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Fertigteilhaus 2026 - Tipps, Überlegungen, Anbieter

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  •  Paddyy
30.1. - 4.2.2026
21 Antworten | 11 Autoren 21
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Hallo liebe Energiesparhaus-Community!

Meine Partnerin und ich haben es nun nach fast 1,5 Jahren geschafft einen Grund bei uns in der Heimat zu ergattern (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld). Nun geht es in die Planung bzw. "Shortlisting" der verschiedenen Anbieter. Aufgrund der kurzen Bauzeit und der hohen Vorfertigung tendieren wir schon sehr stark Richtung Fertigteilhaus. Wir werden demnächst auch schon eine detaillierte Planung mit ein paar Anbietern machen, um mal einen Richtpreis für unsere Vorstellungen zu haben:

2 Ebenen ohne Keller mit "Mittelerker" bzw. 3. Giebel, ca. 150m2 - "technologisch fertig" - also nichts besonderes.
Im Moment sind folgende Anbieter für uns am interessantesten:
  • Malli Haus (Ziegelfertigteil)
  • Griffner
  • Die oberösterreichische Firma mit W
  • Ok-Haus (aus dem Burgenland)

Holzriegel wäre uns auch daher spannend, weil wir gerne so ökologisch wie möglich (und kostentechnisch sinnvoll) bauen würden. Also wenig bis kein Styropor, Plastik etc....
Gibt es vielleicht einige von euch, die mit diesen Firmen Erfahrung hatten (was die Bauqualität und den Ablauf angeht). Vom Gemeinderat (Malli Haus) und dem kraweuschuasta (W-Haus) habe ich schon ein bisserl gelesen...
Ein paar Punkte, die mir (uns) noch am Herzen liegen in Bezug auf Holz vs. Ziegel:

  • Schalldämmung 
  • Wärmedämmung 
  • und natürlich Preis (zumindest zirka, mir ist bewusst, dass das sehr individuell ist)

Und um das Ganze nochmal abzurunden: Ziegelmassiv (50er Hochloch) - der "Klassiker" am Land - wo verhalten wir uns hier kostentechnisch? Gibt es da auch "aktuelle" Referenzzahlen? Mir geht es dabei mehr darum, nicht 20% mehr für eine Fertigteilhaus zu bezahlen als beim "Selber bauen". 

Für einen Erfahrungsaustausch wäre ich sehr dankbar!😊

  •  PS86
  •   Bronze-Award
2.2.2026 21:32  (#1)
Habe 2022 mit Haas gebaut. Kann die Firma sehr empfehlen, vor allem weil sie regional ist und gleich in der nähe falls man mal was braucht. Auch bei Reklamationen hat bis jetzt alles super funktioniert. Bei FTH FTH [Fertigteilhaus] hast du halt die Kosten besser im Überblick. Habe schon mal ein Haus mit Ziegel gebaut und war überrascht was man bei einem Holzriegel alles abändern kann. Schau es dir einfach mal an emoji!

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  •  ds50
  •   Gold-Award
3.2.2026 8:27  (#2)
Bautechnisch kann ein Fertigteilhaus sicher voll in Ordnung sein, dazu kann ich mich nicht äußern.

Was mir nur immer wieder sauer aufstößt - auch bei Generalunternehmer generell - ist die Haustechnik im Gesamtpaket. Da ist man dann bei der Belagsfertig-Variante oft am Subsub- oder HausUndHof-Installateur gebunden. Und der macht das, was er am Besten kann: Meter.
Dann bekommt man eine überdimensionierte LWP LWP [Luftwärmepumpe] trotz ausreichend vorhandenem Baugrund (oder gar Infrarotheizkörper 🙈), vielleicht Pufferspeicher, ERR, eine grausige Heizflächenauslegung, Zirkulationsleitung, und eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] mit rechteckigem, nicht wartbarem Flachkanal, etc. pp.

