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PV Angebote und Amortisation

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  •  ovid99
27.12.2022 - 9.1.2023
33 Antworten | 15 Autoren 33
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Hallo ihr lieben Leute!

Ich bin gerade in der Bauphase (Rohbau steht bereits, Dach kommt in wenigen Wochen) und bitte euch um Meinung/Input zu folgenden Angeboten meines Elektrikers für meine PV Anlage. 

Ausgangssituation: 
* Satteldach 25 Grad Ost/West
* Wienerwald NÖ
* 10kWp PV Anlage

Angebot A: 
* 28x Sunrise 375kWp (=10,5kWp)
* Huawei Sun2000 10KTL
= 18.300 brutto inkl. Montage

Angebot B: 
* 24x Sunrise 425kWp N-Type (=10,2kWp) 
* WR wie oben
= 18.900 brutto inkl. Montage

Was haltet ihr generell von den beiden Angeboten? Welche Module würdet ihr wählen? 

Meine Amortisationsrechnung für die Anlge lautet wie folgt: 

geschätzter Ertrag 1000kWh p.a. pro 1kWp = ca. 10.000kWh Gesamtertrag p.a.
Annahme Einspeistarif bei Einspeisung zum Marktpreis = 25c/kWh
Erlös bei Volleinspeisung = €2.500p.a
Amortisationsdauer bei €19k Anschaffungskosten = 7,6 Jahre

Kann mir bitte jemand Feedback zu meine Rechnung geben - ist das im Großen und Ganzen richtig gerechnet? Klarerweise ist die Volleinspeisung eine Fehlannahme, stellt aber imho den "worst case" dar und ist damit eine gute Basis für die Kalkulation. 

Vielen Dank vorab für Meinungen/Kommentare emoji 

  •  uzi10
  •   Gold-Award
27.12.2022  (#1)
Mit kleine Module bekommst mehr aufs Dach. Die N-Type haben die neuere Technology mit mehr Effizienz und längerer Lebensdauer falls Suntastic liefern kann. Bekommst aber auch 2850 euro Förderung und von 25cent darfst net ausgehen

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  •  tekov
  •   Gold-Award
27.12.2022  (#2)
Außerdem hast du deinen Eigenbedarf außer acht gelassen.

Und, Hand aufs Herz, wenn du das Geld und den Platz hast, mach es, egal ob sie sich in 7,9 oder 12 Jahren rentiert hat.

Gibt es bei dem Angebot einzelne Positionen auch?
Wie siehts mit der Verkabelung aus? GAK? Gibt es den Verteiler schon?
Macht die Anträge alle der Elektriker?
Wie siehts mit den Lieferzeiten aus?

Zumindest hier im Gebiet sind geschätzt 80% aufwärts große Versprecher, und können dann Monate langoft nicht mal gewisse Teile der Unterkonstruktion liefern, verkaufen aber gleich mal etwas was sie haben um den Kunden "zu binden".

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Hallo tekov, schau mal hier im Shop nach, da siehst du Preise und wirst sicher auch fündig.
  •  ovid99
27.12.2022  (#3)
vielen Dank für eure Antworten und eure Hinweise - die Förderung hatte ich tatsächlich in der Rechnung vergessen. 
Anträge und Verkabelung macht der Elektriker - es ist derselbe, der meine E-Installtionen im Haus macht und da habe ich die PV Lehrverrohrung damals gleich mitbestellt. 

Danke für den Tipp mit der Lieferzeit - er sagt, dass er die Panele lagernd hat, werde ihn da aber nochmals darauf ansprechen und den Inbetriebnahme-Termin im Vertrag dokumentieren. Das Problem ist wohl, dass die meisten 50% Anzahlung wollen und man, wie du tekov schreibst, erstmal gebunden ist und bis zur Inbetriebnahme nur hoffen und erinnern kann...

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  •  rabaum
  •   Gold-Award
27.12.2022  (#4)
Du hast nur minimal über 10 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] an einem 10er Wechselrichter?
So legt man keine PV Anlage aus, eine Ost/West noch viel wengier.
Versteht der auch wirklich sein Handwerk?

