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Heizungs-/FBH-Wasser selbst aufbereiten

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  •  Baumau
  •   Gold-Award
6.6.2023 - 3.4.2026
25 Antworten | 11 Autoren 25
25
Hallo,

wir haben unsere FBH FBH [Fußbodenheizung] 2019 mit destilliertem Wasser befüllen lassen (kein Ortswasser, aber auch kein aufbereitetetes) und dies hat sich schon sehr verfärbt.

Ich würde daher die komplette FBH FBH [Fußbodenheizung] spülen und neu befüllen. Habt ihr da evt. Tipps wie man schnell und günstig Ortwasser aufbereiten kann, damit es der Norm entspricht und passt. Eine Spülpumpe mit Behälter könnte ich mir aufleihen.

Kann man das Leitungswasser dann mit Kartuschen die durchspült werden, so aufbereiten, dass es für die FBH FBH [Fußbodenheizung] bzw. Wärmepumpe passt?

Danke & LG Mario

  •  Casemodder
  •   Gold-Award
6.6.2023  (#1)
Schau mal hier: https://www.energiesparhaus.at/forum-aufbereitung-heizungswasser-waermepumpe-und-fbh/58194_1#559335

Wasser ist noch immer glasklar nach über 5 Jahren (befüllt 11/2017)

Oder du nimmst mal mit ihm Kontakt auf, sollte nicht so weit weg sein von dir:
http://www.ip-energie.at/

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  •  Romsch1
  •   Bronze-Award
6.6.2023  (#2)
Hallo, 
ich habe mir eine Enthärtungspatrone welche das Füllwasser auf 0°dH enthärtet (wie es die Norm vorsieht) ausgeliehen zum Füllen....  parallel montiere ich fürs Nachspeisen auch eine kleine Füllstation mit Vorfilter und Harzpatrone zur Enthärtung, Kostet nicht die Welt...

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  •  Baumau
  •   Gold-Award
6.6.2023  (#3)

zitat..
Casemodder schrieb: Schau mal hier: https://www.energiesparhaus.at/forum-aufbereitung-heizungswasser-waermepumpe-und-fbh/58194_1#559335

Du hast also nur die Einwegpatrone benutzt? Was hast du vorne zur Wand hin an die Patrone angeschlossen?

zitat..
Romsch1 schrieb: ich habe mir eine Enthärtungspatrone welche das Füllwasser auf 0°dH enthärtet (wie es die Norm vorsieht) ausgeliehen zum Füllen.... parallel montiere ich fürs Nachspeisen auch eine kleine Füllstation mit Vorfilter und Harzpatrone zur Enthärtung, Kostet nicht die Welt...

Wenn das mit den Patronen klappt, wäre das natürlich am schnellsten und einfachsten.

Danke euch.

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  •  Baumau
  •   Gold-Award
6.6.2023  (#4)
Schaut wie der Purotap Messcomputer aus oder?

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  •  cc9966
  •   Gold-Award
6.6.2023  (#5)
Eigentlich zeigt die Praxis seit Jahrzehnten, dass normales Leitungswasser kein Problem ist, selbst in sehr kalkhaltigen Regionen. Destilliertes oder zu stark enthärtetes Wasser ist sehr aggressiv, also umgangssprachlich gemeint. Defacto ist es sehr neutral und daher viel stärker aufnahmefähig für Mineralien, es gab daher mit einem Fittings-Hersteller Probleme mit Entzinkung, womit dann die Messing/Rotguß-Legierung spröde wurde und Fittings immer genau am Bund gebrochen sind. Das war vor allem in Kombination mit Wasser aus Enthärtungsanlagen, die solehaltiger sind und erhöhte Chloridwerte hatten. Die Normen wurden trotzdem nicht geändert bzgl. enthärtetem Wasser. Viel wichtiger ist es, ein sauerstoffdichtes Rohrsystem zu haben, was eh meistens der Fall ist bei aktuellen Anlagen. Und möglichst wenig Wasserwechsel/Wasserzugabe im Heizkreis, damit man keinen neuen Sauerstoff einbringt.

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  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
7.6.2023  (#6)
Hi
Hausmastameinung:

Dem Leitungssystem wirds wahrscheinlich nix machen, aber die Schaugläser werden irgendwann blind und nutzlos - siehe:


2023/20230607388671.jpg

https://www.energiesparhaus.at/forum-regler-bei-fussbodenheizung-verfaerbt/70301

Lg

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  •  ds50
  •   Gold-Award
7.6.2023  (#7)
Bei mir steht im Angebot auch noch sinngemäß "Befüllung mit aufbereitetem Heizungswasser nach Norm" oder so drin - allerdings ist meine FBH FBH [Fußbodenheizung] und BKA BKA [Betonkernaktivierung] seit Mitte 2020 (Betrieb seit Ende 2020) mit stinknormalem Leitungswasser (14° dH) befüllt. Alle Tacosetter sind noch transparent und sehr sauber.

