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Kreditvermittler

40 Beiträge | 1.11. - 14.11.2019
Ich weiss, bereits ausgiebig hier im Forum durchgekaut.
Ich hab mich, nach längerer Bedenkzeit, doch für einen Kreditvermittler entschieden. 
Ich bin zwar kein blutiger Laie auf dem Gebiet, aber auch bei weitem kein Experte. So dachte ich mir, diese wichtige Angelegenheit auszulagern.

Ich wollte einen Vermittler aus meiner Nähe, um alles persönlich abzuwickeln. Außerdem haben zwei Bekannte über ihn den Kredit vergeben und diecwaren zufrieden.

Jedenfalls geht es um 700k. Er sagt, er würde für seine Arbeit 1% der Kreditsumme als Pauschale verlangen. Das sind € 7.000, Daumen mal Pi

Und das kommt mir dann doch viel vor. Auch deshalb, da ich ihm das "Gesamtpaket" (Baukostenaufstellung, Haushaltsrechnung, Kontounterlagen usw) von mir aus schon erstellt und ihm zur Verfügung gestellt habe.

Klar, er muss jetzt die Ausschreibung machen und verhandeln. Er sagt, die BAG könne wahrscheinlich gen 0 handeln und auch sonst würde kein "Amateur" derartige Kondition aushandeln können.

Aber um € 7.000? 

Was mich am meisten wundert: ist das "Honorar" marktüblich?
Steht die Investition dafür? Was verlangt ein seriöser Kreditmakler, wenn es zu keinem Abschluss kommt? (Ausstiegsszenario, warum auch immer)

Danke schon mal für eure ehrlichen Einschätzungen!

 
2.11.2019 6:38
1% BAG bei so einer hohen Finanzierungssumme ist m.E. das was man auch als Laie bei Banken jederzeit aushandeln könnte. Das nimmt sich eben der Vermittler. Manche streifen sich auch 3% BAG ein - allerdings bei niedrigeren Summen um die 200k.

Zurzeit unterbieten sich halt alle Banken gegenseitig mit ultraniedrigzinsniveau.

Aber marktüblich ist es durchaus - wobei ich nur den Kopf schüttle. Jemand anderer muss dafür 2-3 Monate arbeiten.....
2.11.2019 7:25
also ich kann nur für speeedcat hier im forum sprechen. der verlangt nix
2.11.2019 7:52
den zahlt die Bank über die BAG, also von "NIX" kann keine Rede sein


2.11.2019 7:54
geht´s um Neubau oder Kauf?
Denn wenn´s um Kauf geht ist die ING DIBA im Moment fast unschlagbar und das ohne BAG.
Dann würde ich mich an LiConsult wenden.
2.11.2019 8:40


Hausbau19 schrieb: 1% BAG bei so einer hohen Finanzierungssumme ist m.E. das was man auch als Laie bei Banken jederzeit aushandeln könnte. Das nimmt sich eben der Vermittler. Manche streifen sich auch 3% BAG ein - allerdings bei niedrigeren Summen um die 200k.

Zurzeit unterbieten sich halt alle Banken gegenseitig mit ultraniedrigzinsniveau.

Aber marktüblich ist es durchaus - wobei ich nur den Kopf schüttle. Jemand anderer muss dafür 2-3 Monate arbeiten.....

 Die BAG auf 1% zu verhandeln würd ich mir selbst zutrauen, allerdings frag ich mich ob ich auch die anderen Konditionen, sprich Zinssatz, so verhandeln, wie es der kreditvermittler zumindest mal verspricht, könnte. 

Ja genau das ist der Punkt, wie lange muss ich für € 7.000 arbeiten.
Andererseits "erkauf" ich mir durch den Vermittler eine gewisse Sicherheit, schließlich hat er es zu verantworten, sollte was nicht passen. Ansonsten steh ich gegünber der Bank alleine und eigenverantwortlich da und wenn ich jemanden nicht traue, dann sind es Banken.

Echt eine sehr schwere Entscheidung.

Ein Argument der Vermittler ist natürlich auch, dass sie den Kredit derart "drücken", dass ihre Kosten nach kurzer Zeit im Sinne der Ersparnis armotisiert seien....
2.11.2019 9:02


Optimist schrieb:

Ein Argument der Vermittler ist natürlich auch, dass sie den Kredit derart "drücken", dass ihre Kosten nach kurzer Zeit im Sinne der Ersparnis armotisiert seien....