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  •  tekov
  •   Gold-Award
27.12.2022  (#5)
Sorry, wenn ich das so salopp sage, aber "Module" hat jeder 😁

Die sind in rauen Mengen, von etlichen Herstellern, zu vernünftigen Preisen zu bekommen.

Was auch wichtig wäre, hast du den Netzzugang schon?
Also darfst das, was du oben anführst, auch umsetzen?
Sollte der erste Schritt sein, bringt dir ja wenig, wenn du die Anlage kaufst, aber dann eventuell mit 4kVa beschränkt bist.


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  •  eXTrEm.aT
  •   Bronze-Award
28.12.2022  (#6)
Amortisation zu berechnen ist viel schwieriger, als einfach Ertrag x 25 Cent..
Eigenverbrauch ist mit aktuellen Energiekosten zu rechnen, geschenkt ist dein eigener Strom ja nicht.
Es gibt einige gute Rechner im Netz, wo du alle relevanten Daten reinklopfen kannst, dann spuckt es dir ne Zahl raus..
Persönlich würde ich mit keinem Einspeisetarif über 15 Cent rechnen, eher 10 oder 7..
Das jetzige Hoch werden wir nicht ewig behalten, denke spätestens nächsten Sommer sind wir unter 15 Cent..

LG

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  •  ChrisBerg
28.12.2022  (#7)
Also 1. würde ich pers. keine Volleinspeisung machen. Einfach weil die Vergütung nicht ewig so hoch sein wird und auch wieder deutlich unter dem Bezugspreis sein wird. 2. Wie manche oben geschrieben haben würde ich nicht mit 25 Cent Vergütung aufdie gesamte Dauer rechnen. Eher vielleicht ein Schnitt von 10-15 Cent auf die nächsten 10 Jahre.

Ansonsten zum WR WR [Wechselrichter]. Wir haben den gleichen WR WR [Wechselrichter] bei 11.7 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] Anlage inkl. Optimierern. Wir sind Mega zufrieden. Der WR WR [Wechselrichter] ist extrem leise, den hörst du selbst im Vollbetrieb kaum bis gar nicht. Einfach sensationell!

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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
28.12.2022  (#8)

zitat..
eXTrEm.aT schrieb: Persönlich würde ich mit keinem Einspeisetarif über 15 Cent rechnen, eher 10 oder 7..
Das jetzige Hoch werden wir nicht ewig behalten, denke spätestens nächsten Sommer sind wir unter 15 Cent..

Da wurden dann aber hier sicher einige extrem angefixt mit "mach das Dach voll, weil es sich in 2-4 Jahren amortisiert".


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  •  rabaum
  •   Gold-Award
28.12.2022  (#9)

zitat..
speeeedcat schrieb: mach das Dach voll, weil es sich in 2-4 Jahren amortisiert

Das spielt aber keine Rolle, weil sich auch ein volles Dach schneller amortisiert, als ein halbvolles Dach. Meine PV hätte sich auch mit 7,67 ct Tarifförderung unter <10J amortisiert, jetzt halt umso schneller.

Ich denke, dass wir aber viel mehr Parität sehen werden als in der Vergangenheit, sprich wenn hohe Bezugspreise, dann auch hohe Einspeisung zum Marktpreis. Die grobe Asymmetrie von 4 ct fürs Einspeisen und dem Anbieter aber 15 ct beim Bezug zahlen ist zum Glück vorbei.


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  •  MarkoW
  •   Silber-Award
28.12.2022  (#10)
Ohne Speicher ist man lt meiner Berechnung (inkl. Finanzierungszinsen und theoretisch jährlich. Panel-Alterung) bei ca. 5-7 Jahren Amortisation, bei einer typischen "Mach das Dach voll ..."-Geschichte, also 10-15kVA. Natürlich wird der Einspeisetarif nicht ewig hoch bleiben, aber im gewisser Weise kann man, denke ich, schon davon ausgehen, dass der Einspeise- und der Bezugstarif Hand in Hand gehen werden .....

