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E-Auto als Firmenwagen - wichtige Fragen

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  •  Trk87
5.2. - 10.2.2024
43 Antworten | 19 Autoren 43
43
Guten Abend!
Ich habe letztens vom Arbeitgeber die Möglichkeit bekommen, ein E-Auto als Firmenwagen zu bestellen. Derzeit habe ich einen Diesel und zahle somit Sachbezug (ca. 300 EUR monatlich weniger Nettogehalt).
Ich überlege, ob ein E-Auto das Richtige für mich und meine Familie ist. Wichtige Faktoren in meiner Entscheidungsfindung - und einige Fragen:
- Die Firma erlaubt, das Auto auch zu privaten Zwecken auch zu nutzen. Es fällt natürlich auch der Sachbezug weg - 300 EUR monatlich ist nicht die Welt, aber in heutiger Zeit hilft es.
- Ich kann mir ein Model aussuchen, das mich optisch anspricht und viel Platz für eine Familie (2 kleine Kinder) bietet. Ich habe folgende Modele ins Auge gefasst: Tesla 3, Tesla Y, BMW iX3, Audi Q8 55 E-Tron. Ich muss aber gestehen, dass ich mich nicht auskenne, welches Modele welche Vorteile und Nachteile hat.
- Die Firma erlaubt folgende Lademöglichkeiten: im Office (liegt 20 km entfernt von meinem Wohnort) wo es aber eine sehr geringe Anzahl an Ladestationen gibt; zuhause - das ist leider in meinem Fall nicht möglich, da ich in einem Reihenhaus in Niederösterreich wohne, die Anlage keine Garage hat und mein Haus auf der strassenabgewandten Seite liegt; öffentlich - hier übernimmt die Firma nur ein Drittel der Ladekosten. Wenn ich mir das überlege, wäre ich meistens auf öffentliches Laden angewiesen, da in meinem Wohnort einige Ladestationen verfügbar sind.
- Ich fahre ca. 1000-1200 km/Monat. Das wird sich in naher Zukunft nicht ändern. Meistens Stadtfahrt (Wien und Wien-Umgebung) mit gelegentlichen Langstreckenfahrten (Familienausflüge).

Meine Fragen:
1. Gibt es wesentliche Unterschiede in den Modellen der oben angeführten E-Autos? Mich spricht der BMW und der Audi besonders an. Spricht was gegen diese Autos und für Tesla?
2. Mit welchen Ladekosten muss ich rechnen, wenn ich weiterhin 1000-1200 km/Monat fahre? Ich weiß, dass es schwierig ist, das zu sagen. Ich würde mir aber einen Wert als Orientierung wünschen, um zu vergleichen, ob sich der Wechsel auf E-Autos überhaupt auszahlt (oder ob der Sachbezug eh auf dasselbe kommt).
3. Wie sieht es aus mit der Reichweite? Ist es wirklich so, dass die Reichweite im Winter drastisch reduziert wird und somit mehr oder minder tägliches Laden notwendig ist?
4. Habt Ihr Erfahrungen mit E-Autos für Familie und vor allem mit Kindern, die man tagtäglich in die Schule hinfährt und abholt, zu Aktivitäten bringt...Ist das eine praktische Lösung oder eher mühsam?

Ziemlich Anfänger Fragen, bin umso mehr dankbar für jede Hilfe!


  •  Equity
  •   Bronze-Award
5.2.2024  (#1)
1. Die Tesla, vor allem das M3, haben einen geringeren Verbrauch. Zum Rest mögen sich andere im Detail äußern, ich habe weder noch selber.

2. Die Kosten sind (damit relativiert sich 1.) überschaubar. Im worst case würde ich bei Deinem Fahrverhalten mit 120 pro Monat kalkulieren (bleiben 80 für Dich), wahrscheinlich eher irgendwas um die 50 Eigenanteil. 450 Euro (also 300 für Dich) wirst nicht verladen können, nichtmal Mal bei -20 Grad und Bleifuß.

3. Bei 300km pro Woche kommst auch im Winter vermutlich eine Woche durch, im Extremfall (kleinster Akku, ineffizientes Auto, tiefster Winter usw) vllt nicht ganz. Damit relativiert sich 2. wieder, vllt kannst dann dich deutlich mehr am Arbeitsort laden?

