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Erd- oder Luftwärme, KWL mit Entfeuchtung und Kühlung?

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  •  tomarse
4.12. - 13.12.2025
31 Antworten | 11 Autoren 31
31
Hallo zusammen,

ich bin mir grad ein bisschen unsicher, wie wir mit diesen Punkten umgehen sollen. Ziel wäre, Geld einzusparen, ohne an Komfort/Wohnqualität zu verlieren.

Ursprünglich geplant wäre gewesen:

  • Erdwärme (Tiefenbohrung, denn RGK RGK [Ringgrabenkollektor] ist bei uns nicht möglich - wurde im Forum schon ausführlich behandelt, allfällige Diskussionen dazu bitte hier: https://www.energiesparhaus.at/forum-ringgrabenkollektor-was-ist-die-alternative/83071_1 ) - Mehrkosten ca. 15K (verglichen mit Luftwärme)
  • FBH - kommt fix.
  • Trockenbaukühl-/heizflächen im gesamten, offenen Giebel (Satteldach ohne Dachboden) - Mehrkosten bei uns ca. 15K
  • KWL - kommt fix.
  • HRDS50+ (Zusatzmodul zur KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] mit Umluft, Entfeuchtung und Kühlung) - Mehrkosten ca. 3K. Irgendeine Art von Entfeuchtungslösung für die schwülen Sommer ist für uns jedenfalls obligatorisch.
  • Dämmung der Zuluftleitungen - obligatorisch bei Kühlung der Zuluft (Mehrkosten vermutlich ca. 1K plus deutlicher Mehraufwand)
  • PV mit rund 10-14kWp (die ganze südliche Dachfläche voll) und Speicher - Mehrkosten ca. 15-20K.

Das wär halt die ultimative "kann alles, kostet viel" Lösung.

Wir brauchen keine 23 Grad im Haus im Hochsommer, es sollte nur halbwegs trockene Luft sein, dann sind rund 25 Grad für uns angenehm. Kühlung über den Fußboden schließen wir aus, ist für uns unangenehm.

Jetzt stellen sich mir folgende Fragen (chronologisch so aufgetaucht):

  • Brauchen wir die (teure) Giebelkühlung, wenn das HRDS50+ 2kW sensible und 2kW latente Kühlleistung (also gesamt 4kW) einbringen kann?

    Einsparpotential: 15K

    Jetziger Wissensstand: vermutlich braucht es die Giebelkühlung für unsere Temperaturanforderungen im Sommer nicht, das ist aber nicht so komfortabel/sinnvoll wie die Steuerung der Temperatur über die Kühlflächen. Ein weiteres Argument dafür war, dass man sie auch als Heizflächen im Winter nutzt, und das bei unserer großen Kubatur vermutlich auch empfehlenswert ist, damit die Vorlauftemperaturen niedrig bleiben.

    Folglich:
  • Wenn wir über die Giebelflächen kühlen, benötigen wir dann die Kühlung über die Luft?

    Einsparpotential: 1K (keine Armaflexdämmung)

    Jetziger Wissensstand: Kühlung über die Luft ist nicht nötig, nur Entfeuchtung.

    Weiters:

  • Wenn wir die Kühlung nicht brauchen, könnten wir statt einem HRDS50+ (ca 3K) auch einfach ein Kühlregister VOR dem Wärmetauscher der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] schalten (unter 1K), um die gewünschte Entfeuchtung zu erreichen. Der Wärmetauscher der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] erwärmt die Zulufttemperatur dann wieder und es ist keine Armaflexdämmung der Zuluftleitungen nötig.

    Dafür benötigen wir aber kalte Anspeisung des Kühlregisters (im Idealfall deutlich unter 10 Grad). Das heißt, entweder eine SWWP mit aktiver Kühlung (ist nicht Standard), oder eine LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] mit aktiver Kühlung (ist mittlerweile Standard).

Daraus ergibt sich für mich jetzt natürlich die Frage, was die sinnvollste Lösung ist.