Soll ich nun auf die Aufbereitung bestehen?

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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
7.6.2023  (#8)

zitat..
Baumau schrieb: Du hast also nur die Einwegpatrone benutzt? 

Ja genau.


zitat..
Baumau schrieb: Schaut wie der Purotap Messcomputer aus oder?

Richtig.




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  •  Romsch1
  •   Bronze-Award
7.6.2023  (#9)
Wenn es offiziell über den Installateur gemacht und beauftragt wurde, würde ich auf jedenfall drauf bestehen... weiß jetzt nicht wie es in EFH normal bei Kleininstallateuren gehandhabt wird (wahrscheinlich füllen die meisten im EFH mit normalen Leitungswasser). Bei größeren Anlagen muss sich jeder Anlagenbauer an die Norm halten und vollenthärtet lt. Norm füllen, hätte ich noch nie anders gesehen... Bei den heutigen Materialien (MSV, Kupfer, VA) wirst du auch nicht so das Problem haben... früher hat man ja praktisch jede Installation Autogen, Stahl schwarz gemacht... und dann natürlich auch mit Leitungswasser gefüllt was sonst emoji
Das macht natürlich Probleme...

Ich würde wenn es dein Budget zulässt auch ansatt C-Stahl immer Kupfer machen...

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  •  Baumau
  •   Gold-Award
7.6.2023  (#10)

zitat..
ds50 schrieb: Bei mir steht im Angebot auch noch sinngemäß "Befüllung mit aufbereitetem Heizungswasser nach Norm" oder so drin - allerdings ist meine FBH FBH [Fußbodenheizung] und BKA BKA [Betonkernaktivierung] seit Mitte 2020 (Betrieb seit Ende 2020) mit stinknormalem Leitungswasser (14° dH) befüllt. Alle Tacosetter sind noch transparent und sehr sauber.

Soll ich nun auf die Aufbereitung bestehen?

würd ich schon wenn es bei dir drinnen steht.

Hier sind mal meine Werte vom Leitungswasser lt. EVN:


2023/20230607675746.jpg

https://www.sv-haustechnik.at/wissenswertes/heizungswasseraufbereitung-verschlammung-korrosion/

Wenn ich diese nun mit den Werten ÖNORM bzw. mit den Ausführungen von Hr. Mathä gegenüberstelle ist das Leitungswasser wohl viel zu hart und der PH-Wert etwas zu niedrig. Die Frage die sich dann noch stellt, ob Alu im System verbaut ist. Kann ich jetzt nicht zu 100% ausschließen müsste ich prüfen. Dann wäre der PH-Wert noch genauer einzustellen.

Wir dann schon komplizierter alle Werte richtig einzustellen.


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  •  Akani
7.6.2023  (#11)
Wenns geht oder machbar, die Leitungen der Heizung immer in Kupfer Edelstahl oder Verbundrohr legen lassen. Ach nur die Ausdehnungsgefäße sind aus Stahl und man glaube nicht was da an Dreck drin ist. Hab meins gespült bis es sauber war. Wasser rein,wieder ausgelassen- mehrfach. Dann mit VE Wasser gefüllt. Muss nach einem Monat nachgemessen werden. Leitwert sollte unter 200mikrosimens bleiben. PH wert zwischen 8,2 und 9,5. 
Dann ist alles sage.
Ist übrigens Voraussetzung bei allen Herstellern und führt bei nicht einhalten zum erlischen der Gewährleistung

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  •  ds50
  •   Gold-Award
7.6.2023  (#12)
Kann ich Heizungswasser mit dem Poollab 2.0 messen? emoji

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  •  Akani
7.6.2023  (#13)
Wenn du Messbesteck für pH wert und Leitwert hast ja

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  •  christoph1703
2.4.2026  (#14)
Nachdem der Titel so aussagekräftig und leicht zu finden ist, grab ich mal den Thread wieder aus.

Also was ich jetzt bisher aus den diversen Threads rausgelesen hab, sollte in die Heizung kein reines VE Wasser und meistens kein reines Leitungswasser rein. Spricht was dagegen, das Leitungswasser mit destilliertem Wasser aus dem Baumarkt zu mischen und damit zu befüllen? Das kommt in Summe billiger als so eine Aufbereitungspatrone. Oder kann die Patrone noch irgendwas zusätzlich?

Das sind die aktuellen Werte vom Wasserwerk:

2026/20260402913841.png

Naiv hätte ich da jetzt ungefähr 1:3 oder 1:4 Leitungswasser und destilliertes Wasser gemischt. Wären dann bei 300l gesamt unter 100€.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
3.4.2026  (#15)
So tragisch teuer war die Patrone jetzt nicht. Hat bei uns bisher ganz gut geklappt, ich sollte mal nachfüllen jetzt nach 3 Jahren ist der Druckk etwas abgesunken.

