PV auf's Dach, das Prequel - Seite 3
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Hi, ich hab auch 16 Module auf dem Norddach, 14 Süd, 3 Ost, 3 West (ist ein 3 Giebel-Haus). Und Nord bringt gerade an nebeligen Tagen was. Da machts den Unterschied ob ich tagsüber die WP WP [Wärmepumpe] damit betreiben kann oder nicht. Natürlich wenn die Sonne scheint stinkt die Nordseite ab. Ich häng dir mal 2 Screenshots vom Fronius WR WR [Wechselrichter] rein wie die Leistung aussieht an einem sonnigen Tag und an einem nebeligen Tag. Wie du siehst an einem nebligen Tag bringen die Module das gleiche - da brauchst du einfach die Fläche... |
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Ich hab 4,5 kwpeakmit einem 3,3 kW Wechselrichter auf einem fast genau nordseitigem Dach mit 20 Grad Neigung und habe einen Jahresertrag von ca 2500 kwH. Jänner 25 kWh, märz 180 kwH Juni 500kWh. Die Schwankung Sommer/Winter ist grösser als bei meiner anderen Anlage. Aber der grössere Wechselrichter und die Kosten der sonstigen Elektroinstallation sind praktisch gleich, die Module und die Unterkonstruktion kosten nicht soviel. Ich würde auch das Norddach Vollmachten (oder zumindest einen grösseren Wechselrichter nehmen, damit man dann nur die Paneele dazuhängen kann). |
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ich stelle mal in den Raum, ob sich Nord auszahlt... bei 300W peak am nebeligen Tag... Also wird keine volle kWh sein, welche man vermutlich über Jahrzehnte billiger zukaufen kann, als die Zusatzkosten für Nord sind... |
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Hallo tomsl, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: PV auf's Dach, das Prequel |
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naja, das war der schlechteste Tag den ich bis jetzt in über 2 1/2 Jahren PV hatte. Und wenn du von dem Tag ausgehst dann zahlt sich Süd ja auch nicht aus, weil die liefert ja auch nicht mehr wie man sieht. Das war nur zur Verdeutlichung, dass es grade an nebeligen Tagen auf die Fläche drauf ankommt. |
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Fläche Nord DN10°: 77,58m² | PV: 65,27m² (13,53kWp, 33x DAH DHM-54X10-FS 410Wp) Fläche Süd DN10°: 48,76m² | PV: 37,86m² (5,32kWp, 19x REC 280TP 280Wp + 1,23kWp, 3x DHM-54X10 410Wp) Gaube Ost/West DN15°: 28,82m² | PV: 22,51m² (4,86kWp, 12x Trina Vertex S DE09.08 405Wp) Fronius Gen24 10.0 für Süd und Ost/West | S1 2x 6x Trina 405Wp | S2 1x 19 REC 280Wp Fronius Symo 12.5-3-M für Nord | S1 17x DAH 410Wp | S2 19x DAH 410Wp Die Module am Nord-Symo haben von zwei Kaminen Verschattung. Die Module im Süden und Ost/West sind unverschattet. Symo 5.0-3-M hat eine stark verschattete Westfläche mit 15 Stück 460W Modulen Zusätzliche AC-Quelle ist ein Hoymiles HMT-2250 mit 2x280W, 2x410W und 2x405W Modulen auf Nord 10° - auch stark verschattet. Klar, es sind bei mir im Norden 10° (vielleicht sind's sogar 12°, weiß ich nicht genau). Aber auch dann liefern die Module noch über 80% ihrer Nennleistung. aufgerechnet auf die Modulleistung (vergleiche jeweils kWh/kWp): --> Im Jahresschnitt sieht man dass der Norden 85% im Vergleich zu der (auch recht flachen) Südseite bringt. |
