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Wechselrichter und Speicher in Garage (Sigen / SigEnergy)

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  •  TheWho
13.4. - 28.8.2025
9 Antworten | 6 Autoren 9
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Hi zusammen,

ich habe mir folgendes WR WR [Wechselrichter] / Speicher-System von SigEnergy gekauft:
- SigenStorEC 12.0 TP Hybrid-Wechselrichter
- SigenStorBAT 8.0 Hochvoltspeicher (2 Batteriemodule, insgesamt 15,6 kWh)

Nun hatte ich mich auch noch nach einer Wallbox erkundigt und der Anbieter hatte mir ein System mit DC Wallbox empfohlen, was auch bidirektionales Laden (nach aktuellem Standard) kann. Kostet 2.000€ mehr als die "normale" Wallbox. Und dafür müsste die Wallbox in der Nähe des Speichers/WR installiert werden.
Tendiere zwar zu der günstigeren Wallbox (denke das bidirektionale Laden wird erst in einigen Jahren interessant, ggf. fallen bis dahin die Preise auch noch deutlich), wollte jetzt aber von euch wissen, ob das Aufstellen des Speichers in der Garage für dieses System sinnvoll ist?

Laut Anbieter ist es nicht ineffizienter solange es in der Garage nicht unter 0 oder über 25°C wird (wurde es bisher nie). Und selbst wenn, gibt es einen Lüfter und eine Heizung eingebaut (die aber dann natürlich Strom verbrauchen würden).

Bin da etwa skeptisch, würde mich aber über mehr Platz im Keller freuen, wenn es stimmen würde.

Freue mich über eure Meinung!

VG

  •  christoph1703
13.4.2025  (#1)
Wir haben unsere Sachen auch in der Garage, allerdings noch keine Wintererfahrung. Den Speicher kann man ja notfalls auch ein bisschen dämmen, damit er nicht zu tief abkühlt.

DC laden macht daheim aus meiner Sicht nicht sehr viel Sinn. So hoch sind die Ladeverluste nicht, dass sich das auszahlt. DC entladen sowieso nicht, außer du kannst in der Firma gratis laden und machst dann am Abend den Speicher damit voll.

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  •  axeldb
13.4.2025  (#2)
Hallo,
Ich baue auch und habe das gleiche System im Auge. Wenn du in Zukunft bidirektional laden möchtest, würde ich den Speicher jedenfalls in die Garage stellen. Wir planen es auch so. Du kannst auch eine extra Brandschutztür dazwischen einbauen.

Nachdem das System modulär nachrüstbar ist, kannst du auch am Anfang eine AC Wallbox installieren, und dann nachher, wenn du tatsächlich ein Auto hast mit Software wo es funktioniert, das DC Modul dazu nehmen. Ich finde es tatsächlich auch ziemlich teuer und solang es nur nutzen kannst um die Ladeverluste zu minimieren, zahlt es sich nicht aus... In 2 Jahren hast du dann vielleicht schon eine bessere Version...

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  •  TheWho
17.4.2025  (#3)
Das mit dem modular ist super interessant. Aber da muss ich dann den Speicher auch unbedingt in die Garage stellen? D.h. dieses "nahe am Speicher" für bidirektionales Laden ist allgemein ein Thema und nicht nur für diese "erste Lösung" von Sigen?

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  •  TobiK
18.4.2025  (#4)

zitat..
TheWho schrieb:

Das mit dem modular ist super interessant. Aber da muss ich dann den Speicher auch unbedingt in die Garage stellen? D.h. dieses "nahe am Speicher" für bidirektionales Laden ist allgemein ein Thema und nicht nur für diese "erste Lösung" von Sigen?

Ja, das wäre immer sinnvoll wegen der DC-Anbindung und den recht hohen Spannenden. 

Gibt es auch Anbieter mit DC-Wallbox, die Hybrid-WR mit mehr als 15kW anbieten?


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  •  Gawan
  •   Gold-Award
18.4.2025  (#5)
2000 EUR Aufpreis für eine DC Box die dann doch wieder nur mit 11kw laden kann wird sich in der Lebenszeit der Box niemals rentieren.
Bei angenommenen Konvertierungsverlusten von 10% von AC gegenüber DC müsstest du Strom um über 20.000 EUR ins Auto tanken bevor die DC Box ihren Aufpreis überhaupt mal eingespielt hat.

Das sind bei angenommenen 20ct / kWh ganze 100.000 kWh oder 600.000 Autokilometer

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  •  christoph1703
18.4.2025  (#6)

zitat..
Gawan schrieb: Das sind bei angenommenen 20ct / kWh ganze 100.000 kWh oder 600.000 Autokilometer

Hey, das hätten wir in 50 Jahren herinnen 😃

@TheWho welches Ziel möchtest du denn erreichen? Ich hab den Vorteil noch nicht ganz verstanden.

Beim Laden spart man sich Verluste durch die DC-AC-DC-Wandlung, wenn man Sonnenstrom lädt. Ansonsten müsste die WB noch AC-DC wandeln. Ok, wird effizienter sein, wenn auch nicht signifikant.

