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Grundriss Einfamilienhaus 154 m2

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12.10. - 17.10.2020
26 Beiträge | 12 Autoren
Hallo,
könntet ihr mal über unseren Grundriss sehen, ob euch grobe Fehler auffallen bzw. was würdet ihr anders machen?
Das Obergeschoss gefällt uns schon sehr gut, WC haben wir bewusst nicht extra gemacht.

Lg

Grundriss Einfamilienhaus 154 m2


Grundriss Einfamilienhaus 154 m2

 
12.10.2020
Meine Gedanken beim schnellen Durchsehen waren:
 • Ist Norden im Plan oben?
 • Ein paar Bemaßungen wären nicht schlecht.
 • Wozu der Rücksprung Plan oben? Würde ich gerade ziehen.
 • Gästezimmer aufgrund der Form nicht mit einem Doppelbett ausstattbar. Rechteckig wäre der Raum flexibler nutzbar.
 • Wenig Stauraum bzw. fehlen mir noch ein paar platzsparende Lösungen. Insbesondere ohne Keller.
 • Wohn-Essbereich eher klein.
 • Insgesamt wirkt es noch nicht ganz rund. 
12.10.2020
Norden ist oben, ja
Im OG wollen wir eine Leseecke bzw. bei Platzmangel eventuell mal Platz haben für eine Kommode oder Schrank.
Gästezimmer wird wenn überhaupt mit einem 90er Bett ausgestattet. Ist eher unser Abstellraum und Büro.
Haben jetzt um einiges weniger Stauraum und kommen gut aus, was hättest du da sonst noch für Vorschläge?
Wohn-Essbereich finde ich auch eher klein, aber das ist halt nun mal Geldfrage und größer können wir nicht bauen.
Das es noch nicht ganz tund wirkt sehe ich auch so, weiß nur nicht, was es genau ist...
13.10.2020
Gästezimmer/Büro rechteckig machen. Platz vom WC/Dusche wegnehmen, das als reines WC ausführen und die Dusche in den Wirtschaftsraum integrieren. Vor allem könnt ihr das Zimmer dann im Alter zum Schlafen nutzen.

Das Bad oben ist so wie es jetzt ist nicht optimal. Freifläche und trotzdem kommt es mir vor als ob eine Badewanne niergendwo richtig hinpasste. Durch die Abmauerung wird die Dusche nicht richtig hell - da an eine ordentliche Beleuchtung denken oder Glaswand auf der Westseite machen. Mir kommt vor, dass ein Versetzen der Fenster angepasst auf die Wandmitte (so wie auf der Ostseite eures Hauses sinnvoller wäre, dann könnte man Waschbecken und Badewanne (auf mich stimmiger wirkend) so anordnen.


Grundriss Einfamilienhaus 154 m2
Den Sitzplatz oben im Gang wird so dort kein Dachflächenfenster/Lichtschacht etc. ist kaum wer nutzen. Als Staulösung aber sicher nicht schlecht. Mir gefallen die großen Kinderzimmer.

Falls es geldmäßig eng ist: die Hebeschiebetür zu gunsten einer Fixverglasung mit Dreh-Kipptür tauschen (spart ein paar 1000,-).

Auf Grund der Leitungswege in die Küche könnte man auch überlegen das Gästezimmer/Büro mit dem Küchenbereich zu tauschen. Man müsste dann allerdings ebenso die Fensterflächen dementsprechend passend umplanen ...

Wünsche euch viel Erfolg


13.10.2020
Wirkt noch nicht stimmig, das stimmt.

EG: Grundriss ohne Erker rechteckig machen. Technikraum außerhalb des Hauses --> laaaaaange Leitungswege. Technikraum in den Wirtschaftsraum planen. Ein reines WC ohne Dusche machen, das Eck vom Gästezimmer fällt weg und ich persönlich würde dem Wohnzimmer noch ein paar cm vom Gästezimmer geben. Auf die Speis verzichten und Vorratsschränke machen.