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Fläche Nord DN10°: 77,58m² | PV: 65,27m² (13,53kWp, 33x DAH DHM-54X10-FS 410Wp) Fläche Süd DN10°: 48,76m² | PV: 37,86m² (5,32kWp, 19x REC 280TP 280Wp + 1,23kWp, 3x DHM-54X10 410Wp) Gaube Ost/West DN15°: 28,82m² | PV: 22,51m² (4,86kWp, 12x Trina Vertex S DE09.08 405Wp) Fronius Gen24 10.0 für Süd und Ost/West | S1 2x 6x Trina 405Wp | S2 1x 19 REC 280Wp Fronius Symo 12.5-3-M für Nord | S1 17x DAH 410Wp | S2 19x DAH 410Wp Die Module am Nord-Symo haben von zwei Kaminen Verschattung. Die Module im Süden und Ost/West sind unverschattet. Symo 5.0-3-M hat eine stark verschattete Westfläche mit 15 Stück 460W Modulen Zusätzliche AC-Quelle ist ein Hoymiles HMT-2250 mit 2x280W, 2x410W und 2x405W Modulen auf Nord 10° - auch stark verschattet. Klar, es sind bei mir im Norden 10° (vielleicht sind's sogar 12°, weiß ich nicht genau). Aber auch dann liefern die Module noch über 80% ihrer Nennleistung. aufgerechnet auf die Modulleistung (vergleiche jeweils kWh/kWp): <img src=" |
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Also mit 16 Modulen hast du wahrscheinlich knapp 7kw dann auf dem Norddach und die bringen an einem sonnigen Tag im Winter anscheinen max 300W peak und an einem nebligen Tag in Summer wahrscheinlich nicht mal 500 Wh/Tag. Ich wüsste nicht wie sich die Mehrkosten jemals rentieren sollten?? |
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Ja, es sind 6,56 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] auf dem Norddach. Naja es rentiert sich weil nicht das ganze Jahr lang Winter ist. Aber wie gesagt, auch im Winter bringen sie zumindest bei Nebel gleich viel wie die Süd Panele. Und wenn ich da tagsüber keinen Strombezug haben will brauch ich die Fläche. Das mit den max 300W peak ist ja auch nicht richtig. An dem Tag war es kalt und die Nordseite gefroren. Weil keine direkte Sonne sind sie nicht aufgetaut. Ist mir aber an so einem Tag egal, weil die Südseite liefert. Hier zb gestern. War auch komplett nebelig, aber nicht gefroren: Da sind wir bei über 1kW. Und da reicht die Nordseite um zB. die Wärmepumpe ca. 6h lang zu versorgen. Und an einem Sommertag schauts zB. so aus: Da decke ich mit der Nordseite die Morgenspitze im Verbrauch ab, weil da die Südseite noch weniger liefert. Und vorallem die Abendspitze, weil die Südseite nicht mehr liefert. Laut PV-Gis bekomme ich rein von der Nordseite über 4.300 kWh im Jahr runter. Aufgrund der geringeren Spitzenleistung vermute ich mal dass da der durchschnittliche Eigenverbrauch höher ist. Aber selbst wenn der da bei nur 1500 kWh liegt sind das bei 25c die ich nicht für den Bezug zahlen muss auch € 375 im Jahr. Das heißt die reinen Modulkosten sind alleine in 7,5 Jahren herinnen. Ja, natürlich die Montage und Unterkonstruktion. WR bräuchte ich ja eh für die Südseite auch, die Leute waren "sowieso" vor Ort. Einspeisung hab ich da noch gar nicht gerechnet. Also ich würd sagen es rentiert sich schon. Aber es soll eh jeder machen wie er will. Ich für mich bin heilfroh dass ich die Nordseite mitbelegt habe. |
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Bei mir ist der Unterschied beim Ertrag pro 1kWp im Dezember zwischen Süd (39,38kWh) und Ost (10,14kWh) - also Nord nur 1/4 von Süd! Klar, im Sommer ist der Unterschied weit geringer - aber da brauche ich auch keinen Strom für die WP WP [Wärmepumpe]. Und im Sommer spare ich mir halt größtenteils keine 0,25Cent vom Eigenverbrauch, sondern die überschüssige Energie muss größtenteils um 5 oder 6 cent eingespeist werden. Und damit siehts bei der Rentabilität wieder ganz anders aus. Aber ja, diese Rechnung muss sowieso jeder für sich je nach Verbrauch usw. anstellen. |
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Richtig. Schaut dann besser aus. Weil die Einspeisung hab ich ja gar nicht gerechnet. Wie gesagt ist komplette Milchmädchenrechnung: 1500 kWh Eigenverbrauch zu 25 c = 375 2800 kWh Einspeisung zu 5 c = 140 Ich habe damals noch 175 Euro / Modul bezahlt (bezahlt heute keiner mehr). Investition: 2.800 zu 515 jährlicher Ertrag. Heute zahlst eher noch 75 € / Modul (eher noch weniger). Dann bist bei 1.200 € Invest (nur Module). Da würd ich keine Sekunde nachdenken bezüglich Rentabilität... |
