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RGK Entscheidungshilfe SoleWasser WP

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  •  poelzldan
26.1.2026
7 Antworten | 3 Autoren 7
7

Liebe Forumskollegen!

Ich darf nun zuerst über das Verlegen unseres RGK RGK [Ringgrabenkollektor], geplant durch das Planungsbüro der Familie Komposch berichten. Geplant und umgesetzt wurde dieser bereits vergangenes Jahr. Da unser Garten ohnehin diese Jahr total umgegraben wird, stellte die Erdbaustelle kein großes (seelisches) Leid dar. Da bei uns das Grundwasser auf etwa 1,6m Tiefe liegt, wurde der gesamte Kollektor (400m Da40) auf 1,6m Tiefe verlegt. Das Grundwasser stellte uns bei den grabungen ohnehin vor doch relevante probleme, da dadurch der Graben an manchen stellen teilweise eingebrochen ist. 


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Insgesamt halfen uns aber die kalten Temepraturen Ende Novemeber, ansonten wäre es sicherlich deutlich schlimmer geworden. Die Arbeiten wurden von uns in Eigenregie durchgeführt. Eine Abböschung des Grabens wäre sicherlich (sicherer und) sinnvoll gewesen. An die Problematsichen Stellen stütze der Bagger mit seiner Schaufel den Graben.

Insgesamt war die berechnete Erdmenge in Trenchplaner (260m3) tatsächlich die Grenze des Möglichen am Grundstück, ohne das Erde wegtransportiert werden musste. Als Bagger hatten wir eine 9to Volvo und haben für den Aushub und wiefüllung insgesamt 22 Arbeitsstunden benötigt.  Das Erdreich ist bei uns Lehmig. 

Vor dem Verfüllen die Abdrückprobe über Nacht, stabile 4 bar -> so soll es sein! Große Erleichterung!

Die Rohr sind mittlerweile bis in den Heizraum geführt, Dank Erdkeller war auch keine teure Kernbohrung notwendig. 😂

Nun zum geplanten Heizungstausch, wo ich über eure Hilfe sehr dankebar wäre:

Unser Haus, Baujahr 1960 (100m2 Wohlfäche netto) ist Teilsaniert. Die Fenster wurden 2005 auf Doppelverglast getauscht, ebenso wie der Dachaufbau. Der Keller ist nicht beheizt. Eine weitrer Thermische Snaierung ist in den nächsten 5 Jahren sicher nicht geplant, wenn dann danch und auch nur in kombination mit einen Zubau Richtung Garten. Würde mal ganz salopp davon ausgehen, dass sich der Zubau in kombination mit der thermischen Sanierung ziemlich ausgleichen werden. Auch soll später dann zumindest im Ergeschoss (Neubau+Altbau) auf FBH FBH [Fußbodenheizung] ungestellt werden. Die Förderung für 2026 ist bereits reserviert.

Das letzte Jahr ergab einen Gasverbauch von 18.500kwh inkl Warmwasser bei der Brennwerttherme.  Zusätzlich gibt es einen Schwedenofen den wir sehr gerne nutzen.

Berechnet wurde eine Heizlast von 8,7kw da es vergangene Woche ja auch genügend kalte Tage gab und die benötogte Leistung gut zu dokumentieren, habe ich das natürlich auch gemacht. Bei -11 Grad AT AT [Außentemperatur] lief die Therme bei rund 7,5kw (VL46,9  RL39,7 (Laut Gerät 50GradVL). Bei 0 grad AT AT [Außentemperatur] 3,6kw (VL38,6  RL33,9) -> grenzwertig vom Innenraumkompfort. Auch den im Heizsystem bestehenden Volumenstrom habe ich mir ausgerechnet um die Thematik Pufferspeicher uzu betrachten. Bei 0 Grad AT AT [Außentemperatur] rund 0,63m3/h, bei -11 AT AT [Außentemperatur] rund 0,85m3/h. Verbaucht sind im gesamten Haus, außer der Toilette Typ22 Radiatoren mit Thermostaten (derzeit alle ganz offen) und Grundfoss Ventilen zum Hydraulischen Abgleich. Ein tuasch einiger Radiatoren auf Typ33 hatte ich auch schon im Kopf um die VL VL [Vorlauf] Tmeperatur eventuell noch ein bisschen zu drücken oder aber auch einer der Göttergattin 1 Grad mehr RT RT [Raumtemperatur] zu schenken. (derzeit im Schnitt 21 grad.)