Für mich ganz persönlich wäre ein Fertigteilhaus nur dann sinnvoll, wenn ich die Haustechnik selber planen und selber vergeben könnte (zumindest in den wichtigsten Punkten). Aber ich bin ja auch ein Nerd. 🤓

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  •  christoph1703
3.2.2026 8:36  (#3)

zitat..
ds50 schrieb: Für mich ganz persönlich wäre ein Fertigteilhaus nur dann sinnvoll, wenn ich die Haustechnik selber planen und selber vergeben könnte

Hab ich auch so gemacht. Hütte hinstellen und baba 👋 Bis zur Mängelbehebung dann halt, weil sies nicht schaffen, eine Dampfbremse ordentlich zu verkleben...


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  •  Paddyy
3.2.2026 9:03  (#4)
Danke für die ersten Eindrücke. Konkret reizt mich halt das Fertigteilhaus aufgrund (zumindest glaub ich das) der Einfacheit und der Bauzeit.

Hat jemand sonst noch konkrete Erfahrungen mit Anbietern? Oder eben auch Tipps bezüglich der Haustechnik sind sehr hilfreich :)


zitat..
PS86 schrieb:

Habe 2022 mit Haas gebaut.

Von Haas hab ich bis jetzt auch nur positives Feedback bekommen. Ich hätte aber gerne einen Wandaufbau ohne Plastik / Kunststoff. Haas ist hier leider zwecks Dämmungen etc. ja nicht so breit aufgestellt oder? Beziehungsweise wäre mir zB eine Installationsebene auch wichtig 




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  •  christoph1703
3.2.2026 9:19  (#5)

zitat..
Paddyy schrieb: Konkret reizt mich halt das Fertigteilhaus aufgrund (zumindest glaub ich das) der Einfacheit und der Bauzeit.

Ja, das sind schon große Vorteile. Nach 2-3 Tagen ist die Hütte dicht. Beim Aufstellen zuschauen oder mithelfen macht auch Spaß (weiß nicht ob das jeder Anbieter erlaubt).

zitat..
Paddyy schrieb: Hat jemand sonst noch konkrete Erfahrungen mit Anbietern? Oder eben auch Tipps bezüglich der Haustechnik sind sehr hilfreich :)

Wir haben mit dem G...... aus OÖ gebaut. Das System und der Aufbau sind echt super. Bei der Planung hats immer wieder Probleme gegeben und bei der Ausführung haben sie teilweise geschlampt.
Tipp zur Haustechnik: Selbermachen 🙂 Das ist alles viel weniger kompliziert als man glaubt und man spart sich Unsummen. Wenn du umsetzen lässt, dann schau trotzdem, dass du eine gute Planung hast, vor allem rund um die Heizung und Lüftung.

zitat..
Paddyy schrieb: Ich hätte aber gerne einen Wandaufbau ohne Plastik / Kunststoff.

Ganz ohne gehts leider kaum. Bei den Aufbauten ohne Dampfbremsfolie (nur OSB oder Massivholz) kommt die dampfbremsende Wirkung vom Leim, der natürlich auch ein Kunststoff ist. Bei der Dämmung hast du aber die Wahl. Da würde ich beim nächsten Mal Holzfaser nehmen statt Mineralwolle.

zitat..
Paddyy schrieb: Haas ist hier leider zwecks Dämmungen etc. ja nicht so breit aufgestellt oder? Beziehungsweise wäre mir zB eine Installationsebene auch wichtig

Wir haben auch bei ihnen angefragt. Grundsätzlich machen die fast alles was du bestellt und wären preislich auch ok gewesen. Nur eine hinterlüftete Putzfassade wollten sie nicht anbieten.


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  •  speckulazius
  •   Bronze-Award
3.2.2026 9:33  (#6)
Wenn du einen Wandaufbau ohne Plastik willst dann ist eine Ziegelwand sicher im Vorteil. Dämmen kann man außen mit Holzwolle, da brauchts kein Styropor. Dann bleibt der Wandaufbau mit dem richtigen Putz sogar diffusionsoffen.

Ich würde trotzdem immer eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] machen, weil mit Billigmöbel holst du dir Unmengen an giftigen Formaldehyd ins Haus. 

Beim Wandaufbau willst jeder ökologisch und dann stellst dir alles voll mit Möbel vom Discounter...


