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Preisschätzung Hausbau

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  •  Hausbau1983
21.2. - 9.11.2022
329 Antworten | 96 Autoren 329
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Guten Abend!

Ich hätte eine Frage bezüglich der derzeitigen Durchschnittspreise pro Quadratmeter bei einem neugebauten Einfamilien Haus.

Gibt es Leute die derzeit Bauen oder bereits ein Projekt mit realer derzeitiger Kostenaufstellung haben?

Mich würde der derzeitige Durchschnittspreis pro Quadratmeter (ich weiss schwer zu sagen ohne weitere Angaben, aber gehen wir von einem Einfamilienhaus ohne ausgefallenen Extras aus) interessieren.

Wäre über ein paar Einschätzungen sehr dankbar.

  •  Amateur
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
21.2.2022 ( #1)
Rund 2.800€ pro m2 Wohnfläche

192m2 Wohnfläche 2 stöckig, Dachraum (Kaltdach) nicht ausgebaut, Doppelgarage 43m2 mit Nebenraum 13m2 sowie ein weiterer Kellerersatzraum mit 12m2 Nutzfläche.
Massiv Ziegel mit VWS, Garage Beton, Terrasse Mit Pool 4x7 und Feinsteinzeug, fast alles Tischlermöbel, Luftwärmepumpe Buderus, Alles Fußbodenheizung,  

Was fehlt ist Gartenbepflanzung, Humusierung und Ansaat 


  •  hebotz
21.2.2022 ( #2)
Ich denke nicht, dass dir m2 Preise helfen werden. Alleine die Definition für den m2 Preis ist schwierig:
 • Grundstück eben oder Hang?
 • m2 Wohnfläche oder m2 bebaute Fläche?
 • belagsfertig oder schlüsselfertig?
 • hochwertige Einrichtung?
 • ...

Viel interessanter finde ich einzelne Gewerke zu vergleichen:
Ich würde die derzeitigen Kosten wie folgt schätzen:
Erdbau: 20.000,-
Rohbau 130m2 Wohnfläche ohne Keller + 60m2 Garage 175.000,-
Spengler + Dachdecker 35.000,-
Fenster (Kunststoff Alu), Haustüre, Garagentor 30.000,-
Fenster Sonstiges (Beschattung, Insektenschutzgitter, ...) 12.000,-
Installateur (Rohinstallation, Fußbodenheizung, LWP, WC, Dusche, Badewanne, Armaturen, ...): 36.000,-
Elektrik (Baustrom, Zählerkasten, Steckdosen, Lichtschalter, LAN, SAT, ...): 20.000,-
Innenputz: 10.000,-
Estrich: 8000,-
Fassade: 32.000,-
----------------------------- belagsfertig ~378.000,-
Malerarbeiten: 5.000,-
Böden (Fliesen, Parkett, Laminat, Vinyl): 20.000,-
Türen: 6000,-
Gartengestaltung (Terrasse, Einfahrt, Zaun, Sträucher, ...): 20.000,-
------------------------------ schlüsselfertig ~429.000,-
Inneneinrichtung (Küche, Schlafzimmer, ...): 25.000,-

  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
21.2.2022 ( #3)
137 qm Ziegelmassivhaus (25er + 16er WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem]
+ Keller (58 qm)
+ Terrasse 
+ Garage (offen) 

schlüsselfertig in Hanglage:
420.000 Euro 

+ Küche
+ Zaun
+ Möbel
+ PV
+ Kleinzeug
+ Anschlusskosten und Abgaben
+ Nebenkosten

würde sagen 500k muss man rechnen... 



  •  WDH
22.2.2022 ( #4)


Gemeinderat schrieb:

137 qm Ziegelmassivhaus (25er + 16er WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem]
+ Keller (58 qm)
+ Terrasse 
+ Garage (offen) 

schlüsselfertig in Hanglage:
420.000 Euro 

+ Küche
+ Zaun
+ Möbel
+ PV
+ Kleinzeug
+ Anschlusskosten und Abgaben
+ Nebenkosten

würde sagen 500k muss man rechnen...

