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Fassade Sockel - sanieren? Dichtschlämme?

   
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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
2.2. - 12.3.2026
21 Antworten | 4 Autoren 21
21
Hallo! 

Ich überlege schon länger was ich mit meinem Fassadensockel mache und zumindest im Bereich der Terrasse muss ich nun eine "schnelle" Lösung finden da diese in den nächsten 2-3 Monaten mit FSZ auf Stelzlagern belegt wird. 

Aber von Anfang an: 

Im Bereich der Terrasse wurde von uns (Eigenleistung) XPS mit KMB aufgeklebt bevor die Terrasse anbetoniert wurde (statisch nicht mit dem Haus verbunden, Beton direkt an XPS Platte):


_aktuell/20260202517085.jpg

Fassadenfirma (Einzelvergabe, hat mit Rohbau nichts zu tun), hat an meine rosa XPS Platten "angearbeitet". Meiner Meinung hätten diese knapp über der Betonplatte abgeschnitten gehört, ich denke ich hab ihn damals genau deswegen auch nochmal gefragt aber naja:


_aktuell/20260202841778.jpg

WDVS inkl. Putz (20cm EPS-F mit Silconharzputz und "Sto Flexy Abdichtung" im Sockelbereich unterhalb Putz) wurde 05/2018 fertiggestellt:


_aktuell/20260202770550.jpg


_aktuell/20260202208968.jpg

Im Bereich der Terrasse hat sich relativ bald (1,5Jahre) ein Riss (bzw. mehrere feine im Bereich der Plattenstöße) gebildet welcher von der Fassadenfirma saniert wurde ("zugeschmiert" und der Sockel neu gestrichen wie man an den unterschiedlichen Sockelfarbtönen erkennen kann), hat aber nicht lange gehalten und ist seit dem optisch nicht wirklich ansprechend (aktuelles Foto). Uns wars mehr oder weniger egal, die Diskussion mit der Fassadenfirma war mir auch zu mühsam da diese sich ja auf meine geklebten XPS Platten rausreden konnte:


_aktuell/20260202914934.jpg


_aktuell/20260202987037.jpg

Bei den Plattenstößen haben sich ebenfalls Risse gebildet welche aber relativ kurz sind und auch nicht weiter wachsen dürften (Laserstrahl = fertige OK Feinsteinzeug)


_aktuell/20260202529304.jpg

Ganz allgemein scheint der Putz Wasser zu ziehen. Hier ein Foto von 2019 und 2025. Der Putz ist aber nicht "hohl" und blättert auch nicht ab:

2019-04

_aktuell/20260202209679.jpg

2025-12

_aktuell/20260202947953.jpg

Hierzu hatte ich schon vor Jahren die Fassadenfirma inkl. Sto da, die sahen keinen akuten Handlungsbedarf und wir einigten uns auf "abwarten". Im Grunde behielten sie Recht, die Flecken verschwinden wieder und zu Hohlstellen durch gefrierendes Wasser bzw. Abplatzungen ist es auch noch nicht gekommen (oder ich habe sie noch nicht gefunden). 

Und nun meine Fragen: 

  • Soll ich jetzt, nach fast 8Jahren, noch eine Dichtschlämme aufbringen (Schnitt mit Flex/Multitool unterhalb OK Traufe, Silikon rein, Dichtschlämme bis 5cm über OK Traufe aufbringen)? Macht das überhaupt Sinn? Weil eigentlich scheint die Ausführung der Fassadenfirma zu funktionieren...und kalte Winter hatten wir nun auch schon...
  • Was mache ich im Bereich der Terrasse? Hier würde ich schon gerne die rosa XPS Platten von der Betonplatte entkoppeln um weitere Risse bzw. eine mögliche Rissverlängerung zu vermeiden. Meint ihr würde es Sinn machen knapp über OK Betonplatte aber unter OK FSZ (Laser) zu schneiden (möglichst tief ins XPS) und den Schnitt dann mit einer Dichtmass zu füllen? 

  •  Panorama
  •   Silber-Award
2.2.2026  (#1)
Zunächst ist die Ursache zu klären. Wenn die Fassadenfirma richtig gearbeitet hat, dann liegt die Ursache nicht in der Sockelabdichtung. Wie wurde hinter den XPS Platten abgedichtet?

