KWL mit Unterdruck sinnvoll?
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Ist das nicht der gleiche (nur umgekehrte) Effekt? Kalte Luft zieht herein und kondensiert am schmalsten Stück des Flaschenhalses d. h. Wasser rinnt im schlimmsten Fall irgendwo rein. Zur problembehandlung würde ich die *undichten* stellen eruieren und überarbeiten. Wenn die Fassade erst noch kommt ist es ja noch besser. Grüße |
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Die Luft von außen ist zwar kälter aber auch trockener, erwärmt sich auf dem Weg nach innen und nimmt so Feuchtigkeit auf. Zumindest in den Wintermonaten müsste das so sein. https://www.baulinks.de/webplugin/2005/1156.php4 |
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Wir haben immer wieder diese Frage zu diesen "Schutzdrucklösungen", die bauphysikalische Mängel kaschieren sollen. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten: 1) die Raumluftfeuchte so weit senken, dass die bauschädliche Kondensation keinen Schaden anrichten kann (aus meiner Erfahrung etwa 30% r. F. und weniger) 2.) kontrollierter Unterdruck durch Disbalance, damit auch am höchsten Punkt des Gebäudes bei Windstille bis Windstärke 2 keine nennenswerte Durchströmung von innen nach außen stattfinden kann (hängt von der Höhe des Gebäudes und der Ausrichtung der vermuteten Leckage zur Hauptwindrichtung ab) Bei Variante 1 bewegt man sich an der Grenze des Behaglichkeitsbereiches. Variante 2 schmälert die Effizienz der Wärme- und Feuchterückgewinnung. Bei schwül-heißer Witterung und einem gekühlten Haus müsste man dann aber auch auf Überdruckbetrieb umschalten. Ganz interessant wird es dann, wenn noch das Thema Radon am Standort dazu kommt. |
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Bissl OT OT [Off Topic], aber 0,67 würde ich eigentlich nicht als "ganz gutes" Blowerdoor-Testergebnis einstufen. Für heutige Verhältnisse eher so lala. Da kannst bei einem wirklich dichten Haus eine komplette Dichtung von einer Terrassentüre odgl wegnehmen und dann landest ca. in dem Bereich. Oder wenn man sämtliche Leitungen nach draußen nicht abdichtet... |
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