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PV-Einspeisung - Wo/Wie?

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  •  Motherofdragons
26.5. - 31.5.2023
40 Antworten | 17 Autoren 40
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44
Hallo, ich bräuchte kurz eure Hilfe. 
Ich habe eine PV-Anlage auf dem Dach. Bis jetzt hatte ich bei Bezug und Einspeisung bei der EVN und die Einspeisung wurde beim Bezug gegengerechnet. Da die EVN nun ihre Preise massiv erhöht (71 cent/kwh!!!) möchte ich dringend den Energielieferanten wechseln. Jedoch gibt es bei nur sehr wenigen einen Vertrag wo ich auch die Einspeisung des Überschusses einliefern kann - diese scheinen jedoch sehr uninteressant. Daher möchte ich das nun trennen. 
Wo kann ich meinen Überschuss einspeisen? Soweit ich gesehen habe geht das nur bei der ÖMAG oder hat jemand auch noch einen anderen Tipp oder allgemein Tipps fürs vorgehen?

  •  tekov
  •   Gold-Award
27.5.2023  (#21)

zitat..
dyarne schrieb:

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tekov schrieb: nein Danke für mich ist das nix, hab eh lange zu gesehen und gehofft...
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was gehofft? das die energiekrise länger andauert oder noch heftiger wird?

bist du hausbesitzer oder energielieferant?

wir sind mitten in der größten transformation unserer generation, der energiewende und die dynamik zwischen volatiler erzeugung und lastprofil wird halt größer und größer - da kann man doch nicht alle augen zumachen und nur in den tunnel blicken...

schau mal bloß ein bissl über den tellerrand nach D, die kriegen keine marktpreise beim einspeisen wie wir...

Gehofft das Spotty attraktiv bleibt, aber die Abgaben machen es eben nicht möglich, und um das geht es, das hat mit dem Markt nur bedingt etwas zu tun.
Bin mir aber sicher, das ich mich dir gegenüber nicht rechtfertigen muss, bei wem ich was Einspeise, von Tellerrand, Tunnelblick oder sonstiges braucht mir da keiner was erzählen, du beantwortest übrigens auch nicht meine Fragen, siehe oben.

Und glaub mir, ich hab jeden Tag beruflich mit den Großhandels Preisen sei es Strom, Gas usw. zu tun.




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  •  lewurm
27.5.2023  (#22)

zitat..
tekov schrieb: Hand aufs Herz, welchen Sinn hat das ganze dann noch?
In den besten PV Stunden nicht einspeisen um nicht auch noch drauf zu zahlen?🙈

Ich denke in diese Richtung muss es aber gehen um genügend Inzentiv zu schaffen, dass der Strom in hochverfügbaren Zeiten auch genutzt wird. Als PV Betreiber heisst das dann meine Lasten so zu verschieben, dass ich meinen Eigenverbrauch nicht dann maximiere wenn PV Strom verfügbar ist, sondern noch zusätzlich in das richtige Preisfenster schiebe. Also zum Beispiel nicht schon den Hausspeicher um 8 Uhr früh mit ~500W Überschuss das Laden zu beginnen, sondern bewusst das Laden auf die negativen Spitzen zu verschieben. Das würde auch Anreize schaffen größere Hausspeicher anzulegen. Beispiel: 30kWh Speicher, man lädt diesen 3h zu Mittag auf. Weil man über Nachts sowieso nur 5kWh benötigt, wird der Rest zur teuersten Stunde wieder ins Netz gespeist. Oder endlich mal E-Autos auch als Speicher ins Netz integrieren...

Der Fokus muss mehr auf Netzdienlichkeit gelegt werden, und da brauchen wir alle Player am Markt mit an Board, sonst wirds schwierig mit der Energiewende.

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  •  tekov
  •   Gold-Award
28.5.2023  (#23)

zitat..
lewurm schrieb:

──────
tekov schrieb: Hand aufs Herz, welchen Sinn hat das ganze dann noch?
In den besten PV Stunden nicht einspeisen um nicht auch noch drauf zu zahlen?🙈
───────────────

Ich denke in diese Richtung muss es aber gehen um genügend Inzentiv zu schaffen, dass der Strom in hochverfügbaren Zeiten auch genutzt wird. Als PV Betreiber heisst das dann meine Lasten so zu verschieben, dass ich meinen Eigenverbrauch nicht dann maximiere wenn PV Strom verfügbar ist, sondern noch zusätzlich in das richtige Preisfenster schiebe. Also zum Beispiel nicht schon den Hausspeicher um 8 Uhr früh mit ~500W Überschuss das Laden zu beginnen, sondern bewusst das Laden auf die negativen Spitzen zu verschieben. Das würde auch Anreize schaffen größere Hausspeicher anzulegen. Beispiel: 30kWh Speicher, man lädt diesen 3h zu Mittag auf. Weil man über Nachts sowieso nur 5kWh benötigt, wird der Rest zur teuersten Stunde wieder ins Netz gespeist. Oder endlich mal E-Autos auch als Speicher ins Netz integrieren...

