Nibe F1155 Verhalten bei niedrigen Temperaturen
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Moin. Setze den Sperrbereich bitte bis 118 Hz. Sonst springt sie dazwischen rein wenn sie den Wärmebedarf hat. Gruss Kristian |
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Danke für den Tip. Werde ich machen und beobachten. |
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Die Hüpfer in der Frequenz ist von Nibe so gewollt ausgesperrt wegen Schwingungen und Vibration.. Ist normal wenn die 55Hz nicht reichen springt sie auf 65 hoch..... |
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Das hätte ich auch gerne, einen Sperrbereich für den Verdichter. Meine LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] läuft häufig am unteren Verdichterlimit (32Hz) und brummt da furchtbar, was sich tw ins ganze Haus überträgt. Da wäre ein genannter trennbarer Sperrbereich ein Segen. |
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aber wie wirkt sich das auf die Lebensdauer aus, wenn der Verdichter im <10min takt rauf und runter regelt? Wenn ich mir den Frequenzverlauf der letzten Tage ansehe, mach ich mir schon sorgen. Zu Beginn habe ich etwas mit dem Sperrbereich herumgespielt. Aber egal wo ich den hingesetzt habe, die Frequenz ist immer ins Schwingen gekommen. Mich stört auch, dass der Sperrbereich nur für einen Bereich von 50Hz festgelegt werden kann. Habs auch versucht mit Sperrbereich 1 und 2 überlappend zu setzen. Leider ohne nennenswerten Erfolg. Gibts noch andere Parameter, an denen ich drehen kann um das Verhalten zu reduzieren? |
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Wird nicht nötig sein. Der Hüpfer aufgrund des internen Sperrbereichs ist von Nibe so gewollt und sollte den Verdichter auch nicht sonderlich stören. Ich würde mit dem manuellen Sperrbereich einfach nur die maximale Leistung begrenzen, da die WP WP [Wärmepumpe] immer ineffektiver wird, je höher sie rennt. Ich z.B. sperre von 90-118 Hz, wenn es saukalt wird reduziere ich auf z.B. 105-118 Hz. Dank der Masse des Hauses ist es mir auch egal, sollten die Gradminuten mal ordentlich ins Minus rutschen. Wirklich schädlich für den Verdichter ist nur häufiger Kaltstart (Takten). Komplett irrelevant. Denn die Filterzeit dient nur der Berechnung, wann deine WP WP [Wärmepumpe] im Herbst und Frühling starten soll zu heizen (zusammen mit Heizstopp). Ich mildere diese ganzen AT AT [Außentemperatur] Sprünge mit der Wetter Steuerung: Sobald diese aktiv ist, wird nicht mehr 1:1 die aktuelle AT AT [Außentemperatur] zur gewünschten VLT Bestimmung verwendet, sondern ein errechneter Mischwert aus Forecast und aktueller AT AT [Außentemperatur]. So hab ich keine Probleme mit hohen Temperatursprüngen auf dem AT AT [Außentemperatur] Sensor aufgrund direkter Sonne (Sensor ist ostseitig - mit Absicht 😜). Altbau? Weil Heizkurve 4 ist schon ziemlich heftig, finde ich... |
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was soll das auch bringen? wenn dein wärmebedarf eine leistung erfordert, die im internen sperrbereich um 60hz liegt, MUSS der kompressor dort schwanken, weil 54hz zu wenig und 65hz zu viel ist. wenn du jetzt bereiche darum noch weiter sperrst, wird es nur noch sprunghafter und im extremfall auch zu kalt im haus (wenn du alles darüber sperrst, die leistung aber gefordert wäre) überlappend geht tatsächlich nicht, aber nahtlos. wenn du z.b. nur bis 79hz zulassen möchtest, kannst du z.b. 80 bis 94hz sperren und 95 bis 118hz. der interne sperrbereich um 60 hz ist nicht manipulierbar. garnicht. ob die um 2 , 3 oder 10hz hoch oder runter regelt ist egal. schlimmer ist eigentlich ewiges rumdümpeln bei 20hz ohne bewegung. nibe hat auch extra mehr bewegung in die stufen mit eingebaut per update, weil es schonender ist. das heißt dann in den updates sowas wie : "Improved compressor regulation" jo |
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Ist das tatsächlich so? Ich habe derzeit die WP WP [Wärmepumpe] auf 20Hz bzw. wenn es zu kalt wird auf 24Hz begrenzt. Damit läuft sie ohne Taktung im Dauerlauf auf 20 bzw. 24Hz. Warum sollte dies der WP WP [Wärmepumpe] schaden? |
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Na bei Warmwasser solltest ihr schon mal nen Sprint lassen. Das Öl möcht gerne wieder beim Kompi ankommen |
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Gibt es dazu Aussagen/Forderungen von Nibe? Bei uns läuft eine S1255-6PC, aber es sollte einer S1155 auch nicht schaden wenn sie im Dauerlauf bei 20Hz ohne Warmwasserproduktion im Einsatz ist. @cacer, Akani, könntet ihr uns mitteilen warum der Betrieb bei 20Hz ungünstig ist bzw. woher diese Info stammt? |
