Kryptowährung - kaufen oder nicht? - Seite 87
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Es ist immer eine Frage des Anteils im Vermögen, wann man gekauft hat und ob sich die Welt nicht verändert hat. Risikolos ist beides nicht, aber was ist schon risikolos. Die Eltern eines Bekannten haben sich ein paar Wochen vor Kriegsbeginn in der Ukraine eine Wohnung gekauft... |
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Hallo speeeedcat, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Kryptowährung - kaufen oder nicht? |
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Also vom US Finanzminister haben wir doch kürzlich erst gelernt, dass es recht üblich sei, sich so 5-12 Wohnungen als Renten-Vorsoge zu kaufen. Und die US Regierung will solch typischen Kleinanlegern auch nicht im Weg stehen oder aus dem Markt drängen. Sowas dürfte wohl recht risikolos sein 🤔 😅 |
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real betrachtet sogar etwas länger, nominal war man etwas früher dran. Wer Mitte des 19. Jhdt. investiert hat, brauchte real betrachtet sogar mehr als ein Jahrhundert, bis der Wert real wieder auf selbem Niveau war: Allerdings leben wir derzeit in vielerlei Hinsicht in besonderen Zeiten ... |
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Also bei Bitcoin sehe leider 2 Probleme: 1. Michael Saylor Der BTC Kurs ist mittlerweile von ihm abhängig. 2. Quantencomputer Das wird einen ordentlichen Crash bringen Für mich fraglich ob der Kurs nochmal auf 100k geht und falls ja wann? |
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Ich denke gold sollte man nicht als ertragreiches investment sehen, sondern als "ultimative Versicherung" ev sogar mit einer fiktiven Versicherungsprämie (minderetrag) |
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| Hallo andi102, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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1.) Er, bzw seine Firma, halten 3,2% aller Bitcoins. Bei Gold gibt es Teilnehmer mit höheren Prozentanteilen. https://www.dasinvestment.com/diese-firmen-halten-die-meisten-bitcoin/?page=15 2.) Auch dafür gibt es bereits Lösungen in der Schublade: https://bip360.org/ Als Hauptprobleme sehe ich eher die beschränkte Blockgröße und daher Anzahl an möglichen Transaktionen, sowie die Hackergefahr. Aber das war schon immer so und hat den Kursanstieg bislang nicht stark behindert. |
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er stand ja schonmal bei 125k also wird er diese ehemalige Höchstmarke in der Zukunft wieder überschreiten - oder der BTC failed komplett - dazwischen gibt es für mich kein Szenario. Zuvor kann es theoretisch in den Bereich 30-40k gehen - also draw-down wie in den letzten Kryptocrashs -70/-80% vom ATH. Um sich anschließend wieder zu Vervielfachen. Im letzten Bullrun hatten wir Faktor 7.x Die Frage die ich mir immer wieder stelle, ist, ob die Volatilität - durch die Tatsache, dass der BTC erwachsen geworden ist - abnimmt und nicht diese extremen Fibonacci Levels anläuft. |
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Ich bin ohnehin eher kryptoskeptisch, aber das ist sowieso der helle Wahnsinn. Der Typ kauft den engen Markt auf und bestimmt damit faktisch den Wert seiner eigenen Anlage. Wenn da große Bewegungen kommen, stürzt der Markt noch ein bisschen weiter ab. Aber wir sind ja erst im Jahr 2026 und es gibt immer noch keine - relevanten - Nutzungen von Kryptowährungen; aber Menschen die für ein paar Zahlenfolgen zigtausende zahlen. |
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Das ist ja eigentlich wirklich das spannendste Detail - wie eng der Markt ist und meiner bescheidenen Einschätzung nach - noch werden wird. Der Bitcoin ist ja noch immer nicht in der breiten Masse angekommen. Wer glaubt, dass Saylor den Preis bestimmt, sollte drüber nachdenken... # ...warum der Kurs fällt obwohl Saylor nichts verkauft # ...was dann ETFs bewirken, die phasenweise x-fach soviel BTC kaufen wie Saylor Seit 2024/2025 übernehmen die ETFs diese Rolle und haben MSTR als größten strukturellen BTC‑Nachfragetreiber abgelöst. Der Markt ist heute eher ETF‑getrieben, nicht mehr so MSTR‑getrieben. Wenn diese beiden Marktteilnehmer weiter freiwerdende BTC am Markt absorbieren und gleichzeitig der Teil an Interessenten zunimmt (via ETFs zB), dann braucht man wohl keinen Taschenrechner um zu eruieren wo die Preise dann hingehen würden. Natürlich alles abstrakt - jeder soll seine eigene Analyse machen - keine Anlageberatung. |
