Erfahrungsbericht Kellerabdichtung - Kellerneubau Superflex D24
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[Fortsetzung] Sofern man bereits geübt ist bei der Arbeit Spachtelmassen würde ich angeben: Hohlkelle + Grundierung: 6-8h Geübter+ Helfer Kratzspachtelung: 4h (bei einem neuen glatten Keller eigentlich optional und eher Fleißarbeit) 1. Abdichtungsschicht: 2 Tage je 7h Geübter+ Helfer 2. Abdichtungsschciht 2 Tage je 7h Geübter+ Helfer also 5 volle Arbeitstage für 2 Personen kann man rechnen. Ich musste zusätzlich noch den Keller unten und oben in eigenen Durchgängen abdichten, da aufgrund der Höhe von 3,5 m kein Auftrag auf ganzer Höhe in einem möglich war. Wir haben dann die Wärmedämmung organisiert, unten aufgeklebt und dann mit dem Rest für weiter oben eine Arbeitsbühne gebaut. Alternativ könnte man auch den Arbeitsgraben dann bereits zur Hälfte verfüllen, dann käme jedoch ein zusätzliche An+ Abtransport für die Erdbaufirma hinzu. Das Aufstellen der Dämmung war recht schnell erledigt. - etwa 7h Arbeit mit Styroporplattenschneider, und im Bauwerksspalt war das Anbringen der Dämmung sehr mühsam. Den oberen Abschnitt im Spalt haben wir auch mit XPS Bündel ausgefüllt, um oben weiterzuarbeiten. __________ Auch wenn sich Superflex D24 gut verarbeiten lässt - würde ich, wenn ich die Wahl habe, den nächsten Keller nicht mehr damit abdichten. Der Materialeinsatz ist beträchtlich, und auch die benötigte Arbeitszeit. Das Material war mir nun unterm Strich nur geringfügig billiger als ich hätte von einem Schwarzdecker den Keller außen 1x flämmen lassen. - Nur war es aufgrund des Spaltes leider nicht möglich, dass da drinnen jemand mit dem Brenner arbeitet. (schmalste Stelle 30 cm) Die Arbeitszeit von insgesamt 10 Arbeitstagen sollte ich mir lieber nicht gegenrechnen... Bitumendickbeschichtung wäre bei dem Wetter und Witterung allerdings nochmal schlechter gegangen und wir hätten auch länger zwischen den Arbeitsgängen warten müssen. Wie ich nun ausgeführt habe, ist für den tatsächlichen Lastfall definitiv Overkill - lt. Datenblatt ist die Kellerwand damit druckwasserdicht. B2 bzw. B6 Beton wäre auch nicht notwendig gewesen (der Aufpreis war nur minimal, da wir ohnehin einen C3A freien Beton benötigt haben) Ich halte hier nochmal fest, dass dieser Beitrag keine Werbung für Weber und deren Produkte sein soll. Ich habe weder Ermäßigungen noch sonst Vorteile für diesen Beitrag erhalten. Ich habe nur zuvor keine Erfahrungsberichte gefunden, und wollte hierzu meine Erfahrungen teilen, falls jemand mal vor einer ähnlichen Situation stehen sollte. Bei Fragen einfach fragen :) Liebe Grüße, BirnbauMax |
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Ich teile dein Leid 😂 Im Sommer hatte ich begonnen meinen Sockel damit abzudichten, joa zu zweit kommst gerade noch so nach, dass man das Gitter einbetten kann War dann durch Baufortschritt etc nicht möglich alles fertig zu machen, letzte Woche wieder einen Kübel aufgetragen, wenn die Temperatur passt ist es so viel schöner zu verarbeiten 😂, konnte alleine ganz gut weiterarbeiten, dann sind die Netzabschnitte hald kürzer Aktuell warte ich wieder, dass es wärmer wird, dass ich fertig machen kann Darunter hab ich zuerst Tiefengrund aufgetragen und dann Klebespachtel mit Netz zwecks Ausgleich, das war deutlich schöner zu verarbeiten 😂😂😂 |
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Ja, wenn der Untergrund möglichst eben/glatt vorbereitet ist, dass ist die Verarbeitung vom D24 auch wesentlich einfacher, bzw. wird weniger D24 verbraucht. Jeder "Fehler" pro Schicht führt zu erheblich mehr Materialverbrauch in der darüber liegenden Schicht. Ich habe jetzt bei etwa 2-3 °C verarbeitet - nach 6h war es soweit fest, dass man nochmal darüber arbeiten hätte können. Ist bei dir ein Unterschied zwischen der Elastizität der im Sommer verarbeiteten Fläche und der nun bei den tieferen Temperaturen verarbeiteten Flächen aufgefallen? Mir fällt auf, dass Material, das auf Kleidung und Haut abbindet, ist wesentlich (!) elastischer als das auf meinem Keller. Am Keller ist es vergleichbar mit einem soft-cookie, zwar etwas biegsam, aber zerbröselt dann doch. Das auf Haut/Kleidung hat doch eher gummiartige Eigenschaften. Ich habe mit Datenlogger und Thermobild stets überwacht, dass ich nie unter 1°C in den ersten 24h komme. Mache mir aber doch etwas sorgen, dass das D24 nicht seine Flexibilität und damit Rissüberbrückungseigenschaft hat entfalten können. |
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Bei GW +-100 von der UK Beton Platte (WU 30) würde ich es ident machen wie du. Auch wenn der Aufwand immens und der Preis höher ist. Bei keinem anstauendem Wasser oder drückend bzw wie bei mir Grundwasser auf - 28,5m würde ich auf das PECIMOR 2K greifen. Das Deitermann bzw Weber die obere Liga ist hat eben seinen Preis Sehr schöne ausführliche Beschreibung, danke dafür. |
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Du hast bei der Kälte das Zeug aufgeschmiert? Es steht doch <5 Grad ist Ende An dem einen warmen Wintertag ging es eigentlich genauso wie im Sommer, nur trocknet es viel langsamer ab, im Sommer hast es schnell aufgezogen, Netz rein und es wurde schon schwarz Im Winter hat's glaub ich 12 Std gedauert, bis es anfing zu schwärzen Auf der Kleidung ist es generell wie Gummi bei mir, auf den Schuhen und Beton wird's relativ hart |
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1°C ist die magische Grenze lt. Datenblatt. die Grundierung und die Hohlkehlenspachtel haben allerdings mind. 5°C vorgeschrieben. Hast du irgendwo eine Nase von dem Zeug wegstehen die du abbrechen und "testen" kannst? |
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Ich habe herausgefunden, dass das D24 erst bei 10°C anfängt, elastisch zu werden. Trägt man es bei 1°C auf, wird es zwar fest und bindet ab, ist dann aber bröselig wie ein Butterkeks. Erst wenn das Material längere Zeit wärmer gewesen ist nach dem Abbinden, wird und bleibt es elastisch. Ich werde daher auch mit dem Verfüllen vom Arbeitsgraben warten, da hier die Abdichtung beansprucht wird, und ich nicht möchte, dass diese dabei Risse bekommt. Ich musste noch die Dämmplatte vom Lichtschacht bei nun -5°C Nachts noch mit D24 ankleben. Hier habe ich mit einem kleinen Heizzelt für 24h improvisiert, wodurch ich konstant 10-12°C und eine trockene Luft hatte. Hier ist das D24 schön elastisch und sehr fest abgebunden. (ist gut gegangen, aber besser nicht nachmachen! Ich hatte einen WiFi Temperaturlogger drinnen stehen, sobald die Plane verrutscht wäre, hätte ich Alarm bekommen. ) |
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