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Bitte um Meinungen/Anregungen: Umbau Wohnbereich Bestandsobjekt

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  •  trauter
2.1. - 3.1.2022
2 Antworten | 2 Autoren 2
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Hallo,

Wir haben ein Bestandsobjekt gekauft (Hanghaus, UG halb im freien) und möchten in diesem UG einen neuen Wohn-Essbereich (Küche, Essen, Wohnen) einrichten. Wir sind recht offen, was neue Leitungen (Wasser, Abfluss) oder auch neue Durchgänge betrifft.
So sieht der Bestandsplan aus:


https://i.ibb.co/WKXXCmw/bestand.jpgBildquelle: https://i.ibb.co/WKXXCmw/bestand.jpg

Im Süden gibt es einen Zubau (Wintergarten), der sich unserer Meinung nach gut als Essraum/Wohnraum eignet), um diesen wollen wir wohl den neuen Wohnbereich gestalten.

Die beiden Räume in der Mitte sind naturgemäß recht dunkel. Da sind noch die alten Fenster (von der Zeit bevor der Zubau da war). Die wollten wir entfernen und Durchgänge machen, um die Räume heller zu gestalten.

Prinzipiell können wir alle vorderen Räume unten  für ein neues Konzept umgestalten. 
So sieht unser aktueller Entwurf aus:

https://i.ibb.co/GQsswRd/idee.jpgBildquelle: https://i.ibb.co/GQsswRd/idee.jpg

Der hintere Bereich des Wohnzimmers sollte dann als "Fernsehwohnzimmer" mit einer Couch und einem Fernseher ausgestattet werden. Vorteil: man kann es eventuell mit (Glas-)Schiebetür trennen und der etwas dunklere Raum ist für diesen Zweck wohl nicht so schlimm.

Ich will gar nicht zu viel dazu sagen, und einfach mal um eure Meinungen oder Ideen bitten :)

  •  Josef23
2.1.2022  (#1)
Ist so machbar meiner Meinung nach. Berücksichtigt aber unbedingt die Energieeffizienz. Oder gabs damals noch keine Dämmung?

Das andere Zimmer in der Mitte erfüllt anscheinend keinen Zweck in der neuen Planung? Eventuell ist es statisch möglich diese mittleren Räume miteinander bis zur Küche hin zu verbinden. Quasi die zwei "T" Wände im neuen Plan entfernen. Selbst wenn ihr nur das eine "T" genau in der Mitte entfernt, würde das viel bringen, dann würden zumindest keine großen Spannweiten entstehen und das scheint jedenfalls machbar durch geeignete Stützkonstruktionen. So hättet ihr ein großes Wohnzimmer, sehr offen gestaltet. Die Couch würde ich immer an die rechte Wand rücken, ansonsten kann man nicht wirklich Fernsehen.

Ansonsten könntet ihr die Wand wo der Fernseher ist wegbrechen, die Couch in die andere Wand drehen und hättet ihr mehr Abstand zum Fernseher und auch einen Blick auf den Ofen. Das würde sicher schöner ausschauen als ein verwinkeltes Zimmer. Wie man das zweite Zimmer in der Mitte dann verwendet, weiß ich leider nicht.

So wäre mal mein zweiter Vorschlag:


2022/20220102171313_th.png

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  •  trauter
3.1.2022  (#2)
Hallo Josef,
Danke für den Input!

In puncto Energieeffizienz: therm. Sanierung ist auch teilweise angedacht/geplant.
- Der Wintergarten ist recht neu und für den Aufbau (alles Fenster und direkt ein Dach darüber) "okay" isoliert (Heizlast für 37m² irgendwo bei 1800W). 
- Die Fenster werden bald getauscht
- Die Fassade wird eventuell mit den Fenstern, oder etwas später getauscht (die wurde vor 7 Jahren mit 5cm EPS erneuert, da würde sich ein Dämmungstausch ohne dass die Fassade hässlich ist erst sehr spät auszahlen - bin aber noch nicht ganz sicher, ob es gut funktioniert neue Fenster, ohne Fassadensanierung einzubauen).
- Die Böden der Bestandsräume (vA Küche, aktuell mit 5cm EPS) werden eventuell noch etwas aufgestockt (Estrich raus, +5cm EPS, Estrich rein).

Oder hast du mit "Energieeffizienz" etwas anderes gemeint?

Der linke Raum hat in der Tat keinen Nutzen. Wäre momentan als "Durchgangszimmer mit nützlichen aber dekorativen Gegenständen" (Bücherregal, Besenkasten, etc.) gedacht.

An das komplette Herausnehmen der Wände haben wir ehrlich gesagt noch gar nicht gedacht. Das hängt dann wohl sehr stark von der Statik ab.

Variante 1:
(Zumindest) das mittlere "T" zu entfernen ist eine interessante Anregung. Die Idee war, dass das kleine "zusätzliche" Wohnzimmer auch ein Rückzugsraum sein kann (evtl. Glas-Schiebetür), da wir im vorderen Bereich auch noch Platz für gemütliche Sitzgelegenheiten haben. Aber wir werden das mal behirnen.

Variante 2 klingt auch sehr spannend. Das müssen wir uns genauer ansehen. Wie du richtig vermutest, ist uns der Blick auf den Kamin (bzw. durch die Fenster des Wintergartens) von der Couch aus wichtig. Der Kamin selbst ist aber leicht nach links gerichtet (parallel zu dem schrägen Fenster rechts unten). Da würde man dann von der Couch aus nichts mehr sehen. Aber dein Vorschlag sieht eindeutig harmonischer aus. Müssen uns überlegen, was uns hier wichtiger ist. Vielleicht genau spiegelverkehrt zu deinem Vorschlag.

 Danke für den Input, da haben wir schon mal wieder was zum Nachdenken!



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