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Vielleicht möcht ja mal jemand drüber nachdenken, wie das funktieren soll, wenn jeder der aktuell ca. 60 Millionen Millionär auf dieser Welt nur 1 BTC besitzen möchte. |
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Ich gehöre jetzt auch nicht zu den Extremisten in der Szene. Ich sehe es aber so. Skepsis hin oder her, es kann keiner wissen ob sich diese Assetklasse nicht doch auch langfristig einen Platz ganz vorne in der Marktcap sichert. Und daher sehe ich es schon fast als Verpflichtung es in die persönliche Asset Allocation mit einzubauen. |
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Ich bin da wahrscheinlich ein schlechter Ratgeber, aber das ist in meinen Augen alles Esoterik. Natürlich kann man fast dasselbe was man über Bitcoin/Cryptos sagt auch über Gold sagen, aber ein seriöses Investment ist das halt einfach nicht. Selbst wenn irgendwann alle Millionäre dieser Erde "einen Bitcoin" haben, werden sie noch jemanden brauchen, der ihn ihnen abkauft. Ein Produkt, das keine sinnvolle Nutzung bietet, keine laufenden Erträge abwirft und dessen Wert sich nur dadurch bestimmt, dass man hofft, ein anderer wird es mir um mehr abkaufen, ist letztlich Glückspiel; abgesehen davon, dass es stets von technischer Innovation bedroht ist (Mining-Prozess wird "geknackt", technologisch fortschrittlicher "Coin" kommt auf den Markt); was bei einem Element wie Gold vielleicht noch weniger der Fall ist. Ver-X-Fachungen des Werts (wie von 0,0x-Cent auf 100.000) wird es in der Kürze der Zeit nicht mehr geben, damit ist aber auch der Anreiz beim Glückspiel mitzumachen relativ gering.
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Die Geschichte von Bitcoin ist einzigartig, er ist einfach so als anonymes Open Source Projekt in die Welt gekommen, er gehört niemanden, die Architektur ist höchst demokratisch und frei von Zensur und Einfluss, sein Schöpfer ist vermutlich tot, sowas wird es nie wieder geben. Alle anderen 10000+ Coins haben dies nicht. |
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In das Esoterik-Eck würde ich BTC nicht stellen. Dazu ist schon viel zu viel Kapital im Markt, mMn. too big to fail.. Ich sehe das sehr ähnlich wie Miike oder Magnum2 oder auch Pedaaa. Man kann BTC durchaus kontrovers sehen. Ich für meinen Teil nutze die Chance, die sich vielleicht nur einmal im Leben ohne Lottosechser (und das spiele ich aus Prinzip nicht) ergibt. |
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Ich sehe mich nicht als Verteidiger von Bitcoin, bin ich auch nur mit einem überschaubaren Teil investiert. Aber da sind einfach ein paar Punkte drinnen, die erkennen lassen, dass es offensichtlich nur persönliche Abneigung sein kann - weil etwas die Schlüssigkeit fehlt in: - Esoterik: Nein, das ist eher eine Wertung ohne Begründung. BTC ist genau genommen sogar das Gegenteil, weil er auf gesicherten, dezentralen, nachprüfbaren Regeln beruht. - Goldvergleich/Seriösität: Vermögensverwalter und Investmenthäuser halten mittlerweile Bitcoin aber auch Staaten und Zentralbanken. Zu behaupten, dass BTC nicht seriös ist, kann man 2026 fast nicht mehr bringen und ist imho eine subjektive Behauptung. Zinsen wirft weder Gold noch BTC ab. - Wenn alle Millionäre auf der Welt einen Bitcoin besitzen würden, dann wäre Angebot und Nachfrage ganz klar in Schieflage. Aber nicht in der Richtung die du vermutest ;). - Nur weil es eine Ver-X-Fachung von 0,0x-Cent auf 100.000 nicht mehr geben wird, kann eine Ver-X-Fachung von xx.000 auf xxx.000 Anreiz genug sein einen Teil des Kapitals in BTC zu allokieren. Nicht alle Eier in einen Korb - so handhabe ich das. Was dazu führt, dass man am Korb BTC heute nur noch mit geschlossenen Augen vorbei kommt. Ganz provokant gesagt, bleibt am Ende alles eine Spekulation - natürlich unter Berücksichtigung von Wahrscheinlichkeiten. Selbst das halten von FIAT ist eine Spekulation darauf, dass das dahinter liegende Vertrauen nicht erschüttert. |
