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PV-Dimensionierung für LWWP ausreichend?

5 Beiträge | 17.5.2020
Hallo

bin gerade in der Planungsphase und das Thema Heizen ist natürlich "Männersache" und taugt mir auch grundsätzlich. 

Geplant sind ein 130 qm EFH mit Keller - vermutlich Massivbau - mit Satteldach. 

Auf das Satteldach kommt PV drauf was geht. Keine Solarthermie geplant. 

Da wir auch E-Autos haben, versuchen  wir den Strom zu maximieren - auch den Eigenverbrauch. 

Ich rechne mal mit 10-15 kWp im Maximalfall. 

Einen 1000L Warmwasserspeicher (Fußbodenheizung) hätte ich geplant (sinnvoll?) und natürlich möglichst den Überschuss in den Puffer gesteuert jagen (45 Grad). 

Habe schon einiges hier gelesen (geht nicht, Quatsch, unzureichend, nur Erdwärme... usw). 
Meine Frage ist aber vor allem: 
Mit wie viel Ertrag / Leistung (Ost-West) ist im Kernwinter zu rechnen? 3-4 kW? Das deckt dann vermutlich die Grundlast des Hauses und reicht dann nicht mehr um den Warmwasserheizbedarf zu decken? Meine Wunschvorstellung: 

Überschuss in den Warmwasser-Speicher jagen, der dann bis über Nacht zum Heizen / Duschen usw genügt um dann am nächsten Vormittag wieder langsam mit Überschuss zu heizen zu beginnen. 
Mir geht es nur um die Klärung dieser Thematik allgemein. Keine allgemeine Anfrage zum Thema Heizungsart, Erdwärme, Grundwasser / Sole usw. 

Was ist zu beachten? 
3 Personen Haushalt

 
17.5.2020 20:35
Wie hoch ist den dein HWB?
17.5.2020 21:20
Das weiß ich noch nicht, da das Haus noch gar nicht fertig geplant ist.

Mir ging es eher um eine allgemeine Auskunft ob das vom Gedanken her überhaupt darstellbar wäre und wenn, wie. 
17.5.2020 22:05


Gemeinderat schrieb: Das weiß ich noch nicht, da das Haus noch gar nicht fertig geplant ist.

Mir ging es eher um eine allgemeine Auskunft ob das vom Gedanken her überhaupt darstellbar wäre und wenn, wie. 

Dann fange damit an, Plane ein Haus mit geringem Energiebedarf HWB<10 kWh/m²a.


Gemeinderat schrieb: Einen 1000L Warmwasserspeicher (Fußbodenheizung) hätte ich geplant (sinnvoll?) und natürlich möglichst den Überschuss in den Puffer gesteuert jagen (45 Grad). 

Vergiss das mit dem Pufferspeicher, Bauteilaktivierung ist dein Freund.


Gemeinderat schrieb: Meine Frage ist aber vor allem: 
Mit wie viel Ertrag / Leistung (Ost-West) ist im Kernwinter zu rechnen?

Melde dich bei https://www.sunnydesignweb.com/ an, dort kannst du den Ertrag berechnen.


Gemeinderat schrieb: Das deckt dann vermutlich die Grundlast des Hauses und reicht dann nicht mehr um den Warmwasserheizbedarf zu decken?

Ich habe es dir eh schon geschrieben - irgendwie springst du wie heribert zwischen den Threads - wenn es bewölkt ist, dann gibt es keinen Strom von der PV. Also wirst du auch die Grundlast nicht abdecken können.


17.5.2020 22:34
Wir haben 12,6 KWp auf dem Dach.

Vorgestern war unser bisher bester Tag: 80,6 KWh Produktion.

Das nutzt aber nichts, wenn es kalt ist. Im Winter war der schlechteste Tag der 4.1. mit 1,2 KWh Produktion (für den ganzen Tag! Bei ordentlich Sonne produzieren wir das in 7,2 Minuten) und zugleich natürlich hohem Heizbedarf. Der beste Januartag lag bei 24,6 KWh, aber da schien ja auch die Sonne, was den Heizbedarf reduziert.

PV und Heizen sind gegensätzlich! Wenn du viel PV-Ertrag hast, braucht die Heizung ihn nicht und umgekehrt.

Bekommst du denn Vergütung für eingespeisten Strom? Wenn ja: So groß wie möglich (das gilt zumindest bei den Vergütungssätzen hier in DE immer noch). Wenn nein: Abschätzen, welche Tageserträge möglich sind (es gibt Detaildaten vieler Anlagen online, also eine in der Nähe anschauen) und dann schauen, wie das zu deinen Verbrauchern passt. 
17.5.2020 23:09


Gemeinderat schrieb: Mit wie viel Ertrag / Leistung (Ost-West) ist im Kernwinter zu rechnen?

Wie berhan gesagt hat mit sunnydesignweb oder PVGIS simulieren. Beides geht auch ohne Registrierung. Dann siehst du grob was an deinem Standort möglich ist.


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