4. Ist halt ein Auto, daran ändern Kinder nix. Kinder sind maximal ein Minivorteil da die auf der Langstrecke oft eine geringere Reichweite haben wie die Batterie und damit die Ladepausen noch weniger relevant sind.

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  •  stefan4713
6.2.2024  (#2)
ganz klar PRO e-auto, gerade wegen der geringen KM leistung pro monat (ich fahr zur zeit mehr als 2.000)
egals welches der angeführten autos du nimmst, tolle autos und die schaffen gerade im stadtverkehr im winter die 300km immer
rechne einfach mit durchschnitt 20 kwh/100km (klar das M3 wesentlich weniger) aber so über alles
und für € 300,-- netto im monat x 12 = 3.600,-- im jahr, kannst du ganz entspannt 2 ladekarten selbst bezahlen - für die eine oder andere fahrt
die kinder machts sowieso spaß damit - wirst sehn

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  •  robits
  •   Bronze-Award
6.2.2024  (#3)
1. Die Teslas haben weniger Verbrauch (vor allem Model 3) und den Vorteil vom Supercharger Ladenetzwerk. Somit auch das günstigste Schnelladen möglich. BMW und Audi sind sicher wertiger verarbeitet und schauen halt besser aus. Auch an die Bedienung ist man gewohnt und es werden die üblichen Sensoren verbaut. Tesla macht mittlerweile alles über Kameras, was mehr oder weniger gut funktioniert. Dafür ist die Software ansonsten top, und die App auch sehr gut.

 Wenn du noch Zeit hast, würde ich einfach mal die in Frage kommenden Autos ansehen und probefahren. Mittlerweile kann man sich die sogar teilweise übers Wochenende vom Autohaus zum Testen ausborgen.

2. Von den Kosten so wie es die anderen bereits geschrieben haben.

3. so wie Equity sagt.

4. Gerade mit Kinder is es super. Vorheizen über die App und man muss kein Eis mehr kratzen. Man kann die Kinder gleich ohne Jacke ins vorgeheizte Auto setzen. Kurzstrecken machen dem Auto nix und es ist sehr schnell im Innenraum temperiert. Der Kofferraum vom Model 3 ist eher suboptimal, weil die Kofferraumöffnung recht schmal ist.

Wir haben ein Model Y als Familienfahrzeug und sind sehr zufrieden damit. Die Kinder wollen auch ständig damit fahren ;). Viel Platz, vor allem auch wenn man hinten sitzt.

Welche Lademöglichkeiten hast du in der Nähe? Eventuell würde sich in deinem Fall dann eine Ladekarte mit Monatsabo passen. Zum Beispiel Smatrics oder ähnliches. Da es ein Firmenauto ist, kann es dir auch egal sein wenn du viel DC lädst.

Ansonsten würde es sicher reichen, wenn du einmal die Wochen in der Arbeit anstecken kannst. Maximal ein zweites mal, oder halt extern wo während dem Einkaufen etc.

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  •  Fauwee
6.2.2024  (#4)
Bekommst du keine Ladekarte von deiner Firma? Ist das normal bei e-Autos weil man keinen Sachbezug bezahlt?

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  •  rocco81
  •   Gold-Award
6.2.2024  (#5)

zitat..
Trk87 schrieb: Die Firma erlaubt folgende Lademöglichkeiten: im Office (liegt 20 km entfernt von meinem Wohnort) wo es aber eine sehr geringe Anzahl an Ladestationen gibt

Bei einer Firma in der Umgebung ist es so geregelt dass man den Ladeplatz buchen kann. Einfach im Outlook wie sonst einen Besprechungsraum z.B.
Die haben 100 EAutos und 20 Ladeplätze. Die meisten kommen mit 1x Laden / Wo aus.

zitat..
Trk87 schrieb: Ich kann mir ein Model aussuchen, das mich optisch anspricht und viel Platz für eine Familie (2 kleine Kinder) bietet.

Wenn ich es mir aussuchen könnte würde ich ein MY mit großem Akku nehmen.

Habt ihr noch ein 2. Auto?




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  •  Stoffal02
  •   Silber-Award
6.2.2024  (#6)
Ich hab da mal eine recht interessante Grafik gesehen und kann es nicht zu 100% wiedergeben, aber im Grundsatz stimmt es: 50% der Leute wünschen sich E-Autos mit mehr als 500km Reichweite obwohl mehr als 50% der Leute weniger als 50km am Tag fahren...