Ich hätte natürlich am liebsten die Erdwärme, die in Form einer Tiefenbohrung aber mit ca. 15K zu Buche schlägt, und dann bräuchte ich eine dieser wenigen SWWP, die aktiv kühlen können. Wenn wir einsparen wollen, wäre das natürlich die erste Position, die fliegt. Wieviel effizienter, übers Jahr gesehen, ist die TB denn wirklich, und wird sich das jemals rentieren? Wenn wir einsparen wollen, streichen wir besser die TB oder die PV? Von meinem (beschränkten) Wissen her wird sich die PV wohl eher amortisieren, als die TB?

Für mich gibt's grad folgende (scheinbar sinnvolle) Varianten:

Variante 1:
Deckenkühlung, dafür keine Luftkühlung, nur Entfeuchtung, HRDS50+ (oder 30+, ist kaum ein Preisunterschied) lassen, Deckenkühlung lassen, TB fliegt raus, PV bleibt.
Spart 1K für die Armaflex und 15K für TB, also gesamt 16K.

Variante 2:
Deckenkühlung, dafür keine Luftkühlung, nur Entfeuchtung, HRDS fliegt raus, dafür Kühlregister vorm WT der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], TB fliegt raus, PV bleibt.
Spart 1K für Armaflex, 15K für TB, 2K für Kühlreg. statt HRDS, also gesamt 18K.
Nachteil: keine Umluft möglich, Entfeuchtungsleistung noch ausreichend?

Variante 3:
Deckenkühlung, dafür keine Luftkühlung, nur Entfeuchtung, HRDS bleibt, TB bleibt, PV fliegt raus.
Spart 1K für Armaflex, 15K für PV, also gesamt 16K.

Variante 4:
Luftkühlung, Deckenkühlung fliegt raus, HRDS bleibt, TB bleibt, PV fliegt raus.
Spart 15K für Deckenkühlung und 15K für PV, also gesamt 30K.
Nachteil: höhere VL VL [Vorlauf]-Temps im Winter, mühsame Armaflexdämmung der Zuluftleitungen (-schalldämpfer, Verteiler, ...), Kühlleistung begrenzt (aber vermutlich ausreichend).

Variante 5:
Luftkühlung, Deckenkühlung fliegt raus, HRDS bleibt, TB fliegt raus, PV bleibt.
Spart 15K für Deckenkühlung und 15K für TB, also gesamt 30K.
Nachteile: gleich wie bei 4, plus eventuell etwas weniger effizient als mit TB, dafür halt die PV, die wohl mehr Ersparnis bringt, als die Heizkosten mit der LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] höher sein werden.

Was halt auch noch so ein Thema mit der LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] ist, man liest immer wieder, die haben eine durchschnittlich deutlich kürzere Lebensdauer als SWWP. Und man hat halt das Kastl im Vorgarten (oder wo auch immer) stehen, es ist nicht schön und unter Umständen akustisch störend.

Was meint ihr? Habt ihr noch andere Ideen?

Forumsschwarmwissen ist gefragt :)

  •  Murphy08
4.12.2025  (#1)

zitat..
tomarse schrieb: Variante 1:
Deckenkühlung, dafür keine Luftkühlung, nur Entfeuchtung, HRDS50+ (oder 30+, ist kaum ein Preisunterschied) lassen, Deckenkühlung lassen, TB fliegt raus, PV bleibt.
Spart 1K für die Armaflex und 15K für TB, also gesamt 16K.

find ich gut. 
Mit einigen Kommentaren dazu:
Mit etwas Basteln, könnte man auch noch eine "leichte" Luftkühlung ohne Armaflex realisieren.
Ich beschreibe diese Lösung demnächst noch genauer im HRDS-Thread.

Einsparpotenial wäre es auch die Umluftverrohrung wegzulassen.
Entfeuchten alleine geht auch ohne Umluft noch gut. Es braucht nur mehr Laufzeit/Energie des Entfeuchters. (mit ausreichend PV im Sommer evtl. eh eher vernachlässigbar)

als Einsparung zum HRDS wären auch noch die DWF Geräte für reine Zuluftentfeuchtung zu haben.
Hier muss aber genauer auf den min. Luftdurchsatz beim Entfeuchten geachtet werden, weil nur On/Off Kompressor, der nicht runter-regeln kann.