OG: Leseecke, ernsthaft? Da ist nichtmal ein Fenster in der Nähe. Streicht das, macht die KiZis rechteckig

Stauraum ist so eine Sache. Ihr wisst selber am besten wie viel und welches Zeug ihr habt.

Ich persönlich würde dem Haus ein paar m² mehr geben und versuchen alles IM Haus unterzubringen.
13.10.2020
Mich stört unten der lange Gang etwas. Ich würde die Türen von der Waschküche und dem Gästetimmer weiter nach rechts schieben, die Wand vom WC weiter nach vorne und den Platz für die Dusche eher von der Waschküche als vom  Gästezimmer nehmen. Vorteil: das Gästezimmer wird größer und ihr könnt es später als Schlafzimmer nutzen. 
13.10.2020
Mein Rat: Verwerft diesen Plan und geht zu einem professionellen Planer. Ihr nehmt so viel Geld für den Hausbau in die Hand - spart in Eurem eigenen Interesse nicht am falschen Ende. Vor allem, wenn die Mittel eher begrenzt sind, sollten diese nicht mit vermeidbaren Kostentreibern und unnötigen Quadratmetern - die an anderen Stellen fehlen - vergeudet werden.

Überfliege einfach mal die letzten 10-15 Entwurf-Threads in diesem Forum, dann weißt Du bereits einen Großteil der Punkte, warum dieser Entwurf wenig bis keinen Sinn macht. Bitte beachte auch die Hinweise in diesem Forum, was alles gepostet werden soll, damit zu einem Entwurf überhaupt sinnvoll Rückmeldungen gegeben werden können.
13.10.2020
Also für mich gibt es zu wenige Autoabstellplätze ;)
13.10.2020
@shan: Bei der Leseecke wäre ein Dachfenster geplant. Danke für die restlichen Tipps!

@Landei88: Diesen Erker machten wir, weil wir gerne eine Podestiege hätten und es sich sonst nict ausgeht. Kann man sagen, wie viel die langen Leitungswege mehr kosten? Wir würden unten aber auch gern eine Dusche haben und im Wirtschaftsraum möchte ich keine Nassstelle haben...Leseecke ist wie gesagt mit Dachfenster geplant.

@tomsl: Danke für deine Tipps!

@­MissT: Naja danke...aber der Plan ist von einem Planer. Ich sehe nicht ein, 5.000 € zu bezahlen im vorhinein und nicht zu wissen, ob etwas sinnvolleres dabei raus kommt.
13.10.2020
@furbo: haha...in der Einfahrt sind noch weitere 2-3 Parkplätze geplant.
13.10.2020


Pusteblume25 schrieb: @MissT: Naja danke...aber der Plan ist von einem Planer. Ich sehe nicht ein, 5.000 € zu bezahlen im vorhinein und nicht zu wissen, ob etwas sinnvolleres dabei raus kommt.

Puh, das finde ich aber ziemlich schockierend. Von einem Planer - als jemanden, der mit so etwas sein Geld verdienen will - erwarte ich mir wesentlich mehr. Was Kosten vs. Ergebnis betrifft: Das kann man vorab klären, Vorentwürfe bis zu einem gewissen, überschaubaren Aufwand sollten günstig möglich sein.

Ich zähle mal exemplarisch die wesentlichsten Punkte auf, warum ich diesen Entwurf so schlecht finde:

+ Es wurde in keiner Weise darauf geachtet, wie der Technikraum situiert wird und was sich daraus für Warmwasser-Leitungslängen ergeben. Lange Leitung = lange Wartezeit auf Warmwasser.
+ Die Treppe scheint - ich kann mangels Bemaßung nur von Inidizien ableiten - maximal 1m lichte Breite zu haben. Wenn Du Innenputz und Handlauf abziehst, bleiben nur mehr ca. 80-85cm übrig.
+ Der "Erker" hat so wenig Tiefe, dass er komplett unsinnig und unnötig ist - zugleich sorgt er aber für erhebliche Zusatzkosten.
+ Ihr habt so gut wie keinen Stauraum für alles, was "draußen" ist. Auf nicht mal 12m2 sollen die Haustechnik, Fahrräder, Rasenmäher, Terrassenmöbel, Griller, Gartenwerkzeug, Winterreifen etc. etc. Platz finden. Ein Ding der Unmöglichkeit.
+ Die Verkehrsflächen im EG sind unnötig groß.
+ Die Speis ist wie ein Fremdkörper in eine Küchenecke gestellt. Bei einem Maß von vermutlich 1,2 x 1,7m sollen an drei Seiten Regale rein. Dabei ist nicht mal genug Platz für eine Tür, geschweige denn einen Gefrierschrank.
+ Der Wohnzimmerbereich ist für vier Personen recht klein, die Distanz von Couch zur TV-Wand scheint kaum mehr als 3m zu betragen, die eingezeichnete Couch ist für 4 Personen zu klein.
+ Die eingezeichnete Möblierung ist zum Teil völlig verzerrt bzw. unrealistisch. Die Betten in den Kinderzimmern sind quadratisch und scheinen 2x2m zu haben, das Elternbett ist sogar breiter als lang.
+ Der Schrankraum ist nicht direkt vom Elternschlafzimmer begehbar, sondern nur über den Flur.
+ Im OG gibt es zwei große, nordseitige Fenster, die idR unnötig sind und vermieden werden sollten.
+ Die Idee mit der Lese-Ecke im OG halte ich für unrealistisch. Selbst mit Dachfenster (Kosten und Nachteile!) bleibt das ein dunkles, wenig einladendes Eck.
+ Für mich auch nicht nachvollziehbar: Warum macht ihr das WC im OG bei einem 4-Personen-Haushalt bewusst nicht separat?

Wenn ihr das alles so wollt und das dem Haus entspricht, dann macht es. Aber für mich ist es nicht nachvollziehbar - der Planer, der obigen Entwurf abgeliefert hat, hat in meinen Augen seinen Beruf verfehlt. Wenn ihr ein zweigeschoßiges Haus mit zwei Kinderzimmer, 150-160m2 Wohnfläche, Süd-Ausrichtung, Zufahrt/Zugang im Norden und möglichst keine Planungskosten wollt, dann nehmt Euch die Kataloge diverser Fertigteilhaus-Anbieter her. Da findet ihr genug Grundrisse, die hierfür genau passen, die aber wesentlich besser gelöst sind und nichts kosten. 

13.10.2020
@­MissT:
Zu Punkt 1: Sehr hilfreicher Hinweis, auf das Warmwasser dachten wir überhaupt nicht.
2. Soweit ich weiß ist die Treppe 1,10 breit. Muss ich nochmal nachfragen
3. Den Erker benötigen wir, um die Podesttreppe einzubauen, die ginge sich sonst nicht aus. Laut Planer kostet das nicht viel mehr, weil keine Stahlträger eingebaut werden müssen.
4. Der Außentechnikraum ist noch nicht final, wir haben jetzt nur 8 m2 und das geht sich auch aus. Wird aber eventuell noch größer
5. Der Gang gefällt mir auch nicht, finden jedoch keine andere Lösung.
6. Die Speis wäre so geplant, dass die Küchenzeile einfach weitergebaut wird und die Speis über einen begehbaren Küchenschrank zu betreten ist, also 60cm breit.
7. Die Distanz zwischen Couch und TV-Wand beträgt 3,50. Die eingezeichnete Couch hat genau unsere Maße und reicht aus. Die 3,50 Meter sind knapp bemessen, aber noch ok für uns.
8. Die Kinderzimmerbetten sind Doppelbetten mit 180x200cm das Schlafzimmerbett ist in echt so groß. Wir haben ein Familienbett mit 270cm breite, das sollte Platz haben.
9. Schrankraum wollen wir bewusst nur durch den Flur, damit wir den Schlafenden nicht aufwecken. Anders macht er für uns keinen Sinn.
10. Mit den Nordfenster gebe ich dir recht, aber die Treppe ganz ohne Fenster?
11. Von welchen Nachteilen sprichst du hier? Haben jetzt auch ein Tageslichtfenster im Reihenhaus und finden das ganz toll!
12. Weil wir dann noch eine Abtrennung bräuchten und eine zusätzliche Türe. Wüssten nicht wohin damit. Haben jetzt auch das Bad inkl. Wc im OG und kommen damit gut zurecht.

