Infrarotheizung im „Nebenhaus“
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Aus meiner Erfahrung in einem gemauerten Bauernhaus aus Vollziegel: wenn es ein trockenes modernes Haus ist (wenn aus den 60ern gut möglich, Betonfundament, Sperrbahn), und du nie heizt, bautechnisch eher kein Problem. Wenn du nur ein/zwei Mal pro Kältesaison einheizt vermutlich auch noch nicht. Regelmäßig, zB. jedes Wochenende, ist es problematisch, die Wände und alles ist sehr kalt, und zB. in oder hinter Kästen hast du jedes Mal Kondensat, was längerfristig zu Schimmel führt. Küchenkästchen waren bei mir problematisch. Kalte Wände machen einen Raum unbehaglich, auch wenn die Luft schon warm ist, zB. glüht der Kopf und die Zehen unter dem Tisch sind kalt. Nakt im Bad mit eiskalten Wandfliesen ist auch nicht angenehmt. Wenn du dort duscht, laufen Wasserfälle von den kalten Fliesen. (Abgesehen davon musst du im Badezimmer das Wasser überall ablassen bei Frostgefahr.) |
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Solange innen keine Feuchtigkeit erzeugt wird sehe ich auch kein großes Problem mit kalten Wänden und Schimmel. Das kann sich halt schlagartig ändern, sobald eine Nutzung entsteht (Kochen, Atmen, Duschen), die Wände aber weiterhin weitgehend kalt bleiben. |
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das meiste wird sich im größeren Raum abspielen. Wir gehen wenn es kalt ist rein - trinken etwas - gehen wieder. In der Zeit werd ich halt die Infrarotheizung einschalten damit es nicht kalt ist. Aber die Infrarotheizung wird in den kurzen Zeiten die Wände nicht aufheizen denk ich mir.. also wände bleiben kalt - kein schimmel oder ? |
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Kommt drauf an wie viel Feuchte ihr in der Zeit einbringt/erzeugt 😉 Auch wird die Infrarot in der kurzen Zeit in der man was trinkt keine Bäume versetzen, da würde euch ein Heizstrahler schneller Wärme liefern. Notfalls den Raum danach kurz lüften damit die eingebrachte Feuchte wieder abziehen kann. |
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Auch wenn die Luftfeuchtigkeit in den Stunden, in denen der Raum genutzt wird, einmal höher ist, sollte das ja nicht gleich zu Schimmel führen, oder? Dafür müsste die Luftfeuchtigkeit doch über längere Zeit konstant hoch sein und nicht nur immer wieder für ein paar Stunden. Wenn der Raum nicht genutzt wird, würde ich eventuell die Fenster gekippt lassen, damit ständig ein bisschen Durchzug ist. |
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Du könntest natürlich die Raumfeuchte + Oberflächentemp. messen um zu schauen ob Schimmelgefahr besteht, bei rel. kurzzeitiger Nutzung + lüften danach wirst du glaub ich keine Probleme haben nein. |
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Im Gegensatz zur IR kann die Splitklima ja auch entfeuchten, käme also eurem Betriebsmodus auch recht entgegen. Wenn das Haus zudem nicht komplett unisoliert ist, kann die Klima zudem recht kostengünstig auch eine gute Mindesttemperatur halten was dann im Bedarfsfall leichter aufgeheizt ist. Gute Geräte, etwa von Daikin, haben einen SCOP >5, d.h. sie sind um diesen Faktor auch effizienter als die IR was den Gesamtwärmeeintrag angeht. Würde daher überlegen, in allen Räumen die Klima einzubauen. Ist auch nicht wirklich teurer als die IR. |
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was wäre denn eine "gute grundtemperatur" ? unbeheizt hat es ca 5 grad zurzeit drinnen - bei draußen minus 4 grad. wäre eine Grundtemperatur von 10 - 12 grad die ich mit der klima halten würde ratsam ? sollte ja auch nicht allzuviel strom fressen.. würde ja nicht auf 22 grad aufheizen. |
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Ich frage mich was das bringen sollte wenn die Räume nicht wirklich genutzt werden... |
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dachte mir so bekommt man vllt die feuchtigkeit besser in griff ? wenn es 12 grad statt 4 grad drinnen hat |
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Meine laienhafte aber bewährte Idee zu einer guten Grundtemperatur wäre, sich mit der jeweiligen Nutzung vorausschauend zu beschäftigen. Es gibt Tabellen für den sogenannten Taupunkt, in der aus der Hüfte geschossen bspw. stehen könnte, daß bei einer gemessenen Luftfeuchte von 40 % der Taupunkt bei 14 Grad Celsius läge. Bedeutet, daß eine bis höchsten 14 Grad temperierte Oberfläche in diesem Raum beginnen würde/könnte, oberhalb von 40% Luftfeuchtigkeit Kondensation zu zeigen. Um ein Bild davon zu geben, was die Weitsicht in der Nutzung betrifft: Ich würde den Raum geeignet vortemperieren wenn ich am kommenden Wochenende eine Wok-Kochparty mit 30 Leuten im Planer stehen hätte, damit bei etwa (gefühlten) 280% Luftfeuchte sich keine Taupunkte bilden, sprich - feuchte Wände bilden wenn es mit der Lüftung nicht so gut klappt. Auch ohne Einzelveranstaltungen existiert es eine gewisse Raumfeuchte, die ohne ausreichende Belüftung eine Grundtemperatur im Raum benötigt, damit höchstens die Fensterscheiben beschlagen, nicht aber die Wände. Interessant sind in der Sache auch Details zur Einrichtung, inwieweit die Außenwände flächig mit Möbeln verstellt werden, ohne der warmen Raumluft die Chance zu geben, hinter dem Mobiliar gegen die Wandkälte von außen zu wirken. |
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Ich peile so 10° an. Liegt an Pflanzen, die ich in einem Gartenhaus überwintern möchte. Gartenhaus hat 40mm Holzwände und 22mm Dach bei ca. 14m² Eine kleine Campingklima zum Heizen. Aber ist der erste Winter, muss mal schauen ob und wieviel ich da Heizen muss. |
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