Auch an den 15K für die Deckenkühlung könnte man arbeiten.
Leider bleiben meist nur sehr aufwändige DIY-Lösungen, wenn man Deckenkühlung "günstig" umsetzen will.

zitat..
tomarse schrieb: Variante 2:
Deckenkühlung, dafür keine Luftkühlung, nur Entfeuchtung, HRDS fliegt raus, dafür Kühlregister vorm WT der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], TB fliegt raus, PV bleibt.
Spart 1K für Armaflex, 15K für TB, 2K für Kühlreg. statt HRDS, also gesamt 18K.
Nachteil: keine Umluft möglich, Entfeuchtungsleistung noch ausreichend?

Die Variante braucht relativ viel Energie, wobei das mit PV und aktiver Kühlung evtl. auch etwas vernachlässigbar ist.
Wie du richtig sagst, wäre hier aber aktive Kühlung Pflicht. Das wärmt dir sonst selbst eine TB zu viel auf. 
Den großen Nachteil, den ich hier sehe ist, dass kein Enthalpietauscher mehr verwendet werden kann.
Dieser würde nämlich fast die ganze erbrachte Entfeuchtung gleich wieder zunichte machen.

Und ein Enthalpietauscher hilft in so einer Konstellation sowohl im Winter (drinnen bleibts länger feucht) als auch im Sommer (drinnen bleibts länger trocken) 

zitat..
tomarse schrieb: Variante 3:
Deckenkühlung, dafür keine Luftkühlung, nur Entfeuchtung, HRDS bleibt, TB bleibt, PV fliegt raus.
Spart 1K für Armaflex, 15K für PV, also gesamt 16K.

kannst nur du selbst beantworten...Wenn die PV rausfliegt... tut das aber schon weh.

zitat..
tomarse schrieb: Variante 4:
Luftkühlung, Deckenkühlung fliegt raus, HRDS bleibt, TB bleibt, PV fliegt raus.
Spart 15K für Deckenkühlung und 15K für PV, also gesamt 30K.
Nachteil: höhere VL VL [Vorlauf]-Temps im Winter, mühsame Armaflexdämmung der Zuluftleitungen (-schalldämpfer, Verteiler, ...), Kühlleistung begrenzt (aber vermutlich ausreichend).

möglich, Komfort ist aber sowohl im Sommer, als auch im Winter etwas geringer.
PV fliegt raus, tut halt schon auch weh. 

zitat..
tomarse schrieb: Variante 5:
Luftkühlung, Deckenkühlung fliegt raus, HRDS bleibt, TB fliegt raus, PV bleibt.
Spart 15K für Deckenkühlung und 15K für TB, also gesamt 30K.
Nachteile: gleich wie bei 4, plus eventuell etwas weniger effizient als mit TB, dafür halt die PV, die wohl mehr Ersparnis bringt, als die Heizkosten mit der LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] höher sein werden.

Was halt auch noch so ein Thema mit der LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] ist, man liest immer wieder, die haben eine durchschnittlich deutlich kürzere Lebensdauer als SWWP. Und man hat halt das Kastl im Vorgarten (oder wo auch immer) stehen, es ist nicht schön und unter Umständen akustisch störend.

LWP, wäre auch bei allen anderen Varianten eine Option.
Umso geringer der Wärmebedarf, umso weniger bin ich gegen LWP LWP [Luftwärmepumpe] als Lösung. 
WENN... die optisch nicht stört, und wenn die frei ausblasen kann und folglich auch kein Geräuchthema macht.
Was hast du an Heizlast?
Gerade gegen eine TB betrachet ist es preislich schon zu Bedenken. Speziell mit DIY sind dann bald Welten dazwischen.

Würde eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] aber so einplanen, dass die irgendwann in der Zukunft auch wirklich einfach auf ein anderes oder neues Modell getauscht werden kann. Also am Besten also einfach einen Monoblock außen hinstellen.