Ich behaupte mal, dass wir uns so ziemlich alle Fertigteilhaus Pläne angesehen haben, aber keiner kam nur Ansatzweise an unsere Wünsche ran. Wenn Planungskosten gerechtfertigt sind ist das ok, aber wir haben 5 Firmen angefragt und bei allen sind im Voraus schon mal ca. 2000 zu bezahlen, ohne zu wissen, ob die Wünsche umgesetzt werden.
14.10.2020
Treppe ganz ohne Fenster gefiele mir auch nicht. Wir haben auch ein nordseitiges Dachflächenfenster über der Treppe (möchte es nicht missen, vor allem wäre sonst oben im Gang kein Tageslicht), im EG kein einziges Fenster Richtung Norden. Wobei MissT aber Recht hat, ist dass man norseitige Fenster nach Möglichkeit vermeiden sollte (man verliert dort Wärme).

Planer oder Architekt am besten vorab anhand von Empfehlungen und bereits erstellten Projekten (z.B. über die Homepage und dortige Fotos) auswählen. Wir haben es so gemacht - die 4000,- bis 5000,- ist ein guter Architekt/Planer auf jeden Fall wert. Wichtig ist, dass sich der Planer den Grund real ansieht und nicht nur auf Fotos. Ich bin nach wie vor begeistert. Auf gewisse Dinge wären wir alleine nie gekommen. Unser Haus passt für uns, ist gut auf das Grundstück ausgerichtet und fügt sich schön in die Umgebung ein. Wenn der Architekt nur 2m² Wohnfläche einspart, hat man das Honorar wieder drinnen. Ihr dürft nicht vergessen, dass es Zeit benötig einen Plan zu erstellen, dass der Architekt Räumlichkeiten zahlen muss ebenso Steuern und Fixkosten hat. Wahrscheinlich wären Küchen billiger, wenn auch dort jedes Gespräch/bzw. jeder Entwurf bezahlt werden müsste. So hat ein Verkäufer 10 Gespräche, 10 x Aufwand und verkauft davon nur eine Küche, sprich man zahlt das mit.

Die Planung dauert im Idealfall ohnehin länger. Anfangs (sprich vor den ersten Kostenvoranschlägen) hat man noch Vorstellungen bzw. unnötige Wünsche. Ein guter Planer sagt euch einen groben Richtwert wohin ihr mit eueren Vorstellungen preismäßig unterwegs seid und plant nach eurem Budget und erfragt auch ob und was ihr selber macht (auch wenn nicht viel selbst gemacht wird, ein bißchen was machen viele). Alles Unnötige weglassen, bringt Kosteneinsparungen mit sich. Lange Leitungswege verursachen zum einen Mehrkosten durch die Leitungen (aber das fällt im Endeffekt gar nicht so ins Gewicht) schlechter ist, dass ihr so mehr Warmwasser benötigt und längere Wartezeiten in Kauf nehmen müsst. Bekannte von uns haben eine Zirkulationspumpe, damit sie schnell warmes Wasser haben, sonst müssten sie 2 Minuten lang das Wasser laufen lassen bis es einmal lauwarm wird ... Ich finde es besser gleich so zu planen, dass die Leitungswege möglichst kurz sind. Im Endeffekt schont das Ressourcen, die Umwelt und den Geldbeutel. Mit gut angeordneten Fenstern hat man im Winter solare Gewinne und im Sommer überhitzt das Haus nicht (sprich Dachüberstand oder ähnliches, dass die im Sommer hochstehende Sonne nicht reinkommt, aber im Winter wenn sie tief steht schon).

