·gelöst· Kaffee-Vollautomat ersetzen: Siebträger? - Seite 4
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Ja, das hat uns der Fachhändler auch so erklärt, ist aber kein Problem weil wir sowieso viel im Homeoffice sind, bzw. sie gleich nach dem Aufstehen einschalten und es dann genau zum Frühstück passt. Den ganzen Tag wird sie nicht eingeschaltet sein, weil wir eben nur in der Früh Kaffee trinken und max. am Nachmittag am Wochenende wenn Besuch kommt. Das wissen wir dann aber auch schon vorher und können sie dementsprechend früh einschalten. |
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Eigentlich das ideale Profil für eine French Press oder einen geilen Dripper. Wenn man kein ausgesprochener Espressoliebhaber ist, kommt da ausgezeichneter Kaffee dabei raus und der Aufwand rundherum sich um die Maschine zu kümmern ist viel viel geringer. Been there, done that. Ich hab alles durch incl. Umbau der Maschine auf ein präzises Thermomanagement etc... Der ständige Aufwand war erschreckend hoch. Jetzt sind wir mit Mühle+lowtech Zubereitung sehr happy. |
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Dripper musste ich erst mal nachschlagen... ich würde meinen das ist ein wenig Themenverfehlung. Vom KVA zum Siebträger - wäre ein Qualitätsgewinn bei ähnlicher Zubereitung. Aber zurück zu Filterkaffee - auch gutes Ergebnis, aber halt ganz anders... alleine die Tatsache dass Crema und Filter nicht zusammengehen macht's für mich zum No-Go |
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Das was 95% der Leute für Crema halten hat trotzdem noch nix mit einer Gastromaschine zu tun... und wenn man nicht quasi ausschließlich Espresso trinken will, wird man keine Freude haben. Versuche nur meine persönlichen Erfahrungen in Worte zu fassen. "Filterkaffee" hat keinen so tollen Ruf, aber da kriegt man in der Regel bessere Resultate als mit sämtlichen Vollautomaten und bei einem Siebträger braucht man auch eine teure Maschine und viel Übung plus Knowhow bis man wirklich einen Espresso in Kaffeebarqualität hinbekommt. Viele reden sich da aus meiner Sicht ihr Investmentschön und sonst nix. |
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100% Zustimmung. Dazu kommt noch der hohe Energieeinsatz. Das sollte einem schon bewusst sein bei einer Siebträgermaschine, dass das (Aufwand, Wartung, Energie) entsprechend hoch ist. Ich vergleich´s immer mit gutem Wein, den Genuss muss man schon zelebrieren. |
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Bin unlängst über die Zuriga "drübergefallen". Hat die wer im Einsatz? https://zuriga.com/de/de/products/zeeu412/zuriga-e2-s |
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Meine persönliche Meinung: Mein Profil: Vielttrinker, mal Espresso, mal Flat White, mal Cappuccino. Viel Homeoffice und da zwischen den Terminen gehe ich gerne mal nachfüllen. Hatte sowohl einen Siebträger hier von "früher" und auch einen Vollautomaten. Der Siebträger ist inzwischen abgebaut und steht im Keller. Es ist eben so, der Siebträger KANN in der Theorie schon einen besseren Espresso zaubern. Aber zu welchen Preis? Damit das auch in der Praxis was wird, bist du aus meiner Sicht auf gleichbleibende frische Bohnenqualität angewiesen. Ansonsten geht mit jeder neuen Packung erstmal die optimiererrei los - zumindest wenn er besser sein soll als aus dem Vollautomaten. Dann kommt noch der Zeitaufwand dazu. Ich hatte das Vorheizen schon so eingestellt, dass das Ding in der Früh direkt bereit ist, aber bis der Espresso dann drin ist dauerts halt dann doch ein paar Minuten wo man dazwischen auch nichts anderes machen kann. In den 5 Minuten zwischen Meetings ist quasi kein drandenken, mal schnell eben einen neuen Cappuccino zu machen. Ende vom Lied, ich hab meistens den Vollautomaten bemüht und ehrlicherweise - wenn der Prozess mit dem Siebträger nicht 100% maxed out ist - merk ich keinen Unterschied. Mit Milch sowieso nimmer. Der Gerät ist den ganzen Tag in Bereitschaft, Tasse drunter, Knopf drücken, dazwischen noch schnell Bio und fertigen Kaffee wieder mitnehmen 🤠 |
