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Vinylboden mit Fußbodenheizung

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  •  mpkm
28.3. - 18.4.2026
8 Antworten | 6 Autoren 8
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Hallo zusammen,

wir würden gerne einen Vinylboden verlegen.
Konkret stehen wir aktuell zwischen den folgenden Optionen:

a) Vinyl mit SPC-Trägerplatte (1,209 x 225 x 5,3 mm; 0,024 m² K/W; Trittschalld. 17dB)
b) Vinyl mit HDF-Trägerplatte (1,207 x 216 x 9,4mm; 0,068 m² K/W; Trittschalld. aus Kork)

Beide Beläge sind vom selben Hersteller (Parador "Eiche Infinity natur": "Basic 5.3" vs "Basic 30") und haben eine integrierte Trittschalldämmung.

Optisch gefällt uns b) besser, aber da wir eine Fußbodenheizung (aroTHERM Plus VWL 55/6 A) inkl. Kühlfunktion und ein Holz Fertigteilhaus bauen, tendieren wir trotzdem eher zu Option a).

Für Option a (SPC) spricht für uns:
- Wärmedurchlässiger und somit vermutlich geeigneter für die Fußbodenheizung inkl. Kühlfunktion
- Wasserfest, statt "nur" wasserbeständig (bei Holzbau vermutlich vorteilhaft?)
- Sehr Robust

Für Option b (HDF) spricht für uns:
- Fühlt sich ein bisschen besser an (weicher)
- Hält die Wärme (lt. Erfahrungsberichte der Verwandschaft) länger im Boden, aber ist dafür nicht so wärmedurchlässig wie mit SPC-Trägerplatte (Energieverlust...?)
- Sieht optisch "natürlicher" aus

Habt ihr Erfahrungen mit SPC- und HDF-Trägerplatten und den Unterschieden?

Wir müssen uns noch erkundigen, ob die bessere Wärmedurchlässigkeit von SPC-Trägerplatten nicht aufgrund von evtl. zusätzlich benötigten Folien (Dampfsperre / bessere Trittschalldämmung...?) verloren gehen würde.

Wir kennen uns hier leider noch nicht wirklich aus und arbeiten uns gerade in die Thematik ein und sind für alle Erfahrungsberichte dankbar.

  •  bernar
3.4.2026  (#1)
Ich habe Inku Design Vinylboden, für eine optimale Wärmeübertragung wurde dieser geklebt verlegt. Mein Bodenleger schwört darauf,  er meint Langlebigkeit und Wiederstandsfähigkeit sind optimal, Trittschall sollte auch besser, als bei schwimmend verlegten Clickvinyl sein.

Der Wiederstandsfähigkeit bzw Wasserbeständigkeit kann ich beipflichten, hatte kurz nach dem Einzug einen Wasseraustritt beim Geschirrspüller, der Anschluß war leicht undicht. 14 Tage stand die Leitung vorher unter Druck, 3 Tage nach dem Einzung ist die Anschluss undicht. Das Wasser ist dann langsam hinter dem Küchenschrank hervorgekrochen. Dem geklebten Boden hat es nichts ausgemacht, ein Clicksystem wäre sicher aufgeqollen.
Die Vorbereitung des Estrichs ist allerdings etwas aufwändiger (schleifen und spezielle Niveliermasse) der muss komplett glatt sein sonst kannes sein das sich Unebenheiten mit der Zeit abzeichnen. 

Lg Bernhard aus Kärnten

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  •  Laurasstern
  •   Bronze-Award
14.4.2026  (#2)
wir haben einen Voll Vinyl also feuchtraum geeignet schwimmend verlegt. Der Boden ist sehr schön, irgendwie trotzdem fusskalt und nach 6 Monaten haben wir schon Schäden, da das Material anscheinend du ich nicht so langlebig ist. ich würde von Vinyl abraten. Hochwertige Alternative wie Feinsteinzeug oder Parkett 

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  •  ds50
  •   Gold-Award
14.4.2026  (#3)

zitat..
mpkm schrieb: aroTHERM Plus VWL 55/6 A

Auch auf die Gefahr hin, wieder berühmt - berüchtigt OTOT [Off Topic] zu werden: Ist im Neubau denn keine Sole WP WP [Wärmepumpe] (z.B. mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor]) möglich? Denn mit dieser LWP LWP [Luftwärmepumpe] handelst du dir mehrere Nachteile ein (frag mal Berliner Monoblock WP WP [Wärmepumpe] Besitzer, ob sie nach dem mehrtägigen Blackout wieder sowas einbauen würden 😜), insbesondere in diesem Zusammenhang der Zwang zu aktivem Kühlen. Bei A35/W18 fährt dir da die WP WP [Wärmepumpe] mit 4,5kW in den Fußboden. Aufgrund der recht hohen Mindestleistung könnte das zuviel sein (Taupunktunterschreitung), die WP WP [Wärmepumpe] schaltet ab, das Kühlen funktioniert mehr schlecht als recht...