Wennst dir nicht absolut sicher bist, dass keine (Teil)verschattung am Dach ist, dann nimm eher Solaredge. Kostet nicht viel mehr und man hat dieses leidige Bauchweh-Thema "Verschattung/Teilverschattung/Ausrichtungen" aus den Füssen. 

Und dank der steuerlichen Regelung bis max. 25kVA brauchst dir in der Größenordnung auch um Zuverdienst/Versteuerung keine Gedanken machen ... alles wasd dir ersparst oder was reinkommt, bleibt so im Börserl 😀

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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
28.12.2022  (#11)

zitat..
rabaum schrieb: Das spielt aber keine Rolle, weil sich auch ein volles Dach schneller amortisiert, als ein halbvolles Dach. Meine PV hätte sich auch mit 7,67 ct Tarifförderung unter <10J amortisiert, jetzt halt umso schneller.

Das spielt sehr wohl eine Rolle, denn:
1. nicht jeder kann oder will selber Hand anlegen (ich zum Beispiel -> Höhenangst)
2. die Preise haben sich enorm nach oben entwickelt (1.000 €/kWp vs. 2.000 €/kWp oder mehr aktuell)

zitat..
MarkoW schrieb: Ohne Speicher ist man lt meiner Berechnung (inkl. Finanzierungszinsen und theoretisch jährlich. Panel-Alterung) bei ca. 5-7 Jahren Amortisation, bei einer typischen "Mach das Dach voll ..."-

Bei wieviel €€ pro kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung]?

zitat..
MarkoW schrieb: Wennst dir nicht absolut sicher bist, dass keine (Teil)verschattung am Dach ist, dann nimm eher Solaredge.

Habe ich gemacht 😊

Es geht aber gar nicht so um mich, denn ich wollte die PV ohnedies.


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  •  MarkoW
  •   Silber-Award
28.12.2022  (#12)
Den letzten Preis den ich gesehen habe, war glaub ich schon unter 2.000,-/kWp  ... aber selbst bei 8 Jahren Amortisation is das für eine Investition ziemlich schnell.

Voraussetzung ist allerdings auch, dass man den produzierten Strom auch einspeisen darf ... das ist aktuell schon ein Problem ...

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  •  bautech
  •   Gold-Award
28.12.2022  (#13)

zitat..
speeeedcat schrieb: Bei wieviel €€ pro kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung]?

Ich hab's mal relativ einfach anhand der für mich relevanten Zahlen durchgerechnet, 1x mit Eigenleistung und 1x fiktiv ohne...

1) Anlage 12kWp, Gestehungskosten 2022 abzgl Förderung und Eigenleistung € 15.000,-
Prognostizierte Produktion/a 12.000 kWh, davon

 • 2500 / a Eigenverbrauch (wären ~40% Autarkie und gut 20% Eigenverbrauch, so denk ich ist's möglichst realitätsnah)
 • 9500 / a Einspeisung ins Netz für €€€ 

bei meiner derzeitigen Situation (EVN-Kunde, Optima Smart Natur zum Bezug und SonnenStrom als Lieferung) bedeutet das Stromkosten von € 0,286 (Tagtarif) und in gleicher Höhe auch Einspeisetarif (max. Menge = Bezug des selben Monats), wobei in verbrauchsarmen Monaten dann eher €0,1/ kWh geliefert realistisch ist. Den Nachttarif lass ich der Einfachheit halber mal weg, da a) unerheblich weil günstiger und b) nachts wenig Einspeisung erfolgt 😉

Der Eigenverbrauch "bringt" (= kostet nix) 2500 kWh x 0,286 = € 715
Von den übrigen 9500 kWh gehe ich mal von weiteren 1000 kWh aus, welche rückvergütet werden -> 1000 kWh x 0,286 = € 286
Und Einspeisung 8500 kWh x € 0,10 = € 850
somit Ersparnis / a von € 1.851

Anlagenkosten / Ersparnis / a = 8,1 Jahre Amortisationszeitraum

2) Anlage 12kWp, Gestehungskosten 2022 abzgl Förderung und Eigenleistung € 18.000,-
Prognostizierte Produktion/a 12.000 kWh, davon