Ja, es stimmt, dass die Reichweite im Winter enorm abnimmt, auch ist es mit Kurzstrecken schlimmer, da jedes mal der Akku wieder geheizt werden muss. Da ist es auf der Langstrecke besser. 

Wenn du 1200km im Monat fährst, dann wirst du bei einem Schnitt von 20kWh/100km ca. 240kWh verbrauchen. Wenn du das im schlimmsten Fall mit 50 cent ansetzt, kommst du auf 120 Euro Ladekosten

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  •  viermax
  •   Bronze-Award
6.2.2024  (#7)
Interessant zu wissen wäre einmal, wie hoch das Budget sein darf. Gibt es ein Limit nach oben, und wenn ja (wohl anzunehmen), wie hoch liegt das? 
Auch wenn das M3 den mit Abstand geringsten Verbrauch hat, würde für mich das als Familienauto (unter den von dir angeführten Modellen) ausscheiden. Der Kofferraum ist zwar groß, auch gibt es einen Riesen Frunk, aber eben die Beladung des Kofferraums ist halt Limusinentypisch sehr schwer, wegen des klassischen Kofferraumdeckels und nicht wie bei den anderen angeführten Modellen mit riesiger Ladeluke. 
Wenn beim Arbeitgeber kein Ladeplatz garantiert ist und du zuhause nicht laden kannst, ist das natürlich logistisch schon eine Herausforderung verglichen mit Verbrenner. So ehrlich muss man sein. Ist halt die Frage, bekommst du beim Arbeitgeber nie oder nur selten einen Ladeplatz? Oder eh ein zwei mal die Woche? Oder kann man sich mit den Kollegen absprechen, dass die Autos während der Dienstzeit umgestellt werden können, so dass jeder 2 mal die Woche laden kann? 
Wäre es akzeptabel, sollte Firmenseitig eine Ladung nicht möglich sein, das Auto dann im Heimatort nach der Arbeit noch anzustecken und halt dann ein paar Stunden später geladen wieder "zu holen"? 
Zur Modellauswahl: 
Willst du altbewährtes mit Schaltern, Drehreglern usw, willst du ein spezielles Lenkrad aus 5 Möglichkeiten auswählen? Dann wirst du um BMW, Audi und co nicht herumkommen. 
Kannst du mit einem (bedientechnisch) fahrendem iPhone gut leben, brauchst keine 879 Konfigurationsmöglichkeiten, Individualisierungsvarianten und willst du ein geniales Schnellladenetzwerk ohne monatlicher Grundgebühr, führt an einem Model Y (LR) kaum ein Weg vorbei. Preislich sowieso nicht. 
Auch wenn jetzt wieder einige hier maulen werden ("Aber Audi und BMW sind halt premium"), die Verarbeitungsqualität  MEINES MY (made in China) steht den deutschen Premiummarken sicher nichts hinterher. Kommt halt drauf an, was man unter Verarbeitungsqualität versteht, ich versteh darunter, ob was scheppert, quietscht, rumpelt, rauscht, klappert usw. 

All die von dir aufgezählten Modelle sind sicher sehr gute Fahrzeuge. In jeglicher Hinsicht. Auch bezüglich des leidigen Reichweitenthemas (leidig nur für aktuelle Verbrennerfahrer), würde ich mir keine Sorgen machen. Wenn du das Auto im tiefsten Winter nicht nur auf extremen Kurzstrecken mit dauernder 23gC Vorkonditionierung oder/und auf Autobahnen mit 130+ bewegst, wirst du 300km weit kommen (SoC 100->0), in der Realität bei SoC 80->20 sicher weit über 200km.


 


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  •  passra
  •   Gold-Award
6.2.2024  (#8)

zitat..
viermax schrieb: an einem Model Y (LR) kaum ein Weg vorbei.

Ich würde kein Auto kaufen, in dem man JEDEN Mist (selbst Scheibenwischer, Licht und Fahrstufe) in irgendwelchen Untermenüs einstellen muss, im direkten Blickfeld nicht mal eine Geschwindigkeitsanzeige hat (Head-Up-Display gibt es nicht) und man den Blinker über 2 Tasten aktiviert, die sich auch noch mitdrehen...