Also das kommt am nähesten an die Aktuelle Realität ran, dann bist du auf ca 3700 bis 3800 brutto inkl aller Kosten pro m2 Nettogeschossfläche ,natürlich daumen mal pi.

  •  tomsl
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #5)
Vertragsabschluss Dez 2020, Hausübergabe Okt. 2021

140m² Holzriegel (Lumar Haus)
+ Erdarbeiten inkl. Kanal
+ Anschlüsse (Strom, Wasser, Kanal)
+ Bodenplatte (inkl. Bodenplatte Terrasse, Eingangspodest betoniert)
+ Fertiggarage (3,5x6)
+ Bauschuttentsorgung
+ Küche
+ Sonstiges (Blitzschutz, Bauschutt/Baustelleneinrichtung)

Haus schlüsselfertig:
330.000 € (2360€/m²)

Was fehlt bzw. oben nicht miteinbezogen wurde:
Garten, Einfriedung, Möbel (haben wir alle mitgebracht), Beleuchtung, Einfahrt pflastern, Terrassenbelag, Traufenschotter, ...

Da unser Haus schlüsselfertig in der Standardvariante mittlerweile schon 50k€ mehr kostet als letztes Jahr, geht sich der Preis sicher nicht mehr aus. Da geht es sicher eher Richtung 3k€/m².


  •  MalcolmX
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #6)
Wir landen wohl bezugsfertig auch bei rund 600k€ Plus Planungskosten für 165m² plus 25m² Nebengebäude.  Ist aber alles eher relativ guter Standard (Holz-Alufenster, 35m² Dachterrasse,  kaum Eigenleistung,  Holzfassade).

Also ich würde sagen mit einigen Eigenleistungen aktuell unter 3000€/m² zu kommen ist nahezu unmöglich,  3500€ Realistisch und bei 4000€/m² ist man auch schnell einmal gelandet. Alles bezugsfertig (incl. Außenanlagen anteilig).

Wer will kann mein Exeltool haben, da sind wirklich alle Positionen die mir bisher untergekommen sind enthalten mehr oder weniger...

Erdbau um 20k€, da frage ich mich immer was man da alles dabei hat oder auch nicht...wir sind da (ohne Keller) eher bei 50k€... man muss halt auch Traufen anlegen, das Gelände eventuell modellieren, den Rasen entsprechend herrichten/auflockern damit der schön grün werden kann, Baugrube und Künetten hibterfüllen, Sickeranlagen, Kanäle erstellen und anschließen, Rigole versetzen und je nachdem anschließen,  Einfahrt...

Klar wenn man als Erdbau nur Aushub und Entsorgung sieht sind wir auch bei 18k€...

  •  nim22
22.2.2022 ( #7)


MalcolmX schrieb: Wir landen wohl bezugsfertig auch bei rund 600k€ Plus Planungskosten für 165m² plus 25m² Nebengebäude.  Ist aber alles eher relativ guter Standard (Holz-Alufenster, 35m² Dachterrasse,  kaum Eigenleistung,  Holzfassade).

Danach (ca. 600.000) sieht es bei uns derzeit auch aus, ähnliche Größe, ähnlicher Standard. PV, Küche, Pergola, Gartengestaltung und diverse Extras wie Alarmanlage sind da aber leider noch nicht dabei. @­MalcolmX mich würden Details zu deinem Bauvorhaben total interessieren, kann aber leider noch keine PN schicken weil halbwegs neu im Forum.

  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #8)


WDH schrieb:

──────
Gemeinderat schrieb:

137 qm Ziegelmassivhaus (25er + 16er WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem]
+ Keller (58 qm)
+ Terrasse 
+ Garage (offen) 

schlüsselfertig in Hanglage:
420.000 Euro 

+ Küche
+ Zaun
+ Möbel
+ PV
+ Kleinzeug
+ Anschlusskosten und Abgaben
+ Nebenkosten

würde sagen 500k muss man rechnen...
───────────────

Also das kommt am nähesten an die Aktuelle Realität ran, dann bist du auf ca 3700 bis 3800 brutto inkl aller Kosten pro m2 Nettogeschossfläche ,natürlich daumen mal pi.