Die sich abzeichnende Feuchtigkeit wird den Putz auf Dauer abplatzen lassen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Sollte die Ursache nicht in Mängeln bei der Andichtung des Gebäudes liegen, so könnte man den Putz nachträglich abdichten. Dazu muss der Putz am Übergang zur Terrasse entfernt werden. Wird die Dichtschlämme nur drüber gestrichen, wandert die die Feuchtigkeit hinter der DS im Putz nach oben. Einen Kapillarschnitt würde ich nicht machen. Mir ist bekannt, dass man das in Ö so macht, ich halte aber persönlich nichts davon. Wenn der Putz im erdberührten Bereich von DS umgeben ist, steigt keine Feuchtigkeit mehr auf. Somit ist ein Kapillarschnitt überflüssig.


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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
2.2.2026  (#2)

zitat..
Panorama schrieb: Wie wurde hinter den XPS Platten abgedichtet?

KMB (2-lagig) mit Gewebe.


zitat..
Panorama schrieb: Sollte die Ursache nicht in Mängeln bei der Andichtung des Gebäudes liegen

Das verstehe ich nicht ganz, wieso sollte Feuchtigkeit vom Gebäude durch das Styropor/Styrodur bis zum Putz kommen? 


zitat..
Panorama schrieb: Wenn der Putz im erdberührten Bereich von DS umgeben ist, steigt keine Feuchtigkeit mehr auf.

Klar, wenn man es von Anfang an macht bevor man den Traufenschotter "einfüllt". Den Putz bis runter zur Styrodurkante bzw. Bodenplatte abzudichten würde heißen ich müsste den kompletten Traufenschotter entfernen. 
Deshalb würde ich schon einen Kapillarschnitt bevorzugen 😀




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  •  massiv50er
  •   Gold-Award
2.2.2026  (#3)
die Senkrechten Risse dürften nicht von der Bodenplatte kommen, sondern auf einen Mangel dahinter hindeuten (nicht stark genug genetzt). Bei uns wurde "Panzergewebeglassgitter" im Sockelbereich verwendet...
Eventuell bewegen und schrumpfen auch die XPS Platten dahinter... XPS sollte ja im Fassadenbereich eigentlich nicht verwenet werden.

Wäre es die Bodenplatte würdest du eher horizontale Risse bekommen (habe selbige Ausgangssituation, und bei uns bekommt die Dichtschlämme eben fast nur horizontalte Risse (Übergang Sockel auf Bodenplatte)). Dort wo die Sonne stark hinkommt, ist der Effekt stärker ausgeprägt.. Längenänderungen))....

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  •  Panorama
  •   Silber-Award
2.2.2026  (#4)

zitat..
Casemodder schrieb:

Panorama schrieb: Sollte die Ursache nicht in Mängeln bei der Andichtung des Gebäudes liegen
───────────────

Das verstehe ich nicht ganz, wieso sollte Feuchtigkeit vom Gebäude durch das Styropor/Styrodur bis zum Putz kommen? 

Wenn die Gebäudeabdichtung nicht richtig ausgeführt wurde, kann dort auftretende Feuchtigkeit auch Auswirkungen auf den Putz haben. 
Du schreibst in deinem Eingangspost, dass die Fassadenfirma die XPS Platten hätte kürzen sollen. Wie hätten die das im geklebten Zustand bewerkstelligen sollen? Besser wäre gewesen, die Platten entsprechend des späteren Geländeverlaufs anzubringen.

Das mit dem Ausgraben kann ich nachvollziehen. Da macht ein ordentlicher Schnitt unterhalb GOK durchaus Sinn.
 


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  •  Innuendo
  •   Gold-Award
3.2.2026  (#5)
https://www.energiesparhaus.at/forum-fassadensockel-frostschaeden-sanierung-nach-10jahren/82789_2

;)

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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
17.2.2026  (#6)

zitat..
massiv50er schrieb: die Senkrechten Risse dürften nicht von der Bodenplatte kommen, sondern auf einen Mangel dahinter hindeuten (nicht stark genug genetzt). Bei uns wurde "Panzergewebeglassgitter" im Sockelbereich verwendet...
Eventuell bewegen und schrumpfen auch die XPS Platten dahinter... XPS sollte ja im Fassadenbereich eigentlich nicht verwenet werden.