In der Auswahl fehlt mir noch der BMW i4 und die IONIQ-Familie 5 und 6


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  •  stefan4713
6.2.2024  (#9)

zitat..
passra schrieb:

──────..
viermax schrieb: an einem Model Y (LR) kaum ein Weg vorbei.
───────────────

Ich würde kein Auto kaufen, in dem man JEDEN Mist (selbst Scheibenwischer, Licht und Fahrstufe) in irgendwelchen Untermenüs einstellen muss, im direkten Blickfeld nicht mal eine Geschwindigkeitsanzeige hat (Head-Up-Display gibt es nicht) und man den Blinker über 2 Tasten aktiviert, die sich auch noch mitdrehen...

In der Auswahl fehlt mir noch der BMW i4 und die IONIQ-Familie 5 und 6

+1 und
mir fehlt zbsp. auch der ENYAQ 80  - gerade wenn du 2 kinder mit hast und ein mittlerweile ausgereiftes auto
bei uns in der firma läuft der soweit ohne besondere vorkommnisse ganz im gegensatz zum 60er

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  •  hielvis
  •   Bronze-Award
6.2.2024  (#10)

zitat..
passra schrieb:

 und man den Blinker über 2 Tasten aktiviert, die sich auch noch mitdrehen...

Ist das nicht bisher nur im Model 3 seit dem Highland Update so gelöst? Model Y hatte ja noch kein Refresh (wo das wahrscheinlich auch dort kommen wird).


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  •  satking
  •   Bronze-Award
6.2.2024  (#11)

zitat..
passra schrieb:

──────..
viermax schrieb: an einem Model Y (LR) kaum ein Weg vorbei.
───────────────

Ich würde kein Auto kaufen, in dem man JEDEN Mist (selbst Scheibenwischer, Licht und Fahrstufe) in irgendwelchen Untermenüs einstellen muss, im direkten Blickfeld nicht mal eine Geschwindigkeitsanzeige hat (Head-Up-Display gibt es nicht) und man den Blinker über 2 Tasten aktiviert, die sich auch noch mitdrehen...

In der Auswahl fehlt mir noch der BMW i4 und die IONIQ-Familie 5 und 6

an der aussage merkt man, dass du noch nie einen tesla gefahren bist und wenn, dann nicht länger als 1 stunde.

falls doch, dann magst du tesla einfach nicht.

all die Vorurteile hatte ich auch....zerstreut


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  •  viermax
  •   Bronze-Award
6.2.2024  (#12)

zitat..
passra schrieb:

──────..
viermax schrieb: an einem Model Y (LR) kaum ein Weg vorbei.
───────────────

Ich würde kein Auto kaufen, in dem man JEDEN Mist (selbst Scheibenwischer, Licht und Fahrstufe) in irgendwelchen Untermenüs einstellen muss, im direkten Blickfeld nicht mal eine Geschwindigkeitsanzeige hat (Head-Up-Display gibt es nicht) und man den Blinker über 2 Tasten aktiviert, die sich auch noch mitdrehen...

In der Auswahl fehlt mir noch der BMW i4 und die IONIQ-Familie 5 und 6

Also bei meinem MY und auch bei denen, die du aktuell kaufen kannst, gibt es einen Blinkerhebel. 
Licht geht automatisch. Brauche ich nicht schalten. 
Scheibenwischer geht auch automatisch, und kannst kannst du mit einem kurzen Druck auf den Hebel diesen aktivieren. Ja, die Automatik ist verbesserungsfähig. Aber für MICH kein Grund, das Auto nicht zu kaufen. 
Natürlich gibt es andere EVs, die auch gut sind. Viele wurden aufgezählt. Ich habe keine Tesla Brille auf. 
Aber ein BMW i4 als vierköpfige Familie.... Ich weiß nicht. 

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  •  Trk87
6.2.2024  (#13)
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Laden im Office wäre für mich schon eine Möglichkeit, allerdings muss ich dafür 2x 20 km fahren, um anzustecken...
Bei mir gibt es in der Nähe eine Ladesäule - jetzt nur orientierungsgemäß angeschaut online und die Seite zeigt an, dass wenn ich mein Auto mit 20% Batterie anstecke und bis 80% lade, dafür ca 30 EUR zu zahlen sind... Wenn ich 4-5x im Monat laden muss, dann kommt es auf 120 bis 150 EUR...Passt das verhältnismäßig? Von der Firma würde ich schon eine Ladekarte bekommen, allerdings darf man maximal ein Drittel der Gesamtladetätigkeit/Kosten mit der Karte zahlen aufgrund von Kosten... und wie gesagt, zuhause laden ist leider keine Option, da ich keinen eigenen Stellplatz habe...
Bezüglich Kinder/Familie und Praktikabilität war meine Frage eher dahingehend, wie praktisch es ist, ein E-Auto zu besitzen, wenn man Kinder tagtäglich hin und herfahren muss...da muss man halt schauen, dass ständig genug geladen ist...Erfahrungen? Stelle ich mir das komplizierter vor, als es ist...
Ich habe den Audi Q8 E Tron oder den BMW iX3 ins Auge gefasst, da ich gerne hoch sitze und genug Platz sein sollte. Als Alternative könnte ich einen Verbrenner nehmen - einen BMW X3 beispielsweise...aber natürlich halt mit Sachbezug, das dann am Nettogehalt knabbert...Ein zweites Auto haben wir nicht...