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Gut bzgl Energie, wennst ne PV hast ist dir der Tagesverbrauch relativ egal Ich trink ja Milch mit Kaffee, meine Frau im Grunde auch nur Cappuccino oder Latte, sie wünscht sich seit Jahren eine Barrista Maschine, ich sehe da ehrlicherweise keinen Mehrwert, 1-2 Mal ist das Kochen sicher witzig, beim dritten Mal nervts mich wsl schon, besonders wenn ich zwischen Terminen schnell einen Kaffee hole, mir persönlich würde ja Filterkaffee am besten schmecken, aber dafür trinke ich viel zu wenig 😂 |
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Der Bedarf an KnowHow und Übung ist eigentlich recht überschaubar. Gute frische Bohnen, eine gute Mühle, wenn der Espresso zu schnell durchgeht ein bisschen feiner mahlen und umgekehrt. Der Wartungsaufwand ist zumindest bei meinem Siebträger (E61 Brühgruppe, Einkreiser) deutlich geringer als bei einem Vollautomat. Die letzten 15-20 Jahre habe ich ein paar Dichtungen und Verschleißteile getauscht, wesentlich weniger Aufwand und Kosten wie die Vollautomaten (ja, Mehrzahl...) der Schwiegereltern. Ja, gute frische Bohnen sind Voraussetzung, und bei einer neuen Packung muss man den Mahlgrad nach dem ersten Bezug meistens nachstellen. Wo ist dabei das Problem? Ich hätte auch noch nie gehört, dass ein Vollautomat aus minderwertigen Bohnen guten Kaffe macht 😅 |
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Ich gebe es zu: Ich trinke schon gern guten Espresso, aber ich habe auch keinen Bock (und Platz) für das Herumzelebrieren. Bei einem Kollegen gesehen: Zuerst mahlen, wobei die Bohnen je nach Feuchtigkeit in der Küche wieder unterschiedlich sind, 15 Minuten den Siebträger vorheizen, die Patzlerei, die Zeit. Da war ehrlich gesagt die Nespresso schon praktisch, aber mir geht Nespresso am Keks. Mein Kompromiss ist nun eine (angeblich) gute ESE Maschine: Die ESE Pads sind kompostierbar, ist ein "quelloffenes" System, gibt es von unzähligen (v.a. italienischen) Röstern. In der Früh heizt die Maschine in 2 Minuten auf, zack, Espresso in Spitzenqualität runtergedrückt, nachspülen, fertig. Alles in 3 Minuten erledigt. Schafft auch meine Frau oder der Sohnemann ohne Studium. ESE Pads sind hierzulande leider ziemlich unbekannt, aber defintiv dem Nespresso Platzhirschen vorzuziehen, mMn., wenn es portionierter Kaffee sein soll. Sorry für die leichte Themenverfehlung .
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Irgendwie holt mich die Maschine nicht wirklich ab... Wo liegen deine Präferenzen? Optisch ist die Zuriga sicher top, aber der doch ambitionierte Preis wäre für mich nicht darstellbar... Wenns ums Ergebnis geht gibts etablierte Hersteller (zB Quickmill, Rancilio oder Lelit) mit gleichem Angebot zu weniger Geld. Größenmäßig ebenfalls alle vergleichbar sollte der Platz beengt sein... OTOT [Off Topic]: Ich habe über Jahre hinweg die Siebträgerszene beobachtet, recherchiert, ausprobiert - und hab für mich dann entschieden dass eine ESE-Maschine besser zu uns passt. Aber nur für uns gültig 😉 |
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+1 für ESE Pads als bequemes und flexibles Kaffeesystem mit gutem Espresso. Bei uns gibt es immer wie mehr Kleinröstereien die Pads machen. Oder per Versand vom Händler in der Stadt. Für "grosse" Lungos finde ich es bis jetzt aber nicht ideal |
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Für ESE Pads kann ich https://www.vettore.at/ empfehlen - in den Shops (die sind halt nur in Wien) kann man auch viele verschiedene Pads einzeln kaufen zum Probieren Brauch manchmal Koffeinfrei - Das geht es mit ESE Pad im Siebträger mit ganz gutem Ergebnis. Da ich sonst nur Espresso trinke reicht mir meine Gaggia Classic + Macap Mühle - Da kommt immer super Espresso herunter ohne dass man eine Wissenschaft draus machen muss - unzerstörbar, kann man selbst warten/reparieren und es gibt billige Ersatzteile. Und wer trotzdem gerne eine Wissenschaft draus macht kann sich die gaggimate Erweiterung kaufen |
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Hallo MissT, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: [Gelöst] Kaffee-Vollautomat ersetzen: Siebträger? |