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  •  EinHausinWien
  •   Bronze-Award
3.2.2026 10:01  (#7)
Wir haben zu Beginn unserer Hausplanung auch stark mit Griffner geliebäugelt. Der Wandaufbau und die generelle Aufmachung der Firma haben uns angesprochen. Meine Schwiegereltern haben sich damals auch ein Angebot für ihren Alterswohnsitz eingeholt. Im Endeffekt bleibt es aber trotzdem ein FTH FTH [Fertigteilhaus] Anbieter mit allen Vor- und Nachteilen und einem verhältnismäßig hohen Preis für das Premiummascherl.

@ds50 hat das schon ganz zusammengefasst: Bei der Haustechnik sind sie alle unflexibel und wenn man nicht das Rundumsorglospackage nimmt, relativieren sich viele Vorteile des FTH FTH [Fertigteilhaus] Konzepts.

Im Endeffekt haben wir dann mit einem Zimmerer gebaut und waren günstiger unterwegs. Dafür war der Aufwand bei der Baukoordination sicher ungleich höher, wenn ichs mit dem FTH FTH [Fertigteilhaus] unserer Nachbarn vergleiche. 

zitat..
christoph1703 schrieb: Ganz ohne gehts leider kaum. Bei den Aufbauten ohne Dampfbremsfolie (nur OSB oder Massivholz) kommt die dampfbremsende Wirkung vom Leim, der natürlich auch ein Kunststoff ist.

Das ist aber schon eine etwas extreme Herangehensweise...

zitat..
speckulazius schrieb: Ich würde trotzdem immer eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] machen,

Ich würd schon alleine deswegen eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] machen, weil ich faul bin und mir die Lüfterei auf die Nerven geht.

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  •  christoph1703
3.2.2026 10:27  (#8)

zitat..
EinHausinWien schrieb: zitat
__________________
Im Beitrag zitiert von christoph1703: Ganz ohne gehts leider kaum. Bei den Aufbauten ohne Dampfbremsfolie (nur OSB oder Massivholz) kommt die dampfbremsende Wirkung vom Leim, der natürlich auch ein Kunststoff ist.
Das ist aber schon eine etwas extreme Herangehensweise...

Wieso? Nur weil man den Kunststoff nicht sieht, ist er nicht weg. Also entweder nimmt man es ernst, oder man lebt damit, dass es (fast) nicht ohne geht.


zitat..
EinHausinWien schrieb: Ich würd schon alleine deswegen eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] machen, weil ich faul bin und mir die Lüfterei auf die Nerven geht.

Same. Außerdem hab ich noch das abschreckende Beispiel bei den Schwiegereltern, wo jeder Raum anders stinkt.




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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
3.2.2026 10:40  (#9)
Bezüglich Haustechnik kann ich das bereits Gesagte vollinhaltlich bestätigen. Da stimmt bei FTH FTH [Fertigteilhaus] Anbietern durchwegs das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Wenn möglich unbedingt herausnehmen aus dem Leistungsangebot und selbst an einzelne Firmen vergeben, die auch Eigenleistung unterstützen.

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  •  Paddyy
3.2.2026 10:47  (#10)
Spannend bzgl. Haustechnik, dass hier die Empfehlung kommt zum selber machen. Bei den meisten Anbietern hat man eine Differenz von ca. 50-60k Euro. Da ist (meistens) dann die Heizung, Sanitärrohre und Estrich dabei. Komme ich da bei Einzelvergabe wirklich viel günstiger? 

Und etwas naiv gefragt: Wie kommen die Rohre (Wasser / Kanal) eigentlich in die Wand, wenn das extern vergeben wird? Einstemmen ist ja beim Holzriegel eher schwer...


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  •  Akani
3.2.2026 10:53  (#11)
Du bekommst halt auch bei 50-60 k genau das was du bezahlst und eher weniger

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  •  christoph1703
3.2.2026 10:54  (#12)

zitat..
Paddyy schrieb: Wie kommen die Rohre (Wasser / Kanal) eigentlich in die Wand, wenn das extern vergeben wird? Einstemmen ist ja beim Holzriegel eher schwer...

Je nach Anbieter, da gibts unterschiedliche Systeme. Bei manchen wird die Beplankung erst draufgeschraubt, wenn die Installationen drin sind. Wir haben alles fertig beplankt geliefert bekommen. Löcher für Elektrodosen ab Werk ausgefräst, in der Wand Kabelkanäle, durch die man nur noch die Schläuche durchschiebt. Wo Sanitärinstallationen reinkommen, sind die Platten nur mit ein paar Schrauben befestigt, dass man die einfach runternehmen kann.
Und einstemmen ist gar nicht so schwer: Multitool und durch. Nachher den ausgeschnittenen Teil wieder reinbauen (mit einem Restl OSB oder was grad herumliegt) und überspachteln.