Wäre es die Bodenplatte würdest du eher horizontale Risse bekommen (habe selbige Ausgangssituation, und bei uns bekommt die Dichtschlämme eben fast nur horizontalte Risse (Übergang Sockel auf Bodenplatte)). Dort wo die Sonne stark hinkommt, ist der Effekt stärker ausgeprägt.. Längenänderungen))....

Okay, macht Sinn. Danke für die Erklärung. 

zitat..
Panorama schrieb: Du schreibst in deinem Eingangspost, dass die Fassadenfirma die XPS Platten hätte kürzen sollen. Wie hätten die das im geklebten Zustand bewerkstelligen sollen? Besser wäre gewesen, die Platten entsprechend des späteren Geländeverlaufs anzubringen.

Stimmt natürlich, die Fassadenfirma hätte aber darauf bestehen können dass ich die XPS Platten zB entfernen muss (klar, blöde Arbeit) - hat sie aber nicht und ich hab den Profis vertraut. Wie auch immer, nachher ist man immer gscheiter. 


zitat..
Panorama schrieb: Das mit dem Ausgraben kann ich nachvollziehen. Da macht ein ordentlicher Schnitt unterhalb GOK durchaus Sinn.

Dann werde ich das so machen. 

Bei @Innuendo sind die Schäden wohl auch erst nach längerer Zeit entstanden. Dann werde ich das im Sommer umsetzen, also unterhalb GOK einschneiden, mit Dichtmasse (?) auffüllen und dann Dichtschlämme bis 5cm über GOK auftragen (Gibts hierfür Empfehlungen? )


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  •  massiv50er
  •   Gold-Award
17.2.2026  (#7)

zitat..
Casemodder schrieb: Bei @Innuendo sind die Schäden wohl auch erst nach längerer Zeit entstanden. Dann werde ich das im Sommer umsetzen, also unterhalb GOK einschneiden, mit Dichtmasse (?) auffüllen und dann Dichtschlämme bis 5cm über GOK auftragen (Gibts hierfür Empfehlungen? )

keine Dichtmasse... den Schnitt schön mit Dichtschlämme ausschmieren...




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  •  Panorama
  •   Silber-Award
17.2.2026  (#8)
Remmers MB 2 K

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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
28.2.2026  (#9)
Alles klar! 

Sollte man aus optischen Gründen zB die Remmers Dichtschlämme übermalen oder bringt man das normalerweise so hin wie bei @Innuendo ? Das würde mich optisch nämlich nicht stören wenn der untere Bereich nochmal dunkler ist...
Welche Dichtschlämme hast du benutzt? 

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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
28.2.2026  (#10)

zitat..
Panorama schrieb: Die sich abzeichnende Feuchtigkeit wird den Putz auf Dauer abplatzen lassen. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Vielleicht nochwas dazu.

Der Sockel wurde so wie im Schnitt dargestellt ausgeführt, also mit StoFlexyl und darüber dann Oberputz, erkennt man auch auf den Fotos. Das heißt aber das System scheint nicht zu funktionieren da die Fassade trotzdem Feuchtigkeit zieht, richtig? 


_aktuell/20260228900351.png





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  •  Panorama
  •   Silber-Award
28.2.2026  (#11)


_aktuell/20260228403838.jpg

zitat..
Casemodder schrieb:

──────..
Panorama schrieb: Die sich abzeichnende Feuchtigkeit wird den Putz auf Dauer abplatzen lassen. Das ist nur eine Frage der Zeit.
───────────────

Vielleicht nochwas dazu.

Der Sockel wurde so wie im Schnitt dargestellt ausgeführt, also mit StoFlexyl und darüber dann Oberputz, erkennt man auch auf den Fotos. Das heißt aber das System scheint nicht zu funktionieren da die Fassade trotzdem Feuchtigkeit zieht, richtig?

Ob es so gemacht wurde, wissen wir nicht mit letzter Sicherheit. Vermutlich nicht, den sonst würden keine Probleme auftreten.

Als der Sockel bei mir aufgrund gleich gelagerter Probleme erneuert wurde, hat der Stuckateur den unteren Abschluss im 45 Grad Winkel abgeschrägt (entspricht so den Fachregeln). Im Anschluss habe ich dann alles bis auf 5 cm oberhalb GOK mit Remmers MB 2 K abgedichtet. Im Anschluss habe ich die Dichtschlämme mit Fassadenfarbe gestrichen.

