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Stromausfall weil zu viel Einspeisung?

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  •  Fani
11.8. - 16.9.2023
67 Antworten | 31 Autoren 67
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  •  moef
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#21)
Mit dem Fronius smartmeter kann man ja einfach die Historie der Spannung jeder Phase auslesen.  An sonnigen Mittagen 250 Volt! 

Bezirk Hollabrunn. Bei der Netz NÖ sieht man die noch freien Kapazitäten im umspannwerk nachsehen. Vor 1 Jahr war noch ca. 1 Drittel frei, jetzt praktisch nichts mehr.

PV Ausbau dürfte damit hier vorerst am Ende sein...


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  •  Mich80
14.8.2023  (#22)
Wie funktioniert eigentlich eine Trafostation genau? Die wurden doch so gebaut, das der Strom vom Kraftwerk zu Kunden fließt. Wenn jetzt jeder der eine PV Anlage hat einspeist, wie verarbeitet der Trafo das? Die sind ja meistens schon 30 Jahre oder älter. 

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  •  helyx
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#23)
Ein Trafo sind grob gesagt zwei Spulen - dem ist mWn egal, in welche Richtung der Strom fließt.
Da gehts einfach drum dass die Verlustleistung das Teil nicht zu stark erwärmt.

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
14.8.2023  (#24)

zitat..
moef schrieb:

Mit dem Fronius smartmeter kann man ja einfach die Historie der Spannung jeder Phase auslesen.  An sonnigen Mittagen 250 Volt! 

Bezirk Hollabrunn. Bei der Netz NÖ sieht man die noch freien Kapazitäten im umspannwerk nachsehen. Vor 1 Jahr war noch ca. 1 Drittel frei, jetzt praktisch nichts mehr.

PV Ausbau dürfte damit hier vorerst am Ende sein...

Kommt wohl auf den Netzbetreiber an, bei mir in Klagenfurt komme ich nicht über 237V. Scheint so, dass es die Kelag noch im Griff hat.

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  •  helyx
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#25)
Sieht man ja schön hier wer den Netzausbau verschlafen hat:
ico https://oesterreich.orf.at/stories/3218771/

ico https://www.ebutilities.at/verfuegbare-netzanschlusskapazitaeten

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  •  wiwi
  •   Bronze-Award
14.8.2023  (#26)
Im konkreten Fall war aber wohl nicht die Spannung das Problem, sondern der zu hohe Strom (Überlast). D.h. die niedrigeren Netzebenen hatten noch Kapazität, aber die Trafostation und ihre Komponenten oder die NE7 waren am Limit. In den allermeisten Trafostation sind Überlastschutzeinrichtungen verbaut damit die Station (es muss keine Freileitungsstation gewesen sein) im schlimmsten Fall nicht abfackelt.

Auch wenn man nicht ausschließen kann dass die WR WR [Wechselrichter] so umpräpariert wurden dass diese auch über 253 V munter einspeisen hätte ich das so interpretiert.

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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
14.8.2023  (#27)
ico https://pvaustria.at/muehlviertel-keine-stromeinspeisung-bis-2031/

Da scheint das Netz an der Grenze zu sein.

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  •  tekov
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#28)
Mich wundert da gar nichts mehr, mehrere Bekannte in der Nähe haben munter eingespeist (1MW aufwärts) ohne das okay des Netzbetreibers, der Ausbau / Umbau des Netzes dauert seine Zeit.

Hier in der Nachbarschaft verkauft einer wie einer irrer Anlagen, so gut wie alles in Pfusch (und auch so montiert).
Der vertreibt Huawei Wechselrichter, und kann sie selbst nicht einmal die Leistungsregelung so einstellen dass sie nur auf Eigenbedarf laufen.

Da darf man dann den NEB nicht die Schuld in die Schuhe schieben.
Bin ehrlich gesagt sogar ganz positiv überrascht von der NetzOÖ, was die in den letzten 2 Jahren vollbracht haben, Hut ab.