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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
6.2.2024  (#14)

zitat..
Trk87 schrieb: Tesla 3, Tesla Y, BMW iX3, Audi Q8 55 E-Tron

Unbedingt alle vorher Testen. Falsch machst du vermutlich mit keinem was, wobei ich mit 2 Kindern den das M3 eher nicht nehmen würde.


zitat..
Trk87 schrieb: Ich muss aber gestehen, dass ich mich nicht auskenne, welches Modele welche Vorteile und Nachteile hat.

Tesla hat das beste Preis/Leistungs Verhältnis, was aber, weils die Firma zahlt, egal ist. Die Teslas haben aber auch den geringsten Verbrauch, und da du ja das Laden zum großen Teil selbst zahlen musst, wäre das sicher ein Punkt pro Tesla.

Die Optik ist natürlich Geschmackssache. Ein paar Kollegen von mir fahren iX1 und iX3, die sind schon sehr sehr hochwertig. Tesla ist Tesla, das muss einem gefallen.

Was mir ja extrem gut gefallen würde wäre der Nio ET5:

ico https://www.nio.com/de_DE/et5-touring




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  •  rocco81
  •   Gold-Award
6.2.2024  (#15)

zitat..
Trk87 schrieb: Laden im Office wäre für mich schon eine Möglichkeit, allerdings muss ich dafür 2x 20 km fahren, um anzustecken...

Arbeitest du nur von Zuhause, weil normal ist man zumindest 1x die Woche im Büro?


zitat..
Trk87 schrieb: Bezüglich Kinder/Familie und Praktikabilität war meine Frage eher dahingehend, wie praktisch es ist, ein E-Auto zu besitzen, wenn man Kinder tagtäglich hin und herfahren muss...

Wie weit hin und her fahren?  Wenn du sagst 1200km im Monat kann das nicht recht viel sein täglich. Du wirst halt mindestens 1x die Woche anstecken müssen.

zitat..
Trk87 schrieb: der Sachbezug weg - 300 EUR monatlich

Um die 300€ kannst du so ca. 5000km z.B. am Tesla Supercharger Laden.

Wenn man zuhause nicht Laden kann ist es halt halb so lustig. Man kommt sich aber schnell drauf dass man oft nebenbei Laden kann, z.B. während dem Einkaufen.
Wenn ihr noch länger im Reihenhaus bleiben wollt, würde ich schauen ob man da nicht doch einen Parkplatz mit Strom schaffen kann. Wirst vermutlich nicht der einzige mit E Auto sein / bleiben.




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  •  Equity
  •   Bronze-Award
6.2.2024  (#16)
Wenn man regelmäßig nach Wien fährt und dort in Kurzparkzonen parkt, kann das auch eine sehr bequeme und günstige Lösung zum laden sein. Dann ist die Rechnung tagsüber grob 2 Euro Aufschlag auf die Kurzparkzone pro Stunde für zumindest 50km Reichweite.

Im Detail kommt es halt wirklich auf die Wege an die man zurück legt, ich könnte problemlos 100% unterwegs "nebenbei" laden zu eben maximal 10 Euro/ 100km. Mit ein bisschen in die Arbeit laden und Tarife vergleichen lande ich effektiv eher bei 3 Euro / 100km nach 22kkm und ohne Lademöglichkeit zu Hause. Es gibt aber sicher auch Szenarien wo es ohne Lademöglichkeit zu Hause mühsam ist, was aber sicher die Ausnahme ist.