Da bei dir ein Abschrägen nicht möglich ist, würde ich - wie von dir bereits angedacht - einen Schnitt ca. 10 cm unter GOK ausführen und ca. 5 cm unterhalb des Schnitts bis 5 cm oberhalb GOK 2x mit Dichtschlämme streichen. Im Anschluss mit  Fassadenfarbe überstreichen.

Die von mir empfohlene Schlämme ist ohne Anstrich nicht sehr attraktiv. STO Flexyl wird ja wie ein Putz angerührt und hat dadurch auch ein putzähnliches Erscheinungsbild. Richtig verarbeitet, kann man das auch ohne Anstrich gewissermaßen als Sockelbeschichtung ohne Anstrich belassen. 

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  •  Panorama
  •   Silber-Award
28.2.2026  (#12)


_aktuell/20260228734803.jpg
...und hier eine Stelle mit Fassadenfarbe.

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  •  Innuendo
  •   Gold-Award
2.3.2026  (#13)
Ordentlich abkleben knapp über GOK. Mit den Steinen tust dir dann eh leicht. Brauchst dann nicht nochmals übermalen. Man kann das streichen (2mal) oder spachteln. Bei mir wars Optiflex von Röfix.

_aktuell/2026030211312.jpg


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  •  Panorama
  •   Silber-Award
2.3.2026  (#14)

zitat..
Innuendo schrieb:

Ordentlich abkleben knapp über GOK. Mit den Steinen tust dir dann eh leicht. Brauchst dann nicht nochmals übermalen. Man kann das streichen (2mal) oder spachteln. Bei mir wars Optiflex von Röfix.

Schaut super aus!


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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
2.3.2026  (#15)

zitat..
Panorama schrieb: Ob es so gemacht wurde, wissen wir nicht mit letzter Sicherheit. Vermutlich nicht, den sonst würden keine Probleme auftreten.

Stimmt, da ist was dran. Eventuell wurde es südseitig besser gemacht, da gibts nämlich keine feuchten Stellen. Wegen der Sonneneinstrahlung kanns auch nicht sein, die gabs von Dezember bis Februar defacto nicht 😅


zitat..
Panorama schrieb: Da bei dir ein Abschrägen nicht möglich ist, würde ich - wie von dir bereits angedacht - einen Schnitt ca. 10 cm unter GOK ausführen und ca. 5 cm unterhalb des Schnitts bis 5 cm oberhalb GOK 2x mit Dichtschlämme streichen. Im Anschluss mit  Fassadenfarbe überstreichen.


So mach ichs! 

Würde allerdings gerne vermeiden nochmal über die Dichtschlämme drüber streichen zu müssen, die Sockelfarbe sieht nämlich noch sehr gut aus. Bin daher auf der Suche nach einer Dichtschlämme die möglichst meiner Sockelfarbe entspricht und bin auf "Baumit Sockelschutz 2K" gestoßen. Die entspricht optisch meiner Sockelfarbe. Kostet aber sehr viel (>250€ für 25kg). Allerdings brauch ich auch nur einen Kübel also wäre das verschmerzbar. 
Rein vom Datenblatt wirds aber nicht "besser" als Remmers 2K sein nur weils teurer ist, eher im Gegenteil, bezüglich Rissüberbrückung schreibt Baumit nämlich nichts...




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  •  Panorama
  •   Silber-Award
2.3.2026  (#16)
Ich hatte auf der Südseite auch keine Probleme. Sehe da durchaus einen Zusammenhang mit der Sonneneinstrahlung. Die Zeiten hoher Feuchtigkeit sind übers Jahr gesehen doch geringer. Abgedichtet habe ich dennoch alle Seiten.

Das mit dem Nachstreichen betrifft ja eigentlich nur einen schmalen Streifen von 5 cm. Wenn man das beim abdichten und dann ein zweites Mal beim Streichen abklebt (Kip Steinband), dann sieht das trotz Farbunterschied ordentlich aus.


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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
2.3.2026  (#17)

zitat..
Panorama schrieb: Ich hatte auf der Südseite auch keine Probleme. Sehe da durchaus einen Zusammenhang mit der Sonneneinstrahlung. Die Zeiten hoher Feuchtigkeit sind übers Jahr gesehen doch geringer. Abgedichtet habe ich dennoch alle Seiten.