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  •  ds50
  •   Gold-Award
3.2.2026 10:58  (#13)

zitat..
Paddyy schrieb: Komme ich da bei Einzelvergabe wirklich viel günstiger?

Preislich keine Ahnung, aber qualitativ definitiv besser.
Und Invest ist ja nur das Eine. Die Betriebskosten, und ob eine WP WP [Wärmepumpe] in 30 Jahren 1x oder 2x zu tauschen ist, das Andere.


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  •  Paddyy
3.2.2026 12:57  (#14)
Gut, dann mach ich mich da definitiv nochmal schlau. Grundsätzlich habe ich das Thema Belagsfertig / technisch fertig recht spannend/charmant gefunden, da wir aber eine gute Installationsfirma bei der Hand hätten wäre das sicher eine Überlegung wert.

Was ich auch schon ein bisserl herauslesen konnte, dass sehr viele Fans einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] sind. Sollte man das wirklich einplanen oder geht das eher Richtung "nice to have" wie eine PV?

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
3.2.2026 12:58  (#15)
Wirklich einplanen, und am Besten gleich gut geplant (kurze Wege, große Durchmesser, wartungsfreundlich)

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  •  ds50
  •   Gold-Award
3.2.2026 13:01  (#16)

zitat..
Paddyy schrieb: da wir aber eine gute Installationsfirma bei der Hand hätten wäre das sicher eine Überlegung wert.

Aus Erfahrung kräuseln sich bei solchen Worten immer a bissl die Nackenhaare bei mir, fast so wie beim Reizwort "renomiert". 😬

Unbedingt vor irgend einer Unterschrift das Angebot hier reinstellen.

Worüber man sich schon vor dem Termin mit dem Insti aufschlauen soll:

https://www.ringgrabenkollektor.at/
https://www.flow30.at/

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  •  christoph1703
3.2.2026 13:15  (#17)

zitat..
Paddyy schrieb: Was ich auch schon ein bisserl herauslesen konnte, dass sehr viele Fans einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] sind. Sollte man das wirklich einplanen oder geht das eher Richtung "nice to have" wie eine PV?

Unbedingt! Händisch lüften in der Frequenz, wie sie bei einem Neubau notwendig wäre, ist einfach nur mühsam (und macht praktisch keiner). Dass man damit noch ordentlich Heizkosten spart, ist für mich eigentlich nur mehr die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Der Komfortgewinn allein ist es auf jeden Fall wert. Und man kann recht einfach selber Hand anlegen, wenn man das möchte.

Tipp: Bei einer Holzbalkendecke kann man die Rohre in der Decke führen und behält so die volle Raumhöhe. Dafür sollte man aber schon bei der Entwurfsplanung die Rohrverläufe mitdenken (was übrigens auch für die Sanitärinstallation sinnvoll wäre).

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  •  ds50
  •   Gold-Award
3.2.2026 13:25  (#18)

zitat..
christoph1703 schrieb: Unbedingt! Händisch lüften in der Frequenz, wie sie bei einem Neubau notwendig wäre, ist einfach nur mühsam (und macht praktisch keiner).

Ich bin heute Früh wieder durchgerannt, und hab extra meinen Zug versäumt, um zumindest einmal am Tag durchzulüften. Es nervt so. Und ist trotzdem VIEL zu wenig.

In einem Neubau hast du im geschlossenen Schlafzimmer zu zweit mindestens 5500ppm CO2 (mehrfach gemessen, verschiedene Häuser). Ab 1000ppm ist der Schlaf schon beeinträchtigt. Und auch ein Baby allein erhöht den CO2 Level schon signifikant. Und nein, man kann das Fenster einfach nicht immer auf Kipp lassen - im Winter zu kalt (Schimmel!), im Sommer zu feucht (Schimmel!), draußen zu laut, whatever...

