Terrasse mit Feinsteinzeug - welche Verlegungsart?
4.4.2025
-12.8.2026
25 Antworten
8 Autoren
1 Empfehlungen
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Drainagebeton drunter kommt nicht in Frage? Das geht auch auf einer gut verdichteten Kofferschicht. |
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Habe davon auch schon mal gehört... Ich muss aber evtl 2 Platten mal wieder entfernen können, wenn später noch eine Terrassenüberdachung kommt. Außerdem sieht die Ausgangssituation so aus (länger nichts passiert, etwas Splitt früher mal verteilt, mittlerweile etwas Gras an Rändern): |
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Wir lassen dieses Jahr unsere Terasse machen: Feinsteinzeug ungebunden Lt. unserem Fliesenleger gibts da jetzt irgendein neues Zeug, das eben "fester" ist als Fugensand (damits den Sand nicht die ganze Zeit ins Haus trägt) aber trotzdem Wasserdurchlässig - leider keine Ahnung was genau das für ein Produkt ist aber wenn der Anfang Mai zu arbeiten anfängt könnt ich sicher mal ein Foto davon machen. |
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Ein Fliesenleger hat mir erzählt, dass er ungebunden verlegt hat, aber mit irgendwelchem (Silikon?)-Fugenmaterial. Ansonsten meinte er eben wie oben schon erwähnt, dass er nur an den Ecken der Platten verklebt. Und im Netz sehe ich oft Ratgeber oder Videos wo teilgebunden verlegt wird, also Splittschicht und dann Fliesenkleber. Dann wird mit wasserdurchlässigem festen Material verfugt. |
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Noch irgendwelche Ratschläge bzw. Erfahrungen? Feinsteinzeugplatten 60x60x2 liegen bereit und in Kürze möchte ich verlegen. Bin noch etwas hin und hergerissen: 1) Lose auf Feinsplitt 2) Teilgebunden (Feinsplitt abziehen und Kleber auf Platte) 3) Gebunden (Drainagemörtel selbst hergestellt + Kleber auf Platten) Am sympathischsten erscheint mir so weit irgendwie 2), weil nicht so viel aufwändiger aber stabiler + feste Fugen möglich. |
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Falls es jemanden hier interessiert: Ich habe mich letztendlich doch für Drainbeton entschieden. Vorhandenen Feinsplitt mit etwas Zement durch den Betonmischer gejagt, aufgebracht, abgezogen/nivelliert und Feinsteinzeugplatten mit Flexkleber verlegt. War ein ordentlicher Aufwand, aber macht so weit einen guten Eindruck. Ich hoffe, dass es auch langfristig so bleibt. |
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Welche Stärke beim Drainbeton? |
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Wie sieht das Endergebnis aus? Platten Nass in Nass verklebt? |
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Muss man auch nicht zwingend nass in nass imho... |
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Sorry, bin auf Dienstreise und etwas eingeschränkt. Bin auch noch nicht ganz fertig und habe keine Bilder parat. Kommt noch. Habe ca. 8cm Stärke Drainneton, darunter liegt reichlich verdichteter Frostschutzschotter-Unterbau. Ja, habe nass in nass verklebt. Extra darauf geachtet und 2 Platten-weise vorankommen können. Ich dachte, das sollte wichtig sein? |
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Ja ich bin nicht mehr sicher. Bei einer flachen Platte ist es eventuell weniger entscheidend als bei unregelmäsigen Natursteinplatten... Danke für die Infos! |
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Begründung? Dacht nass in nass ist Pflicht, da sonst dem Flexkleber zu schnell Feuchtigkeit entzogen wird, und der Abbindeprozess gestört wird? |
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Zum Ende der Terrassensaison im September habe ich die letzten Platten verlegt und verfugt. War eine ordentliche Arbeit so nebenbei in der Freizeit und komplett alleine, nur mit Hilfe eines uralten Betonmischers und einer Bohrmaschine mit Rührwendel. Konnte immer nur max 2 Platten pro Durchgang legen, weil der Flexkleber an der Rückseite der Platte sonst schon angefangen hat anzuziehen. Und ich wollte richtig nass in nass legen, wenn ich den Aufwand schon betriebe. Hatte mir eine Nasschneidemaschine geliehen, aber war nicht so überzeugend wie erwartet. Mit einer guten Diamantscheibe und einfacher Flex konnte ich schöner schneiden. Insgesamt über 100 Platten verlegt, 32qm Terrassen und dann noch Gehwege rundum 3/4 des Hauses. Ist so weit recht gut geworden mE, aber im Nachhinein würde ich Zeit / Einfachheit halber eher einfach Betonplatten in Feinsplitt legen. |
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Wow, respekt wenn du das alles alleine gemacht hast! Hatte auch ca. 100m2 und wir waren teilweise mehrere Leute die gearbeitet haben. Musste auch alles mit der Flex schneiden da das Schnittbild viel schöner wurde. Mit der großen Schneidmaschine war alles ausgefranst, hat fürchterlich ausgesehen.