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Wenn man den Dreh einmal raus hat, dauert es keine Minute, bis der fertige Espresso in der Tasse ist. Mahlen, Tampen und Siebträger einspannen – das sind vielleicht 30 Sekunden. Währenddessen lass ich das Wasser ab wenn die Maschine zu heiss ist. Danach folgt eine kurze, fast meditative Phase von 30 Sekunden, in der man zuschaut, wie der Espresso extrahiert wird – oder man räumt nebenbei den Geschirrspüler ein. Dank Zeitschaltuhr ist auch das Vorheizen kein Thema. Ich trinke jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas lauwarmes Zitronenwasser. Dafür entnehme ich einfach heißes Wasser in nur 1 Sekunde aus dem Zweikreiser. Für die Kinder gibt’s Matcha Latte oder Kakao, immer mit perfekt geschäumter Milch. Natürlich ließe sich das alles auch anders lösen, aber ich habe alles in einer einzigen Maschine vereint – und für meinen Anwendungsfall bedeutet das vor allem einen deutlichen Komfortgewinn. Ganz nebenbei ist alles, was ich damit zubereite, sauber und absolut hygienisch. Was würde ich heute vielleicht anders machen? Vielleicht würd ich zu einer Maschine mit PID Steuerung greifen statt einer klassischen E61. Das surfen am optimalen Temperaturbereich ist eigentlich die größte Herausforderung. Was ich wieder machen würde ist, Tropftasse an Abfluss anschließen + Rotationspumpe mit Festwasseranschluss. Kann man sich beides aber mit PID vielleicht auch sparen. Wobei die Laufruhe der Rotapumpe schon fein ist - so eine Vibrationspumpe sorgt hingegen dafür, dass alle im Haus munter werden... 😀 |
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Wie lange dauert das Vorheizen? |
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Bei meiner profitec500 (ohne PID) sinds ca. 15 bis 20 Minuten. |
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Würde auch auf 20min tippen für meine ECM Technika - hab es aber noch nie gemessen. Unsere Maschine schaltet sich 45min ein bevor wir aufstehen. |
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Also 21 Minuten. 😜 Wir stehen nicht immer zur gleichen Zeit auf, trinken gern zwischendurch mal spontan einen Kaffee. Wenn ich dazu erst jedesmal einen Boiler aufheizen muss dann war es das mit "spontan", und genau deswegen passt sowas für uns nicht. 😉 |
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Nachdem bei uns die Maschine immer täglich am Morgen im Einsatz ist, läuft sie sowieso. An Tagen wo wir zu Hause sind schaltet sich die Maschine am Nachmittag via Zeitschaltur ab. Also spontan zwischendurch Espresso trinken geht immer, wenn man das möchte. Strom verbraucht das Ding natürlich, Ja. An einem Tag wo sie wirklich bis 16:00 durchläuft sinds bei uns ziemlich exakt 1kWh. An einem Tag wie heute wo sie nur am Morgen für 2 Stunden läuft 0,5kWh. Für Sparfüchse ist das wohl spätestens das k.o. Kriterium. Ich kann die 2,50€/Monat verkraften. Ich würde mal sagen, dass ist das Benutzerprofil der meisten ST Besitzer 😉 |
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Leute ihr redet alle von Retro E61 Technik - die braucht lange zum aufheizen. Eine moderne gesättigte Brühgruppe oder ein Thermoblock ist in 5min heiss. Die Zeit hat wirklich jeder. Unsere San Remo You ist in unter 5min Einsatzbereit - Kaffee- wie auch Dampfboiler. Und das zwischen ST und Vollautomat kein oder nur ein sehr geringer Geschmacksunterschied ist, ist einfach Blödsinn. ESE kommt geschmacklich auch nicht ran, ist aber mMn der beste Kompromiss wenn jemand eine easy-going Variante will. |
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Das sehe ich auch so. ST oder ESE. Aber generell nochmal zum Thema Aufheizen. Das ist mit Zeitschaltuhr (einfach eine WLAN Steckdose dran machen) absolut null Thema. Ich würde auch bei einer "modernen gesättigten Brühgruppe" nicht auf die Idee kommen die nach einem Espressobezug auszuschalten, wenn ich das Haus nicht verlasse. Weil es immer ein Komforthema ist, wenn ich instant einen Espresso produzieren kann ohne warten zu müssen. Auf die 0,5kWh Stromersparnis pro Tag pfeiff ich da wirklich ungeniert. Aber so oder so, das Thema ist definitiv kein k.o. Kriterium. Eher sind das dann Anschaffungspreis oder die Tatsache, dass man sich Kenntnisse aneignen muss um dann am Ende auch einen guten Shot zu produzieren. Ich probiere mittlerweile viele der kleinen Rösterein durch, das wäre großteils sehr schwierig mit ESE umzusetzen. Für hochwertigen Bio-Arabica zahl ich aktuell 35-38€/kg. ich tipp mal drauf mit ESE wäre es wohl noch teurer. Wir brauchen pro Monat so ca. 1-1.5kg und da gewinnt on the long run über Jahre gerechnet der ST kostenmäßig vielleicht sogar. |
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