LWWP: Abtauvorgänge / Monat ?
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ca 10min (heute bei -2° AT) gestern waren es ca 8 Aubtauvorgänge. Daten per Monat habe ich nicht... aber je näher es bei 0 Grad AT AT [Außentemperatur] ist, desto mehr Abtauvorgänge sind es bei mir... war im nebeligen Dezember öfters der Fall. |
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Das kommt mir alles iwie nicht richtig vor - ich hab aktuell ca alle 4-5 Stunden einen Abtauvorgang. Der Abtauvorgang selbst geht relativ schnell (ca 15min), allerdings braucht die WP WP [Wärmepumpe] dann rund eine Stunde um wieder die VL VL [Vorlauf] Solltemp zu erreichen.. Ist aber gerade wirklich eine schlechte Wetterlage für LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] mit der hohen Luftfeuchtigkeit bei uns.. Wie genau schaut Deine Installation aus? Welche WP WP [Wärmepumpe], welches Kühlmittel und welcher Puffer? Bzw. auch welche VL VL [Vorlauf] Temp? Weisst Du zufällig auch bei welcher Verdampfungstemperatur Dein Gerät mit dem Abtauvorgang beginnt? |
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Ich sehe das diesen Winter quasi seit Mitte November, mit Ausnahme der 4 kalten Wochen zum Jahreswechsel. Dauernd um die 0°C und Nebel, ein extrem mauer PV Ertrag, und bestes (schlimmstes) Abtauwetter... |
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Danke. Was heißt das dann in Zahlen ? Zumindest ungefähr ? Dankeschön. @wd69 Es ist eine WP WP [Wärmepumpe] mit R290. Die Abtaufrequenz ist im Bereich der Außentemp von +8 bis -5 Grad recht "stabil" und verändert sich kaum. |
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Eine Panasonic vielleicht? Die sind bekannt dafür, das sie oft jede Stunde abtauen. Meine M-TEC traut maximal alle 2h ab, derzeit so alle 4h. Abtauen dauert 15 Minuten, bis die VL VL [Vorlauf] Temperatur wieder erreicht ist weitere 15-20 Minuten, oder länger, wenn es saukalt ist. Ich habe den Kompressor limitiert, will nicht dass er immer mit 100% aufheizt, habe es lieber leiser. Aber dadurch braucht man bei einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] leider eine höhere VL VL [Vorlauf] Temperatur im Gegensatz zu einer Gasheizung oder Erdwärmepumpe die stabil durchlaufen. |
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Lässt sich schwer sagen, je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur kann das alle 45min oder alle 4Stunden passieren Bei niedriger Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um 0°bis 5° fühlt sich meine WP WP [Wärmepumpe] am Wohlsten, da kann es auch mal passierten, dass die WP WP [Wärmepumpe] tagelang ohne Abtauen läuft und fröhlich vor sich hin moduliert. Der Abtauvorgang selbst dauert nur wenige Minuten, beim wieder aufheizen wirds vermutlich einen Unterschied machen ob Split oder Monogerät. Bei meinem Splitgerät ist das in 15-20Min erledigt. im Extremfall mit häufigen Abtauen kann es bei mir zum Engpass bei der WW WW [Warmwasser] Bereitung geben, weil die ja Vorrang hat. Das kann dann mit 2-4x Abtauen 1-1,5h dauern, bis wieder geheizt wird, dann braucht der Heizkreis auch ziemlich lange bis der wieder auf Temperatur ist Standort ist OÖ, ausgelegt auf -8°, Daikin 4Kw/500L Ech2o |
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Danke @ASCO und @Magnum2 . Damit wir ein gemeinsames Bild haben. Das war letzte Woche (in Wien). In 7 Tagen waren es 205 Abtauvorgänge, knapp 30 pro Tag. (Seit Ende Nov das gleiche Bild). Letzte Woche: Außentemp zwischen +5 (Dienstag) und -2 Grad (Sonntag), ansonsten im Schnitt ca. 0 Grad. |
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das ist definitiv nicht normal! Wie gesagt ich komm aktuell auf 5-6 Taktungen pro Tag mit R290 Gerät - wie ist Deines aufgestellt? Ev. ein thermischer Kurzschluss? Und wie war der Verbrauch im Jänner? Wenn das links die Watt-Anzahl ist so ist das ziemlich viel/hoch?! Wieviel kW hat Deine WP WP [Wärmepumpe] Leistung? Bei 4kW Aufnahmeleistung solltest Du 12-16kW Wärme Produzieren - dafür braucht man schon recht viel Lufvolumen.. |
