Wie das Amen im Gebet wird am Weg in eine saubere Elektrozukunft auch das Steuersystem angepasst werden (müssen). Wurde bisher der fossile Brennstoff mit einer Mineralölsteuer+CO2 Abgabe belegt (plus Mwst), so findet das bis jetzt bei Elektroautos nicht statt. Noch.
Anbei ein Artikel aus Deutschland https://www.ey.com/de_de/newsroom/2026/01/ey-kosten-der-elektrifizierung-2025 In der Schweiz ist die Diskussion auch bereits angelaufen und für Herbst zu einer Volksabstimmung vorgeschlagen - da die Verfassung geändert werden muss.
Zur Wahl stehen in der Schweiz 2 Vorschläge: A) Verrechnung nach km und abhängig vom Gesamtgewicht, entweder 7,2, 5,4, oder 3,6 Rappen/km
B) Verrechnung auf die Ladeenergie (kWh). Egal ob zu Hause oder unterwegs, wird von 22,8 Rappen/kWh geschrieben. Mittels einer zertifzierten und mit einem Kommunikationsmodul ausgestatteten Wallbox, die die Lademenge automatisch an den Netzbetreiber übermittelt und dieser in der nächsten Abrechnung die Abgabe zusammen mit den Netzentgelten abgerechnet. Bis die notwendige Infrastruktur steht, wird in der Übergangszeit eine pauschale Abgabe von ca. 570 Sfr/Jahr vorgeschlagen.
Weiter unten in dem Link sind die beiden Alternativen in der Schweiz beschrieben: https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/strassenfinanzierung/abgabe-elektrofahrzeuge.html Wärmepumpen Öl- und Gasheizungen erzeugen mit ihren fossilen Brennstoffen Steuerleistungen, die mit modernen Ersatzgeräten wie Wärmepumpen zu Steuerausfällen führen werden. Wir sollten nicht überrascht sein, wenn dieses Konzept in Zukunft auch auf moderne Heizungen übertragen wird und hier ebenfalls die Netzbetreiber diese Abgaben im Namen der Republik einheben werden.
Insellösung Im Gegensatz zu der Diskussion um Netzengelte, gehe ich hier davon aus, daß eine PV "Insellösung" keine steuerbefreiende Wirkung haben wird.
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