Der Fokus muss mehr auf Netzdienlichkeit gelegt werden, und da brauchen wir alle Player am Markt mit an Board, sonst wirds schwierig mit der Energiewende.

Grundsätzlich geb ich dir Recht, aber was sollen PV Besitzer ohne Speicher machen?
So lange man die Möglichkeit hat, über den Tagesverlauf den gleichen Preis zu lukrieren, warum sollte man das nicht machen.

Außerdem, will nicht jeder, jeden Tag planen, wo wann was geladen wird, das ist zugegeben reizvoll, trotzdem etwas für Nerds die den Aufwand und die Kosten nicht scheuen die technischen Möglichkeiten zu schaffen.
Versteh mich nicht falsch,hab selbst einen Speicher und die Einstell Möglichkeiten sind sehr umfangreich, auch wann er mit wieviel Leistung lädt ist einstellbar.

Für den Großteil wird das imho nicht umsetzbar sein.


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  •  sir0x
28.5.2023  (#24)
Naja, die Kosten könnens nicht sein, da man eine Steuerung mit Opensource Software auf einem Raspi realisieren kann.
Hier sind eher die technisch bzgl. Automatisierung hinterher hinkenden Elektriker/Solarteure das Problem.
Und mit Nerd hat das mMn nichts zu tun, zugegeben ich bin einer, aber das Ganze sollte langsam State of the art werden.

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  •  lewurm
28.5.2023  (#25)
Klar, heute freu ich mich auch dass ich den Einspeisetarif bei W.E.B. ergattern konnte. Auf die vorraussichtliche Lebenszeit meiner PV Anlage gehe ich allerdings nicht davon aus dass ein fixer Einspeisetarif realistisch ist. Und imho werden hier auch viele Leute falsch beraten die gerade eine PV Anlage verkauft bekommen.

Ja, aktuell erfordert es ein Nerd zu sein um so ein Modell zu realisieren. Es gibt aber schon ein paar Produkte (go-charger, nibe WPWP [Wärmepumpe], etc.) und diverse Opensource Projekte (z.B. evcc) die beispielsweise aWATTar Support haben. Und das reicht ja eigentlich schon zwecks Steuerung. Ich bin zuvorsichtlich dass sich da mehr tun wird in die nächsten Jahren 🙂
Meine selbstgebastelene Steuerung orientiert sich mittlerweile auch nur noch nach aWATTar-Preise. Seit März deckt sich das ganz gut mit dem vorhandenen Überschuss.


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  •  npalko
  •   Bronze-Award
28.5.2023  (#26)
angefixt durch diesen Beitrag und die Tendenz zu fallenden Preisen, hab ich mich auch wieder mal an Markt umgesehen, wie findet ihr die Kombi der Kraftwerke Rüstdorf Glazig - KWG (weiss nicht obs die Österreichweit oder nur in OÖ gibt):
Nachhaltig Wasser und Sonne Vario Q2/2023 und PV-Einspeisung/Nachhaltig Wasser und Sonne Vario Q2/2023.
Preise Bezug:  26,375 Cent
Preis Einspeissen:  25,7 Cent

Wie ich das schnell Überflogen hab, sind beide an den ÖSPI gebunden. Ich seh den Vorteil bei fallenden Preisen gegenüber der Ömag im höheren Startwert, oder seht ihr das anders?

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  •  ck
28.5.2023  (#27)
Ich denke, mittel- bis langfristig wird der OeMAG Markttarif die beste Wahl sein. Die Berechnungsformel erstreckt sich immer auf ein ganzes Jahr und damit bekommt man auch im Sommer einen guten Preis, die Tarife die auf Monaten/Tagen oder Stunden basieren haben gerade zu den Zeiten wo der meiste PV Strom produziert wird einen schlechteren Preis. Damit  kann man nur kurzfristig erfolg haben (wenn die Märkte wie 2022 verrückt spielen).

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  •  cutcher
28.5.2023  (#28)

zitat..
ck schrieb:

Ich denke, mittel- bis langfristig wird der OeMAG Markttarif die beste Wahl sein. Die Berechnungsformel erstreckt sich immer auf ein ganzes Jahr und damit bekommt man auch im Sommer einen guten Preis, die Tarife die auf Monaten/Tagen oder Stunden basieren haben gerade zu den Zeiten wo der meiste PV Strom produziert wird einen schlechteren Preis. Damit  kann man nur kurzfristig erfolg haben (wenn die Märkte wie 2022 verrückt spielen).

Oemag ist Quartalspreis


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  •  ck
28.5.2023  (#29)

zitat..
cutcher schrieb:

Oemag ist Quartalspreis

4 Quartale, also es wird immer ein Jahr abgebildet.


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  •  Zwosti
  •   Bronze-Award
28.5.2023  (#30)

zitat..
cutcher schrieb:

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ck schrieb:

Ich denke, mittel- bis langfristig wird der OeMAG Markttarif die beste Wahl sein. Die Berechnungsformel erstreckt sich immer auf ein ganzes Jahr und damit bekommt man auch im Sommer einen guten Preis, die Tarife die auf Monaten/Tagen oder Stunden basieren haben gerade zu den Zeiten wo der meiste PV Strom produziert wird einen schlechteren Preis. Damit  kann man nur kurzfristig erfolg haben (wenn die Märkte wie 2022 verrückt spielen).
───────────────

Oemag ist Quartalspreis

Er meinte die Berechnungsmethode....