Da bin ich immer skeptisch, weil so argumentieren die GUs auch gerne, dass sie solche guten Konditionen bei den Gewerken bekommen und sich so selbst reinspielen. Die Realität sieht anders aus. Wie es im Kreditwesen genau läuft, weiß ich aber nicht.
2.11.2019 10:30
Hab bei 700k 600€ BAG verhandelt, dafür ist der Zinssatz etwas schlechter. Probier mal speedy und LiConsult die sind beide Top
2.11.2019 11:23


TheStorm schrieb: Hab bei 700k 600€ BAG verhandelt, dafür ist der Zinssatz etwas schlechter. Probier mal speedy und LiConsult die sind beide Top

 Wäre auch über deren Meinung gespannt, vielleicht kommt noch was.

Bin von den zwei Genannten auch voll überzeugt, bin da aber vielleicht etwas konservativ und möchte doch das persönliche Gespräch. Bin aus Tirol und die Beiden sind halt weit weg.
2.11.2019 12:29
Ich hab mich mit speedy auch persönlich getroffen, im Nachhinein kann ich aber sagen dass es nicht nötig gewesen wäre. Telefon reicht hier wirklich, er hat ja hier im Forum schon zig Leute die ihm eine gute Arbeit attestieren. Egal ob persönlich oder am Telefon du bekommst am Schluss die gleichen Unterlagen und kannst alles in Ruhe durchgehen. Wenn dann noch Fragen offen sind rufst ja sowieso wieder an. Also ich würde mich von der Entfernung nicht abschrecken lassen. Kollege von mir hat mit ihm auch nur alles per Telefon und email gemacht. 
2.11.2019 12:52


Optimist schrieb: Wäre auch über deren Meinung gespannt, vielleicht kommt noch was.


Also ich fang mal an:

Was ist der entscheidende Punkt beim Eingehen eines langjährigen Dauerschuldverhältnisses? Wieviel Geld zahle ich über die gesamte Laufzeit zurück. Da kann man dann einwenden, dass man mehr als die monatliche Rate rückführt und vorhat sowieso früher fertig zu werden, etc., etc., aber im Wesentlichen geht es genau um diese Frage. Wieviel am Ende zurückgezahlt wird, hängt von vielen Parametern ab (Bearbeitungsgebühr, Höhe Gerichtsgebühr Pfandrecht, Kontoführung, Schätzgebühren, etc). Der entscheidende Einflussfaktor bei lange laufenden Verträgen ist und bleibt der Sollzinssatz, denn mit diesem wird das aushaftende Kapital verzinst und diesen gilt es "schmal" zu halten. Bei kürzer laufenden Verträgen (Zwischenfinanzierungen, Finanzierungen mit kurzen Laufzeiten) haben naturgemäß die Gebühren einen weitaus höheren Anteil an den Kosten.
Banken tendieren natürlich dazu ihre langfristige Marge durch einen höheren Sollzinssatz zu maximieren - ist auch verständlich. Das gelingt ihnen beim einen oder anderen Kunden auch, wenn einem dafür "die Karotte" der niedrigen Bearbeitungsgebühr vor die Nase gehalten wird.
Und genau da setzt der Vermittler an: unser Job besteht darin, für unsere Kunden ein attraktives Finanzierungspaket zu verhandeln. Das ist bei einem Kunden schwieriger, beim anderen Projekt dafür einfacher bzw. vice versa. Am Ende ist jede Finanzierung individuell und unterliegt jeweils anderen Anforderungen, die im Idealfall dann mit der richtigen Bank "verknüpft" wird.
Aus der Bearbeitungsgebühr wird der Vermittler anteilsmäßig für seinen Aufwand bezahlt. Dieser besteht in der Beratung des Kunden, der Aufbereitung der Finanzierungsinhalte, der Kommunikation und Verhandlung mit den Banken und der Begleitung bis zum Abschluss. Diese Dienstleistung wird im Erfolgsfall wie o.a. vergütet. Habe ich dabei keinen Erfolg bzw. werden mein Angebote dazu verwendet, um beispielsweise die eigene Hausbank "zu drücken", schaue ich auch "durch die Finger".
Am Ende ist es eine Dienstleistung, die entlohnt werden will - wie jene des Immobilienmaklers, Vertragserrichters, Planerstellers, etc..
2.11.2019 12:54
Wir haben unseren Kredit auch über Speedcat abgewickelt. Großteils per Mail, ein paar Rückfragen auch telefonisch. Ich muss sagen, dass uns das deutlich lieber war als direkt f2f. Hat einfach den Vorteil, dass du dir alle Dokumente in Ruhe (mehrfach) durchlesen kannst und keine überstürzten Entscheidungen triffst. Wer nimmt sich im persönlichen Termin schon die Zeit, zwei Stunden „stumm“ neben dem Berater zu sitzen, um das ganze Kleingedruckte zu lesen? Da wird einem der Inhalt in der Regel überblicksmäßig erklärt und man vertraut dann halt, dass alles besprochen wurde. Definitiv nicht meine bevorzugte Vorgehensweise, wenn’s um so viel Geld geht
Also auch von unserer Seite: Volle Empfehlung für speedcat!
2.11.2019 12:54