Muss nicht so sein, kann aber passieren.

Da ist gemütliches passives Kühlen über den eigenen Garten weitaus entspannter. 😎

(Und das ist jetzt nur 1 Nachteil von vielen. 😉)

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  •  mpkm
14.4.2026  (#4)

zitat..
Laurasstern schrieb: Der Boden ist sehr schön, irgendwie trotzdem fusskalt und nach 6 Monaten haben wir schon Schäden, da das Material anscheinend du ich nicht so langlebig ist.

Sehr schade. Danke für den Input!

zitat..
ds50 schrieb:

Auch auf die Gefahr hin, wieder berühmt - berüchtigt OTOT [Off Topic] zu werden: Ist im Neubau denn keine Sole WP WP [Wärmepumpe] (z.B. mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor]) möglich? 

Bei uns leider nicht, weil das Grundstück dafür leider nicht geeignet war (u.a. auch wegen der Größe). Ist aber trotzdem gut zu wissen. :)

Die Kühlfunktion ist uns gar nicht so wichtig, aber da die LWP LWP [Luftwärmepumpe] eine hat, hab ich das mit aufgenommen.


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
17.4.2026  (#5)
Ich wiederhole es mantraartig: auf unserem 440m² Grundstück ist sich der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] ausgegangen... also die Größe ist selten ein Problem...

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  •  ds50
  •   Gold-Award
17.4.2026  (#6)
Ich wollte es schon gar nicht schreiben, aber es liegt mir schon auch auf der Zunge: Warum genau ist das Grundstück nicht geeignet? Wer hat das entschieden?

Der Grund, warum ich so oft auf den RGK RGK [Ringgrabenkollektor] hinweise, ist die Erfahrung, das sehr oft Halb- oder auch Unwahrheiten umherschwirren, bis hin zu "RGK-Planungen", welche in Wirklichkeit verkappte Flächenkollektoren sind.

Ob ein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] möglich ist oder nicht kann man erst sagen, wenn man den Energieausweis, Lageplan und das Bodengutachten gesehen hat.

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  •  mpkm
18.4.2026  (#7)

zitat..
ds50 schrieb:

Der Grund, warum ich so oft auf den RGK RGK [Ringgrabenkollektor] hinweise, ist die Erfahrung, das sehr oft Halb- oder auch Unwahrheiten umherschwirren, bis hin zu "RGK-Planungen", welche in Wirklichkeit verkappte Flächenkollektoren sind.

Das war es wohl. Bei uns gab es die Option für das Fertigteilhaus nur mit Flächenkollektoren im Angebot und dort wurde das Thema u.a. durch die Grundstücksgröße recht schnell bei der ersten Besichtigung gestrichen und eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] vorgeschlagen, über die wir eigentlich auch nur gutes gehört haben und die uns auch gut ins Budget gepasst hat. Die Entscheidung war für uns daher recht logisch, aber wir sind auch komplett neu auf dem Gebiet. Scheinbar geht's doch besser 😁

Das Thema hat sich für uns aber leider schon erledigt.
Falls hier aber jemand mit liest -> Bei der Planung nachfragen, ob es platztechnisch nur wegen den Flächenkollektoren nicht geht oder ob es da (inzwischen?) nicht doch noch Alternativen gibt (RGK).

Inzwischen wird das aber tatsächlich sehr "Off-Topic" - auch wenn ich wieder was dazulernen konnte. 😁


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  •  Dementsprechend
18.4.2026  (#8)
Wir haben im ganzen Haus 160m2 Vinylboden verklebt, LICO Vinyl Hydro Rigid Samteiche Synchro mit 0,050 m² K/W und Trittschall 19 dB (SPC-Kern). Man merkt die schweizer Qualität, er ist sehr matt und pflegeleicht, und auch im Bad und Gang hat er schon einige "Überschwemmungen" ohne Probleme überlebt. Gezahlt habe ich mit Kleber und MwSt. 24€ pro m2.
Für uns ist er auch im Winter wohlig warm, obwohl wir mit max. 30°C Vorlauf fahren (natürlich mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] 😉).

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