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  •  cutcher
29.5.2023  (#31)

zitat..
ck schrieb:

──────
cutcher schrieb:

Oemag ist Quartalspreis
───────────────

4 Quartale, also es wird immer ein Jahr abgebildet.

Jo das stimmt, sry falsch gelesen👍


1
  •  lohner
  •   Bronze-Award
30.5.2023  (#32)

zitat..
tekov schrieb:

Außerdem, will nicht jeder, jeden Tag planen, wo wann was geladen wird, das ist zugegeben reizvoll, trotzdem etwas für Nerds die den Aufwand und die Kosten nicht scheuen die technischen Möglichkeiten zu schaffen.

Mit Elektroauto und entsprechender Wallbox relativ einfach. Leider schlafen die Autohersteller beim Thema "bidirectional power transfer", damit wäre auch ein Rückeinspeisen vom Auto möglich.

1
  •  tekov
  •   Gold-Award
30.5.2023  (#33)

zitat..
lohner schrieb:

Mit Elektroauto und entsprechender Wallbox relativ einfach. Leider schlafen die Autohersteller beim Thema "bidirectional power transfer", damit wäre auch ein Rückeinspeisen vom Auto möglich.

Bin wirklich auf der "pro" E-Auto Seite, aber man kann aktuell nicht davon ausgehen daß sich jeder ein E-Auto leisten kann oder will.
Ich geb dir in dem Punkt Recht das es Sinn macht und je nach Aufbau einfach zu bedienen jst, aber die Anschaffungskosten , PV+Wallbox+E-Auto gehen da je nach Modell Größe usw. mal bei 60t€ los.

Außerdem, wenn wir die letzte Woche Revue passieren lassen, so viel könnte ich mit dem Auto gar nicht fahren um den Überschuss Sinnvoll zu nutzen.




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  •  johro
  •   Gold-Award
30.5.2023  (#34)
Einfach zu bedienen ist: ich lade zwischen 11 und 17Uhr per App wenn die Sonne scheint mit 6kw, das reicht wenn ich das ein bzw zweimal die woche mache, um immer voll zu sein.

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  •  Stromsucher
31.5.2023  (#35)
Hallo 👋

Ich bin neu auf der Plattform.

Also wenn mein Stromanbieter Awattar noch Kunden aufnimmt mit Einspeisung kann ich ihn empfehlen, jedoch habe ich zur Zeit das Problem meinen tatsächlichen Verbrauch und Einspeisung nicht abgerechnet zu bekomme, seit April 2023 für den Monat März. Was ich versuche zu klären.doch sonst bin ich bis jetzt sehr zufrieden. 

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  •  massiv50er
  •   Gold-Award
31.5.2023  (#36)

zitat..
tekov schrieb:

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Altromondo schrieb:

Ist Energie AG 13.12 Cent/kWh fürs Kalenderjahr 2023 fix?
Mit oder ohne Bindung?
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13,12€ent wenn du keinen Bezug bei der EAG hast 
Preis wird mit Jänner angepasst, Rest siehe hier:

https://www.energieag.at/Privat/Strom/Photovoltaik/PV-Einspeisung

PDF unten beachten.

also Energie AG nimmt auch nur Einspeisung ab, ohne dort zu beziehen?




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  •  tekov
  •   Gold-Award
31.5.2023  (#37)

zitat..
massiv50er schrieb:

also Energie AG nimmt auch nur Einspeisung ab, ohne dort zu beziehen?

Jap, außer sie hätten es bei der Preisanpassung im Mai geändert

Als der Einspeise Tarif noch bei 0,179€/kWh lag, hat ein Bekannter zur EAG gewechselt, Bezug hat er bei Ourpower (noch gebunden bis Oktober 2023)

hth 🙃

[Edith 😁] Ja klappt,... https://www.energieag.at/Privat/Strom/Photovoltaik/PV-Einspeisung


2023/2023053162052.jpg

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  •  Mex74
31.5.2023  (#38)
Bin noch bis Ende September um die 18,06 bei der Energie AG. Was momentan eigentlich noch top ist aber wie weit es sich die dann nach unten geht??

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  •  tekov
  •   Gold-Award
31.5.2023  (#39)

zitat..
Mex74 schrieb:

Bin noch bis Ende September um die 18,06 bei der Energie AG. Was momentan eigentlich noch top ist aber wie weit es sich die dann nach unten geht??

Anpassung erfolgt laut HP immer im Jänner, falls dein Preis nur bis September gebunden ist, wird imho der oben abgebildete Preis gelten, "Preise gültig ab 11.5.2023"

Hast du den Bezug auch bei der EAG?


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  •  Mex74
31.5.2023  (#40)
Ja beziehe bei der Energie AG

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