Fenster in der Dämmebene mit Vorwandmontage
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Grundsätzlich ist eine Vorwandmontage schon möglich. Für mich stellt sich aber die Frage, warum du es machen willst? Wenn du das Fenster bündig mit der Außenkante am Ziegel setzt, einen Mischrahmen (seitlich einen NR Rahmen, unten einen SR Rahmen) mit kurzer Aluschale machst, kannst den Fensterrahmen ordentlich überdämmen und verputzen. Bei der Lastabtragung hast den Vorteil, das die Last zur Gänze über das Mauerwerk abgetragen werden kann. Und bei der äußeren Dichtebene hättest du den Vorteil, dass diese vom Fenster zur Mauer ohne Flächenversatz läuft. Anschlussarbeiten vom Fassader können sehr einfach erfolgen und möglich Fehlerquellen weitgehend vermieden werden. Bei einer Vorwandmontage muss planerisch und in der Ausführung etwas mehr beachten (Besonders Schnittstelle Vorwandprofil - Dämmung). Einzig bei der Hebeschiebetür wirst aufgrund der Profiltiefe der Hebeschiebetür zwangsläufig in die Dämmebene kommen. Die Frage ist auch, wie du den sichtbaren Raffstorekasten in der Wand positionieren willst? |
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Gründe für eine Vorwandmontage: - größere Fensterbank innen - weniger Wärmebrücken - keine "Schießschartenoptik" Um die Schnittstellen einfacher zu halten, hätte ich die Überdämmung des Fensters mit der Vorwandmontage-Zarge gelöst. Somit müsste das WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem] einfach nur noch stumpf an die (gleich starken) Zargen angeschlossen werden. Der Raffstorkasten würde ich an die obere Zarge anschrauben. Diese ist so hoch ist wie der Raffstore-Kasten und bündig mit der Fensteraußenkante. Oberhalb des Raffstores geht dann das WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem] weiter. |
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Da hast recht. nur wenn gut geplant und auch ausgeführt Ja, gutes Argument Wichtig bei der Vorwandmontage ist im oberen Beriech eine saubere Abdichtung gegen ablaufendes Wasser. Dass kommt gegelentlich vor. Aber mit einer sauberen Dichtebene kein Problem. Beim Anschluss WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem] darauf achten, dass dieser möglichst ohne Hohlraum sauber anschließen kann. Unbedingt eine Detailzeichung anfertigen, damit alles klar ist. Bei den Anputzeisten auf eine drückende Abdichtung achten. |
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Bedenken sollte man aber auch, dass Compacfoam nur einen halb so guten Wärmeleitwert wie PUR/PIR hat. Ich würde eher die Rahmen mit PUR/PIR überdämmen und bündig mit der Mauer einbauen. |
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Die 22 cm WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem] könnten bei Raffs und Rollo knapp werden, ich habe 25 cm und eine hinterlüftete Fassade. Man sieht es vielleicht auf diesem Bild, das Profil hat bei mir 8 cm, der Raff steht da schon relativ weit raus. |
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Wir haben die Vorwandmontage mit Illbruck realisiert. Illbruck verwendet Purenit Elemente. |
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Ich hab hier mal eingezeichnet, wie ich die Abdichtung bisher geplant hätte: Von der Montage und Abdichtung wäre dieses System eigentlich ziemlich einfach: - Montage der Elemente am Mauerwerk (wie üblich mit Kleber und Schrauben) - Montage des WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem] - und da die Überdämmung bereits in den Vorwandelementen integriert ist, wäre bei diesen keine stufenförmige Ausklinkung mehr erforderlich. Nur noch stumpf (mit Revolverschnitt) gegen die Vorwandelemente anbinden - Verputzen der Fassade - könnte jetzt auch vor der Fenstermontage gemacht werden - Montage der Fenster - Abdichtung mit Kompriband (oben und seitlich), PU-Kleber (unten an der Fensterbankanschlussprofil-Kontur und Kompriband vorne im überdämmten Bereich Bei der Variante mit Verschattung würde ich den Raffstore/Rolladenkasten oben und seitlich mit Kompriband gegen die Fassade abdichten: Detailzeichnungen muss ich noch machen. Zu den Anputz(dicht)leisten: Ich denke, das ich mir diese sparen kann, da das Fenster doch bereits "ums Eck" mit zwei Kompribändern abgedichtet ist?: PUR/PIR WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem]: 0,024 Compacfoam: 0,038 Purenit: 0,086 Und die verschiedenen U-Wert Kombinationen: - PUR/PIR-WDVS (220mm): 0,109 - Compacfoam (220mm): 0,171 - Compacfoam (120mm) + PUR/PIR-WDVS (100mm): 0,136 - Purenit (120mm) + PUR/PIR-WDVS (100mm): 0,180 "Wärmeverlust" bei ∆T 36K bei der Fläche von 8,578m²: - bei U: 0,136: 42,0W - bei U: 0,171: 52,8W - bei U: 0,180: 55,6W -> Fazit: Durchgehend (220mm) Compacfoam ist ca. vergleichbar mit 120mm Purenit + 100mm Überdämmung mit PUR/PIR Stimmt, mit unseren 120mm Vorwandmontage geht sich das nicht mehr mit Unterputz Elementen aus -> Daher bewusst als sichtbare Elemente geplant. |
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"- Verputzen der Fassade - könnte jetzt auch vor der Fenstermontage gemacht werden" Wie muss man sich das genau vorstellen? |
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etwas abseits vom Thema: 17,5cm Tragwand, statisch wirds passen nehme ich an. Aber in der Praxis ist das verdammt wenig. Abflussrohre nehmen schon mal 10cm, eingelassene Verteilerschränke etc. Da bleibt nirgends viel stehen, von der tragenden Wand. Wirst viele Vormauerungen benötigen. Unter 25cm würde ich niemandem empfehlen. |
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Hier wird der zweistufige Ablauf eigentlich ganz gut erklärt: https://www.ift-rosenheim.de/montagezarge Hätte den Vorteil, das die Fenster beim verputzen nicht beschädigt/verschmutzt werden können... Ja, der Statiker hat's natürlich geprüft und freigegeben. E-Leitungen können in den internen D40mm Bohrung, 12,5er Raster Verlegt werden (KS Quadro E System). Wasser und Abwasser wird in den Trockenbau-Innenwänden gelegt. HKV kommt Aufputz in den Technikraum bzw. im DG in einen Abstellraum |
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Tolle Lösung - kannte ich noch nicht. Habe es mir in einem Video des ift angeschaut. |
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