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Worauf bei PV Modulen achten

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  •  brtl
9.2. - 19.2.2026
15 Antworten | 7 Autoren 15
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Ich bin gerade auf der Suche nach den geeignetsten PV-Modulen und wollte hier mal in die Expertenrunde fragen, worauf man speziell achten sollte... 

  • Gibt es hier Empfehlungen für bestimmte Hersteller bzw. welche, die man eher meiden sollte.
  • Auf welche technischen Daten/Parameter sollte man besonders schauen und wie verlässlich sind die Herstellerangaben (etwa zum Wirkungsgrad)?

In der Anzahl der Module bin ich eingeschränkt, es geht um 2 Dächer mit jeweis 2 x 7 Modulen, also in Summe 28.

Ich würde da natürlich gerne das Maximum rausholen. Abmessungstechnisch müsste ich aber im Rahmen von 175 x 115 bleiben.

  •  Balu88
  •   Bronze-Award
9.2.2026  (#1)
Meine Meinung: Schau am Preis. 😉

Mir waren 52EUR  Luxen 450Wp Module lieber als weitere Kriterien.
Mit den ausgesuchten Modulen tippst du dann die Leistungsdaten/Spannungen/Ströme in Copilot/ChatGPT und lässt dir vergleichen, ob die mit dem gewünschten Wechselrichter harmonieren.

7 Module sind halt pro String nicht viel, da speziell auf Startspannung usw. achten.


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  •  christoph1703
9.2.2026  (#2)
Ich schließe mich @Balu88 an. Selbst wenn die teuren Module theoretisch minimal mehr produzieren, wirst du das im realen Betrieb kaum merken. Ich hab vor einem Jahr die billigsten verfügbaren genommen (44€ für 405W). Bei mir ist allerdings die Fläche nicht das Thema, sonst hätte ich auch eher nach 450W aufwärts geschaut.

Wenn die Dächer sehr flach sind, könntest du die von DAH mit flächenbündigem Rahmen nehmen. Davon hab ich auch ein paar und der Schnee (wenns mal einen gibt) rutscht deutlich besser ab. Dreck sammelt sich auch nicht, wobei da das Ausmaß der Leistungseinbußen umstritten ist

Ansonsten schau noch auf die Spannung, da haben die meisten Module ~40V und manche mehr. Sollte aber bei 7 Stück in Serie egal sein, da bist bei den meisten MPPT MPPT [Maximum Power Point Tracker] locker über der Startspannung.

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  •  Deep
9.2.2026  (#3)
Also ich würde die Jinko / Aikos empfehlen.
Schöne ~460W Fullblack in Doppelglas um ca. 75€/Stk. finde ich eine super Angebot. Da noch ein paar € rauszuquetschen halte ich für net so sinnvoll, aber das ist nur meine Meinung.

Pro Dach/String machst du eh 14 Module oder? Das würde dann gut passen von der Stringspannung.

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  •  christoph1703
9.2.2026  (#4)
Ah, 14 pro Dach... Zu schnell gelesen. Dann sind Module mit weniger Spannung eh besser, sonst kommst du noch über die maximale Stringspannung.

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  •  brtl
9.2.2026  (#5)
Danke. Mir wäre halt wichtig - da unser Dacht schwer zugänglich ist - dass die Module lange halten, also zuverlässig sind.

zitat..
Balu88 schrieb:

7 Module sind halt pro String nicht viel, da speziell auf Startspannung usw. achten.

Meinem Verständnis nach habe ich 2 x 7, also 14 Module pro String.


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  •  El_aurare
9.2.2026  (#6)
Also die Module von Aiko sind von Qualität/Optik zu Preis momentan wirklich zu empfehlen. Wenn die Optik keinerlei Rolle spielt gehts natürlich auch noch günstiger.

Trina muss es natürlich nicht unbedingt sein wenn die höhere Spannung kein Kriterium ist - aber bei 14 Module wäre es auch noch kein Problem.

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  •  brtl
9.2.2026  (#7)

zitat..
El_aurare schrieb:

Trina muss es natürlich nicht unbedingt sein wenn die höhere Spannung kein Kriterium ist - aber bei 14 Module wäre es auch noch kein Problem.

Hilf mir mal bitte auf die Sprünge, was meinst du mit dem Satz? :) 


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  •  El_aurare
9.2.2026  (#8)

zitat..
brtl schrieb:

──────..
El_aurare schrieb:

Trina muss es natürlich nicht unbedingt sein wenn die höhere Spannung kein Kriterium ist - aber bei 14 Module wäre es auch noch kein Problem.
───────────────

Hilf mir mal bitte auf die Sprünge, was meinst du mit dem Satz? :)

Sorry, natürlich :)

Also Trina Module haben 144 Zellen und damit eine höhere Spannung als die gängigen Module mit 108 Zellen - dies ist vor allem dann relevant wenn man Strings mit wenigen Modulen betreiben will, da jeder Wechselrichter eine gewisse Mindestspannung benötigt um ideal zu arbeiten.
Ebenfalls ist die Spannung ein Kriterium damit das MPPT MPPT [Maximum Power Point Tracker] gut regelt bei möglicher Verschattung.

Mit 14 Modulen im String ist dies aber natürlich nicht wirklich von Relevanz - deshalb die Anmerkung.

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  •  Balu88
  •   Bronze-Award
10.2.2026  (#9)
@brtl 
Hast du überhaupt schon eingereicht?
10kVA Anschluss genehmigt oder ähnliche Größe?

Jetzt hast du im Thread hier 3 Preise/Modelle genannt:
1)  44EUR für ein 405Wp Modell
2)  52EUR für ein 450Wp Modell
3)  75EUR für ein 460Wp Modell

Dein Dach wird nicht größer, du gibst 28 Stk vor.