Beim Entladen spart man sich vermutlich nichts, weil die Verbraucher immer noch alle mit AC laufen. Man würde nur die Last vom WR WR [Wechselrichter] im Auto auf den WR WR [Wechselrichter] im Haus abwälzen. Ob der so viel effizienter ist?

Direktes Umladen vom Auto in den stationären Speicher macht nur dann Sinn, wenn man das Auto anderswo lädt und die Energie heimtransportiert.


zitat..
christoph1703 schrieb: DC laden macht daheim aus meiner Sicht nicht sehr viel Sinn.

Die Aussage muss ich noch relativieren. Rein aus finanzieller Sicht macht es wenig Sinn, weil die Wallboxen dafür so teuer sind. Aus technischer Sicht ist es natürlich viel schöner.


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  •  axeldb
18.4.2025  (#7)

zitat..
TobiK schrieb:

Gibt es auch Anbieter mit DC-Wallbox, die Hybrid-WR mit mehr als 15kW anbieten?

Es gibt die bidirektionale DC Wallbox in 12.5 kW und 25 kW... Hydrid Wechselrichter gibt es bis 30 kW.

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  •  Superstruppi
  •   Bronze-Award
28.8.2025 15:15  (#8)
Wir haben den EVDC 25 von Sigenergy und ich bin sehr zufrieden. Auch V2X funktioniert, allerdings nur solange das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] nicht abbricht (im Falle unseres MY nach ein paar Stunden). V2X ist, wenn man auch den Standbyverbrauch des BEVs berücksichtigt, aus meiner Sicht eher eine schöne Notfallfunktion. Ansonst glänzt der DC-Charger mit folgenden Vorteilen:
  • sehr geringe Ladeströme möglich, zB. 150W
  • keine Wandlerverluste von Heimspeicher (SigenStor) oder PV. Direkt DC ins BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto].
  • In Kombination mit einem ausreichend großen Speicher kann man ohne oder mit nur geringem Netzbezug mal ordentlich ins Auto laden. 

Den letzten Punkt nutzen wir häufig bzw. am Abend, bis der Heimspeicher auf 60% entladen ist. Da lade ich den BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]-Akku gleich mal um 20% mit eigener Sonnenenergie auf, obwohl ich tagsüber nicht zuhause war.

Tagsüber lade ich idR. mit 25kW auf, ohne Netzbezug. Dabei kommen zB. 18kW vom Speicher und 7 von der PV (Hausverbräuche mal unberücksichtigt). So gesehen würde ich zum 25er raten, sofern man sich die 700-800,- Mehrkosten leisten mag.

Alle, die sich das bei mir angeschaut haben, wollen auch sowas. Sigenergy wird hierbei deutlich an Kunden zulegen, glaube ich.

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  •  axeldb
28.8.2025 21:12  (#9)

zitat..
Superstruppi schrieb:

Wir haben den EVDC 25 von Sigenergy und ich bin sehr zufrieden. Auch V2X funktioniert, allerdings nur solange das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] nicht abbricht (im Falle unseres MY nach ein paar Stunden). V2X ist, wenn man auch den Standbyverbrauch des BEVs berücksichtigt, aus meiner Sicht eher eine schöne Notfallfunktion. Ansonst glänzt der DC-Charger mit folgenden Vorteilen:

sehr geringe Ladeströme möglich, zB. 150W
keine Wandlerverluste von Heimspeicher (SigenStor) oder PV. Direkt DC ins BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto].
In Kombination mit einem ausreichend großen Speicher kann man ohne oder mit nur geringem Netzbezug mal ordentlich ins Auto laden. 

Den letzten Punkt nutzen wir häufig bzw. am Abend, bis der Heimspeicher auf 60% entladen ist. Da lade ich den BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]-Akku gleich mal um 20% mit eigener Sonnenenergie auf, obwohl ich tagsüber nicht zuhause war.

Tagsüber lade ich idR. mit 25kW auf, ohne Netzbezug. Dabei kommen zB. 18kW vom Speicher und 7 von der PV (Hausverbräuche mal unberücksichtigt). So gesehen würde ich zum 25er raten, sofern man sich die 700-800,- Mehrkosten leisten mag.

Alle, die sich das bei mir angeschaut haben, wollen auch sowas. Sigenergy wird hierbei deutlich an Kunden zulegen, glaube ich.

Danke für die Info, interessant. Nur noch einige Fragen dazu:
- Als du V2X getestet hast, hast du dann nur deine Batterie aufgeladen? Mit einer fixen Entladeleistung? Oder hast du den Strom vom Auto auch direkt im Haus verbrauchen können nach Umwandlung?
- wenn du zB 12 kW vom Akku und 7 von der PV nimmst, würde dann theoretisch auch das 12.5 kW DC Ladegerät reichen um dein Auto mit 19 kW aufzuladen?

Ich verstehe den Vorteil der fehlenden Wandlerverluste, und auch die Möglichkeit dein Auto mit Sonnenstrom aufzuladen wenn du nach Hause kommst (dafür brauchst du eine entsprechend große Batterie), aber diese Vorteile sind für mich (derzeit) noch keine 2000+ Euro wert...


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