Möglich. Nachträglich ist es auch schwer zu sagen wie es genau ausgeführt wurde. Zu der Zeit war ich leider 2 Wochen auf Dienstreise und daher konnte ich keine Fotos machen während der Arbeiten 🤨.


zitat..
Panorama schrieb: Das mit dem Nachstreichen betrifft ja eigentlich nur einen schmalen Streifen von 5 cm. Wenn man das beim abdichten und dann ein zweites Mal beim Streichen abklebt (Kip Steinband), dann sieht das trotz Farbunterschied ordentlich aus.

Naja, ich denke ich müsste dann schon den kompletten Sockel streichen da man sonst wieder einen Farbunterschied zwischen alt und neu sieht, aber mal sehen. 

Der BauMit Sockelschutz schein unnötig teuer zu sein (280€ für 25kg) und hat nichtmal Angaben bezüglich Rissüberbrückung...
Mein Baustoff Fachmarkt empfiehlt "PCI Barraseal Turbo 2K". Farblich grau wie alle anderen, könnte also theoretisch passen und laut Fotos auch gut mit der Rolle zum Auftragen. 130€ für 20kg. 
Daten ähnlich der Remmers Abdichtung - nur die ist bei uns im Wiener Raum eher schwer zu bekommen - werde also Richtung PCI gehen (ist auch lagernd 😄) damit das Thema endlich abgeschlossen ist. 




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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
10.3.2026  (#18)

zitat..
Panorama schrieb: Ich hatte auf der Südseite auch keine Probleme.

War wohl zu optimistisch. Südseitig hab ich eine Schadstelle gefunden nachdem ich die Fassade mit einem Wasserstrahl gereinigt habe. Sieht aber eigenartig aus bzw. die Farbe finde ich eigenartig. Werde am WE noch etwas mehr entfernen, liegt unter GOK also sieht man es nicht. Kann ich da direkt mit der Dichtschlämme drüber gehen oder zuerst mit etwas Reparaturputz ausgleichen? 

Vor der Reinigung mit Wasser, doch recht feucht obwohl es schon über 2 Wochen nicht geregnet hat.

_aktuell/20260310751090.jpg



_aktuell/20260310935768.jpg



_aktuell/20260310740277.jpg





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  •  Panorama
  •   Silber-Award
11.3.2026  (#19)
Wichtig ist, das alle losen Putzbereiche entfernt werden. Es dürfen unter der Dichtschlämme keine Hohlräume vorhanden sein. Reparaturputz ist nicht erforderlich, da Dichtschlämme auch auf XPS und anderen Untergründen haftet (im technischen Merkblatt prüfen).

Am besten mit einem Spachtel versuchen den Putz oberhalb des Armierungsgewebes abzulösen. Lässt er sich nur schwer ablösen, würde ich mit der Dichtschlämme drüber gehen.

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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
12.3.2026  (#20)
Passt, werde ich so machen! 

Ich hoffe ich kann das dieses WE abschließen.

Das "Kip Steinband" habe ich schon daheim. Muss nur testen ob ich das solange kleben lassen kann bis ich mit dem 2. Dichtschlämmenastrich fertig bin ober ob ich es sofort nach dem 1. Anstrich wieder entfernen muss damit keine "Rückstände" des Klebebands auf der Fassade bleiben... 




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  •  Panorama
  •   Silber-Award
12.3.2026  (#21)

zitat..
Casemodder schrieb:

Passt, werde ich so machen! 

Ich hoffe ich kann das dieses WE abschließen.

Das "Kip Steinband" habe ich schon daheim. Muss nur testen ob ich das solange kleben lassen kann bis ich mit dem 2. Dichtschlämmenastrich fertig bin ober ob ich es sofort nach dem 1. Anstrich wieder entfernen muss damit keine "Rückstände" des Klebebands auf der Fassade bleiben...

Idealerweise liegt zwischen dem ersten und zweiten Auftrag der DS nur ein Tag. Ansonsten besteht bei Niederschlag die Gefahr, dass sich Schmutz auf dem ersten DS Auftrag absetzt. Aktuell sind die Witterungsbedingungen gut (Temperatur sollte aber nicht unter 5 Grad liegen), da die DS relativ langsam abbindet. Im Sommer kommt man da oft in Stress.

WICHTIG: Das Steinband muss auf jeden Fall nach dem ersten DS Anstrich - solange es noch nicht fest ist - entfernt werden! Beim zweiten Auftrag dann einfach 2 - 3 mm weiter oben kleben.

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