ÖMAG - Marktpreis 2026 & Marktpreis-Lotto - Seite 5
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Nein |
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Nachdem er seine Anlage letztes Jahr komplett erneuert hat, weshalb gilt dann der alte Vertrag noch? Das es noch solche Verträge überhaupt gibt zeigt es kann nicht so schlimm sein. |
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Für deinen Bruder nicht, für die Wien Energie schon 😉 |
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Es ist relativ risikolos einen Preis von 6,772 ct/kWh zu prognostizieren (für Mai und Juni ebenso). |
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ÖMAG - Marktpreis für April 6,772 Cent |
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Hier ein paar Details mehr, man sieht etwas dass es im April eine Lücke von 11,6 Mio EUR gegeben hat (weil am Spotmarkt nur 1,621 ct/kWh erlöst werden konnten), ich vermute die "Marktpreisformel" wird über kurz oder lang geändert werden, nachdem jetzt ohnehin Daten auf 15 Min Basis erhoben werden, nur eine Frage der Zeit |
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Danke, ja, das ist zu befürchten. Dann werden die Anbieter, die jetzt 4 buw 3,7 Cent anbieten vielleicht wieder attraktiv. Frage ist, ob es sich nicht über kurz oder lang auszahlt wirklich energieintensive Anwendungen wie Elektrostahl o.ä. in diesen Zeiten verstärkt laufen zu lassen. Oder ist das nicht so einfach steuerbar? Oder zahlt die Industrie in ihren Netzebenen sowieso nur ganz wenig für den Strom? |
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Naja, ich hoffe eher, dass es Anreize bei der OeMAG zum "Peak-Shaving" geben wird. Das ist das Problem, dass das bei vielen Anwendungen nicht steuerbar ist. Es haben nicht alle Industriebetriebe Spottarife und für die reine Energie zahlen sie nicht weniger als Endkunden, die Industrie zahlt (auf die kWh) weniger Netzkosten. |
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Das hängt vom weiter PV Ausbau ab. Je mehr PV Anlagen ggü dem Verbrauch gebaut werden, desto öfter kommen negative Marktpreise zustande. In Australien gab es schon Quartale im letzten Jahr, wo mehr als 40% aller Stunden negative Marktpreise herrschten. Was man dort jetzt sucht ist mehr (neue) Nachfrage bei kommerziellen Verbrauchern. In Zukunft wird man entweder mit Batterie die Einspeisung verstetigen müssen, oder bei Überangebot freiwillig abregeln, wenn es negative Preise gibt ( oder über eine EG selber vermarkten). |
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Genau, das gilt sowohl für private als auch für kommerzielle Einspeiser, man muss sich einfach auf die Rahmenbedingungen einstellen. Bei Privaten wird dem Eigenverbrauch eine wichtigere Rolle zukommen. Dass in den letzten Jahren Batterien billiger wurden (und Paneele das schon lange sind), hilft da natürlich. Wenn man meine persönliche PV Entwicklung ansieht, stellt sich das (grob) wie folgt dar: 2022 7.000 kWh Produktion, 4.000 kWh Einspeisung um 1.200 EUR, Eigenverbrauch 3.000 kWh Wert 500 EUR 2026 (vorraussichtlich) 14.000 kWh Produktion, 4000 kWh Einspeisung um 280 EUR, Eigenverbrauch 10.000 kWh Wert 2.500 EUR Also die Einspeisevergütung verliert zunehmend an Bedeutung, auch wenn sie künftig wegfallen sollte, hat das auf meine Rentabilität kaum eine Auswirkung. |
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wenn es für's einspeisen nichts mehr gibt, dann muss ja über kurz oder lang auch für den bezug nichts mehr bezahlt werden - stimmts? Wäre gut für viele wohnungsbesitzer (ohne möglichkeit eigene pv/bkw zu errichten)👌 pv nur über eigenverbrauch rechnen ist ja das was politisch gewünscht wird - oder? Speicher sind im privaten "eh nett" - aber wenn 30tage hintereinander die sonne scheint bringt peak shaving auch nix mehr sp viel verbrauch hat niemand privat (oder er hat zu wenig kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung] und daher herbst-frühling zu wenig eigenproduktion) es bleibt dabei: mai-sep wird es tagsüber günstigen Strom geveb okt-märz/april hin und wieder wohl am wochenende wo kämen wir jetzt mit den preisen hin wenn auch der wasserstand (donau) noch gut wäre? Die produktion dort ist ja weit hinter plan aufgrund niedrigpegel |
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Morgens und Abends gibts eigentlich fast immer über 10ct/kWh, würde dann auf Einspeise-Stundenfloater umsteigen wenn ich es nicht schon wäre. Wie lange ist eigentlich die Ömag Förderfähig? |
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Gewünscht und (aus meiner Sicht) auch sinnvoll. Wenn man den vollen Speicher zwischen 20 und 6 Uhr ins Netz entlädt, geht das ganz gut. Was ja jetzt grundsätzlich nichts Schlechtes ist. |
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Wie meinst du das? |
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Wie lange es das Angebot der ÖMAG geben wird. 2030 laufen Förderungen aus, ob da auch der ÖMAG Einepseisetarif betroffen ist und man sich als ÖMAG Kunde die nächsten Jahre um was anderes umsehen muss? |
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Meine 2 cents, bzw bescheidene Meinung dazu: Die bestehende OeMag Vergütungsstruktur wird früher angepasst werden. Und wenn es nur die Reduktion, bzw der Wegfall der 60% Klausel ist |
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Sorry, aber ich verstehe das noch nicht ganz: Trotz Speicher speise ich trotzdem am meisten um die Mittagsstunden ein - und oft werden negative EPEX Spotpreise durchgereicht, d.h. ich müsste die Einspeisung bei negativen Stunden sogar stoppen. Gibt es also Spotmarkt Einspeiser, die die negativen Spotpreise nicht weiterreichen? |
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Die OeMAG hat (bei Anlagen bis 500 kW) Kontrahierungszwang zur Abnahme nach "Marktpreis". Die Idee dahinter ist grundsätzlich keine Förderung, sondern man will vermeiden, dass Anlagen ohne Abnahmevertrag dastehen, denn ein Abnahmevertrag ist Voraussetzung für den Betrieb einer netzgekoppelten Anlage. Die aktuelle Regelung läuft bis 31.12.2030, aber ich gehe davon aus, dass es zeitgerecht eine Nachfolgeregelung geben wird. Ungeachtet der Befristung kann natürlich noch am Berechnungsmodus vom "Marktpreis" geschraubt werden, was ja auch schon passiert ist (60% Regel). |
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Ja, so sehe ich das auch, aber man muss zwischen "Vergütungsstruktur" und "Kontrahierungszwang" unterscheiden. |
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Das kann sein wenn man den Akku nicht regelt das man dann zu den Mittagsstunden einspeist, bei mir läufts so das ich am Vormittag einspeise bis der Preis bei 4ct/kWh ist, danach fange ich Speicher und Auto gemeinsam zum laden an + 100W Einspeisebegrenzung und wenn der Preis dann um 16-17Uhr wieder bei 4-5ct/kWh ist stellt HA wieder auf volle Einspeisung um. 2026 sieht eigentlich schon recht gut aus mit Stundenfloater für Einspeisen + Bezug ![]() |
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Ja. Wenn du statt dessen deine Batterien bei Negativpreisen ladest, wäre das der wirtschaftlich gesehen vernünftigste Ansatz. (Aufpassen, ob laden aus dem Netz erlaubt ist) |
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