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Ungünstig auf jeden fall ein schlechterer Betriebspunkt für gute JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl]. Wie lang der Verdichter allerdings bei Minleistung bleiben darf oder auch mal auf gewisse Leistung kommen muss oder soll kann ich leider nicht beantworten. Wobei das bei so kleinen kältekreisen so schlimm nicht sein kann. Bei Splitanlagen würde ich da eher Probleme sehen, die Wege sind da auch viel länger |
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Neubau (2017). Temperautren im Haus sind derzeit bei 21,5 - 22,5°C, also auch nicht übertrieben hoch. Das Haus steht aber total frei und wir haben viel Wind. Der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] ist sehr knapp ausgelegt, weil nicht mehr Platz vorhanden war. welche Kurven verwendet ihr?? |
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20hz ist nicht per se ungünstig, aber ewige gleiche und nierdige drehzahl hilft der schmierung nicht. bisschen gymnastik ist immer gut. auch ein grund, warum die software gerne beim modulieren etwas schwankt. das ist absichtlich einprogrammiert. wer jetzt der taktpanik verfällt und aus angst lieber ewig bei 20hz laufen lässt, als mal ein par takte zuzulassen, tut sich nicht wirklich einen gefallen. 100000 betriebsstunden sind zwar besser wie 100000 takte, aber wenn die kiste mit 100000h und 2000 takten stirbt, ist keinem geholfen. der gute mittelweg ist immer die richtige wahl. bis 1000 takte im jahr würde ich mir keine gedanken machen. bei 8000 schon. |
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Ich hab 3/+2 (bzw. 3/+3 aktuell bei viel Nebel), und mein thermischer Standard ist leider grottig, aber dafür wenigstens BKA BKA [Betonkernaktivierung]. (Standard 50er Ziegel, noch immer unverputzt). Hast du ERR ERR [Einzelraumregelung] oder anderweitig totgedrosselte Kreise? Pufferspeicher? Dauerndes WW WW [Warmwasser] Laden? |
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Das geht m.E. schon ein wenig in die Richtung kontraproduktives zutodeoptimieren, vor allem wenn man nicht so vertraut mit dem Thema ist. Ich versteh´s nicht, dass man die modulierende WP WP [Wärmepumpe] auf 40 % oder weniger zurückdrosselt und sie nicht das machen lässt, wofür man sie ausgewählt hat...nämlich modulieren. Gerade bei der Nibe/KNV funktioniert das recht gut...es ist vollkommen egal, ob die WP WP [Wärmepumpe] mehrmals von 40 auf 50% und wieder retourregelt. |
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eine schlüssige Antwort fehlt hier noch. |
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Bei meiner M-TEC LWP LWP [Luftwärmepumpe] läuft alle 2h ein "Ölrückführungsprogramm" ab, wenn in diesem Zeitraum die Kompressorleistung nicht über einem bestimmten Limit war. Bei Sole Maschinen wird das (deutlich eingeschränkter) vermutlich auch zutreffen:
Eventuell erklärt das die ein oder andere regelmäßige Spitze bei der Kompressorleistung? Vor allem in der warmen Übergangszeit ist das bei mir extrem nervig, weil das Programm öfters eine Rücklaufabschaltung durch diesen kurzen Leistungsschub provoziert - Heizkörper schlucken das leider nicht so gut weg wie eine FBH FBH [Fußbodenheizung]. Dem Hersteller ist es anscheinend lieber sie macht einen Takt als mit möglichem Ölmangel zu laufen... |
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Bei Nibe 1256 gibt es nach Starts, auch nach Warmstarts nach den fünfminütigen Pausen alle 12 Stunden, erstmal ein paar Minuten 40Hz unbesehen der nachfolgenden Modulation oder Begrenzung auf meinetwegen 25Hz für WW WW [Warmwasser] im Sommer. Wäre das eine vergleichbare Funktion zusammen mit den 12h Stops? |
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40Hz zu Beginn hat auch schon die 1x55 |
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ich werde mal auf Kurve 3 mit +2 °C umstellen. Mal schauen wie das ankommt. Keine ERR ERR [Einzelraumregelung], nur AT AT [Außentemperatur] geführt. kein Pufferspeicher. WW ist nur 1x pro Tag für 3h freigegeben (mittags, wegen PV) Hab schon lange nicht mehr in den Verrteiler für die Fußbodenheizung reingeschaut. Sollte aber alles offen sein. Werd ich prüfen und Berichten. |
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der hauptgrund ist schleichende magelschmierung. da wir aber mindestens ein WW WW [Warmwasser]-lauf pro tag haben, sollte das trotzdem kein problem sein. aber optimal abgestimmt, wäre die 20hz-zeiten nicht als das optimum zu sehen. lieber ein paar takte mehr wird über die jahre gut sein. der gesunde mittelweg halt. nach 20 jahren sind bei 1000 takten pro jahr die takte im unteren bereich, die laufzeit aber schon nahe des lebensende. |
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