Wählst du 3), hast du mit 28 Modulen 12,88kWp liegen und erntest um ~1500kWh mehr als mit den 11,34kWp vom Modell 1).
Als Schnitt der letzten 2 Jahre hat ÖMAG irgendwo bei 6-7cent bezahlt für die Überschussabnahme, bedeutet in diesem 1) zu 3) Unterschied 105EUR pro Jahr Mehrertrag mit Modul 3).

Würd den Vergleich deiner Angebote eher so angehen.
Bei starkem Hagel haben wir mit PV Sowieso alle ein Problem - dann isses egal welcher Hersteller es erzeugt hat.

Persönlich finde ich die Glas/Glas bifacial Modelle heikler als welche, die rückseitig weiß foliert sind, am Dach doch völlig egal, also muss es kein Glas/Glas sein. Der Tipp mit dem Rahmen ist auch gut, ich hab mir beim 5° geneigten flachen Dach einfach Ablaufhilfen fürs Wasser 3D gedruckt, aber wenn der Wulst nicht zuviel Wasser rückstaut, hilfts sicher gegen Verschmutzung.

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  •  Deep
10.2.2026  (#10)

zitat..
Balu88 schrieb:

Persönlich finde ich die Glas/Glas bifacial Modelle heikler als welche, die rückseitig weiß foliert sind, am Dach doch völlig egal, also muss es kein Glas/Glas sein.

Warum?
In den Datenblättern findet man generell für Glas/Glas Module höhre Lasten.


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  •  Balu88
  •   Bronze-Award
10.2.2026  (#11)

zitat..
Deep schrieb:

Warum?
In den Datenblättern findet man generell für Glas/Glas Module höhre Lasten.

Is nur meine persönliche Ansicht wegen meinem selbst verursachten Transportschaden.
Am Dach oben halten die e alle jahrelang, da seh ich nur den Hagel als Risiko.

Hab mittlerweile an die 200 Module verbaut, davon einziger Schaden an einem Modul:
Beim hochkant Transport im VW Bus sind die seitlich am Sitz angekommen und eines hats nicht überlebt, seither pass ich bei den Glas/Glas mehr auf, mir kommen die Folie/Glas flexibler vor.


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  •  brtl
11.2.2026  (#12)

zitat..
Balu88 schrieb:

@brtl 
Hast du überhaupt schon eingereicht?
10kVA Anschluss genehmigt oder ähnliche Größe?

7,2kW darf ich max einspeisen, wenn du das meinst?


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  •  brtl
16.2.2026  (#13)
So, jetzt wird's dann ernst mit dem Bestellen. Die Aiko Solar gefallen mir soweit sehr gut und dürften auch technisch sehr gut sein. Eine weitere Anforderung: es sollten "full black" Module sein.

Ich habe jetzt mal einige Modelle gegenübergestellt:


_aktuell/20260216694272.png

Und dann die teuersten (AIKO Solar 475W Dual Glass Full Black Modul AIKO-A475-MCE54Db Neostar 3S+) und günstigsten (Ja Solar 460W Bifazial Glas-Glas Black Frame JAM54D40) Module in den Fronius Creator geschmissen.

Mit den Standarddaten (Einspeisegebühren, ...) komme ich bei (1) auf 2.665€ und bei (2) auf 2.642€ pro Jahr. Den 23 € stehen 940€ Mehrkosten gegenüber - das würde sich also in 41 Jahren rentieren.

So gesehen wären die günstigsten Module wohl die beste Lösung, oder übersehe ich etwas?

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  •  Noeldi8020
18.2.2026  (#14)
Brtl du hats recht...

Hallo und sorry wenn ich dir jetzt die Stimmung verderbe..
Das Erste was du als PV- Erzeuger lernen wirst:  Alles net so genau... 

die Messdaten sind reine Laborwerte !  drei Tage Schlechtwetter/ Schönwettter sind bei meiner kleineren Anlage schon mal. 100 000 Wh Plus/Minus. Da sind die 5 W Leistungsunterschiede bei bestimmten Laborwerten pro Modul ein Lercherlschass.   emoji

M.a. W.  Die Erträge der PV schwanken m.W. im Jahresabstand um +-10% (Minimum). Diese ganzen Feinabstimmungen - die ich früher auch gemacht habe - sind reines Hobby.

Grüße 
Noeldi



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  •  melly210
  •   Gold-Award
19.2.2026  (#15)

zitat..
Balu88 schrieb:

──────..
Deep schrieb:

Warum?
In den Datenblättern findet man generell für Glas/Glas Module höhre Lasten.
───────────────

Is nur meine persönliche Ansicht wegen meinem selbst verursachten Transportschaden.
Am Dach oben halten die e alle jahrelang, da seh ich nur den Hagel als Risiko.

Hab mittlerweile an die 200 Module verbaut, davon einziger Schaden an einem Modul:
Beim hochkant Transport im VW Bus sind die seitlich am Sitz angekommen und eines hats nicht überlebt, seither pass ich bei den Glas/Glas mehr auf, mir kommen die Folie/Glas flexibler vor.

Ich würde auf jeden Fall Glas/Glas nehmen ! Schon allein weil die Brandgefahr deutlich geringer ist, die Folienrückseiten brennen logisch besser als Glas. Sie haben eine höhere Belastbarkeit und längere Lebensdauer weil die Module im Inneren nicht so stark durch Biegung und Temperaturschwankungen belastet werden. 
Mag ja sein, daß sie bei der Montage etwas frickeliger/empfindlicher sind, aber es hat schon gute Gründe warum viele große Hersteller komplett auf Glas/Glas umgestellt haben.

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