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Betrachten wir mal die sozial-moralische Komponente. Vom Bitcoin profitieren die First-Mover. V.a. weil die ersten Bitcoins schnell und ohne nennenswerte Konkurenz generiert wurden. Wenn die Staaten den Bitcoin als "laufen lassen" geben sie Vermögenskontrolle ab und verhelfen manchen Menschen zu mehr Reichtum. Die Erfindung des Bitcoins mag revolutionär sein, die Kopie eines zweiten nicht. Viel gewinnbringender für die Staaten wäre es, zb BigTech zu beauftragen, einen zweitem Bitcoin, zb Bytcoin zu generieren, und die Bytcoins der Weltbank zu übertragen, die über eine definierte Zeit den Bytcoin auf die Staaten verteilt. Den Bitcoin kann man mit Auflagen leicht totregulieren. Das aktuelle Geldsystem ist irre komplex. Alleine das Konstrukt der Bank of London als Quasi-Staat in London. Oder die Möglichkeit Dollar an vielen Orten auf der Welt durch nicht US-Institutionen zu erschaffen, um den internationalen Warenverkehr überhaupt erst zu ermöglichen. Bitcoin ist eine Wette, bei der die Risiken nicht im Ansatz anschätzbar sind. Er lebt von einer kurzen Erfolgsgeschichte und fantastischen Geschichten rundherum. "Am Anfang war ein Phantom und es rief den Bitcoin in unsere Welt um es denen da oben zu zeigen." |
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Da hast du völlig recht. Man muss dazu erwähnen, dass jeder eine Firstmover sein konnte. Unabhängig von der Herkunft, ja selbst ohne Bankkonto. "Gerechter" war es meines Wissens nach nie, Vermögen aubauen zu können, egal wo auf der Welt. |
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Das meinte ich damit nicht, sondern die Aussage hinsichtlich der Millionäre. Wenn alle Millionäre dieser Welt plötzlich einen Picasso, eine Erstausgabe von Mickey Mouse oder eine Jeans von James Dean haben wollen, steigt der Preis auch ins Unermessliche. Darauf zu hoffen, dass dem so ist (wird), ist reine Esoterik. Bitcoin/Kryptos sind immer noch das, was sie immer waren: Ein künstlich verknapptes Gut, dem ein Wert beigemessen wird ohne Generierung laufender Erträge (wie so ziemlich jedes andere Investment außer Gold - für das aber in vielen Bereichen – wie gesagt – dasselbe gilt wie für Bitcoin) oder substanziellen Werts. Kryptos leben von der Annahme, dass jemand mehr dafür zahlen wird als man selbst gezahlt hat. Diese Annahme mag aufgrund der jüngeren Entwicklungen eher gerechtfertigt sein, im Grunde ist es aber seit jeher eine Wette. Und welche Zentralbanken halten den Bitcoin? Wahrscheinlich jene von El Salvador mit einem BIP irgendwo in der Größenordnung von Steiermark. |
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Es gibt ja EU weit die Idee des digitalen Euro. Geld direkt von der Zentralbank, die Banken haben nichts mehr zu sagen, alles supertoll und angeblich tolle Privatsphäre bei einer doch zentralen Datenbank. https://www.oenb.at/der-euro/digitaler-euro.html Ich hoffe die Leute nehmen das nicht an, und zahlen im Gegenteil in Zukunft vermehrt mit Bargeld, so wie die Schweden gerade draufgekommen sind, dass ohne Strom oder Internet es nicht mehr so easy ist um zu einem Essen zu kommen. |
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ok, dann reden wir noch immer etwas aneinander vorbei. Ich wollte mit meiner Aussage zu den Millionären zum Ausdruck bringen, dass der Bitcoin wohl noch nicht mal ansatzweise bei den großen Vermögen weltweit Berücksichtigung findet. Denn wenn es 60 Millionen Millionäre gibt und aktuell nicht einal 20 Millionen BTC im Besitz verhältnismäßig weniger Personen sind, kann man sich eben ein Bild drüber machen wie eng der Markt bei weiter steigender Akzeptanz werden wird. Ja das stimmt schon. Zentral- und Notenbanken spielen noch eine untergeordnete Rolle. Voriges Jahr hab ich gelesen, dass die tschechische Nationalbank mit einem Testballon starten möchte und eine erste Allokation erwägt. Jeder Anfang ist klein. Aus meiner Sicht hat der BTC den Ritterlschlag aber durch die SEC in den USA erhalten. In den diversen ETFs liegen mittlerweile schon sehr beachtliche Bestände. |
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Man hört da ja immer wieder Schauermärchen die da aus der Edelmetall und Krypto Szene kommen... Ich bin 100% Kartenzahler und werde das auch bleiben, ehrlich gestanden. Der Thematik und Ernsthaftigkeit bin ich mir aber bewusst. Aber wenn sie von heute auf morgen sagen, das Bargeld ist jetzt Geschichte, wird das nicht davon beeinflusst sein, wieviel vorher mit Bargeld gezahlt haben oder nicht. Dann wird eine Agenda einfach umgesetzt und fertig. edit: hier gibts übrigens eine Seite wo die gängigen Mythen behandelt werden ("programmierbares Geld“, „Ablaufdatum“, „Abschaffung von Bargeld“) https://www.oenb.at/docroot/fibi-finbasic/digitaler-euro/index.html#/ |
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