BTW: Falls es jemanden aus OÖ interessiert und nicht kennt

ico https://netto.netzooe.at/netto/connectClient

Übersicht der Netzkapazität in der Gegend usw.

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  •  uzi10
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#29)

zitat..
PVAndyE schrieb:

ico https://pvaustria.at/muehlviertel-keine-stromeinspeisung-bis-2031/

Da scheint das Netz an der Grenze zu sein.

Heftig. Sooooo lange is ein wahnsinn?.die sind dort arm dran.
Aber bezirk hollabrunn ist auch am limit. Da wird auch nimma viel gehen.
Die fahren jetzt schon am Spannungslimit wo die WR WR [Wechselrichter] abschalten.
Und der Hausanschluss ist halt nur mit 4kw berechnet und jetz kommen alle mit riesen PVa daher. Da sind die Trafos und die Leitungen einfach zu klein. Dad dauerd


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  •  streicher
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#30)

zitat..
moef schrieb: Mit dem Fronius smartmeter kann man ja einfach die Historie der Spannung jeder Phase auslesen.  An sonnigen Mittagen 250 Volt! 

Hatte heute auch 251V.

Gibt es bei Fronius auch ein Log wo man nachschauen kann wie oft er abgeschaltet hat oder runter regeln müsste?


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  •  altehuette
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#31)
Irgendwie absurd, Trafos gehen über mit Strom, anderseits könnten viele E- Autos geladen werden, die tagsüber auf Parkplätzen dahin vegetieren weil keine Ladestationen vorhanden sind! Könnten auch Einiges an Strom speichern! Neben Trafos wären Ladestationen gut platziert, weil keine langen Leitungen nötig wären.

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  •  moef
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#32)

zitat..
streicher schrieb: Gibt es bei Fronius auch ein Log wo man nachschauen kann wie oft er abgeschaltet hat oder runter regeln müsste?

ist mir nicht bekannt. Die Verläufe täglich beobachten. Den Verlauf der Spannung siehst du unter Analyse/Historie/diverse Spannungen,  dann sollte das sichtbar werden. Aber was passiert wenn die 253V erreicht werden? Was wird ausgelöst?

Höhere Spannung gibt es an sonnigen, windigen Wochenendtagen (weniger Verbrauch), zwischen 11:30 und 14:30 Uhr. Windräder werden wohl bei zu viel Einspeisung vom Netz genommen.  


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  •  uzi10
  •   Gold-Award
14.8.2023  (#33)
Der wechselrichter wird abgeschalten(einspeisung) bis die parameter passen.

zitat..
altehuette schrieb:

Irgendwie absurd, Trafos gehen über mit Strom, anderseits könnten viele E- Autos geladen werden, die tagsüber auf Parkplätzen dahin vegetieren weil keine Ladestationen vorhanden sind! Könnten auch Einiges an Strom speichern! Neben Trafos wären Ladestationen gut platziert, weil keine langen Leitungen nötig wären.

Ja war ja eh alles klar und so viel weiter hat die E-Lobby nicht gedacht. Zuerst Netz und Trafos und dann E-Autos. Aber in der Politik rennt alles verkehrt und falsch

Und oft wird dann mit Strom aus Gas, Kohle und Atomkraft das Netz dann stabilisiert weils die Erneuerbaren aus den Fugen kommen lassen. Was sagt ihr dann dazu?

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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
15.8.2023  (#34)

zitat..
uzi10 schrieb:

Und oft wird dann mit Strom aus Gas, Kohle und Atomkraft das Netz dann stabilisiert weils die Erneuerbaren aus den Fugen kommen lassen. Was sagt ihr dann dazu?