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  •  christoph1703
4.12.2025  (#2)
Zu Variante 2: Du kühlst damit aktiv die Außenluft und bläst dann fast die gesamte Kühlleistung wieder mit der Fortluft raus. Abgesehen von der Entfeuchtung eine ziemliche Energieverschwendung, die vermutlich nur bei massiv überdimensionierter PV vertretbar ist.

PV würde ich aus der Heizungsdiskussion rauslassen, die macht unabhängig davon immer Sinn.

Wärmequelle und -senke gegeneinander aufzuwiegen bringt aus meiner Sicht auch wenig. Flächenkühlung ist einfach ein Komfortthema, entweder man wills oder nicht. Funktioniert auch mit LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] und SWWP gleich gut - sollte man also auch unabhängig betrachten.

Übrig bleibt:
- PV ja/nein?
- Speicher ja/nein?
- Luft oder Erde als Quelle?
- Flächen- oder Luftkühlung?
- wenn Flächenkühlung, wie entfeuchten?

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  •  Akani
4.12.2025  (#3)
Ich würde Variante 1 mit TB wählen.
Dann am Pool sparen, evtl gibt's da eine sparvariante. Nicht den Luxuspool wie du beschrieben hast. Mein Senf dazu.
Die Haustechnik änderst du die nächsten 30 Jahre nicht und bei den reinen Hauskosten von ............€.
Es geht bei der Kühlung nicht um kalte Räume sondern angenehmes Wohnklima und euren Arbeitraum wenn ichs noch richtig im Kopf hab.

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  •  melly210
  •   Gold-Award
4.12.2025  (#4)
Die Kühlung plus Entfeuchtung kannst auch mit Klimaanlage machen, ist deutlich günstiger als Deckenkühlung plus KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Entfeuchtung. Natürlich aber auch nicht ganz so komfortabel. 

Wegen der Tiefenbohrung: bezweifel, daß sich das rein finanziell rentiert. Eine gute LWP LWP [Luftwärmepumpe] schafft schon auch 20 Jahre. Laut sinds auch nicht wenn man bei der Qualität nicht spart. Kastl im Garten hat man allerdings.

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  •  tomarse
4.12.2025  (#5)
Danke für euren Input, sehr wertvoll für mich!

Wenn wir sparen wollen oder müssen an den genannten Dingen, dann wäre wohl Variante 1 the way to go. Allerdings müsste die Entscheidung, ob LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] oder TB, sehr bald fallen, wo noch nicht ganz klar ist, wieviel Geld wir hintenraus wirklich brauchen werden 😁

Mal schauen. PV ist sicherlich sinnvoll, und die Flächenkühlung im Giebel wohl auch. Ob TB oder nicht, ist eher ein ideeller Verlust - obwohl ich auch viel lieber eine TB statt einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] hätte. Faktisch wird's aber ziemlich wurscht sein, denke ich.

zitat..
Akani schrieb: Ich würde Variante 1 mit TB wählen.

Welchen Vorteil siehst du konkret bei der TB, gegenüber einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe], abgesehen von dem Außengerät, das vielleicht nicht so schön, aber mittlerweile zumindest schon recht leise ist?


zitat..
melly210 schrieb: Die Kühlung plus Entfeuchtung kannst auch mit Klimaanlage machen, ist deutlich günstiger als Deckenkühlung plus KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Entfeuchtung. Natürlich aber auch nicht ganz so komfortabel. 

Genau, das wollen wir eigentlich nicht. Meine Frau ist empfindlich auf stark bewegte Luft. Und auch, weil wir die Kastln innen nicht herumhängen haben wollen. Ist eher eine visuelle Sache.


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  •  christoph1703
4.12.2025  (#6)

zitat..
tomarse schrieb: Allerdings müsste die Entscheidung, ob LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] oder TB, sehr bald fallen, wo noch nicht ganz klar ist, wieviel Geld wir hintenraus wirklich brauchen werden 😁

Das ist der Vorteil - am Anfang hat man noch Geld 😜


zitat..
tomarse schrieb: Meine Frau ist empfindlich auf stark bewegte Luft.

