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Welche EKZ akzeptabel in 2023?

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  •  spkd
3.12. - 9.12.2022
71 Antworten | 32 Autoren 71
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Wenn ihr ein EFH in 2023 bauen würdet, welche Energiekennzahl müsste es auf alle Fälle haben?


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  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
3.12.2022 ( #1)
Abgestimmt mit: max. 20kWh/m²/a
Meins, FTH bj2006, EKZ 45-48 heizlast 5,2kW
Wenn ich damals mehr drauf geschaut hätte bzw. Besseren Überblick gehabt hätte, wär ich auf 30 gegangen.

Würd ich heut nochmal bauen, und wenn ich mirs irgendwie 🙄 leisten könnt, würd ich passivnah bauen und WP WP [Wärmepumpe] nehmen (sicher wieder RGK RGK [Ringgrabenkollektor])

LG

  •  uzi10
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
3.12.2022 ( #2)
Abgestimmt mit: max. 20kWh/m²/a
Meins hatte schon vor 4Jahren eine HWB 18.
Ich bereue es nur dass ich kein EPSF Plus machen durfte. Eventuell ein bisschen mehr Dachbodendämmung ging noch. Und meinen Kollektor tiefer legen aber sonst schwerst zufrieden

  •  berhan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
3.12.2022 ( #3)
Abgestimmt mit: max. 20kWh/m²/a
HWB 9 kWh/m²a, ein paar Dinge würde ich vielleicht noch optimieren, aber im Grunde passt's.



  •  Fino
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #4)
Um welchen Wert aus dem Energieaus weiß geht's da? EEBrk? 

  •  Brombaer
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #5)
Abgestimmt mit: max. 20kWh/m²/a
Nur die am wenigsten benötigte Energie ist die Beste. Und das betrifft ja nicht nur die Heizenergie sondern auch die im Sommer benötigte Kühlenergie, was in Zukunft wichtiger werden wird.

  •  Laengsdenker
4.12.2022 ( #6)
Abgestimmt mit: max. 30kWh/m²/a
Weil ich es oft für nicht wirtschaftlich erachte, nach dem Bestmöglichen zu streben. Aber muss man bei jedem Haus gesondert betrachten.
Nach meiner Erfahrung bringen solche Sachen wie eine große PV Anlage viel mehr, energetisch sowie wirtschaftlich.
Ich würde unbedingt massiv bauen, weil aus meiner Sicht die beste Variante, nur leider nicht die ökologischste.

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  •  berhan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #7)


Fino schrieb: Um welchen Wert aus dem Energieaus weiß geht's da? EEBrk? 

Ich hätte den HWBSK angenommen, der EEB kann nachträglich ja noch leicht mit einer PV und Speicher verbessert werden.


  •  berhan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #8)


Laengsdenker schrieb: Nach meiner Erfahrung bringen solche Sachen wie eine große PV Anlage viel mehr, energetisch sowie wirtschaftlich.

Das eine schließt das andere nicht aus, PH und PV ergänzen sich. Besser wäre da schon eher die Abwägung Kosten verbesserter HWB zu Kosten Heizsystem inkl. Lebenslaufkosten.


  •  tomsl
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #9)
Blöde Frage: kann ich mir den tatsächlichen HWB ausrechnen indem ich tatsächlichen Verbrauch pro Jahr (Heizung) durch die Bezugsfläche dividiere? Oder ist das komplexer?

  •  moef
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #10)


tomsl schrieb: Blöde Frage: kann ich mir den tatsächlichen HWB ausrechnen indem ich tatsächlichen Verbrauch pro Jahr (Heizung) durch die Bezugsfläche dividiere? Oder ist das komplexer?

Wenn du veruchst die Berechnung des HWB im Energieausweis aufzuschlüsseln, dann wird es gehen. Aber direkt HWB = Verbrauch/Fläche geht meines Wissens nicht.


  •  moef
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #11)
Abgestimmt mit: max. 20kWh/m²/a
grundsätzlich 20, aber nicht unbedingt.
Haben 2016 mit 25 gebaut. Hab mir einen Rechner gebastelt, der die Amortisation einzelner Energisparmassnahmen auswirft. Natürlich mit einingen Annahmen. 50 Cent/kwh waren in meinen Annahmen nicht enthalten.... 
Wenn die Amortisation über 100 Jahre lag, habe ich diese dann eher nicht mehr gemacht.  PV bringt meistens sehr viel. Könnte sich aktuell in wenigen Jahren lohnen. 
Es werden ziemlich genau 1000 kwh p.a. für den Strom benötigt. Liatop 38 Ziegel, KNV 1255 PC, RGK. Seit heuer 15 kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung] PV mit Fronius Gen24. E-Auto ist bestellt.

Über die wirtschaftlichen Aspekte hinaus - wir haben nur eine Natur die es zu schützen gilt. Wir sind ein KLEINER Teil davon.
EFH bauen ist zwar sehr nett, bringt zum Teil Lebensqualität und wir sind stolz auf unsere Häuser.  Die resourcen- und umweltfreundlichste Wohnform ist es nicht. 


