30] Erste Schritte Flowplanner & Verständnisprobleme - Seite 2
|
|
||
|
KWL wird angedacht, lässt sich aber die nächsten Jahre Budgettechnisch nicht realisieren. Wänder sind 50er Ziegel. Die Transmissionsverluste schrecken mich für den Grundriss nicht so sehr, aber wer reisst den alle 2h alle Fenster auf? Bei 20W/m² heizleistung, was der Flowplaner ausspuckt undenkbar. |
||
|
||
|
Wie sähe denn die Auslegung für den komletten Bau aus? Wenn die 20W/qm in allen Bereichen gleichenfalls nicht ausreichen, würde eine einfache VL VL [Vorlauf]-Erhöhung doch Abhilfe schaffen, oder nicht? Mein simples Verständnis... mit Flow30 gibt es i.d.R. vergleichsweise geringere Rohrabstände, einschließlich effizienter Auslegung für abgeglichene, strömungsstabile Hydraulik für geringe Vorlauftemperatur. Wegen angenommener Verluste, gegen die die "leistungsschwache" Auslegung nach Flow30 (durch geringe VL VL [Vorlauf]-Temp) nicht ankommt, sollte man doch nicht von den Vorzügen der hydraulich perfekten Verlegung absehen. Richtig? Ja, nein? |
||
|
||
|
Jemand dem frische Luft wichtig ist? Du kannst die Fenster natürlich auch zulassen und damit die Lüftungsverluste entsprechend verringern. Natürlich. Aber man will ja (vermutlich) ein effizientes System. Also wenn sich die Leistung pro Fläche nicht verbessern lässt, müsste man die Fläche vergrößern. |
||
|
||
Die lasten sehen aktuell so aus: Und ja, wenn meine Heizlastrechnung korrekt ist und sich damit kein effizientes System ausgeht, dann kann ich den ganzen Bums auch lassen. |
||
|
||
|
Ich versuche mich gerade am KG und hab ein Problem: In den zwei Räumen, die am wenigsten Heizlast benötigen (Hauswirtschaft und Technik), sind Fliesen geplant. Selbst mit VA30 bekomme ich dadurch sehr viel Leistung in den Raum. Jetzt schaff ich es aber nicht, dass ich HK Länge und Druckverlust niedrig halte. VA30 wäre super um Material zu sparen, aber die HK länge ist dann zu kurz. Je höher der VA, desto kürzer die Leitung aber trotzdem auch höherer Druckverlust. Verringere ich den VA auf VA20, dann schaffe ich die benötigte Leitungslänge, aber der Druckverlust ist dann immer noch zu hoch. Drossle ich jetzt den Durchfluss, dann passt das mit dem Druckverlust aber die Leistung ist zu gering. Gibts da einen Trick? Wieso ist bei hohem VA aber trotzdem langer Leitung der Druckverlust so hoch? Würde ja Sinn machen alls so auszulegen, dass bei 100% Durchfluss der Druckverlust <30mbar ist? Edit: Hab jetzt mal versucht einfach mit VA10 weniger Fläche zu legen. Trotzdem hat dieser Heizkreis eine andere Durchflussrate und somit Druckverlust. Ich verstehs nicht. https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/flowplanner.html?id=LSr9jfYtnSHePrTyZVYY EDIT, EDIT: Es scheint, als hängt die Durchflussrate vom Bodenbelag ab. Wieso? das Rohr liegt ja im Estrich??? |
||
|
||
|
Es ist möglich, wenn du mehr Fläche aktivierst. Und vielleicht denkst du nochmal über die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] nach, die muss nämlich in Eigenleistung gar nicht teuer sein. Abgesehen vom Komfort spart die Unmengen an Heizenergie und erlaubt vielleicht eine kleinere WP WP [Wärmepumpe], wodurch du schon bei der Installation Geld sparen kannst. Am Ende ist es aber deine Entscheidung und du musst damit leben. Genau das ist der Trick. So eindrosseln, dass alle Kreise den gleichen Druckverlust (und damit bei gleicher Länge auch Durchfluss) haben. Der Bodenbelag bestimmt die Leistung, die der Boden bei einer bestimmten Estrichtemperatur abgeben kann. Der Flowplanner nimmt die eingestellte Spreizung als fix an und gibt dem Boden über den variablen Durchfluss diese Leistung. Keine Ahnung warum das so implementiert ist. In der Realität ist der Druckverlust durch alle Kreise an einem HKV gleich, der Durchfluss und die Spreizung stellen sich dann je nach Rohrlänge ein. |
Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]