 • 2500 / a Eigenverbrauch (wären ~40% Autarkie und gut 20% Eigenverbrauch, so denk ich ist's möglichst realitätsnah)
 • 9500 / a Einspeisung ins Netz für €€€ 

also die selben Parameter wie zuvor, nur inkl Montagekosten😁


Anlagenkosten / Ersparnis / a = 9,7 Jahre Amortisationszeitraum

Geht man nun von besseren Rahmenbedingungen aus (zB günstigerer Tarif, Einspeisung über ÖMAG) sind 7 Jahre absolut im Bereich des möglichen, von eventuell in der Garage stehenden e-Autos ganz zu schweigen 😁


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  •  rabaum
  •   Gold-Award
28.12.2022  (#14)

zitat..
speeeedcat schrieb: Das spielt sehr wohl eine Rolle, denn:

Ich bezog mich auf deine Aussage zu "angefixt für mach das Dach voll". Und bei der globalen Kostenstruktur spielt es eben keine Rolle, da sich ein volles Dach immer schneller amortisiert als eine zB 5 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] Anlage. Egal ob der Strom fürs Einspeisen mit 5, 10, 20 oder 50 ct vergütet wird. Durch einen erheblichen Fixkostenanteil und unterlinearen Faktoren wie dem WR WR [Wechselrichter] ist das mathematisch nun mal so.


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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
29.12.2022  (#15)
Danke M.....für deine Amortisationsrechnung.
Diese wird sich aber aufgrund der gestiegenen Strom-Arbeitspreise und der reduzierten Einspeisevergütung in Kombination mit höheren Errichtungskosten bei einigen (vielen?) drastisch verlängern.

zitat..
speeeedcat schrieb: Da wurden dann aber hier sicher einige extrem angefixt mit "mach das Dach voll, weil es sich in 2-4 Jahren amortisiert".

zitat..
rabaum schrieb: Ich bezog mich auf deine Aussage zu "angefixt für mach das Dach voll". Und bei der globalen Kostenstruktur spielt es eben keine Rolle, da sich ein volles Dach immer schneller amortisiert als eine zB 5 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] Anlage. Egal ob der Strom fürs Einspeisen mit 5, 10, 20 oder 50 ct vergütet wird. Durch einen erheblichen Fixkostenanteil und unterlinearen Faktoren wie dem WR WR [Wechselrichter] ist das mathematisch nun mal so.

Das ist natürlich klar.

Aber eine 20 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung]-Anlage um 2.000 €/kWp oder höher wird sich je nach Verbrauch, Eigenverbrauch, Arbeitspreis und Einspeisevergütung nunmal nicht in wenigen Jahren rechnen.
Wenn dann noch Kreditzinsen anfallen, verschlechtert sich die Bilanz der Amortisationsrechnung nochmals.
Ist das Geld vorhanden, müsste man auch die möglichen erzielbaren Gewinne bei einer anderweitigen Investition gegenrechnen.

Was aber nicht heißt, dass ich das Invest in meine PV-Anlage bereue 😊.




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  •  bautech
  •   Gold-Award
30.12.2022  (#16)

zitat..
speeeedcat schrieb: Diese wird sich aber aufgrund der gestiegenen Strom-Arbeitspreise und der reduzierten Einspeisevergütung in Kombination mit höheren Errichtungskosten bei einigen (vielen?) drastisch verlängern.

Nicht unbedingt... meine Preise sind taufrisch (Abschluss Stromvertrag 09/22 bzw Einspeisevertrag 10/22) und nicht zwingend die Benchmark (mit Spotty gehts günstiger kaufen und bei der Oemag kriegst noch mehr für die Einspeisung) und für jedermann erreichbar 


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  •  MarkoW
  •   Silber-Award
30.12.2022  (#17)
Man muss beachten, dass bei einer 2000,00/kWp das erste kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] deutlich über 2.000,- kostet (Anfahrtspauschalen, Elektroinstallation, Überspannungsableiter, WR-Montage, ...) und jedes weitere kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] am Ende der Anlagengröße, deutlich unter 2.000,- .... (Paneel + Montage(material), ggf. Aufpreis für größeren WR WR [Wechselrichter])