Ja wobei es sich am Ende +/- 20-30k noch ausgehen könnte. Aktuell kostet das Haus ja auch 20-25k mehr als seinerzeit bei Vertragsabschluss.

  •  Landei
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #9)
als Vergleich zur heutigen Preissituation:
EFH 170m² Wohnfläche (kein BUS, keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], keine preistreibenden Spompernadeln dafür guter Standard) + 36m² große angebaute Garage mit 12m "Geräteraum"
Baujahr 2018. Viel Eigenleistung und Mithilfe!
Fertigstellung 2020 (Fassade, Traufe, Rasen, a bissl Garten, asphaltierte Einfahrt)
es fehlt PV (ca. 5-7k), Terrassenbelag und Windschutz (10-15k), Zaun (noch unsicher)
Kosten bis heute ohne Grund 340.684,-
Haus 1700,-/m² ~290k
Garage 1000,-/m² ~40k
Aussengestaltung ~10k
Grundstück ca. 45k

  •  SelbstGebaut
22.2.2022 ( #10)
@­MalcolmX die 4000€/m2 finde ich jetzt schon heftig. Allerdings kommt es sicher sehr auf die Lage an und auf den Grad der Eigenleistung. Bei einem Bauvorhaben in Vorarlberg, Salzburg oder Wien kann ich mir das schon vorstellen - da greif ich aber genau den Schlüssel an wenn die Bude fertig ist und mach keinen Handgriff selber.

Ich baue am Land und mache fast alles in Eigenleistung. Trotz der extrem gestiegenen Baumaterial Preise denke ich, dass ich mit ca. 1500€/m2 hinkomme. Je nach Innenausbau könntens im extrem Fall auch 1800 €/m2 werden wenn ich sehr prasse.

Eckdaten: Bungalow voll unterkellert mit Wohnkeller (zusammen ca. 290qm), Extra Garage+Carport, 25er Ziegelmassiv+WDVS, PV, Internorm Kunststoff-Alu Fenster + Raffstore, Terrasse, Sole WP WP [Wärmepumpe], Deckenkühlung, Gartenhütte, Stützmauer.

Wie zu Erwarten ist mein aktuelles und einziges Hobby das Hausbauen. Besuche im Fitnesscenter, Kletterpark und Wirt werden vollständig durch das neue Hobby kompensiert. Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und echten Freunden auf der Baustelle. Außerdem ist die Bauerei ein toller Ausgleich zu einem Bürojob 


  •  Gemeinderat
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #11)
Und wie lange dauert das Bauen dann? 

  •  eXTrEm.aT
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #12)
Wir machen auch sogut wie alles was geht selbst, und haben gottseidank eine große Verwandtschaft die irgendwie fast alle in der Baubranche sind. Aber unter 2.000 kann ich mir nicht vorstellen. Geht sich bei uns auch nicht aus. Werden irgendwo zwischen 2100 und 2300 landen. Bauen dafür aber locker 2 Jahre..
Bei mir ist aber wenig Erdarbeit angefallen, das kann richtig ins Geld gehen. Wir haben's aber nicht übertrieben mit teuer einrichten. Also kein Esstisch um 7k oder sowas.
Lg

PS: Man darf sich natürlich nicht überschätzen mit Eigenleistung. Im Vorhinein leicht gesagt ich mache das alles selbst. Aber da gehen ratzfatz 2000 Stunden und mehr drauf, und ein wenig Handwerkliches Können sollte man schon mitbringen. Dazu natürlich einiges an Werkzeug.
Einige pfeiffen dann nach ein paar Monaten drauf und lassen doch alles machen, dann geht die Rechnung mit dem Kredit natürlich nicht mehr auf...

  •  WDH
22.2.2022 ( #13)
wie ist das zu verstehen, ihr baut einen  290m2 Bungalow um ca 440K inkl Mwst in Österreich ?


SelbstGebaut schrieb:

@­MalcolmX die 4000€/m2 finde ich jetzt schon heftig. Allerdings kommt es sicher sehr auf die Lage an und auf den Grad der Eigenleistung. Bei einem Bauvorhaben in Vorarlberg, Salzburg oder Wien kann ich mir das schon vorstellen - da greif ich aber genau den Schlüssel an wenn die Bude fertig ist und mach keinen Handgriff selber.