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Also vielleicht verstehe ich jetzt etwas vollkommen falsch, aber geht es nicht darum ob jemand nur Süd oder Süd und Nord belegt?? Falls dies der Fall ist und man legt sich 9 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] auf Süd, würde man sich damit wohl bei einem Eigenverbrauch von 7000 kWh ca. 2500 kWh im Jahr sparen (ohne Speicher). Kommen jetzt noch auf Nord 9 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] dazu, ergibt sich dadurch ja keine Einsparung von 4000 kWh, sondern wahrscheinlich eher richtung Gesamt 3000 kWh. Also würde man sich dadurch ca. 500 kWh Netzbezug sparen bei diesem Beispiel ohne Akku. Am besten ist wenn du eine Firma findest die einem das mit PV*Sol oder einem ähnlichem Programm auslegt, da kann man danach jegliche Varianten durchrechnen und sieht relativ einfach was dabei raus kommt. |
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Ja es geht eh darum ob Nord zusätzlich belegt wird. Wie gesagt das waren jetzt nur mal Annahmen. Ich hab halt angenommen der Eigenverbrauch steigt um 1500 kWh, du nimmst an er steigt um 500 kWh. Das kommt halt sehr aufs individuelle Profil drauf an. Im Winter wirst du de facto (fast) alles was die Nordseite brint (eh auch das von der Südseite) fürn Eigenverbrauch benötigen. Vor allem weil ja ein e-Auto auch im Spiel ist. Das heißt die komplette Produktion von der Nordseite in den Wintermonaten kannst der Einfachheit halber mal zum Eigenverbrauch rechnen. Bei mir! ist es auch so dass ich im Sommer die Früh und Abendspitzen komplett durch die Nordseite abdecke - von Süd kommt da nichts mehr. Wie gesagt: das war keine genaue Analyse - das war lediglich eine andere Sichtweise zu der pauschalen Aussage: Und ja, es muss sich eh jeder selber durchrechnen. |
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Die Frage ist speziell dann interessant, wenn man das Norddach vergessen hat, weil dann aufjedenfall Mehrkosten entstehen, welche die Rentablität sicher zu nichte machen. Beispielrechnung: Der Zusatz Norddach kostet etwa 500€/kwp machen wir 400€/kwp draus, weil wir auch die Förderung in anspruch nehmen. Weiters ein Norddach hat (gegenüber Süd 25 Grad) folgenden Jahresertrag: 10° 87% 20° 80% 30° 69% 40° 59% 50° 50% 60° 41% 70° 34% 80° 28% 90° 25% Wenn man jetzt annimmt das dass (nur) Süddach 1400€/kwp kostet, dann sollte das Norddach 28,6% des Süddaches liefern um gleich rentabel zu sein. => flacher wie 80° Natürlich kommt dann noch der Effekt dazu, dass der Zusatz Norddach deutlich weniger zum Eigenverbrauch beiträgt, weil dies nur an den Randzeiten hilft und bei schlechten Wetter, aber selbst wenn man beim Norddach nur den halben Preis (Durchschnittspreis von Verkauftenstrom und Eigenverbrauch) sind wir bei 57% bei einem 40° Dach (oder flacher). |
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was auch nicht der Fall sein wird, da meist ein mindest Ertrag kwh/Kwp als Förderbedingung genannt wird, denn man mit der Nordseite nicht schafft :) |
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Quelle? (hätte jetzt von den EAG-Investitionszuschüsse gesprochen) |
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Da bin ich absolut bei dir und auch das ich meine ursprüngliche von dir zitierte Aussage so auch zurück ziehen muss, da man es pauschal wirklich einfach nicht sagen kann. :) |