Das schließt die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Kühlung eigentlich aus, oder? 🤔


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  •  Pius
4.12.2025  (#7)
Moin 
ich mische mich einfach mal ein, obwohl ich nicht gefragt bin.

"Welchen Vorteil siehst du konkret bei der TB, gegenüber einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe], abgesehen von dem Außengerät, das vielleicht nicht so schön, aber mittlerweile zumindest schon recht leise ist?"

Durch die TB braucht die Erdwärmepumpe nicht abtauen.

Dadurch besserer Wirkungsgrad, COP, als bei der Wasser/Luftwärmepumpe.

Gruß Edgar 

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  •  luxmoo
  •   Bronze-Award
4.12.2025  (#8)
Vorweg: die beste Entscheidung hast du bereits fix getroffen: KWL mit Entfeuchtung. Die Option zur Kühlung würde ich da bei 1K Aufpreis wohl einfach mitnehmen.

An der PV würde ich ebenfalls nicht rütteln. Das ist der einzige Punkt auf der Liste, der sich selbst finanziert.

TB wird sich wirtschaftlich gesehen nicht lohnen. Falls du einen passenden Platz für die LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] hast ohne es dir mit den Nachbarn zu verscherzen. Go for it. Das Geld ist meiner Meinung nach dann besser in die Gebäudehülle oder Wärmesenke investiert.

Zur Deckenkühlung: du überlegtst auch teilweise Lehmputz zu machen, oder? Dann vielleicht statt teurer Trockenbauvariante, teilweise eingeputzte Wandheizung. Zur Kühlung und Heizung bestens geeignet.

Mein Vorschlag: setz dich mit @dyarne in Verbindung und lass dir die Heiz und Kühlflächen auslegen. Und treffe die Entscheidung danach.


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  •  querty
  •   Gold-Award
5.12.2025  (#9)
Mein Vorschlag wäre generell: Dinge die man später nicht bzw. mit viel Mehraufwand machen kann, gleich machen, die anderen Dinge kann man später nachrüsten wenn man es vorbereitet.

Von daher:
- KWL sofort machen
- Wenn RGK RGK [Ringgrabenkollektor] nicht möglich und LWP LWP [Luftwärmepumpe] nicht störend ist das wohl die wirtschaftlichere Lösung
- Zur Kühlung/Entfeuchtung: Auf jeden Fall Leerverrohrung für eine Klimaanlage vorsehen!
Ich dachte auch dass ich diese nicht benötige, bin aber jetzt froh, diese zu haben. In Kombination mit PV betreibst du diese noch dazu kostenlos im Sommer. Weiters wird damit das Thema "Entfeuchtung" gelöst.
- PV könnte man ja auch mal ohne Speicher machen und diesen nachrüsten. Wenn PV würde ich  diese gleich für Ersatzstom ausführen und das ganze Dach voll machen, damit der WR WR [Wechselrichter] korrekt dimensioniert ist. Ich bin da aber kein Spezialist, wäre nur meine Vorgangsweise.


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  •  tomarse
5.12.2025  (#10)

zitat..
christoph1703 schrieb: Das schließt die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Kühlung eigentlich aus, oder? 🤔

Da reden wir, denke ich, noch von keiner stark bewegten Luft. Ich dachte jetzt so an die klassischen Split-Innengeräte, die blasen doch deutlich stärker.

zitat..
Pius schrieb: Durch die TB braucht die Erdwärmepumpe nicht abtauen.

Dadurch besserer Wirkungsgrad, COP, als bei der Wasser/Luftwärmepumpe.

Das ist mir schon bewusst. Aber was bringt der bessere Wirkungsgrad? Vielleicht 200 Euro Ersparnis pro Jahr?

zitat..
luxmoo schrieb: Falls du einen passenden Platz für die LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] hast ohne es dir mit den Nachbarn zu verscherzen. Go for it.

