Wir haben dieses Jahr mit dem Bau unseres Hauses begonnen - hier haben wir auch einen Kamin der vom Keller weg durch den Dachboden verläuft (Kaltdach).
Seit dem Ausheizen haben wir leider sehr viel Kondensat beim Kamin im Dachboden - sowohl innen im Kamin als auch zwischen Damfbremsfolie und Kamin.
Den Deckendurchbruch zwischen Kamin und Betondecke haben wir mit einem Dichtklebeband (Acrylat-Klebeband für die Verklebung von Dampfbremsen) abgedichtet. Darüber dann noch zusätzlich eine Dampfbremsfolie am Kamin hochgezogen und verklebt.
Irgendwie kriecht die Feuchtigkeit in den Kamin, vermutlich durch die Tür vom Kamin (das wird nicht 100% dicht sein) soferns bei den Maueranschlüssen keine Lücken gibt. Estrich ausheizen = absolute Sauna im Haus, würd ich nicht als repräsentativ ansehen für später. Da kondensierts mit den derzeitigen Temperaturen überall wo es auch nur etwas kühler ist.
.. Michul schrieb: Dichtklebeband (Acrylat-Klebeband für die Verklebung von Dampfbremsen) abgedichtet. Darüber dann noch zusätzlich eine Dampfbremsfolie am Kamin hochgezogen und verklebt.
Ich dachte zwischen Kamin und Betondecke darf nur Unbrennbares wie Steinwolle sein?
Danke für die Rückmeldungen. Ausheizen ist nun seite Ende November fertig - ist aber leider immer noch alles sehr feucht im und am Kamin.
Bezüglich nicht brennbarem Material zwischen Betondecke und Kamin - in die Deckenaussparung selbst haben wir Steinwolle gestopft - nur die Oberseite dieser Aussparung haben wir dann abgedichtet mit Dichtklebeband (damit die Feuchte nicht ungehindert aufsteigen kann).
Du wirst die Baufeuchte noch min. 2 Jahre merken. Der erste (Bau)Winter war grausam, weder Spachtelmasse noch Farbe wollte trocknen, kühle Stellen hat man dunkel gesehen und sind erst nach Tagen hell geworden. Ausgeheizt haben wir im glaub ich im Oktober. Im ersten Sommer Luftentfeuchter nicht vergessen, wir hatten bis zu 90% Luftfeuchte im ersten Sommer.