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Ich hol den Thread aus aktuellem Anlass wieder raus. Ich möchte unsere L-förmige 50m² Terrasse mit Feinsteinzeug (Atlas Concorde Boost Pro, 80x80, stehen schon auf drei Paletten im Hof) ausführen. Von diesen 50m² sind 35m² überdacht, der Rest steht im Osten und Süden jeweils einen Meter über. Ich möchte die Fläche nicht völlig versiegeln, also eine Betonplatte scheidet aus. Zuerst dachte ich an den klassischen Aufbau mit Frostkoffer-Drainagebeton-Nass-in-Nass-Verklebung der Platten. Da ich für letztere Arbeit nur Angebote für mindestens 12k erhalten habe, mache ich das nun selber. Darum bin ich aber auf eine möglichst flache Alu Unterkonstruktion von Karle & Rubner umgeschwenkt. Die Idee ist nun, zuerst rund 30cm 16/32 Splitt als Frostkoffer gut verdichtet auf unseren reinen Schotterboden aufzubringen, dann ca. 15cm Drainagebeton drauf - beides im Gefälle. Auf den durchgetrockneten Drainagebeton baue ich dann den ganzen Alurahmen waagerecht auf und lege die Platten drauf. Daß bei den äußeren Reihen halt nach dem Regen Wasser stehen wird, stört mich nicht. Mein Erdbauer meinte aber, der Drainagebeton ist eh so grob, da kriegt man keine anständige Fläche hin und da sollte noch irgendeine dünne Splitt- oder Kiesschicht als Feinplanum drauf. Ich denke, ich kann aber ohnehin den Alurahmen gut mit Gummipads unterschiedlicher Stärken bzw. nach aussen hin mit niedrigen Stelzlagern in die Waage bringen. Spricht irgendwas gegen obigen Aufbau? Variante wäre, den Drainagebeton wegzulassen und einfach 45cm hoch den verdichteten Frostkoffer herzustellen, dann dort direkt die Terrassenkonstruktion drauf. Würde mir halt vermutlich etwas Geld und etwas Patzerei sparen. |
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Wozu den 16/32er? Ich hab als Auflage für die Stelzlager Betonplatten in Splitbeton gesetzt. Also 0/32er Koffer bis ca 20cm unter der fertigen Fläche, dann die Betonplatte gesetzt. Drauf kommen Stelzlager und die Alu UK. Leider wars ja die ganze Zeit so unerträglich heiß dass ich den Hut drauf geworfen hab bis zum Herbst. Edith: man könnte also sagen deine Variante 2. |
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Achso, die Körnung ist natürlich nicht in Stein gemeißelt. Ich meine, der Erdbauer hat 16/32 gesagt - vielleicht ist es eh ein 0-32. Wie stark ist denn deine Drainagebetonplatte? |
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Nur als Bettung für die Betonplatten. Ich muss mich aber erst überwinden, das durchzuziehen. ![]() |
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Achso, alles klar... ich hab mir mal 8 Kubik für übermorgen bestellt, ich mach da eine ganze obere Tragschicht im Gefälle. Frostkoffer ist übrigens natürlich 0/32, hab da meine Rollierung im Kopf gehabt. Spätestens im November ist es dann wieder kühl genug, dann kannst weitermachen ;) |
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Durch den Koffer sickert es eh. Brauchst nicht unbedingt Gefälle imho. |
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Das würde mir das Leben grundsätzlich einfacher machen... aber irgendwas sollte wohl schon im Gefälle sein, also entweder der Drainagebeton, der Frostkoffer oder beides? Weil bei einem Starkregen steht mir dann gach das Wasser unter der Terrasse. |
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