Ich baue am Land und mache fast alles in Eigenleistung. Trotz der extrem gestiegenen Baumaterial Preise denke ich, dass ich mit ca. 1500€/m2 hinkomme. Je nach Innenausbau könntens im extrem Fall auch 1800 €/m2 werden wenn ich sehr prasse.

Eckdaten: Bungalow voll unterkellert mit Wohnkeller (zusammen ca. 290qm), Extra Garage+Carport, 25er Ziegelmassiv+WDVS, PV, Internorm Kunststoff-Alu Fenster + Raffstore, Terrasse, Sole WP WP [Wärmepumpe], Deckenkühlung, Gartenhütte, Stützmauer.

Wie zu Erwarten ist mein aktuelles und einziges Hobby das Hausbauen. Besuche im Fitnesscenter, Kletterpark und Wirt werden vollständig durch das neue Hobby kompensiert. Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und echten Freunden auf der Baustelle. Außerdem ist die Bauerei ein toller Ausgleich zu einem Bürojob

 


  •  Hammerfaust
22.2.2022 ( #14)


WDH schrieb:

wie ist das zu verstehen, ihr baut einen  290m2 Bungalow um ca 440K inkl Mwst in Österreich ?

Wird wohl a bissl Schönrechnerei sein. Ich habe für 140qm (flacher Untergrund, Haus ohne Erker, Stockhaus, nix besonderes von der Architektur her) inkl. 60qm Terrasse mit Überdachung (ohne Boden-Belag aktuell), Doppelgarage mit Carport davor, Erdarebiten, viel Fensterfläche, Erdwärme (Flächenkollektor), elektr. BUS, elektrische Beschattung, Badarmaturen inkl. Keramik um 11K, dabei sind in der Wand versteckte Klopapierhalter (2 Stück gesmat 1200 Euro, is krank ich weiß :D ), Kaminofen, recht hochwertiger Möblierung und innen viel Schnickschnack gesamt 400k gezahlt. Was es bei uns nicht gibt ist die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] und  eine Photovoltaik die ich in den nächsten 2 Jahren nachrüsten will. Es wäre sich auch alles um 350K mit weniger Auststattung gegangen was ich aber sagen will...

Ich habe mich vor dem Bau 2 Jahre lang eingelesen wo welche Abdichtung nicht fehlen darf, wie die Fenster richtig eingebaut gehören all das ganze mühsame Zeugs halt. ^^ Hab dann 1 Jahr vor Baubeginn das Holz vom Dachstuhl selbst geschlägert, im Sägewerk beim Schneiden geholfen, dann beim Rohbau mit 2 Mann mit geholfen, die Elektrik bis auf den Zählerkasten unter Anleitung selbst gemacht. Decken spachteln, schleifen, vormauern im Bad etc. also seeeeehr viel selbst gemacht.

Ich bin weit weg von 1500 Euro den qm. Ich glaub vieles aber das ist beim besten Willen in Österreich nicht mehr möglich.


  •  Landei
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #15)


SelbstGebaut schrieb: Ich baue am Land und mache fast alles in Eigenleistung. Trotz der extrem gestiegenen Baumaterial Preise denke ich, dass ich mit ca. 1500€/m2 hinkomme. Je nach Innenausbau könntens im extrem Fall auch 1800 €/m2 werden wenn ich sehr prasse.

Eckdaten: Bungalow voll unterkellert mit Wohnkeller (zusammen ca. 290qm), Extra Garage+Carport, 25er Ziegelmassiv+WDVS, PV, Internorm Kunststoff-Alu Fenster + Raffstore, Terrasse, Sole WP WP [Wärmepumpe], Deckenkühlung, Gartenhütte, Stützmauer.

jo genau.... Das würde mich jetzt wundern wenn du mit 1500,-/m² auskommst. Auch 1800,-/m² sind heute sportlich. Hast du eine grobe Kostenauflistung? Insb. wegen den Punkten Gartenhütte, Stützmauer, Terrasse, Carport, kann ich nicht glauben dass du damit auskommst.