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Ich hatte im Dezember 117 Enteisungen und im Jänner 113, also ca. 4/Tag. Die Dauer war um die 10 Minuten. Standort: Kärnten, LWWP, Haus mit FBH FBH [Fußbodenheizung] |
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Hier ein beispielhafter Tag im Dezember: Hatte auch schon Tage, wo jede Stunde abgetaut wurde - finde aber gerade keinen... Obwohl ich mit meiner Kronoterm LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] wirklich sehr zufrieden bin, sind die oftmaligen Abtauvorgänge der Hauptgrund, warum ich nächstes Mal wohl doch eine Sole WP WP [Wärmepumpe] machen würde. |
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Sorry, ich meinte das Wetter generell diesen Winter - persönlich betrifft es mich nicht, hab ja eine Sole-WP... 🫣 Bin jetzt kein LWP LWP [Luftwärmepumpe] Profi, aber das sehe ich auch so. Steht das Außengerät windgeschützt 50cm von der Hauswand weg, oder 2,5m weit weg schön exponiert im Wind? Letzteres kann nämlich für's Abtauen auch ganz schön kontraproduktiv sein... |
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Ich monitore einige Häuser die mit Luft-Luft-WPs beheizt werden, wo heuer im Raum Wien auch dieses "Abtauwetter" vorherrschend war. Der Rekord ist eine grenzwertig ausgelegte ~10 Jahre alte Mitsu, die in 10 Stunden auch schon 13 mal abtaute. Allerdings hat sie trotzdem gut geheizt, da nach dem Abtauvorgang die volle Energie gleich wieder zur Verfügung steht, nachdem kein träges Wasser im Spiel ist. Der umgekehrte Fall ist ein Haus, das mit 4 kleinen Single-Splits beheizt wird (Daikin Perfera), wo ganz selten abgetaut wird. Grund ist, dass fast die 4-fache Wärmetauscherfläche gegenüber einem großen Multi-Split Gerät zur Verfügung steht, und man so auch bei höheren Minusgraden kaum viel mehr als die Hälfte der Nennleistung abrufen muss. Fazit: Bei Luft-WPs sollte man in Nebelgegenden eher überdimensioneren, aber auch auf einen weiten Modulationsbereich (nach unten) achten. Die in Europa produzierten LWWPs sind da meist auch besser. Bei den LLWPs gibt es aber auch spezielle Nordic-Ausführungen die im Hinblick aufs Abtauen optimiert sind.
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So sieht das bei mir aus. Ich hatte hier -3° AT und 86% Luftfeuchtigkeit |
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Bei -3 und 86 relativer Luftfeuchte werden das ca. 6g Wasser / Kubikmeter Luft sein. Bei Nebel (nahezu 100% Luftfeuchte) und +2 Grad hast eher 12g, also das doppelte, was sich schon auswirkt. |
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Was bei abtauvorgängen ach relevant ist, die Bivalenzpunktauslegung. Hier würden überdimensioniert WP WP [Wärmepumpe] besser abschneiden aber auch teilweise nicht durchlaufen |
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Ich hatte mit meiner MTEC LWP LWP [Luftwärmepumpe] im Dez. 163 und im Jänner 171 Abtauvorgänge. Im Schnitt wären es ~6 pro Tag (mal mehr mal weniger). Abgesehen von der Witterung (Nebel, Wind) hängt die Abtauhäufigkeit mMn halt maßgeblich von der Verdampfergröße und den Lamellenabständen ab. Wenn alles größer/breiter ist, kann/darf sich halt mehr Eis ansammeln, bis keine Luft mehr durchgeht. Dafür dauert der Abtauvorgang bei mir mit etwa 15-20 Min auch deutlich länger und kühlt dann auch das Wasser im HK mehr ab. Viel Volumen hängt einem nach dem Abtauen auch erstmal wie ein Klotz am Bein. Die Wieder-Aufheizzeit variiert bei mir stark und kommt im Wesentlichen drauf an, welche Max. Kompressordrehzahl ich gerade so zulasse - ich bin da eher knausrig damit. Dann