Sind die denn noch immer so laut, dass es störend sein könnte?

zitat..
querty schrieb: - Zur Kühlung/Entfeuchtung: Auf jeden Fall Leerverrohrung für eine Klimaanlage vorsehen!
Ich dachte auch dass ich diese nicht benötige, bin aber jetzt froh, diese zu haben. In Kombination mit PV betreibst du diese noch dazu kostenlos im Sommer. Weiters wird damit das Thema "Entfeuchtung" gelöst.

Welche Kühlung hattet ihr denn davor, dass das nicht ausreichend war?


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  •  christoph1703
5.12.2025  (#11)

zitat..
tomarse schrieb: Ich dachte jetzt so an die klassischen Split-Innengeräte, die blasen doch deutlich stärker.

Ähnliche Ausblastemperatur wie deine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Kühlung, also physikalisch bedingt der gleiche Luftdurchsatz. Die Geräte laufen ja nicht immer auf Vollgas.

Hat nicht irgendein Hersteller sogar einen lüfterlosen Modus? Irgendwas in der Richtung hab ich da im Forum mal gelesen.


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  •  ds50
  •   Gold-Award
5.12.2025  (#12)

zitat..
tomarse schrieb: Sind die denn noch immer so laut, dass es störend sein könnte?

Naja, es wird halt rechtlich schwierig, wenn die LWP LWP [Luftwärmepumpe] <6m zur Grundgrenze positioniert wird.


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  •  Murphy08
5.12.2025  (#13)

zitat..
ds50 schrieb: Naja, es wird halt rechtlich schwierig, wenn die LWP LWP [Luftwärmepumpe] <6m zur Grundgrenze positioniert wird.

je nach Bundesland gibt es hier unterschiedliche Anforderungen.
Da sind sich die Länder wieder alle so richtig schön einig 🙄

zitat..
christoph1703 schrieb: Ähnliche Ausblastemperatur wie deine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Kühlung, also physikalisch bedingt der gleiche Luftdurchsatz. Die Geräte laufen ja nicht immer auf Vollgas.

nur zur Einordnung:
da ist schon noch ein Riesen-Unterschied.
eher vergleichbar in die Richtung, wenn die Split-Innengeräte klein und passend dimensioniert sind und auf minimalster Einstellung laufen, kommt das vielleicht grob in die Richtung, wie wenn eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Kühlung auf absolut max. Anschlag läuft.
(ein Innengerät alleine arbeitet meist so im Bereich von 200-600m3/h)

So ungefähr, um es "greifbar" darzustellen.

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  •  melly210
  •   Gold-Award
5.12.2025  (#14)

zitat..
Murphy08 schrieb:

──────..
ds50 schrieb: Naja, es wird halt rechtlich schwierig, wenn die LWP LWP [Luftwärmepumpe] <6m zur Grundgrenze positioniert wird.
───────────────

je nach Bundesland gibt es hier unterschiedliche Anforderungen.
Da sind sich die Länder wieder alle so richtig schön einig 🙄

──────..
christoph1703 schrieb: Ähnliche Ausblastemperatur wie deine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Kühlung, also physikalisch bedingt der gleiche Luftdurchsatz. Die Geräte laufen ja nicht immer auf Vollgas.
───────────────

nur zur Einordnung:
da ist schon noch ein Riesen-Unterschied.
eher vergleichbar in die Richtung, wenn die Split-Innengeräte klein und passend dimensioniert sind und auf minimalster Einstellung laufen, kommt das vielleicht grob in die Richtung, wie wenn eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Kühlung auf absolut max. Anschlag läuft.
(ein Innengerät alleine arbeitet meist so im Bereich von 200-600m3/h)

So ungefähr, um es "greifbar" darzustellen.

Allerdings ist das dann auch der Unterschied bei der Kühlleistung. Je weniger Luftstrom desto weniger Kühlleistung. Egal welches Gerät jetzt pustet. Ob die Klima auf kleinster oder die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] auf großer Stufe, nimmt sich nichts.