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Bei uns ist es so, Satteltaschen 16° DN. 15,6 Kwp Kwp [kWpeak, Spitzenleistung] auf SSO. Die NWN Seite wird aber auch im Sommer gut besinnt, vor allem bis spät am Abend. Hätte ich den Groschen über wür ichs Dach voll machen. Ich denke über deine Situation dass du ebenfals erst die Südspitze belegt, mit Speicher und Hybrid. Wenns dann nicht reich einfach nachrüsten |
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Stadt Wien: |
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Ich persönlich sehe Nord so: Wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind, dann kann ein Norddach interessant sein. Also flachere Dachneigung, passendes Einspeiselimit und günstigere Kosten. Bzgl. Kosten können Theorie und Praxis unterschiedlich aussehen. Wenn man viel selbst macht, passt es, weil das Material ja günstig ist aktuell. Ansonsten kann es oft schwierig sein einen Solarteur zu finden, der da mitgeht und eine zusätzliche Nordbelegung entsprechend günstiger macht. Ich habe damals keinen solchen gefunden, es aber trotzdem gemacht, weil der kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung]-Preis für damalige Verhältnisse generell gut war und ich es einfach so wollte. Man muss aber schon bedenken, dass die übers ganze Jahr noch brauchbaren Erträge von Nord hauptsächlich im Sommer entstehen. Vor allem wenn auch noch ein Einspeiselimit vorhanden ist, schon zu bedenken. Bei mir bringt Nord im Winter einen Bruchteil verglichen mit den anderen guten Seiten: Bei meiner 18 Grad DN sind es im Dezember 1/3 vs Süd bzw. 1/2 vs Ost oder West. Bei wenig oder diffusem Licht bringen alle Seiten ähnlich viel bzw. muss man eher sagen ähnlich wenig. Da kann man nie genug haben, aber insgesamt ist dann die Ausbeute generell gering. Ich habe insgesamt 30kWp mit 4 Ausrichtungen in einer durchschnittlich guten PV-Gegend. An schlechten Tagen kommen trotzdem manchmal gerade mal 4kWh runter. Wenn ich da meine schlechteren Seiten nicht hätte, dann hätte ich halt 2kWh. Das ist dann auch schon fast egal. Wenn es dann schöner wird, rennen die guten Seiten davon. Ich bin nicht gegen Nord, habe ich ja selbst. Aber ich würde halt etwas differenziert betrachten. Hier ein Beispiel der letzten Tage. Allerdings nicht nur Norden (kann ich nicht separat monitoren). PV1 ist 16kWp OSO+SSW und PV2 ist 14kWp NNO+WNW. |
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Also wir können nur aus Erfahrung sagen dass wir Norden z.b zu 70% machen bei unseren Projekten, bis 30Grad Dachneigung braucht man mMn nicht diskutieren weil der Mehrwert immer gegeben ist aufs Jahr gesehen - wir sehen es auf Modulebene, also kein Raten. Es geht immer ums bestmögliche Abdecken der Grundlast übers Jahr und da reden wir von 8-9 Monaten Rozz und Mischwetter nur glauben wir alle nach 2 wochen Sonneschein wir leben in Griechenland mit 320Sonnentagen Und Norden baut man genauso "teuer, günstig" wie eine Südanlage oder Ost oder West oder Mehrdachflächenanlage.. :o). Die Rüstkosten teilen sich immer positiv auf je mehr kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] verbaut sind, egal welche Himmelsrichtung- Derjenige Solateur der nicht zu finden ist oder nicht mitgeht versteht das "Konzept" nicht bzw hat halt die falsche Technik im Einsatz. |
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Danke für all eure Beiträge, ich lerne stetig dazu! Kleiner gleich 30°, oder? Wir hätten ja eh 25° |
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