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Quooker, Grohe Red, ...

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21.2. - 24.2.2021
12 Beiträge | 8 Autoren 12
Hallo Zusammen,
wir überlegen für unsere Küche einen Quooker oder Grohe Red anzuschaffen, da wir sehr viel Tee trinken, Nudeln kochen etc. Derzeit läuft halt der Wasserkocher sehr oft und hat halt auch eine gewisse Wartezeit. Ich denke dass so ein Wasserhahn sehr praktisch und komfortabel sein wird. Was mich etwas stutzig macht, beim Quooker gibt es keine Warmwasseranschluss, dh der fährt immer über den kleinen Speicher. Beim Grohe Red scheint das nicht so zu sein.
Hat jemand generell so etwas zu Hause und Erfahrung mit den Systemen? Gibt es beim Quooker günstige Beschaffungsmöglichkeiten? 
Vielen Dank und Lg,
Manuel

 
 
21.02.2021
Für Tee wäre doch eine Teemaschine mit Temperaturvorwahl und Ziehzeit besser geeignet, oder?😉 Oder trinkt ihr nur Kräutertee?

Zu den Hähnen: Was für einen Stromanschluss benötigen diese eigentlich?
21.02.2021


passra schrieb: Zu den Hähnen: Was für einen Stromanschluss benötigen diese eigentlich?

Das würde mich auch interessieren, wenn der instant 100 °C liefert, werden dort einige kW reinlaufen.
21.02.2021
Quooker 1600W und Grohe Red müsste ich nachschauen. Steckdose reicht ...


21.02.2021


rabaum schrieb: wenn der instant 100 °C liefert, werden dort einige kW reinlaufen.

Die Dinger halten dauernd 100C vorrätig. Grohe behauptet Kosten von 10 Cent pro Tag, Quooker sagt was von 10W Standby und 5 Cent, jeweils mit deutschen Strompreisen. 10W wären 0,24 KWh, was bei unserem Strompreis etwas mehr als 6 Cent wären. Demnach braucht Grohe wohl etwas mehr, aber wenn man das auf das Jahr umrechnet, sind das 87 KWh, die verballert werden. Dies alleine für das Warmhalten, das Erhitzen des verbrauchten Kochendwassers kommt noch dazu.

Da kann die Werbung noch so viel versprechen... das ist ganz sicher nicht umweltschonender als ein Wasserkocher oder ein Induktionskochfeld. Die sind ebenso direktelektrisch, haben aber den Standbyverbrauch nicht, weil sie kein Wasser warm halten.

Mit 87 KWh kann ich 831 Liter Wasser von 10 auf 100 Grad erhitzen. Das wären pro Tag 2,2 Liter kochendes Wasser, die alleine durch den Standbyverbrauch erzeugt werden könnten.

Wir hatten über so etwas auch mal nachgedacht, es wegen der massiven Stromverschwendung dann aber ad acta gelegt.

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21.02.2021
Naja ich sagte ja Komfortgewinn. Also bei 87kWh von verballern reden, hmmm ... 😉 Da sind eher die hohen Anschaffungskosten das Thema. 
22.02.2021
Also spätestens seit Induktionsherden sind Wasserkocher oder auch solche Armaturen für mich obsolet geworden - so schnell wie da Wasser erhitzt werden kann. 
Vor allem bei den hohen Temperaturen hätte ich in Verbindung mit kalkhaltigem Wasser die Sorge, dass das Teil relativ schnell noch mehr Strom verbraucht oder gleich ganz den Geist aufgibt.


ManuelV schrieb: Was mich etwas stutzig macht, beim Quooker gibt es keine Warmwasseranschluss, dh der fährt immer über den kleinen Speicher. Beim Grohe Red scheint das nicht so zu sein.

Das wäre für mich ein No-Go bzw. ein Punkt für die Grohe. In einem neuen EFH in der Küche keinen Warmwasseranschluss meiner effizienten Heizung zu haben, sondern einen Untertischboiler zu betreiben ist schon absurd. Vor allem weil das auch deine Warmwassermenge begrenzt, wenn da wirklich nur 1l Tank mit 100°C Wasser ist, bekommst du da überhaupt genug Warmwasser raus um Geschirr zu spülen? Wenn da ein normaler Steckdosenanschluss reicht ist auch die Frage, wie schnell der wieder auf Temperatur ist.

Solche Kocharmaturen klingen irgendwie nur auf dem Papier/in der Werbung gut, finde ich.


22.02.2021
Also wir haben uns für den Quooker entschieden und sind sehr zufrieden. Ich habe normalen Kalt- und Warmwasseranschluss und dann noch zusätzlich das 100 Grad Wasser und gekühltes, sprudelndes Wasser.
Ich muss aber auch sagen, dass wir uns hauptsächlich wegen des Sprudelwassers dafür entschieden haben. Das Heißwasser nutzen wir natürlich auch und ist sehr praktlisch.
22.02.2021
Ja klingt echt gut, dehalb überlegen wir auch. Natürlich auch mit allen Argumenten bezüglich Verkalken etc. Am Ende werden wir preislich entscheiden - gut 1600€ sind schon heftig. Immerhin sicher 1400€ teurer als eine normale Armatur ... ;)
22.02.2021
Wie funktioniert die Erzeugung des Sprudelwassers in der Praxis?
Hab da auch schon gelesen, dass man damit max. "mildes" Sprudelwasser machen kann (also mit weniger Kohlensäure als mit zB einem Sodastream möglich ist) - ist da was dran?
23.02.2021


ManuelV schrieb: Derzeit läuft halt der Wasserkocher sehr oft und hat halt auch eine gewisse Wartezeit.

nicht wenn man genau die menge wasser kocht, die man benötigt. also bei einer tasse tee - auch nur die eine tasse wasser einfüllen.
bei unserem 3000W wasserkocher sind das gerade ein paar sekunden.
24.02.2021
Danke für die Info, aber dass es einen Unterschied macht ob ich 100ml oder 1000ml Wasser koche ist auch klar ... 🤣 Wir kochen meist gleich 1,5l und machen Tee. Tassenweise ist bei uns eher die Ausnahme!

Sowas wäre übrigens cool wenn man nur Tassenweise kocht:
https://www.schoener-wohnen.de/tipps-trends/tipp-des-tages/37095-rtkl-miito-erhitzt-wasser-sekundenschnelle

Lg
Manuel
24.02.2021


sLindi schrieb: Wie funktioniert die Erzeugung des Sprudelwassers in der Praxis?
Hab da auch schon gelesen, dass man damit max. "mildes" Sprudelwasser machen kann (also mit weniger Kohlensäure als mit zB einem Sodastream möglich ist) - ist da was dran?

wir haben den Quooker jetzt ein halbes Jahr und es war eventuell ganz am Anfang so (wenn man zuvor immer nur spritziges Mineralwasser getrunken hat), dass man es etwas gemerkt hat, dass es ein bisschen weniger sprudelt. Aber jetzt finde ich es eigentlich perfekt und daduruch, dass es auch immer gekühlt ist super erfrischend.
Also wir sind mehr als zufrieden.



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