  •  berhan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #12)


tomsl schrieb: Blöde Frage: kann ich mir den tatsächlichen HWB ausrechnen indem ich tatsächlichen Verbrauch pro Jahr (Heizung) durch die Bezugsfläche dividiere? Oder ist das komplexer?

Der HWB ist der Heizwärmebedarf, ich denke du meinst den Heizenergiebedarf. Umgelegt auf eine WP WP [Wärmepumpe] wäre das z.B. 5000 kWh/a (HWB) und 1000 kWh/a Strom für die WP WP [Wärmepumpe] also HEB. Bei fossilen Brennstoffen ist es anders, da der Wirkungsgrad kleiner 100%.

Der HWB in m² wird im EA EA [Energieausweis] mit der Bruttogrundfläche (BGF) und nicht mit der Nutzfläche gerechnet.

Wenn also der HWB und die BGF bekannt sind, dann kannst du dir den HWB auf den m² ausrechnen.

  •  cyberspacer
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #13)
Abgestimmt mit: max. 20kWh/m²/a


  •  spkd
4.12.2022 ( #14)


Fino schrieb: Um welchen Wert aus dem Energieaus weiß geht's da? EEBrk?

 


berhan schrieb: Ich hätte den HWBSK angenommen

Genau, den Energiebedarf den es dann haben würde am jeweiligen Standort. Ich weiß schon, dass in kalten Orten der Bedarf schon mal um 30% höher ist als mit dem Referenzklima, dann muss man besser dämmen, ändert ja nichts am Zielwert den man sich setzt, sondern nur an den Kosten und dem Aufwand um diesen zu erreichen.


  •  TiM
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #15)
@­tomsl : Bei der Berechnung müsstedt du auch ein Durchschnittsjahr erwischen. 2021 war tendenziell zu warm wenn ich das richtig in Erinnerung habe (Gradtagszahl-bereinigt).

Und wsl auch Innentemperatur- bereinigt. Glaube die Norm rechnet auf 20 Grad Innentemperatur. 

  •  jayjay
4.12.2022 ( #16)
Abgestimmt mit: max. 20kWh/m²/a


berhan schrieb: Bei fossilen Brennstoffen ist es anders, da der Wirkungsgrad kleiner 100%.

Wie sieht es mit Brennwertkesseln aus, ist dort der Wirkungsgrad nicht etwas über 100% bei den neuesten Anlagen? Oder verwechsel ich da was?


  •  Laengsdenker
4.12.2022 ( #17)


berhan schrieb:

──────
Laengsdenker schrieb: Nach meiner Erfahrung bringen solche Sachen wie eine große PV Anlage viel mehr, energetisch sowie wirtschaftlich.
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Das eine schließt das andere nicht aus, PH und PV ergänzen sich. Besser wäre da schon eher die Abwägung Kosten verbesserter HWB zu Kosten Heizsystem inkl. Lebenslaufkosten.

Sicher, wenn das Geld keine Rolle spielt.
Ich weiß noch aus meiner Bauzeit, dass jede energetische Verbesserung gleich tausende von Euro kostete.
Ich habe mich dazu entschieden, dieses Geld lieber in eine große PV Anlage zu investieren. Diese gleicht den energetischen Nachteil aus und vedient noch nebenbei gutes Geld für mich.

Aber klar, wenn das Geld bei mir keine Rolle spielen würde, würde ich überall das Bestmögliche nehmen. 


  •  Bungi
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #18)
Ich kenne niemanden der KEIN Haus mit niedrigem Energieverbrauch möchte. So viel zur Theorie.

Die Praxis zeigt, dass das Erreichen oder Umsetzen doch von den vorhandenen Mitteln (Budget / Einkommen) abhängig ist - und da hat jeder wieder unterschiedliche Prioritäten was ihm wichtig ist oder anders gesagt ob die Energiekennzahl oberste Prio hat oder doch noch ein paar andere Dinge wie z.B. Hausgrösse, Ausstattung etc.

Oft ist man hinterher (nach dem Bauen) auch schlauer ... 😉

  •  berhan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #19)


jayjay schrieb: Wie sieht es mit Brennwertkesseln aus, ist dort der Wirkungsgrad nicht etwas über 100%

Nur bezogen auf den Heizwert, wenn aber der Brennwert herangezogen wird dann nicht.


  •  tomsl
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #20)


TiM schrieb: 2021 war tendenziell zu warm wenn ich das richtig in Erinnerung habe (Gradtagszahl-bereinigt).





Ich glaube das zeigt ganz deutlich wo es tendenziell hingeht. Letztes Jahr war sogar eher das neue Normal.


berhan schrieb: Der HWB ist der Heizwärmebedarf, ich denke du meinst den Heizenergiebedarf.

Ja stimmt. Da hatten wir für die Heizung deutlich weniger, als im EA EA [Energieausweis] berechnet. WW hat es ziemlich exakt getroffen.
Für's Verständnis: das hat nichts (bzw. nicht unbedingt was) mit dem HWB zu zun?


  •  leitwolf
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
4.12.2022 ( #21)
Abgestimmt mit: max. 20kWh/m²/a
Besser wäre eine Abstimmung, wieviel Heizwärmebedarf absolut angestrebt wird.
Je größer das Haus/die Wohneinheit, desto kleiner der spezifische HWB und das ist eigentlich ungerecht.



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