Weil ihr von knappem Budget sprecht, fällt mir noch ein, dass eine gebrauchte Küche etliche 1000,- einspart, kommt aber auch immer darauf an ob man das möchte. Möbel, die man aus dem alten Zuhause mitnimmt, sind auch eine große Kostenersparnis.
14.10.2020


Shan schrieb: Wenn der Architekt nur 2m² Wohnfläche einspart, hat man das Honorar wieder drinnen

sehr fragwürdige Sichtweise. Laß ihn 4 m2 einsparen, dann machst 5000,-euro Gewinn😜


14.10.2020
@Shan: Wir haben im Freunde- und Bekanntenkreis leider die Erfahrung gemacht, dass der Architekt nicht auf die Wünsche eingeht und sich im Projekt "austoben" will. Da sind schnell mal statt 12m² Kinderzimmer 20m² geworden oder der Grundriss stimmte überhaupt nicht mit den Wünschen überein, obwohl kommuniziert.  Wenn der Plan den Vorstellungen entspricht habe ich überhaupt kein Problem dieses Geld zu investieren. Da steckt ja wirklich sehr viel Arbeit dahinter, aber das bringt mir leider auch nichts, wenn er nicht zuhören kann und einfach dahinplant...Wir kennen leider keinen richtig guten Archidekten und auf die Homepage möchte ich mich auch nicht verlassen. Der jetzige Plan wurde von Bekannten gezeichnet, der dies auch beruflich macht und gelernt hat. Wir finden ihn eigentlich nicht schlecht, aber eben nicht perfekt. Die Tipps von euch haben uns schon einiges aufgezeigt, was wir ändern möchten.

Findet ihr ihn wirklich so schlecht, dass wir zu einem anderen Planer gehen sollten?

Küche nehmen wir unsere mit, wird nur ergänzt was fehlt, genauso wie Möbel.
14.10.2020


Pusteblume25 schrieb: Findet ihr ihn wirklich so schlecht, dass wir zu einem anderen Planer gehen sollten?

Ja.

Mach mal einen neuen Thread auf, poste Deine Postleitzahl oder zumindest Deinen Bezirk und bitte um Empfehlungen für Planer in dieser Region. Bei der Gelegenheit kannst Du auch gleich erfragen, wie das bei den empfohlenen Planern mit dem Honorar abläuft.
14.10.2020


Pusteblume25 schrieb: @­MissT:

3. Den Erker benötigen wir, um die Podesttreppe einzubauen, die ginge sich sonst nicht aus. Laut Planer kostet das nicht viel mehr, weil keine Stahlträger eingebaut werden müssen.

Es bleibt aber nicht bei den Kosten der Treppe selbst. Mehraufwand beim mauern, Dachstuhl, Dachdecken, Spenglerei, usw.. das läppert sich dann schon zusammen.

Verstehe aber das Problem nicht so ganz. Wenn euch die Aufteilung selbst halbwegs passt, würde ich einfach die Stiege reinsetzen so dass es sich ohne Vorsprung ausgeht und den Rest anpassen:
Wirtschaftsraum wird dann etwas größer, im Gästezimmer + WoZi verliert ihr etwas Raum, oben müsstet ihr die nordseitigen KiZi-Wände etwas nach Süden setzen, die verlorene Fläche könntet ihr zum Teil ja wieder mit der Lese-Nische reinholen.
So wäre gleichzeitig auch der Vorhaus-Bereich beim Eingang etwas kleiner.