Weil Verteilnetzbetreiber natürliche Monopole sind, dürfen sie nicht ihre eigenen Preise definieren. (Sie würden sonst ihr Monopol schamlos ausnützen können)

Deshalb müssen die Netzgebühren immer per Verordnung vom Regulator vorgegeben werden
ico https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20010107&FassungVom=2023-03-01

Wer einen schnelleren Netzausbau haben möchte, braucht nur dem Regulator sagen, daß er die Netzgebühren entsprechend raufsetzen muss, damit die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Wer niedrige Netzgebühren haben möchte, bremst damit automatisch den Netzausbau.

Also, wo sind die Leute, die gerne höhere Netzgebühren zahlen wollen, damit sie nicht mehr wegen dem schleppenden Ausbau jammern müssen ? 😀

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  •  seltsammithut
  •   Silber-Award
15.8.2023  (#35)
Wenn der Fronius über die 253V kommt dreht er ab und man bekommt eine Fehlermeldung im Solarweb. Ich fürchte mich mittlerweile vor jeden Sonntag wenn es schön ist da es mich jedes mal erwischt, 257V zu Mittag! Schöne neue Welt. 

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  •  Fani
15.8.2023  (#36)

zitat..
uzi10 schrieb:

Und oft wird dann mit Strom aus Gas, Kohle und Atomkraft das Netz dann stabilisiert weils die Erneuerbaren aus den Fugen kommen lassen. Was sagt ihr dann dazu?

Diese Stammtischparole stimmt so halt auch nicht. Schau dir bitte die Zahlen der APG an, die Regeleingriffe sind sogar seit 2017 wieder rückläufig und das trotz PV Boom 2022.

Btw Atomkraft eignet sich gar nicht zur Spitzenabdeckung.

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  •  moef
  •   Gold-Award
15.8.2023  (#37)

zitat..
seltsammithut schrieb: 257V

Hilft e-Auto laden gegen Abschaltung? Ist diese Spannung im ganzen Gebiet des umspannwerks oder im Gebiet des nächsten Trafos oder nur bei deinem Anschluss vorhanden?


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  •  uzi10
  •   Gold-Award
15.8.2023  (#38)
Da müssten schon viele E-Autos ordentlich laden
Wasserstoff Produktion der VNB oder so wär super mit den Überschuss und dann nutzbar in der Nacht🤪.
Geld habens genug eingesteckt das letzte Jahr

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  •  Mich80
15.8.2023  (#39)
Aber auch eine Batterie WR WR [Wechselrichter] speist in der Nacht ins Netz ein. So wie bei mir der SB Storage 2.5. 
Zb. Was ich beobachtet habe wird auf Phase 1= 200 Watt bezogen
Phase 3 =200 Watt eingespeist

Also 100 Prozent eigenverbtauch jab ich ja nie bei einem 1 Phasigen Batterien WR WR [Wechselrichter].

Aber ich denke in der Nacht ist das Netz nicht so extrem ausgelastet?

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  •  Altromondo
  •   Bronze-Award
15.8.2023  (#40)

zitat..
Fani schrieb: Btw Atomkraft eignet sich gar nicht zur Spitzenabdeckung.

Natürlich nicht, aber Kernkraft ist die beste (stabil, keine Emissionen) Grundlast und braucht keine Spitzenabdeckung.

Strom aus Sonne und Wind hingegen kann nie ein Netz allein versorgen sondern braucht immer ein Backup, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht.
Heute ist das Backup Gas , in ferner Zukunft vielleicht Wasserstoff der durch Sonne und Wind erzeugt und dann gespeichert wurde. Oder vielleicht gigantische Batteriespeicher oder andere Speicher, je nachdem welche technischen Innovationen wir sehen.


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  •  luxmoo
15.8.2023  (#41)

zitat..
Altromondo schrieb: Natürlich nicht, aber Kernkraft ist die beste (stabil, keine Emissionen) Grundlast und braucht keine Spitzenabdeckung.

Kann man regelmäßig in Frankreich beobachten wie stabil und zuverlässig das läuft ...


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