Optimist schrieb: Bin aus Tirol und die Beiden sind halt weit weg.

 meine weitest entfernter Kunde bis dato war aus der Nähe Bodensee
2.11.2019 13:03
Hallo,

danke pedaa, aber ja, ich verdiene natürlich was dabei - einen Teil über die BAG. Diese würde sonst die Bank allein einstreifen, kann also dem Kunden egal sein, wer was kassiert.

Und danke an CarinaM, du bringst es auf den Punkt. Durchlesen und dann konkrete Fragen stellen ist meist weit effektiver als man sich bei einem stundenlangen Gespräch merken kann bzw soll. Ich sehe das auch im Versicherungsbereich - dort ist es genau so.

Ich finde, das 1% auf jeden Fall marktkonform, wie schon geschrieben, es gibt durchaus Vermittler, die generell 3% verlangen (und wenn es nichts wird, zumindest 1% Honorar). Selbst so gesehen und gehört auf diversen Ausbildungsveranstaltungen der Vermögensberater.

Bei mir üblich ist die BAG bei 2%, hab ich auch definitiv auf meiner Homepage ausgewiesen, ich mache das aber immer vom Kreditbetrag abhängig. Die (mehr-)BAG sollte sich durch die hoffentlich zu erzielenden Konditionen aber recht rasch amortisieren ;).
Unter 1% ist hier wirklich die Ausnahme, über 2% hatte ich noch nie.

Meist spielt es sich irgendwo zwischen 1 und 1,5% ab - aber wie bereits oben gesagt, die Arbeit ist die selbe ob 70K oder 700K Volumen und will auch schließen bezahlt werden.

Zur InG: die verlangen keine BAG, aber 1,5% Vermittlungshonorar, welches an den Vermittler ausbezahlt wird. Dieses wird in der Kondition aufgeschlagen, zahlen tut's natürlich der Kunde, er hat halt einen um rund 0,1% höheren Aufschlag und zahlt diesen quasi Monat für Monat mit, bei anderen Banken wird die BAG beim Abschluss als Einmalgebühr verrechnet.
Zusätzlich kann dort der Vermittler noch ein separates Honorar vereinbaren.

Bei Immo-Kauf ist die InG auf jeden Fall ein heißer Tipp, die Unterschiede muss man halt dann im Detail klären - die haben eine ziemlich enges Korsett, es gilt zu prüften, ob man in dieses Schema reinpasst. (Da haben die großen Retailbanken, die in ganz Ö tätig sind, sicher einen Vorteil).

Wenn ich die Vermittlungstätigkeit also auf mich ummünze:

Aufgrund des vermittelten Volumens bekomme ich bei der BA als deren Premiumpartner so ziemlich alles was ich brauche, wenn es der Kunde "hergibt" (Stichwort Besicherung und Leistbarkeit), durch. Deswegen mache ich einen Großteil meiner Einreichungen auch dort, obwohl andere Kooperationspartner mehr bezahlen würden - aber halt nicht mit der Kondition, der Schnelligkeit und dem Support mit halten können (meiner Meinung nach). Man kennt sich und weiß, wie der andere tickt - Netzwerken halt, was äußerst wichtig ist! Auch verzwickte Fälle sind somit lösbar(er) und zum Unterbringen.


Zur räumlichen Distanz: da hatte ich noch nie Probleme. Denn unterschrieben wird der Kreditvertrag ohnedies physisch bei einer Bank in Kundennähe, die Begleitung und Betreuung während der Kreditphase inkludiert. Das gibt die InG nicht her, da geht es ausschließlich über Vermittler und übers Netz.