kommt es natürlich auch drauf an, welche Leistung und somit Lüfterdrehzahl gebraucht wird. Dabei schiebt sich dann eben auch mehr oder weniger feuchte Luft durch den Verdampfer. Höhere Kompressorleistungen für höhere VL VL [Vorlauf] Temperaturen (zB für Heizkörper) drücken die Verdampfungstemperaturen in der Regel auch noch stärker ins Minus, was die Vereisung begünstigt. Darum folgt einer WW WW [Warmwasser] Bereitung häufig auch ein Abtauvorgang. Es gibt hier sicher zahlreiche Einflussfaktoren, darum lässt sich ein Heizsystem schwer mit einem anderen vergleichen. Mit den 900 Abtauvorgängen pro Monat von PVAndy könnte ich mein Haus jedenfalls nicht beheizen. Habt ihr da eigentlich auch eine Kondensatwannen- oder ablaufheizung in Betrieb? Bei mir läuft die in der Regel 30 Min beim Abtauvorgang. |
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Also meine KNV LWP LWP [Luftwärmepumpe] (F2120-08) enteist bei diesem Wetter auch recht oft, bei ungünstigem Wetter ca. jede 90min - die Leistung ist aber eigentlich sofort nach dem Vorgang, der ca. 10min in Anspruch nimmt, wieder da. Mit der neuen myUplink Oberfläche finde ich aber dazu aber leider keine genauen Werte. |
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hatten wir vor einigen jahren noch die sibirische woche mit auslegungstemperaturen als endgegner für LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] am schirm sind es in den letzten beiden jahren die milden feuchten winter geworden... die letzten wochen hat sich mein tisch mit anfragen von installateuren zum troubleshooten gefüllt. der highscore steht bei 35 abtautakten pro tag. es geht um keine falschen dimensionierungen oder hydrauliken, es ist der standort bzw das wetterpech... hier von einem ZIB aufmacher ende dezember... zwischen 0° und 5° und luftfeuchte an die 100% kippt das system... hier ein 6 h auszug, der rücklauf bildet die bilanzgrenze, bei vl unter rl wird wärme zum abtauen aus dem haus gepumpt, danach muß rund doppelt solange wieder ins haus gepumpt werden um den verlust (abtauen & wärmeverlust) auszugleichen, erst dann kann produktiv weitergeheizt werden... irgendwann fehlen einem da 6h heizzeit pro tag und dann wirds nicht mehr warm genug bzw muß der heizstab bei über 0° rein. daß wir bei großen europäischen verdampfern über 30 abtautakte pro tag sehen werden hat in der branche bis letztes jahr sicher niemand geglaubt. knapp über 0° knapp unter 0° wir werden neue auslegungsunterlagen mit leistungskurven je nach luftfeuchtigkeit benötigen. in der kommenden norm für wärmepumpen ist das abtauen am prüfstand übrigens völlig abgeschafft. luftefeuchte wird auf 0% gesetzt... hier noch links zum htd-forum... https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/291392/Lambabesitzer-472-Abtauzyklen-46-32-Stunden-Heizstab-Wer-bietet-mehr- https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/282093/Abtauzyklen-wieviele-habt-ihr-zur-Zeit- |
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Sehe ich genauso. Das ewige Abtauen wird bei den zu knappen Auslegungen vollkommen unterschätzt. Dann lieber ein paar mehr Taktungen in der Übergangszeit. |
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@dyarne Danke für deinen Post und die Links. Ich nehme daraus folgendes mit: 1) Das Klima/Wetter ändert sich und neue LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] Projekte sollten das in der Auslegung berücksichtigen. Bestehende LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] Anlagen können von der Auslegung in Probleme laufen und müssten ggfs. nachgebessert werden. 2) Die Energieverluse durch Abtauen können einen signifikanten Anteil an der nutzbaren Heizleistung erreichen. Weder die Prospekte der Hersteller, noch die Verkaufsgespräche mit den HZB enthalten derzeit eine entsprechende Bedeutung und Klarheit über diese Auswirkungen. 