Hilfe gesucht- Haus von Senioren vor Versteigerung bewahren - Seite 5
5.7.
-16.7.2026
86 Antworten
28 Autoren
1 Empfehlungen
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Ich gehe davon aus, dass das Haus ohnehin weg ist (spätestens bei Auszug/Versterben der Eltern) und das Ziel ist, dass die Eltern noch möglichst lange drin leben können. Wenn das Haus dann verwertet wird, die Bank befriedigt, fällt der Rest in den Pflichtteil; ja und den muss man mit Geld bedienen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob da nicht mit dem - für den Bruder getilgten - Bankkredit "aufgerechnet" werden kann. Letztlich wird man hier mit Anwalt, Bank und Eltern reden müssen, um das Beste für alle herauszuholen. |
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Ich habe versucht mich da einzulesen... nicht zu 100% aber.. Wäre es nicht auch eine Möglichkeit, wenn es zu einer Versteigerung kommt, dasss Du das Haus ersteigerst? Mit Wohnrecht ist ein Haus schon mal weniger Wert, bei Versteigerung noch einmal usw. Wenn Du das Haus im Kauf erwirbst, wie auch immer, jetzt oder im Falle einer Versteigerung hätte dein Bruder keinen Anspruch auf den Schenkungspflichtteil, da ja nicht geschenkt. |
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Wie soll er einen Kauf des Hauses stemmen, wenn er nicht einmal den offenen Kreditbetrag, der laut ihm 55 % des Werts des Hauses beträgt, aufbringen kann? Und eine Versteigerung heißt auch nicht, dass du es günstiger bekommst. Bei den Versteigerungen, die ich so beobachtet habe, war der erzielte Preis meist ziemlich genau der vorherige Schätzpreis oder teilweise sogar darüber... Auch hast du bei einer Versteigerung niemals die Sicherheit, dass du es bekommst, es kann ja immer jemand mehr bieten. |
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Ich würde neben dem Anwalt auch einmal zu einem guten Steuerberater gehen. Steuern sollten immer mitgedacht werden.Du könntest auch zu deinen Eltern ziehen. Oftmals ist das leider wegen Pflegebedarf sowieso irgendwann notwendig. Ein Kredit auf 35 Jahre sollte wohl irgendwie auch stemmbar sein zu dritt, liegt nach Verkauf der Autos wohl die Rate bei 620-700€. Hoffe ihr findet eine Lösung! |
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Wäre für diesen Fall nicht ein endfälliger Immobilienkredit am sinnvollsten? zB der Raiffeisen Besser Leben Kredit oder Hypo Lebenswert Kredit. So wie ich das verstanden habe, wären hier nur die Zinsen zu bezahlen. Und dadurch, dass das Haus durch die Inflation mehr wert wird, könnte man die Zinsen ja auch immer durch eine höhere Beleihung bedienen? Und solange der Kredit deutlich unter dem Wert der Immobilie ist, sollte das doch kein Problem sein (Beleihungswert <50% Immobilienwert)? An die Finanzierungsexperten hier im Forum: Wäre so etwas möglich? Was wäre der Zinssatz für eine variable Verzinsung? 1M Euribor + 1% Aufschlag möglich? Das wäre ja auch für die Immobilienbesitzer eine generelle Reserve fürs Alter (zB falls mal eine größere Hausreparatur kommt oder Auto). Oder übersehe ich da was? |
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| Hallo Investor, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. | ||
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nein - so unterschiedlich die einzelnen Ausprägungen sind, zwei Paramter sind mehr oder weniger bei allen ident: die Liegenschaft muss zum Kreditbeantragungszeitpunkt lastenfrei sein und die Zinslast (die ja bei unverändertem Kreditsaldo über die gesamte Laufzeit gleich bleibt) muss sich innerhalb der 40% DSTI-Quote bewegen. Beides scheint im konkreten Fall ein Hindernis zu sein. nein, Aufschlag und Fixzinssatz ist je nach Fall höher als gewöhnlich, da die Bank die Aufwände rund um die mögliche Immoverwertung in der Zukunft abgegolten haben möchte. richtig - prinzipiell eine gute Sache, wenn die Rahmenbedingungen passen. Interessant aber ist, dass je nach Bank die Immobewertung und daran angeschlossen die Belehnwertermittlung zum Teil deutlich differiert. Da bin ich auch aus Sicht des Immobilienmaklers öfters "verwundert". |
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