Richtig teuer wirds dann erst wieder ab Überschreitung der 25kWp Steuerfreigrenze 😬

1
  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
30.12.2022  (#18)
 

zitat..
MarkoW schrieb: Man muss beachten, dass bei einer 2000,00/kWp das erste kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] deutlich über 2.000,- kostet (Anfahrtspauschalen, Elektroinstallation, Überspannungsableiter, WR-Montage, ...) und jedes weitere kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] am Ende der Anlagengröße, deutlich unter 2.000,- .... (Paneel + Montage(material), ggf. Aufpreis für größeren WR WR [Wechselrichter])

korrekt.
Man rechnet ja den Durchschnitt. Anders formuliert kostet das 1. kWp 5.000 €, um bei 20 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] auf einen Durschnittspreis von 2.000 €/kWp kommt 😌.


zitat..
MarkoW schrieb: Richtig teuer wirds dann erst wieder ab Überschreitung der 25kWp Steuerfreigrenze 😬

Das wird dann auch richtig uninteressant, das stimmt.
 




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  •  Seppl82
  •   Bronze-Award
30.12.2022  (#19)

zitat..
speeeedcat schrieb: Danke M.....für deine Amortisationsrechnung.
Diese wird sich aber aufgrund der gestiegenen Strom-Arbeitspreise und der reduzierten Einspeisevergütung in Kombination mit höheren Errichtungskosten bei einigen (vielen?) drastisch verlängern.

steigende Bezugspreise verkürzen auch den ROI emoji

Eine kWh im Einkauf kostete mich heuer durchschnittlich 30,5 Cent
Die Vergütung der Ömag war im Schnitt bei mir heuer ca. 29,8 Cent.

Hier mal mein heuriges Jahr mit 19kWp (SSW und NNO) produzierten ca. 17260kWh.
Verbrauch ca. 10500kWh (davon ca. 2000kWh Elektroauto - zu gut 80% aus der Sonne geladen), davon ca. 54% von der Sonne und 46% aus dem Netz.

Bezugskosten ohne PV: 3200€
Bezugskosten mit PV: 1450€
Vergütung: 3500€
Ersparnis: 5250€

Adaptiere ich meinen heurigen Werte auf Bezugspreis: 45 Cent und Vergütung 20 Cent, dann würde das Jahr so aussehen:

Bezugskosten ohne PV: 4670€
Bezugskosten mit PV: 2165€
Vergütung: 2320€
Ersparnis: 4825€

Würde ich die Preise von 2020 verwenden (7,67 Cent Vergütung, 18 Cent Bezug), dann wäre die Ersparnis so ausgefallen:

Bezugskosten ohne PV: 1873€
Bezugskosten mit PV: 866€
Vergütung: 890€
Ersparnis: 1897€

Man muss aber auch dazu sagen, dass das heurige Jahr richtig gut war (ca. 4% besser als 2020 und 2% besser als 2021).

Wie auch immer sich die Strompreise entwickeln, ich bin ganz klar Team "mach das Dach voll" - ich hab' aber auch sonst kein Investitions-Talent und bin mit der Performance meiner Anlage sehr zufrieden :D

Invest nach Förderung: 17.000€, bei einer Performance wie heuer wäre ich bei einem ROI von 3,5 Jahren - trotz der Nordseite, die exakt 57% der Süd-Seite erreicht hat. Im Mittel ca. 900kWh/kWp - also eine alles andere als perfekt ausgerichtete Anlage.

Edit: ich hab auch Sunrise Module, SSW seit 2019 (325W) und NNO seit 2021 (340W) - kann nichts bemängeln.

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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
30.12.2022  (#20)
Danke für die konkreten Jahresbeispiele. Dann bin ich mal gespannt, wenn bei mir das Jahr 2023 rum ist.


1
  •  MarioKorkisch
31.12.2022  (#21)
Der Angebotspreis des Threatersteller ist in Ordnung. 
die Berechnung am besten mit PVSOL durchführen. LG

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