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Elektro "Mineralösteuer-Ersatz" und die Rolle der Netzbetreiber

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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
10.1. - 11.1.2026
7 Antworten | 7 Autoren 7
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Wie das Amen im Gebet wird am Weg in eine saubere Elektrozukunft auch das Steuersystem angepasst werden (müssen). Wurde bisher der fossile Brennstoff mit einer Mineralölsteuer+CO2 Abgabe belegt (plus Mwst), so findet das bis jetzt bei Elektroautos nicht statt. Noch.

Anbei ein Artikel aus Deutschland
https://www.ey.com/de_de/newsroom/2026/01/ey-kosten-der-elektrifizierung-2025
 
In der Schweiz ist die Diskussion auch bereits angelaufen und für Herbst zu einer Volksabstimmung vorgeschlagen - da die Verfassung geändert werden muss.

Zur Wahl stehen in der Schweiz 2 Vorschläge:
A) Verrechnung nach km und abhängig vom Gesamtgewicht, entweder 7,2, 5,4, oder 3,6 Rappen/km
B) Verrechnung auf die Ladeenergie (kWh). Egal ob zu Hause oder unterwegs, wird von 22,8 Rappen/kWh geschrieben. Mittels einer zertifzierten und mit einem Kommunikationsmodul ausgestatteten Wallbox, die die Lademenge automatisch an den Netzbetreiber übermittelt und dieser in der nächsten Abrechnung die Abgabe zusammen mit den Netzentgelten abgerechnet. Bis die notwendige Infrastruktur steht, wird in der Übergangszeit eine pauschale Abgabe von ca. 570 Sfr/Jahr vorgeschlagen.

Weiter unten in dem Link sind die beiden Alternativen in der Schweiz beschrieben:
https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/strassenfinanzierung/abgabe-elektrofahrzeuge.html
 
Wärmepumpen
Öl- und Gasheizungen erzeugen mit ihren fossilen Brennstoffen Steuerleistungen, die mit modernen Ersatzgeräten wie Wärmepumpen zu Steuerausfällen führen werden. Wir sollten  nicht überrascht sein, wenn dieses Konzept in Zukunft auch auf moderne Heizungen übertragen wird und hier ebenfalls die Netzbetreiber diese Abgaben im Namen der Republik einheben werden.

Insellösung
Im Gegensatz zu der Diskussion um Netzengelte, gehe ich hier davon aus, daß eine PV "Insellösung" keine steuerbefreiende Wirkung haben wird.

  •  npalko
  •   Bronze-Award
10.1.2026 19:58  (#1)
Was soll man dann dazu sagen? E-Auto und Wärmepumpe weg und Verbrenner und Gastherme her?

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  •  gerhardg
10.1.2026 19:59  (#2)
Vielleicht gibt es ja wie beim "selbstgebrannten" eine Ausnahme Regel für den "Privatbedarf". 😉

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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
10.1.2026 20:04  (#3)
Na, davon werden unsere "technologieoffenen" Politiker sofort begeisert sein...👿

Es war mir immer klar, dass es auch bei der E-Mobilität dazu kommen wird, dass die Steuern steigen werden. Aber so lange Flugkerosion usw. nicht massiv besteuert wird, sehe ich es für das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] nicht ein.

Und vielleicht noch Steuer zahlen für den PV-Strom, den man selber erzeugt.

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  •  Flick
10.1.2026 20:09  (#4)
Zumindest wird bei uns schon mal eine Kfz-Steuer eingehoben. 

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  •  blockon
11.1.2026 11:32  (#5)
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.

Ist meine Meinung dazu. Was die Zukunft bringt weiß man nie. Hätte dir vor 6 Jahren am 11.01.2020 gesagt wie die Welt heute aussieht hättest nur gelacht. Also es kommt sowieso anders als man denkt.

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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
11.1.2026 11:36  (#6)
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  •  Zwosti
  •   Bronze-Award
11.1.2026 17:39  (#7)

zitat..
blockon schrieb:

Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.

Ist meine Meinung dazu. Was die Zukunft bringt weiß man nie. Hätte dir vor 6 Jahren am 11.01.2020 gesagt wie die Welt heute aussieht hättest nur gelacht. Also es kommt sowieso anders als man denkt.

Hab geglaubt das mit den Robotaxis geht schneller, stimmt!


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