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  •  Panorama
  •   Silber-Award
3.2.2026 15:32  (#19)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
christoph1703 schrieb: Unbedingt! Händisch lüften in der Frequenz, wie sie bei einem Neubau notwendig wäre, ist einfach nur mühsam (und macht praktisch keiner).
───────────────

Ich bin heute Früh wieder durchgerannt, und hab extra meinen Zug versäumt, um zumindest einmal am Tag durchzulüften. Es nervt so. Und ist trotzdem VIEL zu wenig.

In einem Neubau hast du im geschlossenen Schlafzimmer zu zweit mindestens 5500ppm CO2 (mehrfach gemessen, verschiedene Häuser). Ab 1000ppm ist der Schlaf schon beeinträchtigt. Und auch ein Baby allein erhöht den CO2 Level schon signifikant. Und nein, man kann das Fenster einfach nicht immer auf Kipp lassen - im Winter zu kalt (Schimmel!), im Sommer zu feucht (Schimmel!), draußen zu laut, whatever...

Wir haben keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass diese Form der Lüftung einen enormen Komfortgewinn bringt. D.h. auch für mich spricht sehr viel für KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]

Warum habe ich mich dennoch damals dagegen entschieden:
- Kosten (Invest + laufend)
- ich wollte möglichst wenig Technik. Aus diesem Grund habe ich auch keine FBH FBH [Fußbodenheizung] und würde - sollte ich nochmal bauen - die Heizleitungen für die Heizkörper auf Putz legen, statt unter den Estrich. Wir hatten mal einen Wasserschaden an einer Heizleitung unter dem Estrich, daher meine spez. Einstellung zu diesem Thema
- ich habe eine gewisse Skepsis gegenüber einer evtl. Verschmutzung der luftführenden Rohre

Was ich mir als Alternative (jetzt für mich ganz persönlich) gut vorstellen könnte, wäre eine dezentrale Lüftungsanlage. Diese müsste so konzipiert sein, dass die Wandöffnungen eine herstellerunabhängige Nutzung ermöglichen. D.h. wäre ein oder mehrere Geräte defekt oder veraltet, zieht man die Geräte aus der Wandöffnung und ersetzt sie durch neue Geräte.

Und ja, Fensterlüftung ist mühsam und erfordert sehr viel Diziplin.


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  •  leitwolf
  •   Gold-Award
3.2.2026 17:00  (#20)
Im Prinzip ganz einfach:
1) Mit KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]: ganzjährig gesunde Raumluft für die ganze Familie und man kann den thermischen und akustischen Komfort den ein modernes Haus bietet voll auskosten, niedrige Heizkosten.

2) Ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] mit viel Fensterlüftung (insbesondere nachts im Schlafzimmer): meist gesunde Raumluft, sehr eingeschränkter thermischer und akustischer Komfort, höhere Heizkosten

3) Ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] mit normaler Fensterlüftung (2-3 Mal pro Tag): gesundheitliche negative Auswirkungen und Wohlbefinden viel wahrscheinlicher, schlechte Erholung im Schlaf, hoher Komfort, niedrige Heizkosten.

Zu 2.) fraglich ist dabei, warum man dann überhaupt so viel Geld in die Gebäudehülle und das Heizsystem investiert, wenn man sich den Komfort wieder zu nichte macht.

zu 3.) der häufigste Fall, weil man Komfort unmittelbar spürt, gesundheitliche Auswirkungen sich aber erst längerfristig bemerkbar machen.

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  •  madkatze
  •   Bronze-Award
4.2.2026 6:24  (#21)
Hallo Paddy,
wir standen vor einigen Jahren vor der selben Entscheidung und wir haben zum Schluss u.a. Griffner in der engeren Wahl gehabt. Schließlich haben wir uns jedoch für Lieb Fertighaus entschieden und im Nachhinein muss ich sagen, war dies die richtige Entscheidung.
Qualität, Wandaufbau, etc. ist top und bei Preis-/Leistung bin ich heute noch überzeugt, dass wir die beste Wahl getroffen haben. Bei Lieb kannst Du Dein Haus selber planen und auch beim Wandaufbau bist Du flexibel (so war es zumindest vor ein paar Jahren). Außerdem kannst Du auch bestimmte Gewerke selbst machen/vergeben - dies macht es günstiger.

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