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  •  hausbau2011
  •   Bronze-Award
6.2.2024  (#17)
Also ich denke wenn Du nicht komplett ab vom Schuß wohnst, brauchst Du Dir über das Laden keine allzu großen Gedanken machen. Lademöglichkeiten gibt es heutzutage fast überall schon in relativ kurzen Entfernungen.
Bei Deinem Fahrprofil wirst Du sowieso maximal 1-2x in der Woche laden müssen.
Die Ladekosten können Dir auch ja relativ egal sein, wenn Deine Firma ein Drittel davon bezahlt.
Unterm Strich wirst Du noch immer günstiger damit wegkommen als mit einem Verbrenner und Hinzurechnungsbetrag.
Bei der Marke bzw. Type kann ich Dir empfehlen Dir die Autos anzuschauen und jenes Auto das Dir für Deine Erfordernisse am Besten erscheint auszuwählen.

Ich fahre jetzt 4 1/2 Jahre Tesla, aber aus verschiedensten Gründen kommt diese Marke für mich auf keinen Fall mehr in Frage.
Ich habe jetzt verschiedenste Modelle probegefahren, mit BMW Ix3, KIA EV 6 oder HYUNDAI Ioniq, AUDI Q4 etc. kannst wahrscheinlich absolut nichts falsch machen.

lg

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  •  Trk87
8.2.2024  (#18)
Vielen Dank!
Jetzt bin ich einigermaßen beruhigt - das Laden sollte einfacher sein, als ich dachte.
Nachdem das mein erstes e-Auto wäre, muss ich gestehen, dass ich etwas überfordert bin mit einigen Begriffen, was Laden betrifft - AC, DC, Typ 2 Ladestation, unterschiedliche Tariffe. Wo kann ich mir einen guten Überblick schaffen?
Ich brauche ziemlich viel Platz im Auto  - wie lässt sich die Größe von Tesla Y mit BMW iX3 und Audi Q8 E-Tron vergleichen - wie sitzt man und Kofferraum?




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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
8.2.2024  (#19)

zitat..
Trk87 schrieb: Ich brauche ziemlich viel Platz im Auto - wie lässt sich die Größe von Tesla Y mit BMW iX3 und Audi Q8 E-Tron vergleichen - wie sitzt man und Kofferraum?

Das musst du dir wirklich selbst anschauen. Teslafahrer schwören auf Tesla, Audifahrer auf Audi usw. Auch das Vergleichen des Kofferraumvolumens bringt meiner Meinung nach wenig, das sagt nämlich noch gar nix über die Praxistauglichkeit aus.

Die allerwichtigsten Begriffe:

AC - Wechselstromladen (langsames Laden). Sprich das Laden an einer Wallbox/Starkstromdose/Haushaltsdose. Je nach Auto (und Leistung der Steckdose) sind hier 3kW bis 22kW möglich. Wenn das Auto deiner Wahl 22kW unterstützt, wäre das natürlich super, 11kW sind mehr oder weniger Standard.

DC - Gleichstromladen (schnelles Laden). Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Da du nicht zu Hause laden kannst, würde ich auf die DC Leistung großes Augenmerk legen. Über 150kW sollten es auf alle Fälle sein. ABER: häufiges DC Laden ist schlecht für den Akku! Ein Vorteil wäre auch noch ein 800Volt Ladesystem, das bieten aktuell aber nur wenige.

Typ2 - Typ2 (CCS) ist der Stecker, den du verwendest. Das ist de facto eh der Standard in Europa mittlerweile. Eine Typ2 Ladestation ist also eine (AC) Ladestation die Typ2 Stecker unterstützt.

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  •  passra
  •   Gold-Award
8.2.2024  (#20)

zitat..
tomsl schrieb: DC - Gleichstromladen (schnelles Laden). Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Da du nicht zu Hause laden kannst, würde ich auf die DC Leistung großes Augenmerk legen. Über 150kW sollten es auf alle Fälle sein.

Zur Übersicht ein aktuller Test, der auch die MITTLERE Ladeleistung angibt, nicht nur wenig aussagekräfige Spitzenleistungen:
ico https://insideevs.de/news/707376/schnellladetest-elektroautos-gleichstrom-ladezeit-ladeleistung/




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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
8.2.2024  (#21)

zitat..
passra schrieb: Zur Übersicht ein aktuller Test, der auch die MITTLERE Ladeleistung angibt, nicht nur wenig aussagekräfige Spitzenleistungen

Da sieht man sehr schön, was ein 800-Volt System ausmacht, die belegen alle die ersten Plätze.


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