Vlt. liegt der Teufel im Detail, aber auf den 1. Blick scheint das möglich.
14.10.2020
Wieso macht ihr bzgl. der Treppe nicht einfach einen quadratischen/rechteckigen Grundriss? Der Vorsprung ist komplett unnötig. Die Räume werden halt dann einfach ein wenig größer. Das geht weniger ins Geld als alles Andere wie es Chrisi4n oben schon beschreibt. Das kostengünstigste ist ein ganz simpler und geradliniger Grundriss. Das müsste der Planer eigentlich "intus" haben...

Was nutzt ihr als Garderobe? Den Gang? Den Platz unter der Podesttreppe? Ich gebe nur zu bedenken, dass es hier bei 4 Personen wahrscheinlich, wenn man nicht ständig aufräumt - zu einem Chaos kommen wird. Ist aber eine individuelle Entscheidung, anmerken möchte ich es dennoch...

Ich würde die Türe in die Küche vielleicht seitlich setzten, so dass ihr auf direktem Weg in die Küche gehen könnt. So müsst ihr zuerst gerade aus, dannin den Raum und dann nochmals um die Ecke. Den Weg könnte man abkürzen, in dem man direkt neben der Speis den Raum betritt. Wenn ihr die Küchenmöbel mitnehmt würde ich die genauen Maße gleich zum Planer mitnehmen um den Raum diesbezüglich gleich anpassen zu lassen.

Ihr sitzt laut Plan im Wohnzimmer mit dem Rücken zum Fenster. Stört euch das nicht?

Was habt ihr im Wirtschaftsraum geplant? Waschmaschine, Trockner etc?

Ich bin ein Fan von geraden Linien, da alles Andere einfach zusätzliche Arbeit, zusätzliches Material und somit zusätzliches Geld bedeutet. Für mich hat sich daher noch nicht erschlossen, weshalb ihr das Gästezimmer und WC/Dusche so geplant habt. Wäre es nicht einfacher, hier nur das WC am Gangende zu platzieren und die Dusche in den WR zu geben?

Die Punkte bzgl. Technikraum wurden schon genannt, denen kann ich mich nur anschließen.

Wir haben (weil Grundgrenze) auch kein Fenster bei unserer Podesttreppe, haben aber im OG dann darauf geachtet, viel Licht zu haben um das Ganze ausgleichen zu können. Es ist daher nicht soooooo dramatisch.

Dachflächenfenster sind super, wenn sie richtig eingesetzt werden, eventuell könnte man aber stattdessen mit Tageslichtsspots arbeiten, da könntest du zwei über den Gang verteilen.

Auf die Leseecke im OG würde ich auch verzichten. Das ist wieder nur ein Aufwand beim Mauern der beiden Zimmer und bei uns wäre das nur ein weiterer Platz um irgendwelche Sachen, die ich jetzt nicht gleich wegräumen will oder wo ich nicht weiß wohin, hinstellen würde. Es lockert den oberen Bereich zwar etwas auf, ist aber im Grunde verlorener Platz. Zudem, glaubt ihr wirklich, dass sich dort jemand hinsetzt und in Ruhe ein Buch liest??

Ich bin absolut kein Fan davon, das Elternschlafzimmer an die  Zimmer der Kinder angrenzen zu lassen, bin mir aber dessen bewusst, dass das oftmals anders nicht möglich ist. In jungen Jahren ist das sicher praktisch, aber die Kinder werden älter und irgendwann wird es auch lauter in den Zimmern ;) Eine Möglichkeit wäre es, den Schrankraum zu verlegen...

Schrankraum ist bei uns auch auf Grund der von dir genannten Gründe einzeln und nur vom Flur aus begehbar. Hatten wir in all unseren Vorwohnungen auch so und ich bin ein großer Fan davon. Zudem liegt dann nicht das ganze Gewand meines Mannes im Schlafzimmer, sondern gleich im Schrankraum :D.