  •  nemtudom
22.2.2022 ( #16)


MalcolmX schrieb:

Wir landen wohl bezugsfertig auch bei rund 600k€ Plus Planungskosten für 165m² plus 25m² Nebengebäude.  Ist aber alles eher relativ guter Standard (Holz-Alufenster, 35m² Dachterrasse,  kaum Eigenleistung,  Holzfassade).

Also ich würde sagen mit einigen Eigenleistungen aktuell unter 3000€/m² zu kommen ist nahezu unmöglich,  3500€ Realistisch und bei 4000€/m² ist man auch schnell einmal gelandet. Alles bezugsfertig (incl. Außenanlagen anteilig).

Wer will kann mein Exeltool haben, da sind wirklich alle Positionen die mir bisher untergekommen sind enthalten mehr oder weniger...

Erdbau um 20k€, da frage ich mich immer was man da alles dabei hat oder auch nicht...wir sind da (ohne Keller) eher bei 50k€... man muss halt auch Traufen anlegen, das Gelände eventuell modellieren, den Rasen entsprechend herrichten/auflockern damit der schön grün werden kann, Baugrube und Künetten hibterfüllen, Sickeranlagen, Kanäle erstellen und anschließen, Rigole versetzen und je nachdem anschließen,  Einfahrt...

Klar wenn man als Erdbau nur Aushub und Entsorgung sieht sind wir auch bei 18k€...

Dein Exceltool würde mich in der Tat sehr interessiren 😉


  •  sudiger
22.2.2022 ( #17)


MalcolmX schrieb: Wer will kann mein Exeltool haben, da sind wirklich alle Positionen die mir bisher untergekommen sind enthalten mehr oder weniger...

Die Excel Datei interessiert mich auch. Bitte per PN. Vielen Dank


  •  ds50
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #18)
Ist halt immer die Frage, was man miteinrechnet. Mit etwas Schönrechnen komm ich für meine 246m² (+ 50m² Garage), Baubeginn Mai 2019, auch auf ca. 1800+ €. Das war allerdings vor der ganzen Preissteigerei. Außerdem war sehr viel Mitarbeit dabei, Hilfe vom Schwiegervater (inkl. Traktor etc.) und auch der restlichen Family (Kinderschauen, etc). Bei der Ausstattung sind schon ein paar (preistreibende) Schmankerl wie ein Haufen Holz-Alu Fenster, Lehmputz, BKA, ZSA mit Schlaucheinzug, Smart Home, Küche, 17m³ Zisterne, fette PV etc. dabei.
Aber es hat halt - mit Stehzeiten - auch 2,5 Jahre gedauert, und schön langsam mag ich auch nimmer (aber so viel fehlt nicht mehr).

Ich kenne auch wen, der hat sich 1 Jahr Auszeit genommen und zusammen mit seinem Vater komplett selber ein 140m² Holzriegelhaus um 100.000€ gebaut (ca. 2012?).

Aber heutzutage um 1500 € / m² bauen zu wollen finde auch ich extrem sportlich.

  •  SelbstGebaut
22.2.2022 ( #19)
 @Gemeinderat Den Bauplatz geräumt haben wir im Jänner 2021. Aufgrund des Baustoffmangels habe ich dann zugewartet und der Bagger ist im Juni 2021 das erste Mal angerückt, einziehen werden wir nach aktuellem Plan im Juni 2023. Also 2 Jahre Bauzeit bis Einzug. Die Außenanlage ist dann aber sicher noch nicht fertig und das Carport vermutlich auch ned. Außenputz sollte sich noch vor Einzug ausgehen. Innenputz, Außenputz, Estrich werde ich komplett vergeben. Der Rest ist selbstgemacht - wobei ich immer Fachleute einbinde.
 