Mein weitester Fall IST am Bodensee ;).

Lg, Alex
3.11.2019 9:58
Vielen Dank schon mal allen Schreibern für die Antworten.
Ich bin immer noch hin- und hergerissen.
Morgen treff ich mich mal mit dem Kreditvermittler auf ein persönliches Gespräch und höre dann auf mein Bauchgefühl.


LiConsult schrieb:

Aus der Bearbeitungsgebühr wird der Vermittler anteilsmäßig für seinen Aufwand bezahlt. Dieser besteht in der Beratung des Kunden, der Aufbereitung der Finanzierungsinhalte, der Kommunikation und Verhandlung mit den Banken und der Begleitung bis zum Abschluss. Diese Dienstleistung wird im Erfolgsfall wie o.a. vergütet. Habe ich dabei keinen Erfolg bzw. werden mein Angebote dazu verwendet, um beispielsweise die eigene Hausbank "zu drücken", schaue ich auch "durch die Finger".

Das ist Interessant. "Mein" Vermittler verlangt eine Pauschale, die ich ihm direkt bezahle, sollte ein Vertragsabschluss zustande kommen.
Ich gehe mal nicht davon aus, dass er dann bei der BAG noch mitnascht, vor allem auch weil er schon sagte diese versucht wegzuhandeln (obwohl, gibt es das in der Praxis überhaupt, dass Banken auf die BAG verzichten?)

Was ich ihn auch noch fragen muss ist,  was verlangt er, wenn kein Kreditvertrag zustande kommt?
Ein Baumeister macht auch Angebote, sitzt dafür auch viele Stunden vorm Rechner und wenn er keinen Zuschlag bekommt, verlangt er auch nichts so gesehen... 
3.11.2019 11:15


Optimist schrieb: Vielen Dank schon mal allen Schreibern für die Antworten.
Ich bin immer noch hin- und hergerissen.
Morgen treff ich mich mal mit dem Kreditvermittler auf ein persönliches Gespräch und höre dann auf mein Bauchgefühl.

 Das ist sicher mal ein guter Ansatz ;).

Ich würde ihn genau fragen, wie das ist: entweder macht er ein Beratungshonorar, dieses kann nocheinmal unterteilt werden in abhängig/unabhängig vom Erfolg (Abschluss),
oder er nimmt einen Teil der BAG, oder er macht beides.
Alles sind gängige Vorgehensweisen. Das musst du halt genau erfragen bei deinem morgigen Termin (bitte berichte auch, wie es gelaufen ist).

Ich für meinen Teil bekomme einen Teil der BAG, ohne Honorar, nur im Erfolgsfall. 

Der Vergleich mit dem Baumeister stimmt grundsätzlich, ein wenig hinkt er aber doch: denn wenn besagter Baumeister das günstigste und technisch beste Angebot abliefert, wird der Kunde mit an fast zu 100%iger Wahrscheinlichkeit mit diesem auch das Projekt durchführen.

Diese Quote kann der Vermittler ganz sicher nicht vorweisen, trotz bestem Angebot wird er nicht ansatzweise an diese Abschlussquote rankommen.

Leider kommt es immer wieder vor, dass wenn kein Beratungshonorar verlangt wird und der Vermittler nur im Erfolgsfall bezahlt wird, dieser zum "Drücken" "missbraucht" wird - siehe Li' s Beitrag.
Oder im fix- und fertig geprüften und genehmigten Fall plötzlich die Gattin draufkommt, doch die Hausbank nicht wechseln zu wollen, obwohl das vermittelte Angebot (genehmigt, wohlgemerkt!) um tausende Euro günstiger ist.
Da frag ich mich dann schon manchmal, für was diese Leute überhaupt anfragen und sich nicht im Vorfeld absprechen, wenn die HB ohnedies nicht gewechselt werden soll. Da würd ich doch allzu gerne ein Honorar verlangen .
4.11.2019 10:58
Meine Perspektive als Kreditnehmer: Die Sache mit den verschiedenen Gebühren ist unübersichtlich weil es jeder vorab etwas anders ausweist, aber eigentlich auch wieder recht einfach. Relevant für mich als Kreditnehmer sind unter gleichen Voraussetzungen (also nicht eine Bank 20J Fixzins mit anderer variabel verglichen) nur der Auszahlungsbetrag (also was ich nach allen Gebühren, Eintragung des Pfandrechts, etc. wirklich überwiesen bekomme) und der Betrag den ich dafür bezahlen muss, also monatliche Kreditrate und Kontoführungsgebühr (Achtung, genaue Anzahl der Monate vergleichen!) und eventuelle Einmalkosten wie Notarkosten, Löschungsurkunde. Eine kleine Exceltabelle schafft da schnell Überblick im Angebotsvergleich. Wie sich die Kosten auf Bank / Kreditvermittler / Schätzgutachten / Pfandrechtseintragung usw. aufteilen ist dabei völlig egal. Dass man bei dem vielleicht größten Einzelgeschäft das man als Privater im Leben macht mehrere Angebote einholt ist wohl klar. Die Entfernung zum Kreditvermittler ist völlig egal, die Abwicklung dauert halt um die Postlaufzeiten länger.
4.11.2019 11:41
Also, ich komm gerade vom Gespräch mit dem Vermittler. 
Wir haben alles besprochen, er hat sämtliche Projektdaten aufgenommen usw..