Badezimmer würde ich professionell planen lassen, vor allem wenn ihr das WC im Raum habt. Ich nehme aber an, dass der Planer das hier einmal nur irgendwie platziert hat und das noch nicht der finalisierte Badplan ist. Vielleicht hat der Planer aber auch noch eine Idee, wie man das WC doch noch separat setzen kann. Auch wenn es für euch jetzt noch kein Thema/Problem ist, kann es das ja noch werden und man sollte zumindest überlegen, das Ganze einzeln zu setzen. Die eine Mauer und die eine Tür fallen bei den Gesamtkosten eines Hauses nicht ins Gewicht....

14.10.2020
@Christi4n: Ok danke, dachte ich mir auch immer, aber nachdem er uns das versicherte glaubte ich ihm mal. Gerade im Wohn-Essbereich möchten wir keine m2 mehr einsparen, wäre aber eben dann der Fall.

csblack: Beim quatratischen Grundriss würde der Wohn-Essbereich aber enger werden, weil wir diese breite nicht mehr hätten.
Als Gadarobe hätten wir beim Eingang den eingezeichneten Schrank genommen. Die Türe zum Wohn-Essbreich wollte ich bewusst nicht in die Küche, weil ich Gäste nicht immer direkt vor der Küche haben will, wenn sie eintreten.
Bezüglich Fenster hinter der Couch: nein ich denke das stört nicht. Meistens sitzen wir dort am Abend und da sind die Rollos sowieso unten.

Im Wirtschaftsraum sollte der Waschtrockner, VIEL Schmutzwäsche, Wäscheständer, Staubsauger event. Gefrierschrank, Werkzeugkoffer...

Das mit dem Gäste WC und Dusche haben ja schon einige erwähnt und haben wir im Kopf schon geändert. Diese wird vermutlich jetzt im Wirtschaftsraum integriert.

Bezüglich den Technikraum kann ich die Kritik nicht ganz nachvollziehen. Die Geräte sind ja direkt neben dem Wirtschaftsraum, WC und Bad. Küche überlegen wir nun auch auf diese Seite zu geben. Somit sind die Leitungen ja nicht mehr nennenswert länger als wenn sie im Wirtschaftsraum wären.

Bezüglich der Leseecke: wie gesagt, zur Not wird da einfach ein Schrank hingestellt um etwas unterzubringen. Aber vielleicht machen wir es dann gleich zu un nutzen es als Abstellraum...

Das mit dem Schrankraum verlegen ist ein guter input, danke

Badezimmer ist noch nicht geplant, wurde nur mal so eingezeichnet.

15.10.2020


Grundriss Einfamilienhaus 154 m2


Grundriss Einfamilienhaus 154 m2

Ich habe mal probiert die Räume etwas zu verschieben.
Was hältst du/ihr davon?

15.10.2020
Hallo Pusteblume25! 
Wir standen vor 1 Jahr genau vor der selben Problematik, wir gingen auch zu einem "renomierten" Planer weil wir auch der Meinung waren wir bauen nur einmal und wenn der Plan auch 5000 € kostet ist es uns das wert wenn es unseren Vorstellungen entspricht! 
Gesagt getan, Plan war Katastrophe und wir kamen auch nach mehrmaligen Änderungen nicht auf einen grünen Zweig! Über die Kosten die der Planer dann in Rechnung stellte Rede ich hier lieber mal gar nicht! 

Es gibt einfach meiner Meinung nach fast keinen Planer der mit Hirn Plant und dass auch noch zu einem erschwinglichen Preis! 

Ich möchte dir aber gerne etwas weiter helfen, wir haben dann schon eine sehr gute Lösung gefunden! 
Haben auch in Schärding gebaut! 
Weiß jetzt auch nicht wie wir in Kontakt kommen könnten?! 
Freundliche Grüße
15.10.2020
@BAULEItEr: Im EG gefällt er mir super, aber das OG finde ich nicht so toll. KZ im Osten und dafür das Schlafzimmer sowie Schrankraum im Süden finde ich nicht optimal...



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