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Kabelschutz in Baugrube (bei Rollschotterhinterfüllung)

7 Beiträge | letzte Antwort 14.9.2018 | erstellt 14.9.2018
Hallo liebes Forum,

bei unserem Haus werden nächste Woche die "Infrastrukturleitungen" (Wasser, Strom, Gegensprechanlage, etc.) in der Baugrube verlegt.
Für die Hinterfüllung wurde grober Drainageschotter (32/63) als untereste Lage, darüber Rollschotter (16/32) verwendet. Die Wasserleitung kommt auf ca. 1,3m, die Stromleitung ca. 0,8m unter Gartenniveau aus der Kellerwand.

Ist es nötig die Leitungen in "Kabelsand" einzubetten? Wenn ja, wie wird das korrekt gemacht (z.B. Rollschotter - Vlies - Sand - Kabel - Sand - Vlies - Rollschotter)?
Oder ist die Körnung des Rollschotters in Ordnung für Erdkabel und Wasserleitung?

LG
14.9.2018 14:26


Phase87 schrieb: Oder ist die Körnung des Rollschotters in Ordnung für Erdkabel und Wasserleitung?


Für Erdkabel und Wasserleitung nur Kabelsand. Kein Bruch, Split und dgl..
Die kantigen Bestandteile wandern sonst langsam in das äussere Kabelmaterial ein.
14.9.2018 14:27
Warum kein Kabelschutzschlauch?
14.9.2018 14:56
hast du eh keinen bindigen boden? denn dann wäre die hinterfüllung mit schotter sehr ungünstig...


14.9.2018 14:59
Wir haben alle Erdkabel in Leerrohre gegeben (billige Drainageschläuche, Hauseinführung durch DN100 Kanalrohre). Kostet nicht viel, schützt die Kabel und bietet auch Option für späteren Tausch.
14.9.2018 16:40


chrismo schrieb: billige Drainageschläuche


Würde keine gelochten bzw. geschlitzten Drainageschläuche nehmen. Die würde es ja mit der Zeit zuschlämmen.
Wir haben 70er bzw. 50er Kabelschutzschlauch und teilweise KG-Rohr verwendet.
MbG Jürgen 
14.9.2018 19:39
Drainageschläuche gibt es auch ohne Schlitze, heißen trotzdem so. Wir haben natürlich ungeschlitzte genommen.
14.9.2018 21:05
Alles klar, wusste nicht dass es unter gleichen Namen auch geschlossene gibt.



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