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Terrasse mit Feinsteinzeug - welche Verlegungsart?

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  •  tepee
  •   Bronze-Award
4.4. - 27.10.2025
14 Antworten | 6 Autoren 14
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Hallo!

Wir haben 2 Terrassen mit je ca. 16qm. Haben uns nun Feinsteinzeug-Platten bestellt 60x60x2. Auch auf die Gehwege sollen sie drauf, mit ca. 10-20cm Abstand und rundum 16/22 Kies.

Es wurde schon vor einiger Zeit der Unterbau vorbereitet, Mineralschotter verdichtet. Jetzt soll Feinsplitt 2-5mm drauf und dann ...?

Ursprünglich wollte ich 4-5cm dicke Betonplatten und diese einfach auf den abgezogenen Splitt legen. Jetzt wurde es doch 2cm Feinsteinzeug.

Die Frage ist genauso einfach lose verlegen oder zumindest teilgebunden? Also 2-5mm Splitt und dann mit Fliesenkleber drauf. Habe auch schon davon gehört, dass nur die Ecken verklebt wurden.

Es geht mir um eventuelles Kippeln zu reduzieren und um möglichst unkrautfreie Fugen (also nicht nur Fugensand, sondern was festeres).

P.S.: Unkrautfolie (unter 2-5mm Splitt) legen oder nicht? Ich hätte sie bei der Terrasse weggelassen, bei Gehwegen aber schon genommen.

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
5.4.2025  (#1)
Drainagebeton drunter kommt nicht in Frage? Das geht auch auf einer gut verdichteten Kofferschicht.

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  •  tepee
  •   Bronze-Award
5.4.2025  (#2)
Habe davon auch schon mal gehört... Ich muss aber evtl 2 Platten mal wieder entfernen können, wenn später noch eine Terrassenüberdachung kommt.

Außerdem sieht die Ausgangssituation so aus (länger nichts passiert, etwas Splitt früher mal verteilt, mittlerweile etwas Gras an Rändern):


_aktuell/20250405729120.jpg

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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
6.4.2025  (#3)
Wir lassen dieses Jahr unsere Terasse machen: Feinsteinzeug ungebunden

Lt. unserem Fliesenleger gibts da jetzt irgendein neues Zeug, das eben "fester" ist als Fugensand (damits den Sand nicht die ganze Zeit ins Haus trägt) aber trotzdem Wasserdurchlässig - leider keine Ahnung was genau das für ein Produkt ist aber wenn der Anfang Mai zu arbeiten anfängt könnt ich sicher mal ein Foto davon machen.

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  •  tepee
  •   Bronze-Award
6.4.2025  (#4)
Ein Fliesenleger hat mir erzählt, dass er ungebunden verlegt hat, aber mit irgendwelchem (Silikon?)-Fugenmaterial. 

Ansonsten meinte er eben wie oben schon erwähnt, dass er nur an den Ecken der Platten verklebt.

Und im Netz sehe ich oft Ratgeber oder Videos wo teilgebunden verlegt wird, also Splittschicht und dann Fliesenkleber. Dann wird mit wasserdurchlässigem festen Material verfugt.


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
12.4.2025  (#5)
Noch irgendwelche Ratschläge bzw. Erfahrungen?

Feinsteinzeugplatten 60x60x2 liegen bereit und in Kürze möchte ich verlegen. Bin noch etwas hin und hergerissen:

1) Lose auf Feinsplitt
2) Teilgebunden (Feinsplitt abziehen und Kleber auf Platte)
3) Gebunden (Drainagemörtel selbst hergestellt + Kleber auf Platten)

Am sympathischsten erscheint mir so weit irgendwie 2), weil nicht so viel aufwändiger aber stabiler + feste Fugen möglich.

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  •  tepee
  •   Bronze-Award
5.5.2025  (#6)
Falls es jemanden hier interessiert: Ich habe mich letztendlich doch für Drainbeton entschieden.

Vorhandenen Feinsplitt mit etwas Zement durch den Betonmischer gejagt, aufgebracht, abgezogen/nivelliert und Feinsteinzeugplatten mit Flexkleber verlegt.

War ein ordentlicher Aufwand, aber macht so weit einen guten Eindruck. Ich hoffe, dass es auch langfristig so bleibt.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
5.5.2025  (#7)
Welche Stärke beim Drainbeton?

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  •  DoertyHarry
6.5.2025  (#8)
Wie sieht das Endergebnis aus? 
Platten Nass in Nass verklebt?

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
6.5.2025  (#9)
Muss man auch nicht zwingend nass in nass imho...

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  •  tepee
  •   Bronze-Award
7.5.2025  (#10)
Sorry, bin auf Dienstreise und etwas eingeschränkt. Bin auch noch nicht ganz fertig und habe keine Bilder parat. Kommt noch.

Habe ca. 8cm Stärke Drainneton, darunter liegt reichlich verdichteter Frostschutzschotter-Unterbau.

Ja, habe nass in nass verklebt. Extra darauf geachtet und 2 Platten-weise vorankommen können. Ich dachte, das sollte wichtig sein?

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
7.5.2025  (#11)
Ja ich bin nicht mehr sicher. Bei einer flachen Platte ist es eventuell weniger entscheidend als bei unregelmäsigen Natursteinplatten...

Danke für die Infos!

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  •  massiv50er
  •   Gold-Award
7.5.2025  (#12)

zitat..
MalcolmX schrieb:

Muss man auch nicht zwingend nass in nass imho...

Begründung?

Dacht nass in nass ist Pflicht, da sonst dem Flexkleber zu schnell Feuchtigkeit entzogen wird, und der Abbindeprozess gestört wird?


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  •  tepee
  •   Bronze-Award
25.10.2025  (#13)
Zum Ende der Terrassensaison im September habe ich die letzten Platten verlegt und verfugt.

War eine ordentliche Arbeit so nebenbei in der Freizeit und komplett alleine, nur mit Hilfe eines uralten Betonmischers und einer Bohrmaschine mit Rührwendel.

Konnte immer nur max 2 Platten pro Durchgang legen, weil der Flexkleber an der Rückseite der Platte sonst schon angefangen hat anzuziehen. Und ich wollte richtig nass in nass legen, wenn ich den Aufwand schon betriebe.

Hatte mir eine Nasschneidemaschine geliehen, aber war nicht so überzeugend wie erwartet. Mit einer guten Diamantscheibe und einfacher Flex konnte ich schöner schneiden.

Insgesamt über 100 Platten verlegt, 32qm Terrassen und dann noch Gehwege rundum 3/4 des Hauses.

Ist so weit recht gut geworden mE, aber im Nachhinein würde ich Zeit / Einfachheit halber eher einfach Betonplatten in Feinsplitt legen.


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  •  PS86
  •   Bronze-Award
27.10.2025  (#14)
Wow, respekt wenn du das alles alleine gemacht hast! Hatte auch ca. 100m2 und wir waren teilweise mehrere Leute die gearbeitet haben. Musste auch alles mit der Flex schneiden da das Schnittbild viel schöner wurde. Mit der großen Schneidmaschine war alles ausgefranst, hat fürchterlich ausgesehen.

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