3) Wenn die Abtauvorgänge bis zu 6 Stunden pro Tag erreichen, fehlt diese Wärmeengerie für die Heizlastberechnung. Es macht einen Unterschied, ob eine Heizleistung 24 oder 18 Stunden verfügbar ist. Wird das derzeit bei den Energieausweisen und Heizlastberechnungen berücksichtigt und den Kunden entsprechend mitgeteilt ? 4) Nachdem der Temperaturbereich von 0 bis 5 Grad ein häufiger Temperaturbereich im Winter ist, hat scheinbar die Luftfeuchtigkeit eine essentielle Auswirkung auf die maximale Heizleistung und energetische Effizienz einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe]. Hersteller geben in ihren Planungsunterlagen keine Information an, wie hoch die entsprechenden Auswirkungen sind, die es zu berücksichtigen gilt. 5) Du hast bis zu 35 Abtauvorgänge pro Tag beobachtet. Das kann ich bestätigen. Mehr als 10 Tage hatten im Dez/Jan mehr als 35 Abtauungen, mein höchster Wert war 38. Im Schnitt über alle 62 Tage waren es 29 Abtauvorgänge / Tag. Am wärmsten Tag in den beiden Monaten mit durchschnittlich 7 Grad AT AT [Außentemperatur] gab es 38 Abtauvorgänge. Am kältesten Tag mit -5 Grad waren es 20 Abtauvorgänge. Es gab keinen Tag unter 20 Abtauvorgänge. (Standort: Wien, Stadtgebiet) 6) Betreff fehlende Heizzeit. Ein Beispiel von gestern (-1 Grad AT AT [Außentemperatur]). 3h45m lang war abtauen, 3h30m wurde benötigt um die für das Abtauen entnommene Energie wieder zu kompensieren. In Zahlen: Die 12,3 kW LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] hat 56 kWh für das abtauen und kompensieren benötigt und hat unter "Volllast" 168 kWh Heizleistung an das Haus abgegeben. (168 /24h = 7 kW durchschnittliche Heizleistung im Schnitt). Stromverbrauch: 70 kWh. Ergibt einen COP von 2,4. Die durchschnittliche Temperatur im Heizkreislauf (Heizkörper) war 34 Grad. 7) Die neue Norm. Wenn es absehbar ist, daß Abtauen so eine große Auswirkung hat, ist es klar warum die Hersteller diesen Faktor bei LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] auslassen wollen. Ob es für die Verbraucher sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. 8) Wird das Thema Abtauen Auswirkungen auf den "Systemkampf" Sole vs. Luft in der Zukunft haben ? (Ich wollte ursprünglich eine Sole WP WP [Wärmepumpe], aber Hersteller und HB haben eine LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] empfohlen, da das "Wetter eh immer wärmer wird" und moderne LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] fast die gleiche JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] erreichen.) Freu mich schon, wenn die WP WP [Wärmepumpe] dann im März ihre volle Leistung zeigen kann Danke nochmals. |
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Für hohe LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe]-COP-Werte sind (große) Verdampfer mit dichten Lamellenabständen förderlich. Dabei muss aber das komplexe Problem Vereisung/Enteisung beherrscht werden. Meine S2125-8 hat in diesem Winter die Problematik bisher spürbar souveräner gemeistert als im vergangenen. Der Hersteller hat hier m.E. bei der FW/SW gut nachgebessert. Ich hatte bisher max. 17 Enteisungen in 24 h und das an relativ wenigen Tagen. Die Arbeitszahl im Januar war 3,9 mit selbst gemessenem Stromverbrauch (und 4,2 laut System). Die Heizphase nach Enteisungen hat deutliche Auswirkungen auf die VL VL [Vorlauf]-RL-Spreizung und damit zusammenhängende Effekte. Sowas muss definitiv bei Auslegung und Parametrierung der LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] berücksichtigt werden. Hochgezüchtete Systeme reagieren ja oft empfindlich auf Störgrößen. Nicht jede Rekordjagd ist sinnvoll. Die WP WP [Wärmepumpe]-Hersteller durchlaufen hier einen Lernprozess mit den WPen der Kunden als Testobjekte. |
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