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Brauche Rat: Erker vorab dämmen

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12.10. - 19.10.2020
4 Beiträge | 3 Autoren
Hallo.

Ich brauche wieder mal Rat von einem Experten.
Bei angefragten Firmen bekomme ich unterschiedlichste Auskünfte:

Folgende Situation:
Wir haben unseren Autoabstellplatz bzw. den Eingangsbereich mit dem darüberliegenden Geschoß "überdacht".
Hier im zur Übersicht:


Brauche Rat: Erker vorab dämmen


Brauche Rat: Erker vorab dämmen

Wir haben seit ca. 3 Wochen den Estrich drin. Ab morgen sollte die Wärmepumpe mit dem Ausheizprogramm starten.
Dieser Bereich ist jetzt natürlich noch Rohbau. Das heißt die Untersicht und der Betonüberlager sind noch nicht gedämmt!

Beim U-Wert Rechner ist das natürlich eine Katastrophe (Tauwasser) und ich fürchte mich jetzt, dass ich ohne Dämmung Bauschäden bekommen könnte.
Drinnen wird es ja sehr dunstig und draußen wirds jetzt immer kälter

Die Firmenmeinungen:
- die einen würden es dämmen. (verlangen natürlich nicht wenig, weil es dringend sein soll)
- die anderen würden es nicht dämmen, weil genau das zu Problemen führen könnte. Ich solle eher mit Entfeuchtungsgeräten zusätzlich das Wasser aus dem Haus bringen.

Da ich jetzt nicht voreilig handeln will, bitte ich um euer Wissen!

Einzug wäre wohl Anfang nächsten Jahres geplant (02/2020).

Außerdem gibt es noch verschiedene Meinungen zum Übergang auf 50er Ziegel.
Die einen würden mit 12 cm dämmen, die anderen um 2cm Überstand, dass man mit der Fassade vom 50er wieder gleich auf kommt..

Würde mich über fachkundige Auskunft freuen.

 
 
12.10.2020


tkol1990 schrieb: und ich fürchte mich jetzt, dass ich ohne Dämmung Bauschäden bekommen könnte.

Es wird hier weder mit noch ohne Dämmung zu einen Bauschaden kommen.
Wenn statt Betonsockel da Ziegel wäre dann würde die Dämmung das Austrocknen des Estrichs verzögern, aber du hast da ja einen Betonsockel da trocknet der Estrich eher über die Randfuge aus.
Die Garage würde ich so herrichten das du immer Plusgrade hast. 
(Öffnungen mit xpsplatten verschließen, die große mit holzveschlag und Vlies)



tkol1990 schrieb: Die einen würden mit 12 cm dämmen, die anderen um 2cm Überstand, dass man mit der Fassade vom 50er wieder gleich auf kommt..

Die 2 cm Überstand würde ich nicht machen.
XPS büngig dann spachteln und netzen und dann mit der gleichen Putzstärke wie Fassade runterziehen.
Wenn du das nicht so machst hast unterschiedliche Putzstärken, und das sieht man dan im Streiflicht.


14.10.2020
Danke für deine Einschätzung!

Ich dachte aufgrund des Ubakus Ergebnisses, dass es hier zu feucht im Bodenaufbau werden könnte!
Zu beobachten war ja auch nach Einbringung des Estrichs, dass der Bereich des Überzugs feucht war (Innenputz). Nur im Bereich des Betons, beim Ziegel war nichts.
Deshalb dachte ich, das muss ich unbedingt dämmen...

Das mit den verschiedenen Putzstärken ergibt natürlich Sinn!
14.10.2020


BAULEItEr schrieb: XPS büngig dann spachteln und netzen und dann mit der gleichen Putzstärke wie Fassade runterziehen.

Habe ich auch so gemacht. Wenn der Überstand des 50ers genau 12cm ist bekommst du das mit 12er Platten bekommst du sowieso nicht ganz hin, wegen dem Kleberauftrag hinten.
EPS (Dalmatinerplatten mit höherem Dämmwert) am Übergang genetzt und dann mit der Zahnspachtel quer Klebespachtel aufgetragen dass sich der Leichtputz gut verbindet.
dann bekommst du auch keine Flecken auf der Fassade bezgl. den verschiedenen Oberflächentemperaturen.
Die Untersicht würde ich nur spachtel und netzen...
19.10.2020
Suche übrigens noch immer vergeblich nach einer geeigneten Firma für meine Fassade!
315m² Grundputz leicht
~100m² VWS
Firmen welche im  Raum mittleres Burgenland arbeiten

Bzw.: hat jemand einen aktuellen Preisvergleich für mich? m²


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