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Einschätzung Wärmepumpe

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  •  Schwarzweiss
13.2. - 15.2.2026
4 Antworten | 3 Autoren 4
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Ein Nachbar von mir hat groß dazu gebaut und dabei auch die Gasheizung auf eine Wärmepumpe ausgetauscht. Fußbodenheizung gibt es nur im neuen Teil, im alten Teil sind die Radiatoren geblieben. Die Radiatoren benötigen bis zu 50° Vorlauf, die Fußbodenheizung bis zu 30°, dazu wurden 2 Heizkreise installiert.
Die Wärmepumpe ist eine KNV LWSE-V 13, dazu ein Pufferspeicher und ein Warmwasserspeicher. Die Kapazität der beiden Speicher kenne ich nicht, aber wenn ich die Größe mit meinem eigenen Warmwasserspeicher vegleiche, dann müsste der Pufferspeicher um die 300 l haben und der Warmwasserspeicher vielleicht 600 l  oder auch 800 l.
Ich frage mich, ob das Stand der Technik ist:
- Ist die Wärmepumpe KNV LWSE-V 13 heute noch zeitgemäß? Diese kann kann ja nur on/off - hier im Forum liese ich immer wieder dass modulierende Wärmepumpen die bessere Wahl wären! Ich war bei der Inbetriebnahme dabei, der KNV-Mann hat gemeint, dass das das neueste und beste Modell ist....
- Ist bei Mischbetrieb Radiatoren/Fußbodenheizung ein Pufferspeicher sinnvoll oder notwendig? Ich kenne die Nachteile eines Pufferspeichers - glücklicherweise habe ich selbst keinen! - aber vielleicht ist es in diesem speziellen Fall anders!

  •  christoph1703
13.2.2026  (#1)

zitat..
Schwarzweiss schrieb: Ist die Wärmepumpe KNV LWSE-V 13 heute noch zeitgemäß? Diese kann kann ja nur on/off - hier im Forum liese ich immer wieder dass modulierende Wärmepumpen die bessere Wahl wären! Ich war bei der Inbetriebnahme dabei, der KNV-Mann hat gemeint, dass das das neueste und beste Modell ist....

Ich hab jetzt nicht selber recherchiert, aber ChatGPT sagt, dass die Serie seit 2016 auf dem Markt ist. On-off ist auf jeden Fall nicht mehr Stand der Technik.


zitat..
Schwarzweiss schrieb: Ist bei Mischbetrieb Radiatoren/Fußbodenheizung ein Pufferspeicher sinnvoll oder notwendig?

Nein. Ein seriell eingebauter Puffer kann bei reinen Heizkörpersystemen sinnvoll sein. Mit FBH FBH [Fußbodenheizung] ist der unnötig. Wenn er parallel eingebunden ist, kostet er zusätzlich noch Effizienz und treibt die WP WP [Wärmepumpe] möglicherweise in den Takttod.


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  •  Schwarzweiss
15.2.2026  (#2)

zitat..
christoph1703 schrieb: Ein seriell eingebauter Puffer kann bei reinen Heizkörpersystemen sinnvoll sein. Mit FBH FBH [Fußbodenheizung] ist der unnötig.

Ich habs noch nicht ganz verstanden: Die Wärmepumpe muss doch ständig die höhere Temperatur (für die Radiatoren) liefern, Pufferung im Estrich erfolgt doch nur für die niedrige Temperatur! Daher muss die Wärmepumpe ständig takten und die höhere Temperatur halten - oder habe ich da einen Denkfehler?

Noch eine Überlegung: Es wurden 2 Mischergruppen verbaut. Für die Fußbodenheizung ist klar, dass, die höhere Temperatur heruntergemischt werden muss. Aber ist auch eine Mischergruppe für die Radiatoren erforderlich? Wenn da etwas gemischt wird, dann würde das ja heissen, dass die Wäremepumpe eine höhere Tmeperatur liefern muss, als für die Radiatoren tatsächlich gebraucht wird!


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  •  christoph1703
15.2.2026  (#3)

zitat..
Schwarzweiss schrieb: Die Wärmepumpe muss doch ständig die höhere Temperatur (für die Radiatoren) liefern, Pufferung im Estrich erfolgt doch nur für die niedrige Temperatur! Daher muss die Wärmepumpe ständig takten und die höhere Temperatur halten - oder habe ich da einen Denkfehler?

Takten muss sie gar nicht, wenn sie im richtigen Betriebspunkt fährt. Ja, die FBH FBH [Fußbodenheizung] braucht eine niedrigere Temperatur. Aber das macht sie durch höheren Durchfluss wett und bringt so die Leistung in den Estrich. Den Puffer braucht die WP WP [Wärmepumpe] mit ausschließlich Heizkörpern zum Abtauen. Wenn du eine FBH FBH [Fußbodenheizung] hast, speichert der Estrich (zwar auf niedrigerer Temperatur, aber hoch genug) die Wärme fürs Abtauen. Und weil der deutlich mehr speichern kann, kühlt er weniger aus, trotz der niedrigeren Anfangstemperatur.


zitat..
Schwarzweiss schrieb: Aber ist auch eine Mischergruppe für die Radiatoren erforderlich? Wenn da etwas gemischt wird, dann würde das ja heissen, dass die Wäremepumpe eine höhere Tmeperatur liefern muss, als für die Radiatoren tatsächlich gebraucht wird!

Richtig erkannt. Dreh den Mischer komplett auf, dann ist die zusätzliche Pumpe dein einziger Effizienzverlust. Oder noch besser, ausbauen.




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  •  Akani
15.2.2026  (#4)

zitat..
christoph1703 schrieb: Oder noch besser, ausbauen.

Vorsicht, hier auf die Hydraulik achten.
Bei parallelpuffer geht nachher nix mehr


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