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  •  Akani
5.12.2025  (#15)

zitat..
tomarse schrieb: Welchen Vorteil siehst du konkret bei der TB, gegenüber einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe],

Klar minimal weniger Energiekosten.
Entfeuchtung der Lüftung parallel zur Passiven Kühlung, register hat automatisch Frostschutz.
Die Solemaschine ist beim gleichen Hersteller günstiger als die Luftmaschine. Bei der Luftmaschine brauchst noch 1-2 K für Sockel, Entwässerung und zuleitungen nach draußen. Die Tiefenbohrung holst erst wieder rein wenn die Maschine draußen eher den Geist auf gibt. Punkto Lebenszeit weil voll bewittert.
Außengerät unsichtbar vergraben
Das wären meine Pluspunkte
Minus, die mehrkosten


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  •  tomarse
5.12.2025  (#16)

zitat..
ds50 schrieb: Naja, es wird halt rechtlich schwierig, wenn die LWP LWP [Luftwärmepumpe] <6m zur Grundgrenze positioniert wird.

Oh, tatsächlich? Na dann bin ich gespannt, im Vorabzug des Einreichplans hat der Planer die LWP LWP [Luftwärmepumpe] (so denn eine kommt) mal recht nah zur Grundstücksgrenze platziert...

zitat..
Akani schrieb: Entfeuchtung der Lüftung parallel zur Passiven Kühlung, register hat automatisch Frostschutz.
Die Solemaschine ist beim gleichen Hersteller günstiger als die Luftmaschine. Bei der Luftmaschine brauchst noch 1-2 K für Sockel, Entwässerung und zuleitungen nach draußen. Die Tiefenbohrung holst erst wieder rein wenn die Maschine draußen eher den Geist auf gibt. Punkto Lebenszeit weil voll bewittert.
Außengerät unsichtbar vergraben

Ist das so, dass gleich starke Luftgeräte teurer sind als Solemaschinen? Von wieviel reden wir da in etwa?

Mein Favorit wäre natürlich auch die Tiefenbohrung, aber das muss man sich halt schon wirklich schönrechnen. Mal schauen, wieviel ich mit Verhandlungsgeschick noch rausholen kann, ich in bin die Tage eh grad recht intensiv mit einem Bohrer in Kontakt, der unser Projekt gern machen würde.


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  •  Akani
5.12.2025  (#17)
Bei meiner Nibe, die 1255-6 Pc ist es geworden zur Nibe 2125-8 waren es etwas über 2k.
Und wie gesagt, Fundament nicht zu vernachlässigen
Muss man eben auch vergleichen

1
  •  tomarse
6.12.2025  (#18)

zitat..
Akani schrieb:

Bei meiner Nibe, die 1255-6 Pc ist es geworden zur Nibe 2125-8 waren es etwas über 2k.
Und wie gesagt, Fundament nicht zu vernachlässigen
Muss man eben auch vergleichen

Ist auch ein bisschen was. Obwohl ich nicht verstehe, was an so einem Fundament so teuer ist.
Aber so oder so,so kann ich mir die TB dann ein bisschen schön rechnen, wenn das Gerät und der Anschluss rund 3k günstiger ist ;)


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  •  christoph1703
6.12.2025  (#19)
Wenn man das mit der Haltbarkeit belegen könnte, wäre das ja das Killerargument. Mit den Daten wirds vermutlich schwierig, weil man ja nur die richtig ausgelegten Anlagen reinnehmen darf.

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  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
6.12.2025  (#20)
leider ist halt die Preis-Spanne bei den LWP LWP [Luftwärmepumpe] auch sehr groß.
Von 3.000-20.000€ ist da alles möglich

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  •  Akani
6.12.2025  (#21)

zitat..
Pedaaa schrieb: leider ist halt die Preis-Spanne bei den LWP LWP [Luftwärmepumpe] auch sehr groß.
Von 3.000-20.000€ ist da alles möglich

Ja schon, nur sollte man im Preivergleich beim gleichen Hersteller bleiben.
Sonst ist es Äpfel und Birnen.
Toshiba hat halt leider keine Solemaschine zum halben Preis einer Nibe


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