Er verlangt von mir direkt ein sog. Erfolgshonorar. Lt. Vertrag beläuft sich diese auf 2% inkl. der BAG.

So wie er es erklärt hat an einem Beispiel: beläuft sich die BAG auf 1%, so bekommt er auch noch 1%. Verhandelt er die BAG auf 0,5%, bekommt er halt 1,5%. So lautet, wie gesagt, zumindest der Vertrag.

Er meinte, man kann dann auch ausserhalb des Vertrages abrechnen. Ihr wisst was ich meine.

So werden es dann eben um die 1% sein, die ich ihm direkt zahle, sprich € 7.000. 
Zudem sagte er mir, dass er versuchen wird die, BAG auf eine Pauschale hin zu verhandeln.

4.11.2019 12:24


Optimist schrieb: Also, ich komm gerade vom Gespräch mit dem Vermittler. Wir haben alles besprochen, er hat sämtliche Projektdaten aufgenommen usw.. Er verlangt von mir direkt ein sog. Erfolgshonorar. Lt. Vertrag beläuft sich diese auf 2% inkl. der BAG. So wie er es erklärt hat an einem Beispiel: beläuft sich die BAG auf 1%, so bekommt er auch noch 1%. Verhandelt er die BAG auf 0,5%, bekommt er halt 1,5%. So lautet, wie gesagt, zumindest der Vertrag. Er meinte, man kann dann auch ausserhalb des Vertrages abrechnen. Ihr wisst was ich meine. So werden es dann eben um die 1% sein, die ich ihm direkt zahle, sprich € 7.000. Zudem sagte er mir, dass er versuchen wird die, BAG auf eine Pauschale hin zu verhandeln.

 ah so läuft der Hase

ehrlichgesagt von der 2% Gebühren Masche würde ich die Finger lassen und den Vermittler schleunigst "kündigen"

denn das heißt nichts anderes das er NICHT für dich verhandelt sondern für sich selbst, denn ja ein seriöser Vermittler wie hier im Forum einige anzutreffen sind der organsiert möglichst gute Angebote und wird im Hintergrund von der Bank bezahlt (indirekt sowieso von dir)

der hier ist primär interessiert die BAG zu drücken denn alles was er da drückt erhöht sein Honorar, für den Kunden ist es aber oft viel wertvoller nen 1/8 oder 1/4 bei den Zinsen runterzukommen, Einmalkosten gegen Kosten über viele Jahre, ich möchte keinen Vermittler haben der direkt sich aus Eigennutz rein auf die Einmalkosten stürzt
4.11.2019 14:21
Er holt nun Angebote mehrerer Banken ein. Ein guter Kollege von mir arbeitet in einem schweizer Geldinstitut und der hat mir angeboten, die Angebote des Vermittlers durchzulesen.

Da im Vertrag außer dem "Erfolgshonorar" keine anderen Kostenpositionen stehen kostet es mich wohl auch nichts, wenn ich dann die Angebote nicht nehme. Das ist dann sein Risiko dass er die Arbeit halt umsonst macht wenn er nichts gutes liefert.
4.11.2019 18:55
@Optimist:

Infina?
4.11.2019 19:32


baumaxhaus schrieb: @Optimist:

Infina?

 Nein, ein "freier" Vermittler.

Da ich, trotz guter Reputationen, doch kein gutes Gefühl habe, werde ich, sollte ich mich für einen Vermittler entscheiden, mal speeeedcat konsultieren....



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