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  •  Akani
3.4.2026  (#16)
Würde eher aus MAG tippen, da fehlt schon Vordruck 

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  •  christoph1703
3.4.2026  (#17)
Mir gehts mehr darum, dass ich das Wasser einfach kaufen und einfüllen kann. Die Patrone muss ich anschließen, dann ist wieder was undicht, blockiert die Spülanschlüsse... Und wenn ich Nachschub brauche, liegen Baumarkt oder Drogerie näher als irgendwelche Onlineshops.

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Hallo Baumau,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Heizungs-/FBH-Wasser selbst aufbereiten

  •  DoertyHarry
3.4.2026  (#18)
Was sagt der WP WP [Wärmepumpe] Hersteller dazu wenn du mit nicht lt. norm aufbereiteten Wasser einen schaden hast. 
Kann der dir dann die Garantie/Gewährleistung streichen oder ist potenziell nicht kulant? 

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  •  Akani
3.4.2026  (#19)
Was hast du für ein Problem mit VE Patronen?! 
https://www.gep24.de/heizung/heizungswasser-fuellkombinationen-patronen/entsalzungspatronen/vollentsalzungspatrone-purotap-micro-mit-farbumschlag-elysator.html?gclid=Cj0KCQjwyr3OBhD0ARIsALlo-OnXjXfLGQfdoa537Lpb_UZTPtamvM5DMDx3Lat6Vygr8a9Eyl3B8O4aAg-gEALw_wcB&gad_campaignid=20577891982&gad_source=1
Einfach sowas zwischen den Schlauch und fertig.
Mit Kanister hantieren erscheint ja wohl als die umständlicher Variante.
Zudem 3000ltr/°dH.
Hab bei mir auch VE Wasser drin. Keine Probleme mit PH Wert oder Leitwert

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  •  christoph1703
3.4.2026  (#20)

zitat..
DoertyHarry schrieb:

Was sagt der WP WP [Wärmepumpe] Hersteller dazu wenn du mit nicht lt. norm aufbereiteten Wasser einen schaden hast. 
Kann der dir dann die Garantie/Gewährleistung streichen oder ist potenziell nicht kulant?

Garantie fällt bei Eigeninstallation mWn sowieso weg. Für die Gewährleistung ist der Händler zuständig und dann müsste der Schaden schon darauf zurückzuführen sein. Außerdem will ichs ja ordentlich machen, damit kein Schaden auftritt.

zitat..
Akani schrieb:

Was hast du für ein Problem mit VE Patronen?! 
https://www.gep24.de/heizung/heizungswasser-fuellkombinationen-patronen/entsalzungspatronen/vollentsalzungspatrone-purotap-micro-mit-farbumschlag-elysator.html?gclid=Cj0KCQjwyr3OBhD0ARIsALlo-OnXjXfLGQfdoa537Lpb_UZTPtamvM5DMDx3Lat6Vygr8a9Eyl3B8O4aAg-gEALw_wcB&gad_campaignid=20577891982&gad_source=1
Einfach sowas zwischen den Schlauch und fertig.
Mit Kanister hantieren erscheint ja wohl als die umständlicher Variante.
Zudem 3000ltr/°dH.
Hab bei mir auch VE Wasser drin. Keine Probleme mit PH Wert oder Leitwert

Irgendwie stell ich mir das mit den Patronen mühsamer vor. Aber vielleicht hab ichs auch noch nicht so richtig durchgedacht. Du füllst also mit der Patrone direkt aus der Leitung in die Anlage rein? Hab anderswo gelesen, dass zuerst mit LW gefüllt wird und die Patrone dann in die Spüleinrichtung gehängt wird, bis die Werte passen. Richtet die Patrone alle relevanten Werte? Bzw funktioniert das mit unserem LW?
Und du hast komplett VE? Ist das nur Glück dass es passt oder geht das doch im Regelfall gut?

Edit: Für ungefähr 300l aufbereitetes Wasser aus unserem LW mit 19,5°dH bräuchte ich dann zwei Patronen oder eine größere, richtig?

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  •  Akani
3.4.2026  (#21)
Befüllen entweder über BWT Osmoseanlage oder über Harzpatronen.
Hab mit beiden Varianten keinerlei Probleme.
Eine einzige Anlage hab ich dabei, sogar mit Stahlrohren, also eine Altbestands Anlage.
Wasser eingeschickt weil PH bei 6 lag.
Leitwert allerdings unter 50.
Labor hatt selbst nach 2 Nachmessungen keinen Abrieb im Wasser von Eisen fest gestellt. Anlage läuft heute noch problemlos mit diesem Wasser. Es wurden keine Maßnahmen ergriffen. 
Auch bei FA Buderus im Werk  Wetzlar. Steht eine 6MW Anlage. Leitwert unter 100, PH Wert bei 6,4. Keine Maßnahme erforderlich weil die Wasseranalyso keine Stoffe von Materialabtrag nachweisen können.
Also es ist alles immer nach zu weisen.
Die Angaben bei den Metallen sind gute Richtwerte aber bei weitem nicht das Maß aller Dinge

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