Ihr seht, ich befasse mich mit der Thema durchaus, mir fehlen aber trotzdem konkrete Ideen zur Wahl der SWWP. R290 soll es sein, ein Trinkwsserspeicher soll extra stehen, also kein Kombigerät. Ist sowieso nicht möglich, dass die Raumhöhe im Keller 185cm ist. Pufferpseicher??? Hydraulische Weiche???

Im Kopf hatte ich schon KNV NIBE (Problem 400m Da40?)
Stiebel (7.1 ausreichend??, Lieber die größere 12.1 mi dem Nachteil der höhere Mindestleistung??)
IDM hatten wir vergangenes Wochenende bei einer Messe gesehen, da fehlen mir aber im Web die Erfahurngewerte dazu.

Angebote der Installateure sind ausständig. Die erste Firma kommt am Mittwoch zu uns. 

Jetzt seid ihr dran, ich freue mich wirklich auf eure Meinungen und Erfahrungewerte! 

Danke bereits im Vorraus! 

GLG


Daniel aus Thal bei Graz/Österreich

  •  poelzldan
26.1.2026 21:58  (#1)


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  •  poelzldan
26.1.2026 21:58  (#2)


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  •  poelzldan
26.1.2026 21:59  (#3)


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  •  mariof
  •   Bronze-Award
26.1.2026 22:14  (#4)

zitat..
poelzldan schrieb:

Nicht in den Graben steigen! Wenn eine Wand nachgibt hast ein Problem...

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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
26.1.2026 22:31  (#5)
Super, dass alle überlebt haben! 🤯
Das ist wirklich grob fahrlässig! Der Erddruck bringt dich um, da reichts wenn man bis zum Bauch verschüttet ist. 
Ja, der Bagger kann dich vielleicht rechtzeitig raus holen, allerding fehlt dann vielleicht Extremitäten -> da ist keine Zeit für vorsichtig wegbuddeln... 2 Minuten und dann sagen die ersten grauen Zellen Guten Nacht

Dann doch lieber auf Etappen eingraben. Was sollen denn schon sein, bei einem ungestückelten Rohr? Wenns gestückelt wird, muss man halt die Schweißstelle frei lassen, die wird am ehestens eine Undichtigkeit verursachen. 
Die Wahrscheinlichkeit, dass bei so einem Graben jemand Schaden nimmt ist sicher höher als ein undichtes PE-Rohr.

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  •  poelzldan
26.1.2026 23:02  (#6)
Wahrscheinlich hätte ich die Lösung mit dem Bagger Ausführlicher erklären sollen. 

Grundsätzlich haben wir die Schlingen vom oben runter Fallen lassen. Alleine wegen dem Wasser war das die beste Lösung. Die Zeit im Graben war minimal, betraf genau zwei Stellen. Für die Zeit im Graben wurde der Graben mit zwei Eisenplatten, wie man sie von Tiefbau kennt auf der Strecke von 3,5 Meter gesichert.

Das einem der Bagger wenn's so weit ist nicht "schnell raus heben kann" sollte jedem bewusst sein, daher auch die Maßnahmen mit den Eisenplatten, kostete zwar Zeit, die aber notwendig war. 

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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
26.1.2026 23:11  (#7)
Na dann also doch vorbildlich 👍
In diesem Sinne: gratuliere zur Erdwärme-Erschließung

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