@Landei @WDH @Hammerfaust 
Vermutlich ist auch ein wenig schönrechnerei dabei, stimmt. Es sind schon einige Kleinigkeiten  dabei, die gehen unter und kommen nicht in meine Rechnung. Auch die Versorung mit Mittagessen, Jause und Hopfen-Kalt-Getränk ist nicht ohne ... das möchte ich gar nicht in der Rechnung drinnen haben. Sobald ich beim Leibeswohl zum sparen beginne - höre ich mit dem Bauen auf

Was mir definitiv zu Gute kommt sind meine Beziehungen. Es beginnt schon bei Planung und Einreichung, hier habe ich sehr viel vorgearbeitet und selbst gemacht - dadurch sehr günstige Konditionen erreicht. Die Details sind in der Planung nicht enthalten, was aber egal ist, weil die Details erst bei der Umsetzung festgelegt werden. Die Statik habe ich nur für die Decken und Überzüge rechnen lassen. Der Rest ist im Zweifelsfall hoffnungslos überdimensioniert mit Restmaterialien. 
Ich bekomme öfter mal Überbleibsel, also einen Hänger Bewehrungsstahl oder Dämmung für eine Kiste Schaum und kann mir Schalungsteile für eine Jause und einen Kiste ausborgen. Das sind jeweils nur kleine Beträge die man spart - aber es summiert sich brutal. Traktor, Kranwagen, Hubstapler, LKW usw kann ich mir vom Bruder oder Nachbar ausborgen. Papa war früher am Bau und ist sehr aktiv -> meine Baustelle dient als Pensions-Schock-Therapie. Ich muss ihn oft einbremsen, damit er sich ned zam-rackert.
Das Bauholz kommt von der Familie wurde selbst geschlägert und wurde beim Sägewerk im Nachbarort geschnitten. Ich muss lediglich 2-3 Leimbinder kaufen - aber die Preise dafür sind echt eine Frechheit. 
Zwischen den Feiertagen habe ich mit einem Freund, der ist Polier, die Zwischenwände im Keller aufgestellt teilweise bis 1 in der Früh. Sowas gehört dann einfach dazu.
Das Ganze funktioniert nur deswegen, weil ich in einem kleinen Dorf namens Gallien baue wo ich jeden kenne und jeder anpackt und hilft wenn not am Manne ist  - zumindest solange der Zaubertrank nicht versiegt

Das und vieles mehr hilft natürlich enorm um die Kosten gering zu halten. Für mich ist der Hausbau eine körperliche, mentale, soziale, finanzielle und fachliche Challange, die mich in jeder Hinsicht stark fordert. Falls ich das überlebe bin ich danach stärker denn je und habe meinen Horizont massiv erweitert  

Zu den konkreten Positionen:
.) Gartenhütte = Bauhütte hat beim Hagebau 1.800,- gekostet 4m x 4,5m
 Der Blechzubau für's Werkzeug hat nix gekostet, der ist aus Resten.
.) Die Stützmauer ist nur 2m hoch an der höchsten Stelle aber 40m lang. Berechnete Kosten aktuell ca 10.000,- für erleichterte Einreichung, Statik, Bagger, Material und Schalung. +10 Kisten Bier (nicht eingerechnet)
.) Terrasse ... erwischt, hab keine Ahnung was Abdichtung, Dämmung, Blech, Geländer und Belag kosten werden Größe: ca. 20m2.
.) Carport ... 2 fette Leimbinder der Rest kommt vom Wald. Summe alles €5000,- (grob geschätzt). Der Stahlbeton-Unterbau ist schon fertig und wird nicht dazugerechnet.

Ich habe sogar eine sehr genaue Auflistung meiner Kosten und auch die Schätzung dazu. Aufgrund der explodierenden und nicht vorhersagbaren Preise für Baustoffe musste ich die Schätzung bis Q3 2021 meistens nach oben nachbessern. Aktuell halten sich die Preise zum Glück relativ stabil. 


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  •  peepgame
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #20)
@­SelbstGebaut Um 10.000 machst du die Stützmauer aber komplett selber oder? Also Fundament + Mauer? Ob sich das überhaupt mit 10.000 ausgehen kann für Material und Bagger? Mischt ihr den Beton selber oder wie? Das Eisen, das da reingeht, ist auch nicht gerade günstig zu haben im Moment.

  •  ds50
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
22.2.2022 ( #21)
@­SelbstGebaut , du hast Recht, mit deinem Setting kannst du dir hier natürlich schon mal ordentlich was sparen. Dazu wünsch ich dir Alles Gute! 👋



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