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Zählen Kryptowährungen als EK

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16.2. - 26.2.2021
14 Beiträge | 8 Autoren 14
Wie gehen die Banken bei Kreditanfragen mit dem Besitz von Kryptowährungen um (Bitcoin usw...)?

Wird es gerechnet, ist es egal, wird nur ein Teil gerechnet?

LG

 
 
17.02.2021
Wenn das "Guthaben" dem Kaufbetrag zufließen soll, dann tendenziell ja (hängt ebenso wie die Bewertung natürlich vom Institut ab).
17.02.2021
Ich kann es mir nicht vorstellen, dass das Guthaben auf der Wallet zur Bewertung zählt, ist ja hochvolatil.
Wenn die Bitcoin zu Geld gemacht werden, dann ja, eh klar.
20.02.2021
Diese Frage hab ich mir auch schon länger gestellt, aber ich fürchte, dass da die Banken nicht mitspielen. Iwie eh klar, weil eben hochvalatil, andererseits wenn ich xxx.000€ dort habe, wird man das doch iwie berücksichtigen oder?


20.02.2021
wie gesagt: wenn der Bestand in Zeitnähe liquidiert wird, dann wird dieses Guthaben auch den Eigenmitteln zugezählt. Ist ja nichts anderes als z.B. Wertpapiere in einem Depot, die als Eigenmittel eingesetzt werden sollen.

Wenn man sich mit dem Gedanken spielt, den Krypto-Bestand für einen nahenden Immobilienerwerb bzw. Errichtung einzusetzen, wäre es ohnehin ratsam, diesen eher heute als morgen zu Geld zu machen, um den Eigenmittelbestand zu festigen.

Als zusätzliche Besicherung funktionieren Kryptowährungen m.E. nicht, 1) weil


speeeedcat schrieb: hochvolatil

und 2) fehlt mir die Phantasie, wie ein Pfandrecht bzw. die pfandrechtliche Verwertung in der Realität funktionieren soll.
20.02.2021


army schrieb: Diese Frage hab ich mir auch schon länger gestellt, aber ich fürchte, dass da die Banken nicht mitspielen. Iwie eh klar, weil eben hochvalatil, andererseits wenn ich xxx.000€ dort habe, wird man das doch iwie berücksichtigen oder?

Warum sollte das berücksichtigt werden solange man das Guthaben nicht herausgenommen hat? Das wäre ja doch eher ein Risikofaktor für die Bank. Aktiendepots sind ja auch irrelevant fürs EK.
20.02.2021
Beleihen kann man (fast) alles, auch Kryptowährungen. Die Konditionen sind halt entsprechend und ist halt eben keine Immobilienfinanzierung.

z.B. https://www.bitcoinsuisse.com/collateralized-loans
20.02.2021


Equity schrieb: ist halt eben keine Immobilienfinanzierun

... und daher auch schwer vereinbar mit den Leitlinien der EBA (Europäische Bankenaufsicht) für die Kreditvergabe und Überwachung.
20.02.2021
Ja, aber eine Möglichkeit Cryptocurrencies für eine Immobilie(nfinanzierung) zu nutzen, falls die Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist und man deshalb nicht (noch) nicht verkaufen möchte.

Kein Rat, würde ich auch definitiv selber nicht machen, aber möglich (und natürlich hochriskant) ist es schon.
20.02.2021
Was ist eine Spekulationsfrist im Zusammenhang mit Kryptowährungen?
20.02.2021


TiM schrieb: Was ist eine Spekulationsfrist im Zusammenhang mit Kryptowährungen?

Verkauf innerhalb von 1 Jahr-->Einkommensteuer auf den Gewinn 
23.02.2021
Danke für eure Antworten.  Hab ich mir schon gedacht, dass es nicht als EK gezählt wird. So weit sind die Banken noch nicht :D.
23.02.2021
Da können wir allerdings alle froh drüber sein. Weil faule und volatile Kreditbesicherungen braucht keiner.

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26.02.2021 14:02


MalcolmX schrieb: Da können wir allerdings alle froh drüber sein. Weil faule und volatile Kreditbesicherungen braucht keiner.

  von bautech

Schade, dass du so über BTC denkst.
26.02.2021 14:08


Deep schrieb:
__________________
Im Beitrag zitiert von MalcolmX: Da können wir allerdings alle froh drüber sein. Weil faule und volatile Kreditbesicherungen braucht keiner.

  von bautech

Schade, dass du so über BTC denkst.

Schade dass du anders über BTC denkst...



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